Auf Sendung – Tessas reizvoller Plan (Kurzgeschichte)

Auf Sendung
Tessas reizvoller Plan

Siebte Geschichte aus dem Buch „Dringend!“

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 04.06.2026

VG Wort

Symbolbild (KI-generiert): Regieassistentin nimmt einem dringend pinkeln müssenden Schauspieler vor dem TV-Studio das Funk-Mikrofon ab.Symbolbild: Erstellt mit KI-Unterstützung

Er war extrem spät dran – ausgerechnet heute, an einem Tag, der ohnehin schon vollgepackt war mit Terminen, musste noch diese Fernsehshow stattfinden.

Bereits am Nachmittag war John abgespannt von einer Filmbesprechung zurückgekehrt. Er hatte nur kurz durchatmen wollen, ein paar Minuten Ruhe, eine kleine Pause und einen Kaffee bevor es mit der Show stressig weitergehen würde. Inzwischen war es wohl die achte Tasse an diesem Tag – in dem Meeting war immer wieder nachgeschenkt worden, dazu hatte er wegen der sommerlichen Hitze Unmengen von Wasser getrunken …

 

Eilig bestieg er das wartende Taxi und ließ sich durch die Stadt zum Fernsehstudio bringen, wo man ihn für ein Live-Interview erwartete. Während der Fahrt erspürte er einen stärker werdenden Druck auf der Blase, der ihn daran erinnerte, dass er vor dem Verlassen des Hotels noch einmal hatte pinkeln gehen wollen. Nun ja, beruhigte er sich, bis zum Sender würde er es wohl aushalten können. Dort, so nahm John sich vor, würde er zügig das WC aufsuchen.

 

Auf dem Studiogelände angekommen, wurde er sogleich in Empfang genommen. Eine freundliche Dame begleitete ihn mit dem Hinweis der Zeitnot in den Backstagebereich, wo sie ihn ohne Umwege in die Maske führte.

Versierte Hände puderten und stylten ihn kamerakonform, während sein Harndrang stetig zunahm. In diesem Zustand würde es ihm unmöglich sein, vor die Moderatorin und das Publikum zu treten, so viel stand fest. Immer öfter kniff er seinen Blasenschließmuskel zusammen und bei einer seitlichen Drehung des Schminkstuhls nutzte er die Gelegenheit, unauffällig die Beine gegeneinanderzupressen. Ja, der Besuch einer Toilette war definitiv nötig.

Hiervon wusste der energische Regisseur jedoch nichts, der ihn mit den Worten:

»Kommen Sie schnell, es geht los«, in Richtung Studiotür beorderte. John hörte, dass er bereits anmoderiert wurde, dann schob ihn eine Hand an seinem Rücken hinaus – direkt vor die laufende Kamera.

 

Der Applaus des Publikums empfing ihn lautstark und die erfahrene Talkmasterin erhob sich, ihn routiniert zu begrüßen. Sie bot ihm einen Platz neben sich an, was er dankend annahm. Zu Recht ahnte er, dass sich die volle Blase im Sitzen erheblich leichter ertragen lassen würde.

Das Interview begann. Es wurden Fragen zu dem aktuellen Kinofilm gestellt, worin er die Hauptrolle spielte und den zu promoten er in diese Sendung eingeladen worden war. Äußerlich gelassen antwortete und lächelte er charmant, innerlich aber war er in heller Aufruhr: Wie war es nur so weit gekommen? Warum habe ich es nicht geregelt bekommen, noch eben kurz pinkeln zu gehen? Doch nun saß er hier. Mit seiner vollen Blase unter heißen Scheinwerfern und vor den Augen unzähliger Menschen, die die Übertragung vor Ort und daheim an den Fernsehschirmen verfolgten.

Scheinbar gefasst ließ er sich nicht anmerken, wie unglaublich dringend er musste, tief drinnen jedoch rebellierte seine Blase. Sie drängelte, schickte permanent Signale an sein Hirn, dass eine Leerung mehr als überfällig sei. Wenn es doch nur ginge! Wenn er nur schnell verschwinden könnte! Dass sich aus dieser Sehnsucht sehr bald ein überaus reizvoller Plan entwickeln sollte, konnte er zu jenem Zeitpunkt nicht ahnen …

 

Die Filmvorstellung zog sich in die Länge. Es wurden Ausschnitte und Szenen gezeigt, die er gebeten wurde, zu kommentieren. Er gab sein Bestes, doch nur unter größter Anstrengung gelang es ihm, aufmerksam zu bleiben und still zu sitzen. Wie gern wäre er umhergegangen, hätte sich zwischendrin die Hand in den Schritt gedrückt und nur ein einziges Mal den Penis durch die Hose hindurch kneten dürfen, aber daran war nicht zu denken. Er musste cool wirken und sich seine Misere auf keinen Fall anmerken lassen.

Es bedurfte übermenschlicher Kraft, sich voll und ganz auf den Dialog zu konzentrieren. Seine Gedanken wanderten ab, kreisten um die Suche nach einer Lösung des Problems. Nervös und von zunehmender Unruhe erfasst, gestaltete er seine Antworten. Er wechselte ständig die Sitzposition und schlug seine Beine neu übereinander. Zuweilen gelang es ihm, die Spitze seines Gliedes zwischen den Schenkeln einzuklemmen, was ihm vorübergehend Erleichterung verschaffte.

Allerdings währte diese nur kurz, denn schon in der nächsten Sekunde registrierte er ein Kitzeln in seiner Harnröhre. Ein Anflug von Panik stieg in ihm auf. Was war das? Bedeutete es, dass sich ein erster Schwall Urin den Weg nach draußen bahnte? Er begann zu schwitzen. Wie sollte er das hier nur durchstehen? Lange würde er es nicht mehr aushalten; er versuchte verzweifelt, der TV-Moderatorin dieses über die Augen mitzuteilen.

 

Die feinen Schweißperlen an seinen Schläfen blieben von der Interviewerin nicht unbemerkt. Ebenso die Unruhe des versierten Schauspielers, der inmitten des Gesprächs nervös das Becken vor- und zurückbewegte. Dass er seine Sitzhaltung häufig veränderte und sein Gewicht von einer Pohälfte auf die andere verlagerte, war ihr bereits aufgefallen, diese dezent ruckende Bewegung jedoch sah sie zum ersten Mal. Sie schaute ihm in die Augen. Ob er nötig zum Klo muss, fragte sie sich. Sie durchdachte die Angelegenheit, während er weiterhin sprach und sie eindringlich, geradezu gequält anstarrte. Nein, was auch immer mit ihm los war, ein Pausieren war nicht möglich. Sie war nicht willens, die Liveübertragung an dieser Stelle zu unterbrechen. Wegen einer vollen Blase ein derartiges Chaos zu veranstalten, war vollkommen undenkbar. Er hätte schließlich vorher gehen können …

Was soll ich nur tun? John fühlte den Druck wiederholt in sich aufbranden. Mit aller Kraft und sämtlichen verfügbaren Muskeln bemühte er sich, ihn im Zaum zu halten und wusste gleichzeitig, dass es ihm nicht mehr allzu lange gelingen dürfte. Nervös wippte er mit dem Fuß, hielt die Hüfte in Bewegung. Er tat, als hörte er der Moderatorin zu, doch es drangen nur noch Wortfetzen an sein Ohr. Die mächtige Flut in seinem Bauch hatte die Herrschaft übernommen. Ich muss p**sen, schrie es laut in ihm, so tierisch p**sen!

 

Nach weiteren Minuten verstärkte sich die Panik, neue Schweißperlen traten hervor. In dem Moment, in dem die Kamera von ihm fort auf das Filmplakat schwenkte, formten Johns Lippen die Worte:

»Ich muss hier raus, schnell, bitte!«, tonlos in Richtung der Gastgeberin. Obwohl seine Mimik deutlich die Notlage widerspiegelte, in der sich befand, zuckte sie nur ungerührt mit den Schultern. Sie wollte jedmöglichen Umstand vermeiden, der zu einer Minderung ihrer Einschaltquoten führen könnte.

Das schwarze Haar fiel ihm ins Gesicht, als er sich nach vorn beugte und nur mit Mühe ein Aufkeuchen unterdrückte. Die Anspannung war riesig und die Angst, jeden Augenblick die Kontrolle zu verlieren, enorm. Von dem Gefühl beherrscht, mit rudernden Armen vor einem Abgrund zu stehen, registrierte er die folgende Frage nur am Rande.

»Wie bitte?« Gehetzt fragte er nach.

»Sie sind im Geiste wohl schon bei der Planung einer Fortsetzung, was?«, versuchte die Blondine Johns geistige Abwesenheit professionell und mit Humor zu überspielen. Wenn du wüsstest, wie egal mir das grad ist, dachte er, ich will endlich, endlich pinkeln gehen! Stockend antwortete er ihr, doch wie zur Unterstreichung des Wunsches jagte im selben Augenblick ein heißer Schwall durch den engen Kanal seines Penisschafts hindurch. Er biss die Zähne zusammen und stöhnte inmitten des Satzes auf. Was für ein Albtraum! Keine Minute mehr und ich p**se mich hier live vor laufender Kamera ein, prognostizierte er panisch. Mit dem nächsten Atemzug spürte er es warm und feucht in seinen Boxershorts, woraufhin er sich entschlossen von seinem Platz erhob.

 

Durch die abrupte Bewegung angeregt, folgte eine weitere kleine Menge seines Blaseninhalts. Ich kann es nicht länger beeinflussen, wurde ihm angsterfüllt bewusst, gleichzeitig erkannte er, dass sich seine Shorts im vorderen Bereich noch nasser anfühlten als gerade noch. Er betete insgeheim, dass die Feuchtigkeit durch den Jeansstoff nicht zu erkennen war.

Seine Interviewpartnerin blickte überrascht zu ihm auf.

»Ich kann nicht mehr, tut mir leid«, war alles, was er noch hervorzubringen in der Lage war, bevor er Hals über Kopf aus der Kulisse stürmte. Wo sind die Klos, wo verdammt?

 

Vornübergebeugt rannte er den Gang entlang. Die Augen in Bewegung suchte er fahrig die Wände nach einem Hinweis auf den Toilettenbereich des Senders ab.

Tessa, die Assistentin aus der Regie kam ihm entgegen. Zuvorkommend lächelnd hielt sie ihn auf:

»Warten Sie, ich nehme Ihnen schnell das Mikro ab.« Kopfschüttelnd trat er auf der Stelle und presste sich beide Hände in den Schritt.

»Gern«, stöhnte er kurz atmend, »ich muss unbedingt …«

»Ich weiß«, erklärte sie belegt, wobei ein wohliger Schauer ihre Haut überzog. Sie sah ihm in die Augen, während sie ihn zeitgleich von seinem Mikrofon und der dazugehörigen Verkabelung befreite. Im Anschluss gestikulierte sie ihm wortlos, ihr zu folgen.

 

Desperat und zu allem entschlossen heftete er sich an ihre Fersen. Was hatte er zu verlieren? Er würde es eh nicht mehr lange aufhalten können, wie er zu Recht befürchtete und in wenigen Sekunden aufgeben müssen. Egal, wo er sich zu diesem Zeitpunkt befinden würde: ob auf einer Toilette oder gleich hier im Gang, ob mit Hose oder ohne.

Als sie fast am Ziel angelangt waren, und die Tür des Herren-WCs in Sicht kam, streckte John schon von Weitem die Hand nach der Klinke aus. Kaum noch im Besitz jeglicher Schließmuskelkraft riss er die Tür auf und stolperte hinein. Leise schlich Tessa ihm nach, was er in seiner rauschartigen Fokussiertheit nicht bemerkte.

Ihr Erscheinen war kein Zufall gewesen. Nachdem sie sein Verlassen des Studios über die zahlreichen Monitore im Regieraum beobachtet hatte, war sie ebenfalls aufgesprungen und ihm eilig entgegengelaufen. Zuvor hatte sie Johns unfreiwillige Not mit wachsender Erregung aus sämtlichen Kameraperspektiven verfolgt – der Verlust seiner Konzentration, das hartnäckige Zusammenpressen der Beine und die Bewegungen seines Beckens hatten sich für ihr fetischgeprüftes Auge unverkennbar dargestellt. Hochgradig angeturnt und vor Lust förmlich überlaufend hatte sie geplant, vor ihm anzukommen, um dann gemeinsam mit ihm die Toilette zu betreten.

 

John stürzte auf das Urinal zu, einzig darauf ausgerichtet, so schnell es nur irgend ging, seine Hose zu öffnen. Er nahm keine Rücksicht auf das Material, riss die Knöpfe der Jeans beherzt auseinander. Die Oberschenkel eng zusammengedrängt, krümmte er sich vor dem P**soir zusammen und zog hastig den Bund der Boxershorts herunter. Mit einer weiteren Handbewegung griff er hinein und zerrte seinen ansehnlichen Penis heraus, der, sobald er ihn zwischen den Fingern hielt, kein Zögern mehr zuließ. Unüberhörbar stöhnte er auf und lenkte den harten, prasselnden Strahl in die Mitte des Edelstahlbeckens.

Seitlich hinter ihm stehend, betrachtete Tessa ihn fasziniert, lauschte seinem unwillkürlichen Ächzen und Keuchen. Neuerliche Feuchtigkeit sickerte aus ihrer nassen Spalte, durchtränkte ihr Höschen warm und glitschig. Dringend müssende und in heftigster Not pinkelnde Männer gaben ihr den ultimativen erotischen Kick – dies traf auf den attraktiven Kinostar, der keine zwei Meter entfernt von ihr stand, in besonderem Maße zu.

Erleichtert legte John den Kopf in den Nacken und stellte die Beine auseinander. Mit offenen Lippen und geschlossenen Augenlidern ließ er den endlos zurückgehaltenen Urin in das Urinal sprudeln. Ein markanter Duft breitete sich aus; das kraftvolle Plätschern hallte laut und währte lange an. Er wähnte sich allein in dem gekachelten Areal.

 

Natürlich war es indiskret, das war ihr klar, doch eine andere Reaktion als mit ihm in den Raum zu huschen, war für Tessa nicht infrage gekommen. Und sie wollte mehr als das. So nah an dem Star und dazu in einer solch intimen Situation … Zudem war er ihr dankbar für ihr hilfreiches Eingreifen, wie sie zu Recht annahm, da würde er ihr diese leidenschaftliche Bitte doch sicher nicht abschlagen …

»Darf ich?« Noch während sie ihn derart direkt ansprach, ging sie zu ihm und legte ihre Hand auf seine. Warm und zärtlich gesellten sich ihre Finger zu seinen um den Schaft seines Gliedes. Überrascht wandte er den Kopf und schaute in ihr erregt gerötetes Gesicht.

»Interessant, wie weit deine Hilfestellung über das Entkabeln hinausgeht«, bemerkte er erleichtert grinsend. Er zog seine Hand behutsam unter ihrer heraus; sein Blick intensivierte sich.

»Aber hey«, forderte er sie flüsternd auf, »mach, was du willst.«

Goldgelbe Tropfen rannen noch von der Spitze, da begann Tessa, Schaft und Eichel zärtlich und in gleichbleibendem Rhythmus zu reiben. Augenblicklich füllten sich die Schwellkörper mit Blut – Johns Schw**z verhärtete sich rapide.

»Mhhhm …«, stöhnte er genussvoll, »das ist gut.«

Von purer Lust getragen, setzte sie ihre rhythmische Liebkosung fort. Sie hielt ihn liebevoll in ihrer Faust, zog bei jeder Bewegung die Vorhaut weit zurück. Sein Phallus wurde dicker und größer, das Stöhnen geräuschvoller. Parallel dazu stieg auch Tessas Wollust an – ihre Vagina wurde nass und nasser. Längst war der zarte Slip durchtränkt und ihre Libido sehnte sich danach, ihn tief in sich zu fühlen.

»Dass du so wahnsinnig nötig musstest, hat mich tierisch geil gemacht«, raunte sie ihm lasziv ins Ohr, woraufhin er sie heftig atmend und mit dunklen Augen ansah.

»Wow, ernsthaft?« Er stöhnte die Erwiderung mehr, als dass er sie sprach. Seine Stimme klang rau, sein Orgasmus geriet in greifbare Nähe.

»Und wie … So sehr, dass ich dich jetzt ganz will.« Bei diesen Worten vergrößerte sich Johns Erektion noch einmal merklich. Ein derart unverhohlenes Sexangebot wollte er sich keinesfalls entgehen lassen. Noch dazu von einer so süßen, begehrenswerten Frau.

 

Sein hartes Rohr nun selbst in der Hand haltend, massierte er es weiterhin, als sie sich Jeans und Slip abstreifte. Seine Blicke glitten begierig ihren Körper entlang, bevor sie sich an seine Brust schmiegte und einen Fuß auf den Rand des Pinkelbeckens stellte. Welch ein Genuss, als John eine Hand vor ihr Delta legte und mit zwei Fingern in sie eindrang.

»Gott, wie nass du bist … Du läufst ja fast aus«, staunte er keuchend. Sein umfangreicher Ständer zuckte und ohne zu zögern, führte er ihn vor ihren Eingang. Ehe er jedoch auf ihrem glitschigen Film in sie hineinrutschte, nahm er seine pralle Eichel zwischen Daumen und Zeigefinger. Tessa stöhnte ungehemmt; sie wollte sich bereits auf ihn pressen, als sie atemlos wahrnahm, dass er die Spitze zuvor mit leichtem Druck über ihre geschwollene Klit rieb. Es erzeugte ein Gefühl, dass sie beinahe glaubte, den Verstand zu verlieren.

 

Erst langsam, dann zunehmend schneller stieß er in sie. Sie hielt sich an seinen Schultern fest, keuchte und wimmerte vor Lust. Ihr Gesicht barg sie in seiner Halsbeuge, was ihre Stimme jedoch kaum abdämpfte.

Ihren Po in seinen Händen zog er sie bei jedem Eindringen auf seine mächtige Erektion herunter. Tessa schloss sich eng um seinen pochenden Phallus, fand einen Takt mit ihm, der sie bald zum Gipfel emporschoss. Während John damit kämpfte, den Orgasmus zurückzuhalten, fühlte sie den Höhepunkt heranrasen. Seine Anstrengung, nicht zu kommen, sein Kampf mit den starken, schwer zu unterdrückenden Empfindungen, pushte sie enorm. Stahlhart und von gewaltiger Länge stieß er wieder und wieder in sie hinein. Sein Tempo nahm zu, tief in ihm pumpte es, jeder Nerv ihrer Körper vibrierte. Er stöhnte ihr den ausschlaggebenden Satz rau ins Ohr:

»Ich bin so kurz davor, ich kann für nichts garantieren!« Diese Worte verschafften Tessa den ultimativen Kick, ließen ihre Knie zittern und sie Teil des funkelnden Sternenmeers werden. Ein spitzer Aufschrei, dann erfasste ihr Orgasmus sie mit einer solch ansteckenden Wucht, dass sich der attraktive Filmstar ebenfalls dem mitreißenden Gefühl ergab. Von der absoluten Lust überwältigt, drückte er sie fest zu sich herunter. Er entlud sich lang anhaltend und vor Hitze glühend in ihrer seidigen Enge, was die junge Regieassistentin wie durch einen leuchtenden Schleier von Wohlgefühl wahrnahm und mit all ihren Sinnen genoss.

 

Bald darauf löste John sich von ihr und atmete schwer aus. Noch immer außer Atem sah er sie mit einem Ausdruck an, der Tessa unmittelbar unter die Haut ging. Ganz anders als der, den er für Kameras oder rote Teppiche bereithielt.

»Das war definitiv nicht Teil meines heutigen Terminkalenders«, murmelte er mit einem schiefen Grinsen. Tessa lachte leise, noch wie benommen von dem, was gerade zwischen ihnen passiert war – dass sie es offenbar geschafft hatte, den gefeierten Schauspieler so vollkommen unvermittelt aus der Bahn zu werfen. Sein leicht verschwommener Blick glitt über ihr ebenmäßiges Gesicht, blieb an ihren hübschen Lippen hängen.

»Du machst mich fertig, weißt du das?«

»Klingt nicht gerade nach einer Beschwerde.«

»Überhaupt nicht.« Seine Stimme sank ins Tiefere. »Eher nach einem Problem.« Sie kleidete sich wieder an, er knöpfte ebenfalls seine Jeans zu. Inzwischen überzog ein Schmunzeln ihre Lippen.

»Und welches?«

»Dass ich dich gern wiedersehen würde.« Tessa glaubte, sich verhört zu haben; seine Worte trafen sie unerwartet mitten ins Herz.

 

Johns Blick fiel auf einen einsamen, vermutlich liegengelassenen Kugelschreiber auf dem Waschbecken gegenüber. Ohne den Augenkontakt zu unterbrechen, nahm er ihn an sich und zog bei seiner Rückkehr Tessas Hand zu sich heran. Grinsend den Kopf schüttelnd, als wüsste er selbst nicht, weshalb er es tat und doch nicht anders konnte, schrieb er ihr seine Telefonnummer auf die Innenseite des Unterarms.

»Falls du es dir auch vorstellen könntest.«

Während Tessa zu den Zahlen auf ihrer Haut hinunterschaute, klopfte ihr Herz noch immer schnell. Vielleicht war dieses verrückte Klo-Abenteuer nicht nur der Höhepunkt von einem gewagt erotischen Vorhaben, sondern der Anfang von etwas, von dem beide nicht wussten, wohin es sie führen würde.

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