Böses Mädchen (Kurzgeschichte)

Böses Mädchen

Von Magenta König

Kurzgeschichte, erschienen am 30.03.2019

Franziska lag auf ihrem Bett. Die rechte Hand steckte im knappen, schwarzen Höschen, das gemeinsam mit den halterlosen Strümpfen und dem halb offenen Spitzen-BH eine frivole Kombination bildete. Sie streichelte sich; vor ihren fest geschlossenen Augen drehten sich erregende Bilder in willkürlicher Zusammensetzung. Sie konzentrierte sich auf ihren Körper und auf die Szenarien, die sie im Geist entstehen ließ, um sich möglichst schnell zu einem Höhepunkt zu bringen.

Diese Handlung diente nur in zweiter Linie ihrer Lust, obwohl ein Orgasmus natürlich ein herrliches Gefühl und eine gute Einstimmung auf den weiteren Verlauf des Nachmittags war. In Franziskas Fall handelte es sich allerdings um einen Trick. Sie hatte gelernt, wie unglaublich stark es ihre Kunden antörnte, wenn sie nass und geil war und entsprechend duftete … dies war jedoch nicht ständig und vor allem so zügig zu erreichen, sobald sie ihrem Nebenjob nachging. Deshalb sorgte die attraktive Frau vor. Allein und mit den schärfsten Fantasien vor Augen dauerte es gewöhnlich nicht lange, bis sie kam – und spätestens danach war ihre Mitte feucht und bereit für einen Mann.

 

Sie stellte sich vor, wie sie geleckt wurde, wie muskulöse, gutaussehende Herren ihre Hände und Zungen über ihren Körper gleiten und sie in den siebten Himmel katapultieren würden. Es drehte sich hierbei kaum um reale Personen, sondern um anonyme Kerle, die lediglich der herbeizuführenden Lust dienten. Je nach Stimmung fantasierte Franziska sich in verschiedene Situationen, so auch in diesem Augenblick. Und wie immer benötigte sie nur wenige Minuten, um in den roten Bereich zu kommen, in dem sie jegliche Kontrolle verlor.

Ihre Finger rieben heftig über ihren Kitzler; in gleichförmigen Bewegungen stimulierte sie sich bis zum Orgasmus. Als es soweit war, gab sie keinen Laut von sich – ein Luxus, den sich eine Hure nicht erlauben konnte. Die Schenkel über der Hand zusammengepresst lag sie still da, bis die Emotionen, die kurz über sie hinweggeschwappt waren, vorbei gingen. Dann schlug Franziska die Augen auf und erhob sich. Sie war zurück in der Realität. Und diese bedeutete am heutigen Tag, dass sie ein fürchterlich ungezogenes Mädchen sein würde, das sich von ihrem Lehrer bestrafen lassen musste.

 

Ihr selbst gaben Rollenspiele nicht viel. Sie hatte privat bisher eher selten Gefallen daran gefunden, in verschiedene Outfits zu schlüpfen, um sich oder ihren Partner damit sexuell zu erregen. Zu ihrem Erstaunen hatte sie allerdings schnell gelernt, dass diverse Männer darauf standen, Sex mit Krankenschwestern, Schulmädchen, strengen Lehrerinnen oder Putzhilfen zu haben, die dazu im knappen Kostümchen auf Trittleitern stiegen.

Seit Franziska begonnen hatte, ihren Körper zu verkaufen, waren ihr immer öfter solche Fantasien begegnet, die sie in ihrem Nebenerwerb liebend gern wahr werden ließ. Zum einen bezahlten Kunden für das Ausleben ihrer geheimsten Träume gut, zum anderen gab es für eine wie sie weitaus schlimmeres, als harmlose Privatvorstellungen zu geben. Entsprechend hatte sie sich im Laufe der Zeit diverse Kostüme zugelegt, die sie je nach Bedarf aus dem Schrank holen konnte. Zusammen mit ihrem Fundus an aufreizender Wäsche ergab es ein beachtliches Repertoire an „Arbeitskleidung“, für das sie reichlich Geld ausgegeben hatte. Sie betrachtete es als Investition. Bares war kein Problem für sie. Nicht mehr, seitdem sie sich für Sex bezahlen ließ. Vermutlich war sie die am besten situierte Studentin auf dem gesamten Campus.

 

Mit dem Studium hatte die ganze Sache auch angefangen. Seit sie denken konnte, hatte für Franziska festgestanden, dass sie studieren wollte; Ärztin zu werden war das Ziel. Ihre Eltern hielten das für eine Schnapsidee. Insofern war von deren Seite mit keinerlei Unterstützung zu rechnen.

Anfangs nahm die junge Frau noch an, sie würde sie nicht benötigen, hatte sich fest in den Kopf gesetzt, ihren Traum allein wahr werden zu lassen und es allen zu zeigen. Das hatte jedoch nicht lange gehalten. Der Stoff war schwierig, das Büffeln unwahrscheinlich zeitraubend. Nächtelang saß sie wach, lernte und lernte und hatte somit bald keine Zeit mehr, um arbeiten zu gehen. Der Aushilfsjob wurde ihr gekündigt, nachdem sie das dritte Mal in Folge nicht erschienen war.

Franziska stand vor der Wahl, sie musste sich etwas überlegen. Und pragmatisch, wie sie nun einmal war, entschied sie sich für das älteste Gewerbe der Welt. Sie war sich sicher, dass man mit Sex mehr Geld verdienen konnte, als in jedem Nebenjob. Sie sah gut aus. Und für ihre Ausbildung würde sie alles tun. Also hatte sie begonnen, im Internet zu recherchieren, hatte Kleinanzeigen in den Stadtmagazinen studiert – und kurz darauf ihren ersten Kunden gehabt.

 

Prostituierte, Hure, Nutte … Franziska dachte über die Worte nach, die es für den Job gab, während sie in einen knappen, rotkarierten Rock und eine offenherzige Bluse schlüpfte, die keinen Zweifel daran ließ, welch verruchte Unterwäsche sie trug. Mädchenhafte Halbschuhe komplettierten das sündige Outfit, das herkömmliche Schuluniformen karikierte und mehr zeigte, als es verbarg.

Franziska betrachtete sich im Spiegel. Inzwischen war es ein vertrauter Anblick, wenn sie sich derart lasziv kleidete. Anfangs hatte sie Skrupel, war unsicher gewesen, doch mit jedem Kunden, den sie bediente, wurde sie selbstbewusster. Moralische Bedenken waren ihr ohnehin fremd – ihre finanziellen Probleme wogen schwerer. Diese hatte sie nun glücklicherweise gelöst. Gelegentlich fragte sich die Studentin sogar, weshalb nicht wesentlich häufiger Mädchen ihre Ausbildung oder ihr Studium auf diese Weise finanzierten; es drehte sich letztendlich immer um Geld, Geld und noch einmal Geld. Und eine einfachere Art, an es heranzukommen, kannte sie nicht …

 

Eine Stunde später klingelte sie an der Tür eines schlichten Reihenhauses. Um ihre Kunden nicht zu kompromittieren, hatte die junge Frau sich angewöhnt, einen langen, schwarzen Mantel zu tragen. Dieser war unauffällig und sah gut aus … was sich darunter verbarg, oder eben nicht, vermochte kein Außenstehender zu erahnen.

 

Fast augenblicklich wurde die Tür geöffnet. Johannes, ein Mann um die Fünfzig, war ein Stammkunde von ihr. Sie mochte ihn, soweit man das sagen konnte. Er sah äußerst passabel aus, war freundlich und großzügig – seine spezielleren Vorlieben ließ er sich etwas kosten. Aus diesem Grund gestattete Franziska ihm, was anderen schlicht verboten war: Er durfte sie schlagen. Nicht ernsthaft zwar und nur in einem gewissen Rahmen, doch wenn das Spiel es verlangte, ließ sie sich von ihm über das Knie legen. Die Studentin wusste, dass sie damit gegen die eigenen Prinzipien verstieß, doch eine leise Stimme in ihrem Hinterkopf flüsterte ihr zu, dass es eigentlich ziemlich sexy war … und je öfter sie es erlebte, desto erotischer fand sie es. Und sie konnte hinterher eine ordentliche „Prämie“ einstreichen.

 

Automatisch schaltete sie im Kopf um. Sie musste sofort in die Rolle einsteigen: Ihre Tonlage war höher als gewöhnlich, ihre Stimme klang schüchtern, als sie ihn begrüßte. „Guten Tag.“

„Guten Tag, Coco.“ Herrisch winkte er sie hinein, nachdem er schroff den Gruß erwidert hatte. Dabei benutzte er den Namen, unter dem Franziska bei ihren Kunden bekannt war. Sie trennte den Job sehr gründlich von ihrem Privatleben.

„Du bist zu spät.“ Dann, als sie ihren Mantel von den Schultern rutschen ließ, folgte der erwartete Vorwurf: „Und wie siehst du überhaupt aus?“ Unterwürfig blickte die junge Frau an sich herab. Sie sah so unverschämt sexy aus, dass Johannes garantiert bereits jetzt eine steinharte Erektion in der Hose hatte, doch das konnte sie ihm natürlich nicht sagen. Stattdessen schwieg sie. Dennoch lag ein leises Lächeln in ihren Mundwinkeln, welches von ihrem Kunden sofort aufgegriffen wurde:

„Was grinst du so frech?“ Er packte sie und zog sie dicht an sich. Franziska ließ ihn gewähren. Sie roch ein herbes Aftershave, bemerkte, dass sein graublondes Haar vom Duschen noch feucht war. Genau deshalb schätzte sie Johannes – es kostete nie Überwindung, mit ihm zu schlafen, im Gegenteil.

Gespielt zurückhaltend hob sie das Gesicht, sah ihn aus großen, dunklen Augen an. Sein Blick glitt ab, rutschte unmittelbar in ihr freizügiges Dekolleté.

„Schau nicht so schuldbewusst, das nützt dir überhaupt nichts.“ Immer noch laut, immer noch barsch.

 

Er trat einen Schritt zurück, musterte sie von oben bis unten. Franziska hielt weiterhin den Mund, als er an den Saum ihres Rockes griff und ihn anhob. Darunter kam der spitzenbesetzte Abschluss der Strümpfe zum Vorschein, der ihn scharf die Luft einsaugen ließ. Sie wusste genau, dass ihr Auftreten ihn fast um den Verstand brachte. Das freche, sündige Mädchen war sein Lieblingsspiel. Sie brauchte kaum etwas sagen, Johannes‘ Fantasie reichte ihm aus.

„Was fällt dir ein, so zur Nachhilfe bei deinem Lehrer zu erscheinen? Du willst mich wohl verführen, was?“

 

Bei diesen Worten nahm er ihre Hand und zog sie mit sich ins Wohnzimmer, das im Halbdunklen lag, da er die Jalousien herabgelassen hatte.

„Bitte entschuldigen Sie“, bat Franziska nun, ihrer Stimme einen übertrieben flehenden Unterton gebend. Ohne auf sie einzugehen, fuhr ihr Kunde fort.

„Du denkst, deine süße Unschuld macht mich an, nicht wahr? Aber warte nur, dir werde ich schon Benehmen beibringen.“ Ihre süße Unschuld, wenn auch nur aufgesetzt, törnte ihn tatsächlich an. Aus dem Augenwinkel sah Franziska die mächtige Wölbung in der grauen Stoffhose, sah, wie Johannes sich immer wieder in den Schritt griff, um den Sitz des störenden Slips zu korrigieren.

 

Er schubste sie in Richtung Couch, die mitten im Raum stand. Offenbar konnte er es kaum noch erwarten.

So lief es häufig bei ihm ab: Wenn Franziska eintraf, hatte er sich bereits den ganzen Tag auf sie gefreut und befand sich meist schon an der Grenze seiner Selbstbeherrschung. Ihr war es Recht, so ging es schneller - und insgeheim musste sie zugeben, dass exakt diese Grenze, an der er balancierte, sie selbst anheizte.

Nun beugte sie sich gehorsam über die Lehne des Sofas, als sie die Hand auf ihrem Rücken bemerkte. Beim letzten Mal hatte der Mann sie im wahrsten Sinne des Wortes über sein Knie gelegt. Heute war also Bestrafung im Stehen angesagt.

Einige Strähnen, die sich aus dem straff gebundenen Pferdeschwanz gelöst hatten, fielen in Franziskas Gesicht, als sie sich weit vornüberbeugte, um möglichst verlockend ihre Kehrseite zu präsentieren.

Sie spürte die warmen Hände, die den Stoff des Rockes rafften, fühlte, wie Johannes kräftig zupackte und in die Haut ihres Pos kniff. Er atmete laut, während er die Backen auseinanderzog, dann seinen Schritt gegen sie presste. Flüsternd nannte er sie ein schamloses Ding und ein freches Luder. Sie konnte sich vorstellen, welche Filme gerade in seinem Gehirn abliefen.

 

Dann jedoch ließ er urplötzlich von ihr ab. Sie drehte den Kopf, sah, wie er zu einer Kommode ging und etwas daraus hervorholte. Ein heißer Schreck durchfuhr ihre Glieder, als sie erkannte, dass er mit einem langen Holzlineal zurückkam. Bisher hatte er sie noch nie mit einem Gegenstand geschlagen – schnell beruhigte sie sich selbst, indem sie sich sagte, dass Johannes nicht übertreiben würde. Und wenn doch, dann würde er teuer dafür bezahlen …

 

Sie hielt die Luft an. Erneut stand er hinter ihr, rieb und knetete ihren runden Arsch. Seine Fingerspitzen schoben sich in ihr Höschen, ertasteten die Nässe, die sich in ihrem Lustzentrum verteilte. Er stöhnte auf.

„Scheiße, du machst mich verrückt“, keuchte er rau, als er zwei Finger in ihr versenkte. Die Studentin biss sich auf die Unterlippe. Es war angenehm, so in Besitz genommen zu werden. Einige Male glitt er mit den Fingern hinein und wieder hinaus, dann zog er die Hand zurück.

Der Mann nahm jetzt links von ihr Aufstellung. Franziska erstarrte – ein brennendes Ziehen verteilte sich auf ihrer Haut, als das harte Lineal zum ersten Mal auf ihren Po herabsauste.

„Du wirst bekommen, was du verdienst, du geiles, versautes Mädchen“, murmelte Johannes erregt, bevor er zum zweiten Mal zuschlug. Wie gewöhnlich waren die Hiebe nicht sonderlich heftig, doch die Qualität des Schmerzes war eine ganz andere als die, wenn es lediglich seine Handfläche war, die sie zu spüren bekam.

Kurz zuckte die Frage durch ihren Kopf, weshalb sie sich das gefallen ließ – die Antwort lag auf der Hand: weil es außerordentlich gut entlohnt wurde. Also hielt die junge Frau still, stimmte sich ganz auf die Situation ein, um sie vielleicht sogar ein wenig zu genießen, während sie ihre verdiente „Strafe“ erhielt.

 

Hin und wieder stöhnte sie leise auf, gab unterdrückte Schmerzenslaute von sich, die hauptsächlich gespielt waren, um Johannes‘ Kopfkino zu befriedigen. Sie wusste sehr gut, was ihn antörnte.

Absichtlich zappelte sie ein wenig herum und begann dann, während er schon mittendrin war, zu betteln. Zwischen den Schlägen versprach sie mit weinerlicher Stimme, sich nie wieder so liederlich anzuziehen, stets zu gehorchen und immer ein braves und sittsames Mädchen zu sein. Allen Beteuerungen zum Trotz klatschte das Lineal auf ihren Arsch hinunter, sorgte dafür, dass sich die Haut erwärmte und, wie die Studentin sich denken konnte, inzwischen auch rosig leuchtete.

Ihr Höschen hatte der Kunde straff gezogen, es klemmte zwischen ihren Pobacken und in ihrer feuchten Spalte. Ohne Ankündigung griff er nun in den Bund und zog es herab. Es rutschte hinunter, hing um ihre Knöchel.

Sofort danach traf sie ein so heftiger, schmerzhafter Schlag, dass sie aufschrie, ohne es spielen zu müssen. Gerade, als Franziska protestieren wollte, fiel auch das Schullineal klappernd zu Boden und es ertönte das ratschende Geräusch eines Reißverschlusses – Johannes‘ eigene Disziplin war am Ende.

 

Das Mädchen drehte sich nicht um. Sie stützte sich auf der Sitzfläche des Sofas ab, erwartend, was als Nächstes geschehen würde: Mit einem schnellen, tiefen Ruck war ihr Kunde in sie eingedrungen. Beide stöhnten auf. Es fühlte sich gut an, von einem mächtigen, steifen Schwanz ausgefüllt zu werden. Sie spürte, wie feucht sie war – noch und eventuell auch schon wieder.

Franziska schloss die Augen, blendete intuitiv aus, wo sie sich befand. Auf diese Weise konnte sie an dem Sex, für den sie bezahlt wurde, gewöhnlich sogar Gefallen finden. Heute jedoch spürte sie, dass sie diesen Trick nicht benötigte. Die unbeherrschte Geilheit Johannes‘ war vollauf genug.

 

In ihrem Unterleib zog es, ein lustvolles Prickeln durchfuhr ihre Adern, als sie sich ihm hingab. Johannes hatte ihre Hüften gepackt, hielt sie fest, während er sie nahm. Sein Schwanz war groß, füllte sie vollständig aus. Die Hoden klatschten sanft gegen ihre Klit, was für einen weiteren Reiz sorgte. Franziskas Finger krallten sich in den Stoff unter ihnen. Ihr Stöhnen war nicht mehr gespielt.

Leidenschaftlich tauchte er in sie, wurde ungeduldiger, sein Tempo immer schneller. Atemloses Keuchen begleitete den Akt. Bei jedem Stoß wurde sie gegen das Möbelstück gedrückt.

Ihr Busen wippte im Rhythmus. Sie liebte es, fand es unbeschreiblich heiß, wenn ein Mann die Kontrolle verlor. Der heftige Sex törnte sie inzwischen über die Maßen an. Heute wusste sie, dass es ausreichen würde; sie könnte kommen, noch bevor Johannes seinen Gipfel erreicht hätte.

 

Sie gab sich den Emotionen hin und genoss das Hochgefühl, das er in ihr auslöste, während ihr Kunde sich weiter und weiter in seine Geilheit steigerte. Noch einmal und noch einmal … Franziska biss sich auf die Lippen, hielt den Atem an, während ihr Höhepunkt näher und näher rückte.

„Oh ja … jaaaa!“ Mit einem kurzen Aufschrei signalisierte sie, dass sie soweit war. Eine Woge der Emotionen riss sie mit sich. Dies war der letzte Tropfen, der auch bei Johannes das Fass zum Überlaufen brachte. Jegliche Dämme brachen. Es dauerte nur noch Sekunden, bis er ungehalten aufstöhnte und innehielt. Er war gekommen, hatte sich tief in ihrer nassen Grotte ergossen.

Beide benötigten einen Moment Zeit, sich wieder zu fangen. Dann glitt er aus ihr heraus und lächelte sie an. Franziska grinste ebenfalls. Den herrschenden Klischees zum Trotz ließ sie sich sanft küssen, bevor er seine Kleidung wieder richtete. Auch sie zog sich an. Das warme Gefühl ihres Hinterteils würde ihr sicher noch eine Weile erhalten bleiben …

 

Als Nächstes war der geschäftliche Teil an der Reihe. Mit den Scheinen in der Manteltasche verließ die junge Frau anschließend das Haus. Es war angenehm, das Papier in der Faust zu spüren. Franziska beschloss, von diesem Geld wieder einmal einen ausgedehnten Einkaufsbummel zu unternehmen, bevor die Prüfungen vor der Tür stehen und sie für solche Vergnügungen keine Zeit mehr haben würde. Das hatte sie sich verdient – in jeder Hinsicht.

VG Wort