Büro-Bedrängnis – Heftige Poop-Not im Diktat (Kurzgeschichte)

Büro-Bedrängnis
Heftige Poop-Not im Diktat

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 26.03.2026

Symbolbild: Chef diktiert seiner Schreibkraft im, die dringend zum Klo muss, im Büro einen Brief.

 

Der Rest der Belegschaft hatte das Büro längst verlassen; durch die Fenster drang das blasse Licht des beginnenden Abends in den still gewordenen Raum. Auf dem Flur fiel eine Tür ins Schloss und die Klimaanlage mit ihrem gleichmäßigen Summen bildete die einzige akustische Konstante, die noch daran erinnerte, dass dieser Ort tagsüber von Geschäftigkeit und klingelnden Telefonen erfüllt war.

 

Ich saß an meinem Schreibtisch und ließ die Finger flink über die Tastatur huschen – angespannter als üblich, denn mein Chef stand direkt neben mir. Er diktierte mit ruhiger, aber bestimmter Stimme den Text eines Briefes, der, wie sagte, noch heute fertig werden müsste. Doch nicht nur seine Anwesenheit sorgte für Beklemmung, auch die Tatsache, dass ich seit einigen Stunden das immer dringender werdende Bedürfnis verspürte, zur Toilette zu gehen, ließ mich nervös auf dem Stuhl umherrutschen. Zu meinem Bedauern konnte ich meine körperliche Unruhe nicht verbergen – so sehr ich mich auch bemühte, es gelang mir nicht, den Po komplett still zu halten … Einfach nicht dran denken, lautete meine Strategie, die jedoch nicht einmal ansatzweise aufging.

 

Die Buchstaben erschienen in rascher Folge auf dem Bildschirm, und normalerweise hätte ich mich über das Vertrauen meines Vorgesetzten gefreut, doch an diesem Abend fiel es mir wirklich schwer, mich auf seine Worte zu konzentrieren. Ich war in einer schlimmen Bedrängnis, die ich in diesem Moment so gar nicht gebrauchen konnte … Dieses unangenehme Gefühl tief im Bauch – ein stetiges Signal meines Körpers, über das ich im Stress des Nachmittags noch hatte hinwegsehen können, war inzwischen zu einem unheilvollen Rumoren angewachsen. Die Konzentration aufrechtzuerhalten, funktionierte kaum noch und plötzlich war ich zu allem Unglück nicht mehr in der Lage, einen leisen, aber hörbaren Pups zu unterdrücken. Es war mir grenzenlos peinlich. Zu meiner Erleichterung ging Herr Böttger ohne ein Wort oder eine Veränderung seiner Miene darüber hinweg, doch der Ton, der zusammen mit dem eindeutigen Geruch von meiner Körpermitte aufstieg, verriet mich. Nur zu gern wäre ich vor Scham in Grund und Boden versunken, aber ich war gezwungen, weiterhin auszuharren und das Schreiben fertigzustellen, das zwingend noch heute in den Postausgang sollte.

 

Ich verlagerte das Gewicht auf dem Bürostuhl, streckte den Rücken zur Entlastung meiner gewaltigen Poop-Not durch und versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Gleichzeitig hoffte ich inständig, Herr Böttger würde irgendwann auf die Uhr schauen und feststellen, dass der Brief vielleicht auch am nächsten Morgen noch geschrieben werden konnte. Denn eigentlich wusste er doch, dass die Post für heute schon raus war. Leider tat er es nicht. Stattdessen trat er einen halben Schritt näher, und während er die nächsten Sätze diktierte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel, wie sein Blick kurz über meine Schulter hinunter in meinen Schoß wanderte, bevor er zurück auf den Bildschirm glitt. Er hatte länger unter der Schreibtischplatte verweilt, als es für jemanden nötig gewesen wäre, der eigentlich nur den Fortschritt eines Schreibens kontrollieren wollte. Was ich bis dahin nur geahnt und zugleich befürchtet hatte, wurde nun zur Gewissheit: Spätestens nach dem signifikanten Geräusch, der unverkennbaren Duftwolke und meiner unübersehbaren Rastlosigkeit muss er mitbekommen haben, wie es um mich stand. Oh, wie unangenehm …

 

Angestrengt presste ich die Lippen aufeinander und zwang mich, weiterzutippen, während ich verzweifelt hoffte, bis zum Schluss durchhalten zu können. Denn ganz sicher war ich mir nicht mehr, da mein Anus sich immer öfter selbstständig öffnete und ich ihn bewusst wieder zusammenpressen musste. In diesen prägnanten Augenblicken rutschte beinahe etwas heraus und ich begann vor berechtigter Sorge, mir in seiner Anwesenheit das Höschen vollzumachen, beträchtlich zu schwitzen. Unter den Achseln und zwischen meinen Brüsten spürte ich es feucht werden, gemeinsam mit dem schnelleren Klopfen meines Herzens.

»Lina, ändern Sie den letzten Satz bitte«, hörte ich ihn plötzlich umschwenken und dann, zu meinem Entsetzen, entschied er sich gleich darauf noch einmal um: »Nein, löschen Sie den gesamten Absatz. Wir formulieren ihn ganz neu.« Ich war mir nicht sicher, doch bis heute glaube ich, eine Veränderung in seiner Stimme bemerkt zu haben – sie klang dunkler und hatte so einen rauen Unterton, wie ich fand. Diese Beobachtung weiter zu verfolgen, stand mir in diesen Minuten allerdings nicht im Sinn: Ich musste nötiger kacken als jemals zuvor in meinem Leben und traute mich nicht, Herrn Böttger nach einer Unterbrechung zu fragen. Zu dringlich schien ihm die Sache mit dem Brief zu sein, als dass ich um eine Pause hätte bitten mögen. Und nun auch noch das – einen Großteil des bereits Geschriebenen sollte ich wieder löschen und entsprechend dem Text, den er mir mündlich vorgab, erneut tippen. Während er sprach, wurde ich mir mit jeder Silbe sicherer: Sein tiefer Tonfall, das aufgewühlte Beben in seiner Stimme waren überdeutlich … Doch was hatte es zu bedeuten?

 

Mein Atem ging schneller; langsam wurde die heftige Not beunruhigend ernst. Meine Körperbeherrschung war bedenklich nah an ihrem Limit angekommen, bald würde ich die Kontrolle über meinen Schließmuskel verlieren, befürchtete ich zu Recht. Das gewaltige Drängen meldete sich wellenartig und bei jedem Mal wollte sich bereits ein Stückchen hinausschieben. Längst rutschte ich auffällig auf meinem Stuhl hin und her – mit jeder Sorge, es könnte doch etwas im Slip landen, wurde mir gleichgültiger, ob Herr Böttger die desperaten Bewegungen meines Unterleibs bemerkte oder nicht.

Neben mir wurde es für einen Moment still. Ich tippte weiter, während ich wahrnahm, dass mein Chef sich leicht vorbeugte, als wolle er genauer auf den Bildschirm sehen, wobei ich deutlich erkannte, dass er seinen Blick nur kurz auf den Text und sofort weiter abwärts, in meinen Schoß richtete. Er blieb länger dort; ein Schauer lief mir über den Rücken: Es interessiert ihn! Mehr noch, dass ich so dringend kacken muss, macht ihn an, wurde mir klar. Daher auch die Veränderung in seiner Stimme, dieses warme, tiefe Beben … Ich presste die Lippen fest zusammen, starrte auf die Zeilen vor mir und versuchte gleichzeitig, die nächste Drangwelle zu überstehen. Hastig tippte ich ein weiteres Wort und bekam trotz aller Not den aufregenden Gedanken nicht mehr aus dem Kopf, dass mein attraktiver Chef in diesem Augenblick womöglich mit einer mächtigen Erektion neben mir stand. Natürlich, er hat gesehen, wie ich mich wand, wie ich abwechselnd den Rücken durchstreckte oder mich zur Entlastung nach vorn gebeugt habe und sogar einen Moment lang innehalten musste, bevor ich meine Tätigkeit fortsetzen konnte. Diese Vorstellung ließ mein Herz erneut kräftig schlagen – sie löste etwas in mir aus, das neben meiner Angst, mir jeden Augenblick ins Höschen zu machen, jedoch in den Hintergrund rückte. So versuchte ich, mich zusammenzureißen, um das Diktat möglichst schnell hinter mich zu bringen, doch inzwischen war jegliche Konzentration dahin.

 

Beim nächsten Aufbäumen meines Körpers, dessen Forderung nach einer Entleerung des Darms kaum noch deutlicher werden konnte, hielten meine Finger erneut über der Tastatur inne. Ich kniff die Pobacken fest zusammen und könnte ein angestrengtes Aufstöhnen nicht verhindern.

»Alles in Ordnung?«, fragte Herr Böttger hinter mir, bemüht, seine Stimme möglichst ruhig zu halten. Ich schluckte und zwang mich zu einem kurzen Nicken. Hierbei schaute ich wie gebannt auf den hellen Bildschirm vor mir.

»Ja … natürlich«, murmelte ich, sah weiterhin auf den Monitor und ahnte, dass meine Antwort nicht besonders überzeugend geklungen haben dürfte. Im selben Augenblick fühlte ich, wie mein Bauch sich unheilvoll zusammenzog.

Er sagte nichts, atmete jedoch schneller. Ich hingegen wagte nicht, Luft zu holen oder mich zu rühren. Mit weiß verkrampften Fingern hielt ich mich an der Tischkante fest, während sich der wahnsinnige Druck fast nicht mehr unter Kontrolle bringen ließ.

Hitze stieg mir ins Gesicht, mein Schwitzen würde stärker. Nur noch ein paar Minuten, flehte ich im Geiste, doch ich hatte meine absolute Grenze mittlerweile erreicht, wenn nicht sogar überschritten. Ich wagte nicht, ihn anzusehen, doch ich spürte seinen Blick auf mir. Dann seine Stimme:

»Ich weiß, es steht mir nicht zu, doch … Gott, Lina, Sie sind gerade wunderschön … so süß und sie müssen so unbeschreiblich dringend …«, begann er immer wieder Sätze, die mir allesamt deutlich machten, dass ich offenbar etwas in ihm triggerte, das ihn auf eine Ebene der sexuellen Lust emporschoss, die er kaum mehr im Griff hatte. Er versuchte, sich mit aller Kraft zusammenzureißen, doch der unwiderstehliche Reiz, den ich ihm für Augen, Ohren und Nase bot, erschwerte ihm die Wahrung seiner Haltung erheblich.

Für eine Erwiderung blieb keine Zeit und bevor ich überhaupt darüber nachdenken konnte, was ich tat, schob ich den Stuhl abrupt zurück, sodass seine Rollen laut über den Boden ratterten, und sprang nahezu panisch auf. Du meine Güte, es geht los, war mir verzweifelt bewusst. Ich konnte es nicht mehr einhalten, egal, wie sehr ich mich anstrengte! Warm, fest und unaufhaltbar rutschte der Anfang des Haufens, der sich nur zu gern in meinem Slip ausbreiten wollte, aus meinem Anus heraus.

Ein zittriger Atemzug entrang sich meiner Kehle, während ich mich halb zur Seite wandte, ihn endlich ansah und in seinem Blick eine Mischung aus Erregung und Überraschung erkannte, sowie etwas, das über bloße Sympathie hinausging.

»Bitte entschuldigen Sie …«, brachte ich gerade noch hervor, als ich auch schon losstürmte, dem rettenden Klo entgegen. In diesem Moment war mir alles gleichgültig geworden.

 

Ich griff nach der Türklinke, stürzte aus dem Raum und ließ die Wände des Flurs mit schnellen Schritten hinter mir verschwimmen, wobei mich das unaufhörliche Hinausschieben aus meinem Poloch unerbittlich weitertrieb. Ich rannte und drehte mich nicht um. Die einzige Richtung, die in diesem Augenblick noch existierte, war die zum Ende des Gangs – dorthin, wo die Erlösung auf mich wartete.

 

Die Tür der WC-Kabine knallte hinter mir zu und ich riss mir mit flatternden Fingern Knopf und Reißverschluss der schwarzen Stoffhose herunter. Die Toilettenschüssel im Rücken wissend, wollte ich nichts anderes, als mich nur noch darauf zu setzen und endlich herauszulassen, was sich den Weg dahin inzwischen halb gebahnt hatte.

Beim Herunterzerren des Slips erkannte ich, dass tatsächlich schon ein Teil meines Darminhalts darin lag. Für den Rest, der ebenfalls mit einer Vehemenz nachrutschte, die ich vorher nie erlebt hatte, ließ ich mich mit dem nächsten Atemzug auf die Klobrille fallen und entspannte den bereits unfreiwillig geöffneten Ringmuskel nun bewusst. Was für ein fantastisches Gefühl! Welch eine Wohltat!

Unter mir plumpste es hörbar in das Wasser und ich sammelte mit mehreren Blättern Toilettenpapier die braune Wurst aus meinem Höschen heraus, was mir allerdings nicht vollkommen rückstandsfrei gelang. Ach egal, befand ich, und wischte noch ein wenig mit sauberem Klopapier nach. Das riesige Glücksgefühl konnte ohnehin nichts trüben.

 

Ich legte den Kopf in den Nacken, schloss die Augen und musste vor Freude und Erleichterung leise lachen. Hierbei spürte ich mein Herz noch immer heftig schlagen und mein gesamter Körper war von einer wohlig kribbelnden Gänsehaut überzogen.

In mir klangen die Worte von Herrn Böttger nach, zusammen mit diesem tiefgehenden Blick, den ich für einen flüchtigen Moment erwidert hatte. Und während ich ihn vor mir sah, seine Augen, in denen sich Überraschung, Verlangen und warme Zuwendung gespiegelt hatten, wusste ich plötzlich mit einer seltsamen Gewissheit, dass der nächste Morgen im Büro nicht mehr derselbe sein würde. Denn obwohl mir die Hitze der Verlegenheit weiterhin im Gesicht stand, hatte ich trotz allem das Gefühl, dass zwischen meinem Chef und mir in diesem Augenblick etwas begonnen hatte, das sich nicht wieder ganz zurücknehmen ließ.

Beim Hochziehen von Slip und Hose bewegten sich meine Gedanken noch einmal zu ihm zurück. Zu der Art, wie er dort neben mir gestanden hatte, zu dem geradezu heiser-zärtlichen Tonfall seiner Stimme und zu seinen Augen, die mir gefolgt waren, als ich schließlich aufsprang und das Büro verlassen hatte. Je länger ich darüber nachdachte, desto deutlicher wurde mir, dass zwischen uns tatsächlich mehr gewesen sein könnte als nur ein flüchtiger Blickkontakt in einer peinlichen Situation. Ob er wohl genauso dachte?