Das Konzert (Kurzgeschichte)

Das Konzert

Rebecca Valentin

Laute Musik, ausgelassene Stimmung und mittendrin Luisa, mit einer quälenden Pee-Desperation. Ben steht schräg hinter ihr, kann den glücklichen Zufall kaum fassen und seine Erregung nur schwer verbergen. Sie kommen sich näher, erleben anschließend im Bett die pure Lust.

Story

Das Konzert

Rebecca Valentin

 

Es fiel ihm schwer, seinen Blick von ihr abzuwenden. Sie sah toll aus – lange, blonde Haare, eine schlanke Figur und dazu dieses enge, weiße T-Shirt, das ihre weiblichen Kurven eindrucksvoll betonte. Obendrein trug sie extrem kurze Jeansshorts, in denen ihr knackiger Po einfach unwiderstehlich aussah.

Zwar betrachtete Ben sie nur von schräg hinten, doch es reichte aus, ihn in Aufruhr zu versetzen. Sie schien komplett aus Sex zu bestehen. Angetan schaute er ihr beim Tanzen zu: die sinnlichen Bewegungen ihrer Hüfte, das erotische Zurückwerfen ihrer Schwedenmähne, nicht zuletzt ihr überaus anziehendes Lachen. Ohne es verhindern zu können, fühlte er sich in ihren Bann gezogen.

 

Neben ihm sangen seine Freunde laut zu den Klängen eines Songs mit. Sie alberten herum, hatten Spaß und waren allesamt in bester Feierlaune. Ben jedoch mochte sich von ihnen nicht anstecken lassen, er heftete seinen Blick weiterhin auf die blonde Schönheit. Insbesondere, als er zu fortgeschrittener Stunde bemerkte, dass sie nur deshalb in Bewegung zu bleiben schien, da ihr das Stillstehen aufgrund eines nötigen Problems unmöglich geworden war. Als würde es zu ihrem Tanzstil gehören, ging sie immer wieder in die Knie und schob die Beine voreinander. Selbst wenn sie die Moves unterbrach, wiegte sie ihre Hüfte unruhig von einer Seite zur anderen. Ob sie wohl dringend pinkeln muss?, fragte er sich. Er wünschte es sich sehr, denn in diesem Fall würde seine heißeste Phantasie lebendig werden.

Er sah genauer hin, fixierte konkret ihre Körpermitte – ja, es war eindeutig! Neben der Rastlosigkeit des Unterkörpers nahm er wahr, dass sie sich die Hände abwechselnd und wie zufällig in den Schoß drückte. Bens Atem beschleunigte sich, sein Puls begann zu rasen. Wie erregend es war, es derart hautnah mitzubekommen. Sein Gehirn blendete ab sofort jegliche Umgebung aus – der tosende Beifall um ihn herum interessierte ihn in diesem Augenblick ebenso wenig, wie die Musik der Band, die auf der Bühne ihr Bestes gab.

 

Der Konzerthalle war voll von Menschen; es war stickig, dunkel und laut. Ein Umstand, der Ben überaus gelegen kam, da er hoffte, dass in diesem Tumult niemand seine Erektion bemerken würde, die sich schnell zu ihrer maximalen Größe aufgebaut hatte. Den eigenen Fetisch derart sexy vor Augen geführt zu bekommen, passierte ihm nicht alle Tage, so war diese ungestüme Reaktion seines Körpers mehr als verständlich. Zu seinem Bedauern war er an diesem warmen Sommertag jedoch ausschließlich mit einem T-Shirt, Turnschuhen und einer lockersitzenden Sommerhose bekleidet. Der leichte Stoff war extrem dehnbar, so dass die Verhärtung seiner Körpermitte von außen gut sichtbar war. Dass seine Phantasie sich verselbstständigte und ihm Bilder schickte, in denen die Blondine ihre Grenze erreichen und sich während der Live-Veranstaltung in die Hose pinkeln würde, machte es ihm nicht einfacher. Er sah die nasse Jeans und das gelbe Rinnsal geradezu vor sich, das aus dem tropfenden Denim an ihren atemberaubenden Beinen entlang nach unten laufen würde. Er musste aufpassen, allein die Vorstellung hätte ausreichen können, ihn hier, inmitten der grölenden Fans, zu einem Orgasmus kommen zu lassen.

 

Ein Wegschauen war längst nicht mehr möglich. Ben taxierte sie, der Anblick ihrer offensichtlichen Pinkelnot war die Erfüllung all seiner Masturbationsphantasien. Und er war sich sicher; würde er an diesem Abend in sein Bett gehen, bräuchte er keine Minute, um bei der Erinnerung an dieses Erlebnis hemmungslos abzuspritzen. Die langhaarige Schönheit in ihrer Pissnot war ohne Zweifel die Nummer Eins seiner geilsten Wichsvorstellungen geworden. Sie wand sich verzweifelt, presste beide Hände in ihren Schritt und täuschte weiterhin vor, diese Bewegungen gehörten zu ihren Tanzschritten. Es war göttlich, sein aufgerichteter Schwanz pochte und zuckte – um die Kontrolle über seine Libido nicht zu verlieren, musste er sich ablenken. Was bot sich mehr an, als ein Gespräch? Und das mit niemand Geringerem, als mit ihr! Sie persönlich kennenzulernen wäre der ungekrönte Höhepunkt des Abends, so viel stand fest!

 

Ben drängelte sich nach vorn, nutzte seine Ellenbogen um Platz zu schaffen und sich zwei Reihen vorwärts zu kämpfen. Er spürte die verwunderten Blicke seiner Freunde im Rücken, als er ihre Runde verließ, doch es kümmerte ihn nicht.

Bei ihr angekommen, schob er die Hände in die Hosentaschen und stellte sich zu ihr.

„Hallo!“ Der Geräuschpegel war hoch, deshalb rief er seine Begrüßung mehr, als dass er sie sprach. Irritiert drehte sie ihr Gesicht zu ihm. Wie aus einem Reflex heraus grinste er sie an, was sie mit einem süßen Lächeln erwiderte. Wow! Bens Herz schlug in wildem Takt – fieberhaft überlegte er, was er am geschicktesten sagen könnte. Das Zusammenpressen ihrer Schenkel und das nervöse Wippen auf ihren Zehen erschwerte ihm die Konzentration erheblich. Er sah an ihr herunter, bemüht, ihr nicht zu deutlich in den Schritt zu schauen, der sich gegen den höllischen Druck ihrer Blase kaum noch wehren konnte. Es ist so verdammt heiß, wie nötig sie pissen muss, dachte er und hörte sich im selben Moment seinen Namen in ihr Ohr rufen:

„Ich bin Ben!“

„Und ich Luisa!“, antwortete sie in ähnlicher Lautstärke. Hierbei fiel es ihr sichtlich schwer, die Hände von ihrem Schoß fernzuhalten. Zu gern würde sie sich weiterhin zuhalten, die Finger vor ihre drängende Mitte pressen und durchgehend hüpfen, springen und herumlaufen, nur um ihre zum Platzen volle Blase abzulenken.

„Freut mich!“

„Mich auch!“ Sie lächelte noch immer, doch es mischte sich etwas in ihre Mimik, das ihm augenscheinlich ihre Bedrängnis verriet. Einige Sekunden später hielt sie es nicht mehr aus, sich nicht zu berühren. Als wäre ihr die Situation unangenehm, wandte sie den Blick demonstrativ ab, als sie ihre Hände zurück in ihren warmen, unruhigen Schritt schob.

 

Für den Rest des Konzertes blieb er bei ihr. Kein Geld der Welt hätte ihn diesen Platz aufgeben lassen. Aus den Augenwinkeln beobachtete er sie und ihre Gesten. Er sah Luisas Verzweiflung und konnte jede Druckwelle erahnen, zu der sie mit verzerrtem Gesicht in den Knien einknickte und sich gleichzeitig nach vorn krümmte. Er war aufgeheizt wie schon lange nicht mehr, sein mächtiger Phallus pulsierte, die Hoden hatten sich eng und prall an seinen Unterbauch gezogen. Eine winzig kleine Berührung seiner Eichel, nur ein zartes Streichen über die Spitze, würde in diesem Moment ausreichen, ihn in hohem Bogen ejakulieren zu lassen, dessen war er gewiss. Zeit und Raum verloren ihre Bedeutung – würde ihn im Anschluss jemand fragen, welche Songs die Rockband gespielt hätte, wäre er wohl nicht in der Lage, sie im Einzelnen zu benennen.

 

Einige Male schaute Luisa ihn verstohlen von der Seite an. Dass er sich derart nah bei ihr aufhielt, schmeichelte ihr. Sein bewusstes Näherkommen wertete sie als eindeutiges Interesse an ihrer Person. Zudem gefiel er ihr optisch. Gern hätte sie intensiver mit ihm flirten wollen, doch da sie so fürchterlich pinkeln musste, war dies nicht möglich.

Nun, es ließ sich nicht ändern, die Hauptsache war, dass Ben, wie er offenbar hieß, ihre peinliche Misere nicht bemerkte.

Einen ihrer Tricks probierte sie aus, als eine besonders mächtige Welle durch ihre Blase brandete. Sie hockte sich blitzschnell auf den Boden, was in dem Gedränge nicht einfach war, und presste sich die Ferse fest auf die Vagina und den Ausgang ihrer Harnröhre. Als würde sie ihre Turnschuhe neu binden müssen, nestelte sie zur Vertuschung an den Schnürbändern herum. Auf diese Art war der Druck auszuhalten, doch für wie lange? Sie konnte nicht ewig zu den Füßen der Konzertbesucher kauern. Und was sollte Ben davon halten? Wie konnte sie hier nur einen Ausweg finden?

 

Keine Frage, dass Ben ihren Bluff durchschaute. Er wusste, was sie zu verbergen versuchte, und fühlte gleichzeitig, was dies mit seinen eigenen Hormonen anstellte. Allein der Gedanke, ihr Schließmuskel würde bereits vor Beendigung des Events aufgeben, war unbeschreiblich.

Als Luisa sich vom Boden wieder erhob, machte sie es vorsichtiger, als sie es mit einer leeren Blase getan hätte. Stöhnend zwängte sie sich erneut die Hände zwischen die überkreuzten Beine. So sehr sie es bedauerte, es war nicht länger zu verheimlichen. Wie von ihr befürchtet, drehte Ben sogleich den Kopf zu ihr. Sein Blick sprach Bände, als er den Mund an ihr Ohr legte:

„Du musst tierisch pinkeln und hältst es kaum noch aus, oder?“ Er schrie beinahe, doch niemand außer Luisa vernahm seine Frage. Ihn selbst kickte sie in seiner Erregung weit nach vorn. Speziell diesen Satz in der hohen Lautstärke zu formulieren, gerufen in den Gehörgang einer attraktiven Frau, trieb ihn an den Rand des Erträglichen. Einzig das Mitleid, das ihn durchzog, als er in ihr gequältes Gesicht sah, hielt seinen Körper davon ab, in einem gewaltigen Orgasmus zu explodieren. Luisa nickte heftig. Natürlich, er wusste es seit mehr als einer Stunde.

 

Hibbelig presste sie die Finger auf ihre Muschi. Sie drängte die harte Naht der Jeans bewusst zwischen die Schamlippen auf den Ausgang ihrer Harnröhre. Dass sie die Schenkel geschlossen hielt, erschwerte das Unterfangen zwar, dennoch tat der Gegendruck von außen gut.

Ben, der nicht zum ersten Mal ein Konzert der Gruppe in dieser Saison besuchte, erkannte am Titel des Songs, dass er der vorletzte in der üblichen Abfolge war.

„Nur noch ein Stück und die Zugabe“, rief er daher in das Ohr der Blondine. Es war ein Versuch sie zu trösten und ihr das Warten mit einem Ziel vor Augen zu erleichtern, doch das Gegenteil trat ein. Luisa kauerte sich zum zweiten Mal auf den Boden und stand nicht wieder auf. Dies war die einzige Haltung, in der sie den drängenden Fluten noch Einhalt gebieten konnte. An ein aufrechtes oder ruhiges Stehen war nicht mehr zu denken. Zwar schauten die Umstehenden sie verdutzt an, doch zu wissen, dass Ben bei ihr war, half ihr, es durchzustehen. Und das, obwohl sie ihn kaum kannte, stellte sie verblüfft fest. Als hätte er ihre Gedanken unterstreichen wollen, legte er für den Rest der Show wortlos seine Hand auf ihr Schulterblatt.

 

Bald darauf strebten die Fans dem Ausgang zu. Dies war der Zeitpunkt, an dem Luisa sich mit großer Mühe aus ihrer hockenden Position erhob. Tänzelnd stand sie neben ihm, die lange Mähne hing ihr wild ins Gesicht, als ein Freund aus Bens Clique ihm auf die Schulter tippte. Er deutete mit dem Kopf auf die blonde Grazie in dessen Arm und bemerkte grinsend:

„Ich nehme nicht an, dass du mit uns nach Hause fährst?“ Ein Kopfschütteln Bens reichte als Antwort aus, so dass sich die Truppe ohne ihn auf den Heimweg machte.

 

„Gleich läuft es, das spüre ich genau!“ Luisa hielt sich inmitten der vielen, zu den Ausgängen strebenden, Menschen an ihrem neuen Bekannten fest. Die zweite Hand steckte zwischen ihren Beinen.

„Ich glaube, mein Höschen ist schon feucht geworden … Oh Ben, ich muss so sehr, ich kann es nicht länger einhalten!“ Diese Worte aus ihrem Mund zu hören, sprengte Bens Selbstbeherrschung. Seine Wollust strebte ihrem Gipfel entgegen, fast war sein Orgasmus greifbar. Sein Herz galoppierte, sein Atem jagte, als er das junge Mädel in seine Arme nahm und eng an sich drückte. Daran, dass sie hierbei seinen harten Schwanz vor ihrem Bauch fühlen würde, verschwendete er keinen Gedanken.

„Dann lass los, Luisa, lass es laufen“, spornte er sie wie im Rausch an.

Nach wie vor hielt sie sich fest zu. Ihr skeptischer Blick traf seinen, der vor Lüsternheit verklärt war.

„Was? Ich soll …? Aber ich kann doch nicht einfach …“ Seine Lippen streichelten ihre Ohrmuschel. Keuchend flüsterte er:

„Warum nicht? Stell dir vor, wie geil es sich anfühlen wird!“ Ihr Becken zitterte vor Anstrengung, dennoch blieb sie kritisch:

„Hier in der Halle? Nee, oder?“

„Dann draußen, da merkt es niemand!“

„Okay, da geht’s schon eher.“

 

Während sie Hand in Hand aus dem Saal strebten, erinnerte Luisa sich an die massive Verhärtung, die sie soeben an ihrem Körper gespürt hatte. Ob das wirklich ein Ständer war? Er hat doch wohl keine Latte, nur weil ich nötig zum Klo muss?“, fragte sie sich. Dieses Thema jedoch weiter zu verfolgen ließ ihre Blase nicht zu. Schnell lenkte eine heftige Druckwelle die Aufmerksamkeit der Besitzerin zurück auf ihren hohen Füllstand:

„Oh Gott, da kommt was, obwohl ich’s immer noch anhalte!“

Klagend folgte die junge Frau dem nahezu Fremden nach draußen, bis er sie an der Außenwand der Konzertarena in eine abgelegene Nische dirigierte. Umgeben von meterhohen Mauern aus Beton waren sie vor den Augen der Leute geschützt. Hierher verirrte sich kein Besucher zufällig.

„Oh nein, ich kann es nicht mehr halten!“

„Schnell, zieh deine Jeans aus!“ Luisa tat wie geheißen und streifte sich in Windeseile ihre knappen Shorts herunter. Ihr gepeinigter Schließmuskel erlaubte kein Innehalten und Nachdenken. Nurmehr mit einem enganliegenden T-Shirt und einem weißen Höschen bekleidet, stand sie vornübergebeugt, die Schenkel zusammengekniffen, vor ihm.

 

Zum zweiten Mal an diesem Abend zog Ben sie an seine Brust.

„Und jetzt lass es laufen!“

„Ernsthaft?“ Noch immer unsicher, doch von ihrem Körper zu einem raschen Handeln gezwungen, öffnete sie zaghaft die Beine. Die Arme fest um seine Taille gelegt, bettete sie ihr Gesicht an seiner Schulter, als sie fühlte, dass es für ein Umdenken zu spät war. Sie war am Ende jeglicher Kräfte angelangt. Es war vollkommen gleich, ob sie hier stand oder sich an einem anderen Ort aufgehalten hätte, die Dämme wären in jedem Fall gebrochen. Ohne weiteres Zutun von ihrer Seite zischte es plötzlich heiß aus ihr heraus.

„Ben, jetzt!“, schrie sie unterdrückt in den weichen Stoff seines T-Shirts hinein.

„Ja, mach es!“ Er nahm ihren Po, hob ihn zu seiner Hüfte hinauf und drängte seine zuckende Erektion kraftvoll an ihre Vorderseite. Zeitgleich schob er die rechte Hand nach vorn, dass sie in der Mitte ihrer Schenkel lag, wo er die nasse Baumwolle des Slips bereits an seinen Fingerspitzen spürte. Er sog sich bis oben hin voll; das Material wurde schwerer, bildete eine Ausbeulung, in der ihr betörender Saft sich zunächst sammelte.

Diese hielt der Flut jedoch nicht lange stand. Nur einen Atemzug später gab sie auf und der Urin strömte unhaltbar durch das Höschen hindurch in Bens offene Handfläche hinein. Ein würziger Duft breitete sich aus, warme, gelbe Spritzer benetzten ihrer beider Oberschenkel.

Von seiner Lust überwältigt, führte Ben sanfte Stoßbewegungen aus, bei denen sein stahlharter Bolzen sich an Luisas Schamhaar rieb. Zwar innerhalb seiner Hosen, dennoch fühlte er in Gedanken jeden Kontakt brennend heiß. So brauchte er nur wenige Sekunden, bis er den Point of no Return erreichte. Während Luisa ihm erleichtert stöhnend durch den Slip auf die Hand und seine Schuhe pinkelte, stand er derart kurz vor dem Abspritzen, dass es kein Zurück mehr gab. Er vergrub sein Gesicht in ihren Haaren, stieß ein letztes Mal zu und spürte den Samen unaufhaltsam aufsteigen. Das Gefühl war gigantisch – er konnte ein kehliges Aufstöhnen nicht verhindern, als er seine Finger in ihr klatschnasses Höschen wühlte und sich in großer Intensität in seine Unterhose ergoss. Sein Schwanz pumpte ohne Unterlass; wie beiläufig rieb er seinen spritzenden Phallus an ihrem Unterbauch, während seine Konzertgeliebte sich an ihn lehnte und befreit kicherte.

 

Wieder zu Atem gekommen, stimmte er in ihre Glückseligkeit ein. Beschwingt strich er ihr das üppige Haar aus dem Gesicht und sah ihr tief in die blauen Augen.

„Na, habe ich zu viel versprochen?“

„Nein, es war herrlich. Eine tolle Idee. Dir hat es aber auch nicht schlecht gefallen, hm?“ Verwegen lachte Luisa ihn an, was er mit einem schiefen Grinsen beantwortete. Beide schauten an ihren nassen Beinen hinunter, gleich darauf traf sich ihr Blick und sie steckten die Köpfe zu einem langen, innigen Kuss zusammen.

Wenig später begann Luisa, zu frösteln. Sie hob ihre Shorts vom Boden auf und zog sie an, bevor sie Arm in Arm das Gelände verließen.

An einem großen, alten Geländewagen stoppte Ben, zog einen Schlüssel aus der Hosentasche und öffnete die Beifahrertür.

„Darf ich bitten?“, lud er sie ein, einzusteigen, was die zarte Blondine vertrauensvoll tat. Auf seine Nachfrage, ob sie an diesem Abend Lust hätte, gemeinsam mit ihm noch etwas zu unternehmen, kamen sie überein, dass es hierfür sinnvoll wäre, zuvor die Kleidung gegen etwas Trockenes zu tauschen.

 

Im Wohnungsflur ihrer kleinen Studentenbude zerrte Luisa sich beide Hosen gleichzeitig von der Hüfte.

„Brrr …“, schüttelte sie sich, „so toll es war, so fies fühlt sich jetzt der klamme Slip an.“ Ben hörte ihre Worte wie aus weiter Ferne. Fasziniert stand er vor ihr, sah auf ihr blondgelocktes Delta hinunter und spürte es erneut in seinem Unterbauch kribbeln.

„Was hast du nur für einen geilen Body“, lobte er ihr nahezu unbekleidetes Äußeres mit rauer Stimme. Das Begehren war zurückgekehrt, seine Libido machte sich startklar für eine neue Runde.

„Wenn du mir deinen zeigst, sag ich dir, ob das auch auf dich zutrifft“, reagierte sein Gegenüber kess.

„Sehr gern“, kam Ben ihrer Aufforderung nach und streifte sich das Shirt über den Kopf. Wie schön, sie hat auch Lust, erkannte er und ließ es mit Vergnügen zu, dass sie näher kam und ihn feurig küsste. Die Gewissheit, dass sie ohne Höschen vor ihm stand und das Bild ihrer hellblonden Schamhaarlocken vor dem inneren Auge sorgten dafür, dass sein Penis sich zum zweiten Mal an diesem Abend mit Blut füllte. Er wurde härter, nahm an Umfang zu und suchte sich in der Hose Platz. Während er sich aufrichtete, berührte die Spitze den klebrigen Spermafleck in seinem Slip, was ihm das vorangegangene, nasse Erlebnis in lebhafte Erinnerung rief.

„Es war so verdammt scharf, wie du vorhin gepinkelt hast“, murmelte er zwischen zwei Küssen. Luisa bemerkte, in welch hohem Grad ihn speziell diese Sache anzuturnen schien und nutzte diese Tatsache gekonnt für sich und eine erotische Fortsetzung aus.

„Und ich musste die ganze Zeit über so sehr, das kannst du dir nicht vorstellen“, gab sie flüsternd zurück. Stöhnend fand er wieder in ihren Kuss hinein und streichelte mit seiner Zunge sanft über ihre hinweg. Er wollte mehr hören, sehnte sich danach, diesen Moment bis zur Neige auszukosten. Als hätte sie seinen Wunsch erraten, löste Luisa ihre Lippen von seinen und fuhr wispernd fort:

„Aber dann durfte ich es endlich laufen lassen. Ich hab dir auf die Hand gepinkelt, stimmt’s? Es hat so wahnsinnig gut getan, all das herauszulassen, was ich so lange einhalten musste!“ Er küsste sie inniger, stöhnte bei ihrer Beschreibung des Geschehens ungehemmt auf.

 

Es bedurfte nur weniger Handgriffe und geringer Fingerfertigkeit, Bens Sommerhose zu öffnen und den Sportslip beiseite zu ziehen. Sein beeindruckender Phallus schnellte heraus, und sofort nahm Luisa ihn in die Hand.

„Hey Ben, er sieht megageil aus“, schwärmte sie und legte behutsam ihre Hand um den stattlichen Schaft.

„Und er fühlt sich wundervoll an“, ergänzte sie, als sie begann, ihn lasziv zu reiben.

„Weiter Süße, weiter …“, keuchte Ben, den Kopf in den Nacken gelegt, die Hosen in den Knien hängend. Lustvoll schaute sie zu ihm empor, zog dabei die Vorhaut nach hinten, nur um sie gleich darauf wieder zurückgleiten zu lassen. Ben ließ ein tiefes Stöhnen hören, im nächsten Augenblick brachte er die Finger seiner rechten Hand vor ihre Vagina und setzte an, sie zärtlich zu liebkosen.

Bereitwillig spreizte sie die Schenkel und ebnete so den Weg für seinen Zeige- und Mittelfinger, die er sogleich in ihre seidige Enge einführte. Nun war es an ihr, unwillkürlich aufzustöhnen.

 

„Komm mit mir!“ Sie ging vor ihm her in ihr Schlafzimmer, in dem das Mondlicht durch das Dachfenster auf das Bett fiel. Dort streiften sie sich den Rest ihrer Kleidung ab und legten sich auf das Laken. Erneut versanken sie in einen langen Kuss und ihre Hände setzten die Abenteuerreise auf dem Körper des jeweils anderen fort.

Die Ungeduld trieb Ben an, kaum noch konnte er es erwarten, endlich in seine junge Liebe einzudringen. Er schob sich zur Hälfte auf sie; sein praller Penis stand pulsierend zwischen ihnen. Von diesem Eindruck wortlos überzeugt, nahm Luisa ihre Beine weit auseinander.

„Schlaf mit mir Ben, jetzt!“, schnurrte sie, woraufhin er sein Saugen, das er zuvor an ihrer Brustwarze begonnen hatte, spürbar steigerte. Hart und groß stellte ihr Nippel sich auf seiner Zunge auf, wurde warm und sensibel. Ohne diese orale Liebkosung zu unterbrechen, hob er sich komplett auf sie. Zeitgleich schlang die Blondine ihre Unterschenkel um seine Hüfte und überkreuzte die Waden über seinem Hintern.

 

Noch war er nicht eingedrungen, seine geschwollene, lustnasse Eichel verweilte vor ihrem glitschigen Eingang. Er hielt sich zurück, streichelte zuvor, auf seine Ellenbogen gestützt, Luisas erhitztes Gesicht.

„Du bist unsagbar hübsch.“

„Oh, danke.“

„Und machst mich so rasend geil, dass ich nicht anders kann, als dich sofort zu vögeln!“

„Das wollte ich hören …“ Verführerisch lächelnd hob sie sich ihm entgegen und drückte ihn gleichzeitig zu sich herunter. Er verstand und schob sich der Länge nach tief in ihre feucht-heiße Liebeshöhle hinein. Sein Phallus füllte sie gänzlich aus, rieb sich bei jeder Bewegung aufreizend an ihren engumschließenden Wänden. Die Intensität des ersten Stoßes überwältigte ihn; ohne es steuern zu können, brach ein lautes Stöhnen aus ihm hervor.

Sie fanden einen gemeinsamen Takt, schaukelten sich gegenseitig hoch und trieben sich nach vorn. Immer wieder drang er weit in ihre lustnasse Spalte ein, mit jedem seiner Stöße kickte er sie beiderseitig ihrem Orgasmus entgegen. Um diesen Punkt jedoch hinauszuzögern, stöhnte er ihr ins Ohr, dass er, um nicht augenblicklich abzuspritzen, liebend gern von ihr geritten werden würde. Atemlos nickte sie, und von einem feucht-schmatzenden Geräusch begleitet, zog er sich aus ihr zurück.

 

Mit einer sportlichen Drehung legte er sich auf den Rücken und Luisa krabbelte über ihn. Sie setzte sich auf seine Oberschenkel. Sein zuckender Schwanz ragte vor ihr in die Höhe und lud dazu ein, ihn ausgiebig zu verwöhnen. In gleichbleibendem Rhythmus streichelte und rieb sie ihn. Sie strich die Vorhaut weit hinter den Eichelkranz, was Ben schier an seine Grenzen brachte. Die Hände um ihre straffen Brüste gelegt, stöhnte er lüstern und wand sein Becken unter ihr.

„Hör auf …“, keuchte er, „sonst komme ich schon jetzt!“ Umgehend hielt sie in ihren Bewegungen inne. Um ihr das ungewöhnlich hohe Level seiner Erregung zu erklären, nahm Ben ihre Hände in seine.

„So empfindlich bin ich ansonsten nicht, aber heute hat meine heißeste Phantasie einen Namen bekommen, und zwar deinen. Ich hab das alles noch im Kopf, nur deshalb balanciere ich die ganze Zeit am Abgrund.“ Ein spitzbübisches Lächeln huschte um Luisas Mundwinkel. Etwas in dieser Art hatte sie sich aus seinem zurückliegenden Verhalten bereits zusammengereimt. Ihn neckend ließ sie verlauten:

„Das macht doch nichts, kein Problem. Wenn es dich so sehr quält, machen wir diese Pinkelsache einfach nie wieder, dann reguliert sich das von allein.“ Ben formte die Augen zu schmalen Schlitzen, gab seiner Freundin einen spielerischen Klaps auf den Hintern und zischte grinsend:

„Süßes Biest, wage es nicht!“

 

Verheißungsvoll hob sie ihren Po an und ließ sich langsam auf seinen pochenden Stab herabsinken. Wieder dehnte er die Wände ihrer Vagina stimulierend aus. Als er bis zum Heft in sie eingetaucht war, spannte sie jeden ihrer intimsten Muskeln an und begann den Ritt mit stetig schneller werdenden Auf- und Abbewegungen. Durch die beachtliche Länge seines Penis’ massierte er einen Punkt tief in ihr verborgen, der sie orgiastisch aufschreien ließ und ihr Gefühl innerhalb kürzester Zeit in den Himmel katapultierte.

„Jetzt Ben, jetzt kommt es mir!“, rief sie ihm ekstatisch zu. Da der Bogen seiner Erregung ohnehin zum Zerreißen gespannt war, brauchte er nicht mehr als diese enthemmte Ankündigung, um sich mit Haut und Haar fallenzulassen. Es gelang ihm noch, ihr ein ‚Mir auch!‘ zu entgegnen, als es ihn auch schon fortriss und er seinen sahnigen Liebescocktail weit in ihre tropfnasse Lustgrotte hineinspritzte. Vergleichbar einer milchigen Fontäne schoss seine Begierde rhythmisch aus ihm heraus, unbeirrt in Luisas enge, ihn fest umschließende, Venus hinein.

 

„Hey, das war phantastisch!“ Atemlos legte sie sich auf Bens Brust nieder und schmiegte ihr Gesicht an seine Wange. Seine Bartstoppeln kitzelten sie, als sie erwähnte, wie sehr sie sich darauf freue, das nächste Konzert der Rockband mit ihm als Paar zu besuchen.

„Ja klar. Aber so lange …“, protestierte Ben schmunzelnd, „möchte ich nicht warten. Ich habe jede Menge CDs, da können wir doch unser eigenes, ganz privates Event starten.“ Luisa hob den Blick und sah ihm ausgelassen in die Augen.

„Genau, und da soll ich dann wahrscheinlich viel trinken, stimmt’s?“

VG Wort

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen über „Das Konzert“

Erscheinungsdatum 04.07.2008
Autor Rebecca Valentin
Verlag Edition Aurum
Lizenz Creative Commons Lizenzvertrag
Verfügbar als E-Book für Kindle, E-Book für Tolino, Taschenbuch, Webseite (online)

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