Erotische Überraschung – Eine Anerkennung unter Geschäftsmännern (Kurzgeschichte)

Erotische Überraschung
Eine Anerkennung unter Geschäftsmännern

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 23.07.2014

Glänzende Umsätze und weit höhere Gewinne als erwartet – wenn das kein Grund zum Feiern war! Unmittelbar nach Bekanntwerden der Zahlen hatte Gregor seinen neuen Geschäftspartner in dessen Büro aufgesucht und ihn zu einem Abendessen eingeladen. Der jüngere Thies Schulze und er führten das Unternehmen seit wenigen Monaten gemeinsam; die kleine Feier in seinem Haus bot eine gute Gelegenheit, sich auch einmal auf privater Ebene auszutauschen.

 

Ein eigens hierfür engagierter Koch bereitete in der angrenzenden Küche das Menü zu, während die Geschäftsinhaber sich im Esszimmer angeregt unterhielten. Der Duft von knusprig gebratenem Fleisch zog zu ihnen herüber und weckte ihren Appetit.

„Ist deine Frau heute Abend nicht zuhause?“ Thies schaute sein Gegenüber fragend an. Die Abwesenheit der Hausherrin verwunderte ihn.

„Nein …“, antwortete Gregor, „sie hat sich etwas anderes vorgenommen.“ Thies nickte enttäuscht.

„Schade, ich hätt’ sie gern kennengelernt.“ Nach kurzer Überlegung fügte er jedoch verständnisvoll an:

„Auf der anderen Seite durchaus nachvollziehbar. Ständig über die Firma zu reden, ist für Frauen wohl nicht das Spannendste.“

„Allerdings. In diesem Sinne: auf das Geschäft und den prächtigen Abschluss!“ Er hob sein Glas und hielt es seinem Kompagnon auffordernd entgegen. Während sie miteinander anstießen, fühlte Gregor die Vorfreude auf diesen Abend erheblich wachsen. Insbesondere was die erotische Überraschung anging, die er für Thies bereithielt. Er wusste über Umwege vom Singledasein seines attraktiven Kollegen, hatte hinter vorgehaltener Hand von den One-Night-Stands gehört, die dieser sich von Zeit zu Zeit gönnte. Ihm war die unkonventionelle Einstellung seines Gastes in Bezug auf Sex durchaus bekannt. In diesem Augenblick hoffte er jedoch, dass die letzte heiße Nacht bereits einige Zeit zurücklag, um die entsprechende Menge an Lust und Geilheit voraussetzen zu können.

 

Während des Essens lockerte sich die Stimmung zunehmend. Sie ließen es sich schmecken, plauderten, lachten und tranken miteinander. Nach dem Dessert brachte Gregor das Gespräch bei einer Tasse Espresso wie zufällig auf das Thema Erotik. Es diente der mentalen Einstimmung auf den Höhepunkt seiner Einladung, dem Wachkitzeln der Sinne.

Was dann folgte, waren weit mehr als nur Andeutungen: Mit eindeutigem Unterton in der Stimme erzählte Thies ihm von seinen Besuchen in diversen Nachtclubs der Stadt, schilderte die daraus folgenden Verabredungen und lobte die Vorzüge der Vergänglichkeit einer einzigen Liebesnacht. Genussvoll beschrieb er den stets wiederkehrenden Kitzel der ersten Begegnung, den Vorteil der flüchtigen Affäre und seine Liebe zu seiner selbstgewählten sexuellen Freiheit. Gregor hörte ihm interessiert zu. Ein derart aufregendes Privatleben wie das seines Geschäftspartners war ihm fremd, wenngleich es ihm ebenso reizvoll erschien wie das harmonische Eheleben, welches er und seine Frau führten. Zufrieden registrierte er den abschließenden Satz Thies’:

„Leider fehlte mir in jüngster Zeit die Energie für Abenteuer dieser Art. Du weißt ja selbst, was bei uns im Betrieb los war.“

Um die Zeit zu überbrücken und die Atmosphäre weiter aufzulockern, schenkte Gregor sich und seinem beruflichen Mitspieler ein weiteres Mal von dem französischen Rotwein nach. Gerade trank er einen Schluck, als es an der Haustür läutete. Thies hob den Kopf und blickte geradewegs in das vielsagende Lächeln seines Gesprächspartners hinein.

 

Nachdem der Gastgeber von seinem Platz aufgestanden und zur Tür gegangen war, vernahm er in der Diele des Hauses eine ihm unbekannte, weibliche Stimme. Er horchte auf. Sie klang gut in seinen Ohren. Warm, voll und sinnlich. Bevor er sich jedoch fragen konnte, wer die Besitzerin dieses überaus angenehmen Timbres wohl sein könne, erschien sie bereits in der Tür. Thies erhob sich von seinem Stuhl.

Die fremde Frau trat auf ihn zu und streckte ihm ihre Hand entgegen. Er nahm sie in seine, wobei sein Blick von ihren hellblauen Augen bis hinab zu ihrem tiefen Dekolleté wanderte, welches in dem tief ausgeschnittenen Revers ihres Mantels deutlich sichtbar war. Für den Bruchteil einer Sekunde betrachtete er die Ansätze ihrer vollen Brüste, nur um sogleich zu ihrem Gesicht zurückzukehren. Sie lächelte ihn offen an, während sie sich langsam das Kleidungsstück von den Schultern streifte. Ohne zu zögern, war Gregor zur Stelle um es ihr abzunehmen und im Flur an die Garderobe zu hängen.

Dort allein mit sich atmete er tief durch. Der sündige Anblick einer Hure brachte seinen Puls auf Hochtouren; ihre provokante Aufmachung erregte ihn. Tiefrot geschminkte Lippen, die an nichts anderes als an Wollust erinnerten, die Augen mit einem dunklen Lidstrich betont, das Haar zu einer wilden, blonden Mähne auftoupiert.

 

Die verruchte Erscheinung der hübschen Unbekannten löste ein wohlbekanntes Gefühl in Thies’ Unterleib aus. Ein lustvolles Ziehen in seinen Leisten kündigte süße Erregung an. Sie trug nicht viel mehr als rote Dessous, die überaus knapp geschnitten waren. Ähnlich der streichelnden Hand eines Liebhabers schmiegten sie sich eng an ihre leicht gebräunte Haut. Halterlose Seidenstrümpfe in atemberaubend hohen Absatzschuhen reichten bis an den Rand ihrer spitzengesäumten Strumpfhalter.

 

Langsame Musik erfüllte den Raum. Gregor hatte sie aufgelegt, nachdem er zu seinem Kollegen zurückgekehrt war. Dessen begehrlicher Blick entging ihm nicht, der passend von einem abenteuerlustigen Funkeln in den Augen der Prostituierten beantwortet wurde. Er nahm an, dass nun der richtige Augenblick gekommen war, die Krönung ihrer kleinen Feier zu verkünden. Mit einem anzüglichen Lächeln, welches charmant um seine Mundwinkel spielte, bot Gregor seinem zweiten Geschäftsführer das erotische Präsent an:

„Na, wie wär’s? Die Liebesgöttin gehört dir, als Anerkennung für die hervorragende Leistung und deinen Einsatz für unser Unternehmen.“

Als würde sie die Worte des Hausherrn unterstreichen wollen, strich die verruchte Blondine einladend mit ihren Händen über ihren schlanken Körper. Ein verführerischer Augenaufschlag unterstrich diese eindeutige Geste zusätzlich. Ohne seine Augen von der hübschen Dirne zu lösen, erwiderte Thies rau:

„Welch’ fabelhafte Idee. Du wirst dir denken können, dass ich hierzu nicht Nein sagen kann.“ Oh ja, dachte Gregor aufgewühlt, wie wahr. Er setzte sich abseits und schaute zu, wie Thies bei diesen Worten seine Hände in die Taille der Käuflichen legte und sie eng an sich heran zog. Frivol lachend warf sie hierbei ihren Kopf in den Nacken, was er als eine deutliche Aufforderung verstand, die zarte Haut ihres Halses zu küssen. Seine Lippen wanderten ihre Schlagader entlang abwärts, bis sie die feine Hautschicht erreichten, die sich über ihrem Schlüsselbein spannte. Dort saugte er erst zart, dann zunehmend intensiver. Zeitgleich schoben seine Hände sich tiefer, legten sich um jeweils eine Hälfte ihres festen Pos. Er griff fest zu, hob sie auf diese Art zu seinem längst erigierten Penis empor. Hart und groß presste er sich vor den Schoß der willigen Lady.

 

Dies zu fühlen, heizte ihre Stimmung ebenfalls an. Lasziv schob sie ihre Hände in sein dunkles Haar, während sie begann, sich in seinen Armen lustvoll zu den Klängen der soften Musik zu wiegen. Aufreizend drängte sie sich an ihn, rieb ihren Unterleib vor seiner pochenden Erektion. Nur zu gern stieg Thies auf ihren eindeutig erotischen Tanz ein. Gleichzeitig küsste und liebkoste er ihre Haut mit Lippen und Zunge. Die junge Hure spürte seine Erfahrung. Sie genoss die geschickten Liebkosungen seines Mundes, erwiderte seine Küsse jedoch nicht. Stattdessen ließ sie ihre Hände spielen, zeigte ihm mit ihrem Körper, was ihn an diesem Abend erwarten würde. Sie stöhnte leise in sein Ohr, zog ihm das Hemd aus der Hose um ihre Finger über die warme Haut seines Rückens fahren zu lassen. Er gab ihr Stöhnen leidenschaftlich zurück, presste sie fester an sich. Sein Schw**z pulsierte ungeduldig, verlangte energisch aus den Stoffschichten von Hose und Shorts befreit zu werden. Seine geflüsterten Worte klangen vor Erregung heiser:

„Du machst mich heiß, Mädchen.“ Ihre sinnliche Stimme klang nicht weniger erregt, als sie verwegen erwiderte:

„Dann nimm mich. Ich bin bereit für dich. Nass und geil.“ Lauter als beabsichtigt stöhnte Thies erneut auf.

 

Er war sich der Anwesenheit seines Geschäftsfreundes durchaus bewusst, schob diesen Gedanken jedoch beiseite, als er die Hand seiner professionellen Gespielin im geöffneten Reißverschluss seiner Hose fühlte. Zielsicher glitt sie in seine Shorts, legte sich dort betörend weich und dennoch fest um den geschwollenen Schaft seines Gliedes. Ohne abzuwarten, begann sie es beherzt zu reiben, wobei sie ihre Finger nach oben hin zu einem enger werdenden Ring schloss. Mit ihrer zweiten Hand zog sie zuerst die Gürtelschnalle, dann den Hakenverschluss seiner Anzughose auseinander. Ohne jeden Halt rutschte sie von Thies’ Hüfte hinab.

 

Mit sanftem Nachdruck drehte er sie in einer geschmeidigen Bewegung von sich fort, bog ihren Oberkörper zur Armlehne des Sessels hinunter. Die raffinierte Blonde verstand. Nach vorn gebeugt streckte sie ihm nun ihr wohlgeformtes Hinterteil entgegen, wobei sie es gleichzeitig dem zweiten Mann in diesem Zimmer präsentierte, der ihnen in einiger Entfernung von der Ledercouch zusah. Erwartungsvoll ließ sie ihren Apfelpo kreisen, forderte Thies unverblümt auf, endlich in ihre enge Venus einzudringen. Eine Aufforderung, der er nicht widerstehen konnte. Ihr rundes Hinterteil in seinen Händen haltend, schob er sich langsam und genussvoll in ihr bebendes Paradies hinein. Feuchte Wärme empfing ihn, weiche Wände, die ihn in sich einzusaugen schienen. Er konnte nicht anders, als unbeherrscht aufzustöhnen. Von einem intensiven Gefühl überwältigt, zwang er sich für einen Augenblick innezuhalten. Er atmete tief ein, die Muskeln seines Beckens zitterten, ein feiner Schweißfilm breitete sich an seinem Haaransatz über der Stirn aus.

Über ihren Rücken gebeugt, nahm Thies ihre vollen Brüste in seine Hände. Er knetete sie gierig, als er begann, sich rhythmisch in ihr zu bewegen. Die Dirne stöhnte ungehemmt unter seinen Stößen; mit durchgestreckten Armen stützte sie sich vor ihm ab, drängte ihm ihr prächtiges Hinterteil lustvoll entgegen. Nach wie vor spornte sie ihn mit ordinären Worten an, sie heftig und leidenschaftlich in Besitz zu nehmen. Ihre derbe Art ihn anzufeuern zeigte Wirkung: Die frivolen Worte auszusprechen pushte sie ebenso nach vorn, wie es Thies anheizte, sie aus ihrem Mund zu hören.

 

Ihnen bei ihrem Liebesakt zuzusehen, brachte Gregor an die äußerste Grenze seiner Selbstbeherrschung. Ebenso steil aufgerichtet wie der Penis seines Kollegen, ragte ihm sein eigener, verborgen unter der Hose, zuckend entgegen. Sich nicht selbst zu berühren, war kaum mehr zu ertragen. Den weichen, runden Hintern der Liebesdame zu beobachten, der bei jedem Stoß seines Geschäftspartners erzitterte, während ihr gewaltiger Busen im Takt des Eindringens schaukelte, ließ ihn beinahe explodieren. Hinzu kam ihre sexy Art mit Thies zu sprechen, die ihn unbarmherzig einem Orgasmus entgegenkickte. Dirty Talk – eine Leidenschaft, die ihn seit jeher anturnte.

Nein, es ging nicht mehr; keine Sekunde hielt er es länger aus: Mit nur einem Handgriff zerrte er den Verschluss seiner Hose hinunter. Sofort nahm er seinen steifen Riemen in die Hand, dessen samtige Spitze durch austretende Lusttröpfchen rundherum nass war. Schneller atmend glitt seine Hand an dem harten Stab auf und nieder. Er stöhnte gepresst, zog die Vorhaut weit zurück und konnte die Augen nicht von dem vereinten Paar vor ihm lösen. Ihre wollüstigen Laute in seinen Ohren dauerte es nicht lange, bis sein Höhepunkt ihn gnadenlos überwältigte. Mit zusammengebissenen Zähnen spritzte er sich heiß über Hand und Oberhemd.

 

Nur wenig später ließ sich auch die Dirne in das große Gefühl hineinfallen. Die rechte Hand zwischen ihren weit geöffneten Schenkeln, mit der Fingerspitze ihres Mittelfingers ihre kleine, harte Klitoris reibend, kündigte sie ihren Orgasmus laut und freizügig an. Sie streckte ihren Rücken so weit durch, wie es ihr möglich war, verwöhnte Thies mit der gut trainierten Ringmuskulatur ihrer Vagina.

Zeitgleich mit ihrem spitzen Aufschrei fühlte er die ersten Zuckungen tief in ihrer engen Höhle. Der Zeitpunkt seines Point of no Return war gekommen, er spürte, dass es kein weiteres Hinauszögern mehr für ihn gab. Ein letzter kräftiger Stoß, bei dem sein berstendharter Schw**z fest von ihrem weichen Fleisch umschlossen wurde, reichte aus, ihn jede weitere Kontrolle aufgeben zu lassen. Mit geschlossenen Augen und einem befreienden Aufstöhnen erreichte Thies kurz nach der aufreizend fremden Frau seinen Gipfel. Während er sich heiß und in großer Menge in ihr entlud, krallten seine Finger sich beinahe schmerzhaft in die Haut ihrer Hüfte. Er bewegte sich, bis sein letzter Tropfen sich in sie ergossen hatte.

 

Von einem zufriedenen Seufzer begleitet, zog er sich unmittelbar nach seinem Finale aus der Liebesmuschel der käuflichen Blondine heraus. Ein letzter, zärtlicher Klaps auf ihren Po, dann zog Thies sich seine Hosen zurück über Hintern und seinen noch immer halbsteifen Schw**z.

Er steckte sein Hemd in den Bund, schloss den Gürtel und ließ sich tief ausatmend auf den Esszimmerstuhl sinken, der nur wenige Schritte von der Couchgarnitur entfernt stand. Von dort sah er nicht die vertrauten Blicke, die Gregor und die bestellte Hure miteinander austauschten. Er bemerkte nicht, dass sie nur ihn anschaute, als auch sie ihre Kleidung ordnete; erst recht hörte er nicht die Worte, die Gregor ihr im Flur zuraunte, während er ihr in den Mantel half:

„Und? War es genauso geil, wie du es dir gewünscht hast, Liebling?“ Das glückliche Auflachen seiner Frau war ihm Antwort genug.

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