Geheime Vorliebe – Seine prall gefüllte Blase (Kurzgeschichte)

Geheime Vorliebe
Seine prall gefüllte Blase

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 12.12.2019

Es war das erste Gefühl nach dem Aufwachen und zugleich das süßeste, das ich mir vorstellen konnte: Lust auf romantischen Morgensex. Ich liebe die zärtlich-warme Verschmelzung, kaum dass die Augen geöffnet sind. Jenes sinnliche Ineinandergleiten – schlaftrunken, als geschähe es im Traum. Oh ja, wie gern würde ich jetzt mit Jonas schlafen, wünschte ich mir. Während diese Sehnsucht Gestalt annahm, schmiegte ich mich bereits schmusend an den nackten Körper meines Freundes heran. Noch im Halbschlaf reagierte er und zog mich liebevoll an seine Brust. Das Gesicht in meinen Haaren vergraben, hörte ich ihn ein ‚Guten Morgen‘ murmeln.

Es war noch nicht ganz ausgesprochen, da strich ich ihm schon mit der Hand über die Rundung seines Hinterteils und krabbelte anschließend mit den Fingerspitzen in Richtung Bauchnabel.

Jonas küsste meine Lippen und knabberte sich sanft mit dem Mund bis hinauf zu meinem Ohrläppchen. Hierbei fühlte ich seine Bartstoppeln auf meiner empfindsamen Haut kitzeln, was mich unwillkürlich aufkichern ließ. Seine Finger gingen ebenso auf die Reise, wie meine eigenen, die sich ihren Weg nach unten bahnten. Er liebkoste meinen Po, fasste mit der Hand fest hinein und stöhnte begehrlich. Normalerweise würde ich zu diesem Zeitpunkt bereits seine harte Erektion spüren, die sich voller Lust an meinen Körper drücken sollte, doch an jenem Morgen machte ihm seine prall gefüllte Blase nach der Nacht einen Strich durch die Rechnung. Die angestrebte Verhärtung gelang nicht so ganz wie ich es gewohnt war – mir war klar, dass nicht seine mangelnde Leidenschaft der Auslöser sein konnte. Für ein Nachlassen der sexuellen Anziehung waren wir noch nicht lang genug zusammen. Wir steckten mitten in der rosaroten Anfangszeit unserer Beziehung, in der es uns schwerfiel, die Hände voneinander zu lassen und nicht ständig übereinander herzufallen. Wann immer es möglich war, gaben wir unserem Verlangen nach und hatten zu jeder Tages- und Nachtzeit den großartigsten Sex. Mit Ausnahme dieses Augenblicks, an dem Jonas dringend pinkeln musste.

„Warte auf mich, ich komme gleich zurück“, flüsterte er und bestätigte mit dieser Aufforderung meine vorangegangene Vermutung. Während er mich ein letztes Mal küsste, erhob er sich und stieg aus dem Bett, um zum Klo zu gehen.

 

Seufzend schaute ich ihm nach. Was für eine perfekte Gelegenheit, die ich, wie so oft, verstreichen lassen müsste. Oder sollte ich sie diesmal nutzen, um Jonas anzuvertrauen, was ich mir von Herzen wünschte? Noch war es nicht zu spät, ihn aufzuhalten …

Ich wusste, ihm meine geheime Vorliebe für Golden Shower zu offenbaren, bedurfte erheblichen Mut, den ich aufzubringen bisher nicht in der Lage gewesen war. An diesem Morgen jedoch wollte ich es wagen und ihm von meinen Begehrlichkeiten berichten, welche uns einen vollkommen anderen Ablauf nach dem gemeinsamen Aufwachen bescheren würden, als den, von dem mein Freund bis dahin ausging.

„Halt, Jonas! Stopp!“, rief ich ihm nach und fügte, als er sich auf halbem Wege zu mir umdrehte, meine Bitte hinzu, erneut zu mir ins Bett zu kommen.

Sichtlich irritiert, tat er ein paar Schritte in meine Richtung, hielt dann aber inne und teilte mir das Offensichtliche mit.

„Glaube mir, das kann nicht warten, ich muss echt meganötig.“ Noch war er sich der Wirkung seiner Worte nicht bewusst und wie sehr sein Ausspruch meine Libido anstachelte. Dies sollte sich jedoch in Kürze ändern.

„Ich weiß und ich bitte dich nicht ohne Grund“, bestand ich weiterhin auf seine Rückkehr in mein Bett, der er nun nachkam und sich halbherzig auf die Bettkante setzte.

„Auf deine Gefahr. Du trocknest dann den Boden, falls mir in den nächsten Sekunden die Blase platzt“, probierte Jonas einen Scherz, dessen Ernsthaftigkeit allerdings vom unruhigen Wackeln seiner Beine hervorgehoben wurde.

Hiervon angeregt rutschte ich ebenfalls an die Kante des Bettes und nahm ebenso unbekleidet neben meinen Freund Platz. Da wir in dieser Sitzposition keinen direkten Augenkontakt hatte, fiel es mir leichter, ihm zu gestehen, wie wahnsinnig es mich anturnen würde, seinen Urinstrahl heiß auf den Brüsten und meiner Vagina zu fühlen.

„Ich möchte, dass du mich anpinkelst. Ich weiß, es klingt verrückt, aber es ist meine geilste Fantasie“, überwand ich mich mit klopfendem Herzen zu der pikanten Beichte. Zum Glück sieht er nicht, wie rot ich geworden bin, dachte ich erleichtert, hegte in einer versteckten Nische meines Verstandes dennoch die Sorge, er könnte mich angeekelt von sich weisen.

 

Die Besorgnis der Ablehnung erwies sich als unbegründet, da Jonas den Kopf sogleich zu mir herumdrehte und mich interessiert anschaute. Unsere Blicke begegneten sich und ich erwiderte sein zustimmendes Lächeln.

„Aber ja, das machen wir. Etwas Nasses wollte ich beim Sex schon immer mal ausprobieren“, gab er sich so offen und selbstsicher, wie ich ihn bisher kennengelernt hatte. „Und bitte lass uns sofort starten, bei mir ist es wirklich dringend, kein Spruch“, fügte er aufgeschlossen hinzu.

Erfreut und mit einem Gefühl der Erregung, das sich kontinuierlich erhöhend, geradewegs durch die Zimmerdecke schießen wollte, legte ich mich wieder auf das Bett. Jonas hingegen begab sich auf dem Laken in eine kniende Position.

Seinen stattlichen Penis in der Hand haltend, atmete er tief ein und ließ es gleich darauf zu mir herunterplätschern. Ich lag vor ihm auf der Matratze, die unterhalb des Bettuchs mit einem Nässeschutz versehen war, und konnte mein Glück kaum fassen. Genussvoll schloss ich die Augen und spürte, wie der erste Schwall seines warmen Urins meine Haut befeuchtete. Es kitzelte und kribbelte erotisch, ließ meine Brustwarzen hart werden und rann mir in prickelnden Rinnsalen den Körper hinunter. Jene Emotionen überströmten mich mit purer Lust und zeigten mir, welch grenzenlose Einigkeit mich mit meinem Freund verband.

 

Mit geschlossenen Augen gab ich mich dem Golden Shower im Bett hin, bis Jonas den Strom unterbrach und mit den Händen sanft meine Schenkel spreizte. Gern öffnete ich die Beine für ihn und präsentierte ihm rosig und feucht, was er mit gesteigertem Genuss fluten wollte. Er keuchte hörbar und prasselnd ergoss sich der weitere, heiße Inhalt seiner Blase über mich. Der druckvolle Strahl erreichte meine Muschi, überflutete sie von außen, während sich ihr meine eigene, glitschige Nässe von innen anschloss. Stöhnend vor Verzückung bog ich mich ihm entgegen. Wie sehr es mich anmachte …

Jonas verstärkte den Druck, richtete sein Goldwasser gezielt auf meinen Kitzler, deren Hautfältchen er mit Zeige- und Mittelfinger zurückzog. Ohne es bewusst steuern zu können, entfuhr mir ein spitzer Lustschrei. Es war einfach unbeschreiblich – unendlich geil traf sein heißer Pipi-Strahl auf meine sensibelste Körperstelle. Wie im Rausch begann ich, mich unter ihm zu winden; derart punktgenau platziert bereitete seine nicht endenwollende Fontäne mir die größte Lust.

 

Meine Hand wanderte zielgerichtet zu meiner kleinen, festen Klit und rieb sie auch dann noch unterstützend, als Jonas’ Strom verebbte und er sich zu mir in die warme, nasse Pfütze legte. Er erfasste augenblicklich, auf welch hohem Grad der Wollust ich mich bereits befand und drehte mich mit zärtlicher Bestimmtheit auf die Seite, um sich in Löffelchenstellung von hinten an mich zu drücken.

„He, das hat dich ja so richtig geflasht“, flüsterte er mit tiefer Stimme in mein Ohr, während ich fühlte, was ich noch vor unserem durchtränkten Intermezzo vermisst hatte: seinen steifen, kerzengerade aufgerichteten Schwanz. Warm und herrlich hart drängte er sich durch meine Pobacken hindurch und schob sich zu der engen und lustnassen Pussy vor. Als seine samtige Spitze meine Schamlippen teile und wollüstig zwischen sie glitt, pushte mich die Vorstellung, dass die Eichel noch feucht von seinem Urin war, beträchtlich nach vorn. Würde ich mit der Zunge darüber lecken, dürfte ich sehr wahrscheinlich einen herb-würzigen Geschmack wahrnehmen. Gemeinsam mit dem Bewusstsein, dass wir auf dem tropfnassen Bettuch lagen, was mir nicht weniger sexy erschien, beherrschte mich nur mehr ein einziges Verlangen.

„Bitte Jonas, tue es, schlaf mit mir!“, bat ich inständig und hob einladend den Oberschenkel an, um ihn unverzüglich nach hinten, über die Hüfte meines Freundes zu legen. Mit den Fingern streichelte er die überlaufende Muschi und erspürte die immense Nässe, die aus ihrem Eingang hervorquoll.

„Nichts lieber als das … Mann, wie verdammt geil du bist“, stöhnte er hingerissen, als er bereits im selben Moment mit der Spitze seines Phallus in mich eindrang. „Das so direkt mitzubekommen, macht mich unwahrscheinlich an.“ Eine Hand umfasste meinen Busen, die Zweite begann, die Klit hingebungsvoll zu massieren. Von Jonas’ maskulinem Griff festgehalten, genoss ich es über alle Maßen, dass er nun auch den beachtlichen Rest seiner glasharten Männlichkeit in mich hineinschob. Sie füllte mich ganz und gar aus; sein Mittelfinger auf meiner Klitoris katapultierte mich einem sensationellen Höhepunkt entgegen.

 

Während Jonas sich bereits rhythmisch in meiner nassen Enge bewegte, bescherte mir meine Fantasie ein weiteres Mal die geliebten, feucht-erotischen Bilder, die von nun an zu meiner Realität gehören würden. Erfreut und zugleich angeheizt betrachtete ich die verführerischen Entwürfe, in denen mein Freund mir erneut mit bebender Stimme erzählte, welch heftigen Druck er in seiner Blase spürte.

„Los, pinkel mich an“, forderte ich ihn ein zweites Mal unanständig auf und sah ihn in diesem Moment schon auf mir liegen, den Penis nach oben gerichtet, gegen meinen blankrasierten Venushügel gedrückt.

Bei jener Vorstellung stöhnte ich unkontrolliert auf. Sie brachte mich definitiv an meine Grenze und darüber hinaus. Bei Jonas war es ebenfalls soweit; sein Schwanz wurde merklich härter, nahm an Umfang und Länge zu. Seine Finger verwöhnten mich ohne Unterlass, dazu die kraftvollen Stoßbewegungen, die mich dem Orgasmus beständig entgegen kickten. Voller Lust passte ich mich ihm an, presste mich stöhnend an seinen Körper, wenn er wiederholt in die klatschnasse Höhle eintauchte. Meine Spalte lief geradezu über; ein heißer Vulkan unvorstellbarer Geilheit stand kurz vor dem Ausbruch.

 

Ein endgültig letzter Kurzbesuch in meinem erotisch-nassen Traum, dann würde es geschehen, das fühlte ich deutlich. Hinter geschlossenen Augen schaute ich auf Jonas’ Penisspitze, welche ich in meiner Fantasie zwischen unseren Körpern erblickte. Er konnte dem Blasendruck nicht länger standhalten: Die ersten gelben Tropfen bahnten sich ihren Weg aus der schlitzförmigen Öffnung, bildeten einen heißen, festen Strahl. Dieser schoss haltlos aus seiner Eichel hervor, flankiert von einem hörbar erleichterten Seufzen.

Sein befreites Aufatmen, das begierige Funkeln in unseren Augen und der unbeschreibliche Eindruck, von Jonas’ goldenem Nass förmlich zugedeckt zu werden … Jede dieser traumhaften Darstellungen trieb mich ohne Umwege meinem Orgasmus entgegen.

 

„Oh, Jonas, jaaa“, keuchte ich zurück im Hier und Jetzt. In dieser Sekunde hörte ich die vor Erregung heisere Stimme meines Freundes, die meine atemberaubenden Empfindungen vollends bestätigte:

„Süße, ich komme!“ Ein finaler, weit ausholender Stoß, ein letztes, kehliges Aufstöhnen, dann entlud er sich zuckend in mir. Im selben Augenblick erfasste mich auch mein Höhepunkt und hob mich mit den wundervollsten Gefühlen bis in den Himmel empor. Ich stöhnte laut und zügellos; in meinem Schoß zuckte und bebte es unvergleichlich. Während er tief in meinem Inneren abspritzte und ich das genussvoll-wiederkehrende Pumpen seiner Ejakulation verspürte, zog Jonas mich so fest zu sich heran, wie ich es zuvor noch nie erlebt hatte. Wie es schien, hatte unser aufregend-nasses Abenteuer auch bei ihm einen tiefgreifenden Eindruck hinterlassen, den er, ebenso wie ich, auf ewig im Gedächtnis behalten würde.

VG Wort

 

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