Heiß trotz Eis – Volle Strumpfhose beim Freikratzen (Kurzgeschichte)

Heiß trotz Eis
Volle Strumpfhose beim Freikratzen

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 12.02.2026

VG Wort

Symbolbild: Dunkelhaarige Frau in Winterjacke befreit ihr Auto von Eis und Schnee und macht sich dabei einen Haufen in ihre Strumpfhose.

 

Marie zog den Schal fester und setzte den Eiskratzer mit dem langen Stiel an der Frontscheibe an. Das Geräusch war vertraut, dieses lautstarke Schaben, das sich durch die Stille des leeren Parkplatzes zog, wie auch an den Abenden vorher. Heute allerdings war etwas anders; dieser Feierabend unterschied sich deutlich von den Letzten der Woche: Sie musste ziemlich heftig groß – noch aushaltbar, aber schon gewaltig in Bauch und Enddarm spürbar. Egal, ich bin ja gleich zu Hause, dachte sie und erkannte gleichzeitig, auf welch wackligen Beinen diese Überlegung stand. Dann ist auf jeden Fall Beeilung angesagt, lautete der nächste Gedanke, von diesem angespornt sie ihre Bemühungen an der zugefrorenen, mit pudrigem Schnee bedeckten Windschutzscheibe intensivierte.

 

Ihre Finger fühlten sich taub an, obwohl sie die Handschuhe nur für diesen einen kurzen Moment ausgezogen hatte – man brauchte schließlich Gefühl, um die hartnäckige Eisschicht zu entfernen. Sie pustete warme Luft in ihre Hände, lachte leise über sich selbst und dachte, dass es kein Wunder war, so spät, wie sie das Bürogebäude verlassen hatte. Offensichtlich wieder als eine der Letzten, wie so oft …

Hinter ihr lag die Firma ruhig und dunkel da; Überstunden gehörten inzwischen zu ihrem Alltag wie der erste Kaffee am Morgen. Marie wusste, dass sie genau deshalb hier stand, im Licht der Laternen, auf einem nahezu verwaisten Parkplatz. Karriere machte man in diesem Unternehmen nicht zwischen neun und siebzehn Uhr, das hatte sie gelernt. Und heute war es sogar gewürdigt worden. Ihr Chef, gut aussehend und freundlich, hatte ihr anerkennend zugenickt und sie ausdrücklich gelobt – mit diesem Lächeln, das ihn noch attraktiver wirken ließ und in das sie drauf und dran war, sich zu verlieben. Das und seine wertschätzenden Worte, ein im übertragenen Sinne wohlwollendes Schulterklopfen, hingen nach – Marie spürte diesen leisen Stolz, der sich irgendwo hinter dem Brustbein in der Gegend ihres Herzens festgesetzt hatte, noch immer. Doch es war nicht nur ihr gestiegenes Selbstbewusstsein, das ihr ein gutes Gefühl verlieh. Auch ihr vehement drängender Darminhalt bescherte ihr eine Lust, der sie besonders jetzt, vor Kälte zitternd, liebend gern nachgeben wollte – immerhin lag das letzte, erregend volle Höschen bereits eine ganze Weile zurück. Vor lauter Arbeit war sie nicht einmal ansatzweise zum Ausleben ihrer geliebten Fetisch-Auszeit gekommen, obwohl sie wusste, wie gut es ihr jedes Mal tat und wie verlässlich das bewusste Loslassen für Entspannung sorgte. Und heute? Konnte sie es wagen? Hier, vor dem Firmengebäude? Sie schaute sich prüfend um. Warum eigentlich nicht, fragte sie sich mit einem heimlichen, vorfreudigen Lächeln. Sie war allein; außer ihr hielt sich niemand in dem von Laternen beleuchteten Areal auf. Und ganz nebenbei würde der heiße Inhalt ihres Slips die Kälte zuverlässig vertreiben.

 

Dass sie es genoss und es ihr ein außerordentliches Wohlgefühl bescherte, ihr darüber hinaus sogar ein Empfinden von Freiheit und Erotik vermittelte, sich die Hosen vollzumachen, war Marie seit einigen Jahren bekannt. Und sie erinnerte sich genau an den Auslöser: Es war beim Einkaufen in dem überfüllten Shoppingcenter passiert, dass sie diese besonderen Gefühlsregungen zum ersten Mal wahrgenommen hatte – mitten in diesem peinlichen Toilettenunfall, bei dem sie es nicht rechtzeitig geschafft und die Kontrolle über ihren Schließmuskel zu früh verloren hatte. Die Türklinke des Damenklos bereits in der Hand haltend, war ihr ein Teil des Inhalts ihres Darms in den Slip gegangen – warm, fest und weithin duftend. Zu Maries großem Erstaunen hatte es sich nicht nur beschämend, sondern auch außergewöhnlich sinnlich angefühlt. Seither liebte sie es, solche Erlebnisse absichtlich herbeizuführen – so wie sie es jetzt, in diesem Augenblick, in Erwägung zog.

Dass das Entfernen der feinen Schneeschicht sowie das Freikratzen der Scheiben sich ewig hinzog, war ein guter Grund – längst waren ihre Hände klamm und sie fror in ihrem Mantel, mit nichts weiter als einer zarten Bluse, einem Minirock und der dünnen Wollstrumpfhose darunter, beträchtlich. Ja, das anstehende Poop-Erlebnis dürfte sie im doppelten Sinne heiß werden lassen – aufwärmen und anturnen zur selben Zeit. Konnte es etwas Besseres geben? Marie konnte es sich kaum vorstellen.

 

Es war dringlich genug, dass es kein Problem für sie darstellte, das Lockerlassen des Anus in dieser Sekunde herbeizuführen. Während sie so tat, als würde sie das Eiskratzen an den Scheiben ihres roten Fiats fortsetzen, waren alle Sinne einzig auf die untere Körperregion gerichtet, die dieser Idee nur zu gern nachkommen wollte. Sie stellte die Beine ein Stück weit auseinander; ihr Herzschlag beschleunigte sich. Obendrein verhärteten sich ihre Brustwarzen unter dem BH, wie sie an dem typischen Kribbeln und Ziehen bemerkte. Zum Glück würde ihr knielanger Mantel verlässlich verbergen, was nicht für fremde Augen bestimmt war, falls doch jemand vorbeikommen sollte, was sie jedoch für unwahrscheinlich hielt. Nur um vollkommen sicherzugehen, blickte sie sich ein letztes Mal um – es war wirklich niemand in der Nähe, wie sie glaubte …

Mit dieser scheinbaren Gewissheit reichte die erste, nur leicht angedeutete Entspannung des Darmausgangs bereits aus, dass dieser sich dankbar und mehr als bereitwillig öffnete. Im gleichen Moment schob sich der Anfang einer heißen, dicken Wurst hervor, die von einem in der schneegedämpften Stille des leeren Parkplatzes gut hörbaren Knistern begleitet wurde. Marie liebte dieses Geräusch, dieses Gefühl, diesen Duft – einfach alles daran, sich genussvoll in die Hose zu kacken. Es war wie ein Rausch, in den sie in diesen Augenblicken verfiel. Insbesondere die unvergleichliche Welle der Entspannung, die auch jetzt über sie hinwegschwappte und sie mit sich zog, in etwas, das sie tief, warm und ruhig einhüllte, löste jene Empfindungen aus, ohne die sie sich ein Leben nicht mehr vorstellen wollte.

Ein leichtes Drücken, dann rutschte ein weiteres Stück nach. Langsam begann sich der charakteristische Geruch auszubreiten, der für Marie ebenso zu diesem einzigartigen Hochgenuss gehörte, wie die Summe aller betörend-erregenden Emotionen. Sie atmete tief ein, schnupperte bewusst nach unten und schloss die Augen. Der Stiel des Eiskratzers ruhte längst reglos in ihrer Hand; sie war einzig auf die Lust ihres vollen Höschens und der Strumpfhose konzentriert.

Nachdem auch der Rest aus ihrem Darm in den schon reichlich gefüllten, würzig duftenden Slip geglitten war, tastete sie mit der linken Hand, da die rechte noch immer den hölzernen Griff des Kratzers hielt, zu ihrem Po hinunter. Sie spürte die Ausdehnung der weichen Wollstrumpfhose, ertastete die beträchtliche, warme Auswölbung darunter und öffnete zum ersten Mal seit Beginn ihres ganz persönlichen Vergnügens wieder die Augen. Was sie nun sah, ließ sie vor Schreck den Atem anhalten: Es war ihr Chef, der ziemlich bald nach ihr die Firma verlassen hatte und in diesem Moment geradewegs auf sie zukam. Wegen seiner hellen Kleidung und der blonden Haare war er von ihr aus der Ferne vor dem weißen Hintergrund nicht wahrgenommen worden – er hingegen hatte beim Näherkommen ihr versunkenes Innehalten mit den ungewöhnlich weit auseinandergestellten Beinen durchaus bemerkt.

Schnell tat Marie so, als wäre sie die letzten Minuten mit nichts anderem, als dem Befreien ihres Autos von Schnee und Eis beschäftigt gewesen, als er schon zu ihr trat und sie ansprach:

»Als wäre unser Tag nicht lang genug, hm? Da müssen wir am Schluss noch kalte Finger bekommen«, lachte er charmant, was seine hübsche Angestellte nur noch nervöser werden ließ. Die Art, wie er mit ihr sprach, seine tiefe Stimme … Und sie stand hier mit aufgeregt klopfendem Herzen und einem auffallend duftenden Haufen im Höschen. Wie konnte ich ihn nur nicht gesehen haben? Ob er etwas mitbekommen hat, fragte sie sich beschämt. Nein, es war verdeckt unterhalb des Mantels geschehen, versuchte sie sich zu beruhigen, was jedoch nur bedingt funktionierte. Denn nach wie vor stieg ein Geruch aus ihrer Körpermitte auf, der unmöglich zu ignorieren war und der in den nächsten Sekunden seine Nase erreichen müsste. Bevor das Unvorstellbare allerdings passieren konnte, entriegelte die junge Frau blitzschnell das Auto und nahm eine Spur zu eilig hinter dem Lenkrad Platz.

»Das ist wahr«, bestätigte sie seine Worte hastig aus dem Innenraum des Fiats heraus, »und deshalb muss ich jetzt sofort nach Hause, ins Warme.« Ein verständnisvolles Nicken war seine Antwort, noch immer mit diesem Lächeln auf den Lippen, das Marie stets aufs Neue aus dem Konzept brachte und das sie völlig richtig als große Sympathie seinerseits und sogar ein wenig darüber hinaus, deutete. Dass er nach wie vor nicht recht einordnen konnte, was er beobachtet hatte – ihr bewegungsloses Stillhalten, nur mit den hauchzarten Atemwölkchen vor ihrer Nase und dem Mund und die versunken geschlossenen Augen, wusste sie nicht.

 

Ohne auf eine Erwiderung oder einen Abschiedsgruß von ihm zu warten, schloss sie überstürzt die Fahrertür, startete den Motor und atmete tief durch. Nun aber nichts wie nach Hause – mit dem anregend gefüllten Slip und der Strumpfhose, die die verräterische Ausbeulung deutlich gezeigt hätte, wenn sie nicht vom Mantel verborgen gewesen wäre. Der Duft hingegen … Sie war sich nicht sicher, ob ihr Chef es nicht doch bemerkt hatte oder ob es ihr gelungen war, sich rechtzeitig genug ins Wageninnere zu flüchten. Diese Unsicherheit bescherte ihr noch im Nachhinein flammend rote Wangen, doch fürs Erste beschloss sie, hierüber nicht weiter nachzudenken. Die ersehnte Ankunft an ihrer Wohnung lockte bereits verheißungsvoll: Feierabend, Fallenlassen und ein überwältigender Orgasmus – ausgelöst von dem, was sie so warm, üppig und ungemein verführerisch in ihrem Slip erspürte und das sich nun, während der Fahrt wollüstig nach vorn schob. Es schmiegte sich an ihre feuchten Schamlippen, die Klit und den glitschig-schlüpfrigen Eingang ihrer Vagina – diese Empfindungen machten die Kälte im Innenraum des Fahrzeugs erträglich und zauberten ihr ein erwartungsfreudiges Lächeln ins Gesicht. Me-Time, dachte sie, und wie! Dieser Begriff und alles, was er für Marie bereithielt, fühlte sich an wie eine Belohnung, die sie sich mehr als verdient hatte …