Kinobesuch - Gemeinsam in die Hose pinkeln (Kurzgeschichte)

Kinobesuch - Gemeinsam in die Hose pinkeln

Magenta König

Bereits im Kino bemerkt sie seine Pinkelnot. Doch der Abend ist noch lang und auch ihre Blase ist bis zum Bersten gefüllt …

Story

Kinobesuch - Gemeinsam in die Hose pinkeln

Magenta König

 

Freitagabend, kurz nach einundzwanzig Uhr. Ich sitze neben meinem Liebsten im Kino und genieße die etwas kitschig geratene Liebeskomödie. Naja, lustig ist sie trotzdem. Da wir spät dran gewesen waren, hatten wir nur noch Plätze in einer der vorderen Sitzreihen nahe der Leinwand ergattern können, aber so rächte sich wohl unsere spontane Entscheidung, diesen Film ansehen zu wollen.

Der Streifen läuft bereits seit über einer Stunde. Um uns herum ist es ruhig, vom Knistern und Rascheln einiger Chips- und Süßigkeitentüten abgesehen. An die starke Schulter zu meiner Rechten gelehnt, bewege ich mich nur, um von Zeit zu Zeit an dem vor mir stehenden Getränk zu nippen.

Er hat inzwischen sein zweites Bier gebracht bekommen. Kinos mit Bedienung sind doch was Feines … Auch von diesem trinkt er genussvoll und mit großen Schlucken.

Nach weiteren Minuten merke ich, wie er unruhig wird und auf dem Sitz herumzurutschen beginnt. Plötzlich setzt er sich auf:

„Ich glaub, ich muss mal kurz wohin.“ Aha, als hätte ich es mir nicht schon gedacht … Allerdings kenne ich ihn gut genug zu wissen, dass er genauso ungern das Kino inmitten der Vorstellung verlässt, wie ich. Man könnte einen möglicherweise wichtigen Teil des Films verpassen. Und im Dunkeln herumzustolpern und dabei eine Gruppe kichernder Frauen oder ein knutschendes Pärchen aufzuscheuchen, ist ebenso wenig reizvoll. Er denkt wohl dasselbe, während er unschlüssig unsere Sitzreihe hinunterschaut.

„Ach was, wir sind hier ja eh bald raus, es ist ja gleich zu Ende.“ Mit diesen Worten sinkt er zurück in den Kinosessel, woraufhin ich mich sofort wieder an ihn schmiege. Doch dieses Mal nicht ohne Hintergedanken …

 

In der folgenden halben Stunde ist deutlich zu spüren, dass seine Gedanken nicht mehr ausschließlich der Liebeskomödie gelten. Sein Hintern ist ständig in Bewegung, er verlagert sein Gewicht und seine Hände nesteln nervös an der leeren Eiskonfektpackung. Und auch ich achte immer weniger auf die Handlung …

Als endlich der Abspann läuft, drängeln wir uns an den übrigen Kinobesuchern vorbei und verlassen Hand in Hand den Saal.

Im Foyer kann man kaum einen Fuß vor den anderen setzen; dicht gedrängt warten die Besucher der Spätvorstellung auf ihren Einlass. Da sich die Toiletten auf der gegenüberliegenden Seite der Halle befinden, würde es schon erheblichen Ellbogeneinsatz brauchen, um sich dorthin durchzukämpfen. Da ich diesen Aufwand als sehr hoch empfinde und für Situationen wie diese wenig Geduld aufbringe, ziehe ich meinen Schatz in Richtung Ausgang. Zudem begründet sich mein Verhalten dadurch, dass sein Zustand mich nicht unbeträchtlich anmacht.

Seinen Protest übergehe ich mit laxen Worten:

„Bis wir zu Hause sind, wirst du es wohl noch durchhalten. Hier ist es so tierisch voll.“

 

Obwohl ihm diese Aussicht nicht sonderlich gefällt, setzen wir unseren Weg eilig fort und erreichen das Parkhaus. Dort zahlen wir am Kassenautomaten das Parkticket, wobei es schier endlos dauert, bis der Automat den Geldschein annimmt und in den Schlitz einzieht. Mein Liebster tritt von einem Fuß auf den anderen, kann nicht mehr ruhig stehen.

Endlich kommen wir zu unserem Auto. Er atmet hörbar aus, als er sich auf den Sitz plumpsen lässt. Keine fünf Minuten später passieren wir die Schranke und sind gleich darauf auf der Straße.

Während der Fahrt fällt mein Blick in seinen Schoß und ich erkenne, dass er mit der Hand fleißig knetet und auf diese Art versucht, seinen heftigen Pinkeldrang zu lindern. Ich lächle zu ihm herüber, was er mir verkniffen zurückgibt.

Nach einer weiteren Viertelstunde biegen wir in unsere Wohnsiedlung ein. Glücklicherweise ist die Parkplatzsuche erfolgreich und wir stellen den Wagen unmittelbar vor unserem Haus ab. Ich beeile mich, aus dem Fahrzeug zu kommen und auf dem Gartenweg vor ihm herzugehen, um schnell die Eingangstür für ihn zu öffnen. Nicht, dass er in seiner Not auf die Idee kommt, Nachbars Rosen zu bewässern …

 

Im Flur unserer Wohnung hänge ich achtlos den Mantel auf den Garderobenhaken und halte meinen Süßen auf, der verständlicherweise und ohne Umwege dem Bad zustrebt.

„Och, wollen wir nicht lieber sofort ins Bett?“, frage ich schnurrend. Ich kuschle mich an ihn und schaue ihm direkt in die wundervollen, blauen Augen. In genau diesem Moment reicht auch die größte Muskelanstrengung nicht mehr aus. Er stöhnt leise auf und im selben Augenblick fühle ich es an meinem Bauch warm werden. Der Druck muss enorm hoch gewesen sein, denn seine Jeans ist auf der Stelle durchnässt. Es läuft an seinen und meinen Beinen hinunter.

Er schließt die Augenlider und genießt die Entspannung. Ich schmiege mich noch enger an seinen Körper, will die heiße Nässe spüren. Auch er umschlingt mich mit seinen Armen und küsst mich innig.

Nun lasse auch ich los, was ich schon den ganzen Nachmittag bis zu diesem Zeitpunkt zurückgehalten habe. Es strömt aus mir hervor, durchtränkt meinen Slip und die Hose und vermischt sich mit seiner goldenen Feuchtigkeit.

 

Als bei uns beiden der Strom verebbt, beginnt er, mich auszuziehen. Ich fühle, wie erregt er ist. Seine Lippen berühren meine hart und fordernd. Auch ich befreie ihn von der tropfenden Kleidung, die wir achtlos auf den Boden fallen lassen.

Als ich im pitschnassen Höschen vor ihm stehe, hebt er mich auf seine Arme und trägt mich ins Schlafzimmer.

Dort legt er mich auf das Bett und kommt auf mich. Leidenschaftliche Küsse bedecken mein Gesicht und verteilen sich auf dem Rest meines erhitzten Körpers. Sein steifer Schwanz schiebt sich zwischen meine Schenkel; er drückt sich in mich, doch der Slip verhindert sein Eindringen.

Nebenher reibt er meine empfindlichste Stelle, was mich ungehemmt stöhnen lässt. Ich will ihn tief in mir, jetzt, sofort! Keuchend bitte ich ihn darum, aber er ignoriert meinen Wunsch und streichelt mich stattdessen weiter. Seine Hände sind überall. Er nimmt den Steg des Höschens beiseite und seine Finger gleiten durch die Nässe, sind in mir. Ich keuche. Er verwöhnt mich mit den Fingerspitzen.

Kurz vor dem Höhepunkt hält auch er es nicht mehr aus und gleitet mit seiner mächtigen Erektion weit in mich hinein. Endlich fühle ich den harten Schwanz … Ich passe mich seinen festen Stößen an, umklammere ihn wie eine Ertrinkende. Der darauf folgende Orgasmus ist der erste in einer langen Nacht …

 

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Erscheinungsdatum 28.11.2001
Autor Magenta König
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