Livevorstellung – Das erste Mal gemeinsam nass (Kurzgeschichte)

Livevorstellung
Das erste Mal gemeinsam nass

Dritte Geschichte aus dem Buch „Süße Not“

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 15.09.2022

Junge Frau lehnt in einer Küche an der Arbeitsplatte

Ihre Aufregung war riesig. Nur mit Mühe konnte Kathleen sich auf den dichten Verkehr konzentrieren, der in den späten Nachmittagsstunden die Straßen der Hamburger Innenstadt dominierte. Sie war zu ihrem Freund unterwegs – mit den Gedanken bereits bei ihm, kämpfte sie sich seit einer gefühlten Ewigkeit durch die sich voranschiebende Blechlawine.

 

Als sie endlich bei ihm ankam, parkte sie das Auto mit klopfendem Herzen vor seinem Haus, ihrem bevorstehenden Wiedersehen freudig entgegenfiebernd.

Bis über beide Ohren verliebt ineinander und offen für die sexuellen Leidenschaften des jeweils anderen, waren Ole und sie seit mehreren Monaten ein Paar. Aufgrund seiner Aufgeschlossenheit hatte Kathleen sich schon früh getraut, ihm von ihrer Vorliebe für eine übervolle Blase bei sich und dem männlichen Geschlecht zu erzählen. Jenes Bekenntnis war interessiert von ihm aufgenommen und bei ihrem nächsten Liebesspiel feinfühlig umgesetzt worden. So erinnerte sie sich gern an die kleine, aber äußerst erregende Geschichte, die er sich in seiner Phantasie erdacht, und die er ihr beim Vorspiel ins Ohr geflüstert hatte. Lustnass und um Fortsetzung bettelnd hatte sie in seinem Arm gelegen – die Feuchtigkeit war im Übermaß aus ihr hervorgequollen und der Weg zum Gipfel nicht mehr weit gewesen.

 

Kathleen stellte den Motor des Kleinwagens ab und reckte den Hals, um in den Rückspiegel zu sehen. Bevor sie bei ihm läuten würde, wollte sie ihr Äußeres ein letztes Mal überprüfen. Waren die Haare okay? Kritisch zupfte sie sich ein paar lange blonde Strähnen ins Gesicht, nur um sie sofort wieder herauszustreichen. Nein, es war gut, wie es war. Auch mit ihrem Look fühlte sie sich wohl: Von den Dessous bis hin zu dem schwarzen, bauchfreien Oberteil, das hervorragend mit ihrer lachsroten Lieblingsjeans und den Schuhen harmonierte, passte alles zusammen.

 

Ole öffnete ihr die Wohnungstür ohne Verzögerung.

»Wie schön, dass du da bist«, empfing er sie erfreut. Tatsächlich hatte er das Geräusch der Haustürklingel bereits sehnsüchtig erwartet. Das Wissen um Kathleens Begeisterung für eine volle Blase hatte ihn veranlasst, seit dem Mittag nicht mehr zur Toilette zu gehen. Und obwohl es inzwischen heftig in seinem Unterbauch pochte, widerstand er weiterhin der Versuchung, das WC aufzusuchen. Nach zwei Tassen Kaffee und einer Flasche Mineralwasser, die er im Anschluss an seinen Feierabend zusätzlich getrunken hatte, begann es nun allerdings, kritisch zu werden … Um die speziellen Knöpfe ihrer Begierde zu drücken, nahm er die Unannehmlichkeiten jedoch gern in Kauf. Es wollte jede ihrer Begehrlichkeiten umsetzen und ihr eine private Livevorstellung bieten, die ihr erotischstes Kopfkino bei weitem übertraf.

»Oh ja, ich freue mich auch.«

»Dann komm rein …«

 

Er zog die Tür nach innen auf. Erhitzt folgte Kathleen seiner Einladung und trat zu ihm in das Apartment.

Während Ole sie zur Begrüßung küsste, bemerkte sie seine Unruhe. Es war die Bewegung seines Beins, die sie erspürte: ein verstohlenes Hochziehen des Oberschenkels, den er wie beiläufig vor den anderen drückte. Obendrein wirkte sein Kuss zerstreut auf sie, als wäre er nicht recht bei der Sache. Sensibilisiert für Anzeichen wie diese, fragte Kathleen sich, ob er wohl zum Klo müsste, doch bevor sie intensiver darüber nachdenken konnte, machte er sich sanft von ihr los.

»Lass uns ins Wohnzimmer gehen, da ist es …«, schlug er vor und lief bereits voraus. Oles Lage war misslicher geworden, es derart langes Stillstehen hatte er nicht ertragen können. Verdutzt eilte Kathleen ihm nach. Weshalb rennt er plötzlich so stürmisch los, wunderte sie sich.

 

Im Zimmer nebenan holte sie ihn ein.

»Was meintest du, was ist es hier?«

»Wie bitte?« Irritiert schaute der junge Gastgeber seine Freundin an. Gleichzeitig schob er die Hände in die Taschen der Jeans. Von seinem Blasendruck komplett eingenommen, war ihm sein unvollendeter Ausspruch nicht bewusst.

»Der Schluss deines Satzes …«, half sie ihm auf die Sprünge.

»Ach, ist nicht wichtig.« Für Nichtigkeiten wie diese hatte er keine Geduld – das Signal seiner Blase wurde durchdringender. Ole drängte die Oberschenkel zusammen und ließ den Blick ruhelos durch den Raum wandern. In diesem sorgten zwei Stehleuchten für behagliches Licht; es war warm und gemütlich.

Seine Rastlosigkeit blieb von Kathleen nicht unbemerkt. Keine Frage, er muss pinkeln, realisierte sie, und das ziemlich heftig. Ihr Herzschlag beschleunigte sich, ihre Wangen wurden heißer, als sie es von der Aufregung des Zusammentreffens ohnehin schon waren.

 

Erneut setzte Ole sich in Bewegung. Er steuerte den Couchtisch an, um die Fernbedienung an sich zu nehmen und den Radiosender umzuschalten. Obwohl die Jazzmusik zuvor durchaus angenehm geklungen hatte, musste er sich rühren und seine Position verändern, um die Blase abzulenken.

Er kehrte zu ihr zurück, die Hände wieder tief in die Jeanstaschen gesteckt. Mittlerweile spielte das Radio leise Popmusik. Gern hätte er seinen hübschen Gast umarmt und an sich gedrückt, doch er wagte nicht, einzuschätzen, wie lange er durchhalten könnte, seinen Penis nicht mit den Fingerspitzen zur Erleichterung zu knuffen und zu schieben.

»Erzähl, wie war dein Tag?« Leichter Smalltalk – zu einer tiefergehenden Unterhaltung war er nicht imstande. Er schaffte es kaum, die Beine ruhig zu halten.

 

»Gut.« Kathleen antwortete wie ferngesteuert. Ihre Hormone waren in Aufruhr; keine Sekunde konnte sie die Augen von ihrem Freund und dessen Nervosität abwenden. Womöglich ist es Absicht, schoss es ihr in den Kopf, und er hat es so arrangiert, dass es besonders dringend ist, wenn ich heute Abend da bin. So sehr es ihr schmeichelte, so stark erregte sie diese Erkenntnis.

»Ah ja. Prima.« Ole keuchte die Worte mehr, als dass er sie sprach. Inzwischen lehnte er vornübergebeugt mit dem Hintern an der Wand, die Finger weiterhin durch die Hosentaschen hindurch in Aktion.

Die charakteristischen Anzeichen seiner vollen Blase ließen Kathleens Slip feucht werden. Ohne dass sie es beeinflussen konnte, stockte ihre Stimme:

»Ist es bei dir … ist es sehr nötig?« Er sah sie gehetzt an.

»Was ist nötig?« Zappelig wippte er mit dem rechten Knie. Zeitgleich bemerkte er hocherfreut ihre veränderte Sprechweise. Dieses süße Verhaspeln … Allem Anschein nach turnte sein Gebaren sie an – sein Vorhaben begann, Wirkung zu zeigen.

»Na, du musst doch pinkeln.« Er tat erstaunt:

»Wer, ich?«

»Ja, klar.« Er schüttelte den Kopf. Es nicht einzugestehen, gehörte zu seinem Plan.

»Nein, kein bisschen.«

»Komm, gib’s zu, so hibbelig, wie du bist.«

»Das täuscht. Wollen wir uns nicht setzen?«

 

Bevor sie auf sein Angebot reagieren konnte, hatte er, um sich Entlastung zu verschaffen, schon auf dem Sofa Platz genommen. Das anhaltende Stehen fiel ihm zunehmend schwerer; der unbedingte Wille seines Körpers, den seit langem angestauten Urin loszuwerden, zwangen ihn in zu einer derartigen Veränderung. Ein Aufgeben kam für ihn jedoch nicht in Frage, nicht zu diesem frühen Zeitpunkt.

Erfüllt von einem innigen Gefühl folgte sie ihm. Dass Ole versuchte, seine volle Blase vor ihr zu verbergen, wertete sie als großes Kompliment. Es zeigte ihr, wie aufmerksam er ihr zugehört hatte, als sie ihm schilderte, dass es nicht die Pinkelnot allein war, die sie außerordentlich anmachte, sondern auch das Verheimlichen dieser und die Bemühungen des Betroffenen, trotz allem eine souveräne Haltung zu bewahren.

 

Mit einem Lächeln auf den Lippen setzte Kathleen sich zu ihm auf die Couch. Sofort hob er den Arm um ihre Schulter und zog sie an seine Brust. Die zweite Hand schob er sich diskret zwischen die Beine, welche er in zurückhaltendem Rhythmus gegeneinander presste. Streichelnd legte sie die Finger auf seinen Oberschenkel, fühlte deutlich die Anspannung der arbeitenden Muskeln.

»Du, Ole?« Er hatte den Kopf an ihren gelehnt, die Hand stahl sich Stück für Stück nach oben. Sein Blasendruck nahm weiterhin zu, näherte sich selbst während des Sitzens der äußersten Grenze des Aushaltbaren.

»Mhm?« Er wibbelte verhalten mit den Schenkeln.

»Hast du etwas zu trinken für mich?«

»Aber ja, selbstverständlich!« Froh über diese neuerliche Möglichkeit zur Bewegung sprang er auf.

»Was bin ich nur für ein miserabler Gastgeber!«

»Nein, Unsinn.« Lachend schaute sie zu ihm hoch, er blickte sie ebenfalls an. Wie verräterisch ihre Augen glänzen, durchfuhr es ihn heiß.

 

Allein mit sich nutzte er sogleich die Gelegenheit, sich kräftig in den Schritt zu greifen. Die leichte Versteifung, von Kathleens offenkundiger Lust ausgelöst, verschaffte ihm kaum Erleichterung, das beherzte Zupacken dagegen tat ihm gut. Für wenige Sekunden spürte er ein willkommenes Gefühl der Entlastung.

Ach ja, etwas zum Trinken, entsann er sich nur einen Moment später und öffnete die Tür des Kühlschranks. Kalte Luft schlug ihm entgegen; das fahle Licht fiel in das ansonsten dunkle Zimmer hinein. Hektisch und mit der Konzentration bei seiner berstendvollen Blase wollte er gerade nach der Saftflasche greifen, als ihn plötzlich eine übergroße Druckwelle erfasste und keuchend in die Knie befahl. Es kitzelte im Inneren seines Unterleibs – die horrorartige Befürchtung, es könnte sich ein Schwall gelöst haben und in seine Harnröhre gelaufen sein, breitete sich in ihm aus.

»Nein, nicht«, entfuhr es ihm laut hörbar, während er vorgebeugt jeden verfügbaren Muskel anspannte, um das Schlimmste zu verhindern.

 

Von dieser Anstrengung abgelenkt, hatte er nicht wahrgenommen, dass Kathleen ihm klammheimlich in die Küche gefolgt war. Erst als sie neben ihm stand, bemerkte er ihre Anwesenheit. Als wäre er in flagranti erwischt worden, drehte er den Kopf zu ihr und sah sie betreten an. Sie aber tat, als sei nichts Außergewöhnliches geschehen:

»Ich wollte nur schauen, wo die Getränke bleiben«, verkündete sie unbefangen. Dass es ihre Erregungskurve steil nach oben trieb, ihn in derart verzweifelter Pose vorzufinden, behielt sie vorerst für sich.

»Ach so, natürlich.« Um Beherrschung ringend erhob Ole sich aus seiner gebeugten Haltung. Er zog vorsichtig die rechte Hand aus dem Schoß, griff in das Getränkefach der Kühlschranktür und nahm die Flasche mit dem Orangensaft heraus.

Direkt neben dem Kühlgerät befanden sich im Schrank die Kaffeetassen, von denen er ein einzelnes Exemplar hervorholte. Es war derart schlimm geworden, dass er weder die Energie aufzubringen vermochte, sich zu dem Hängeschrank mit den Longdrinkgläsern zu begeben, noch den Mut für eine solch gewagte Aktion fand. So musste notgedrungen die weiße Porzellantasse als Trinkgefäß herhalten.

Zur selben Zeit schloss Kathleen die Kühlschranktür und betätigte den Schalter an der Wand, um die Beleuchtung im Raum einzuschalten.

 

Die Beine fest überkreuzt, riss Ole sich außerordentlich zusammen, um seiner Freundin etwas von der fruchtig duftenden Flüssigkeit einzuschenken. Mann, dass das so fies sein kann, dachte er höchst angespannt, als er dem glucksenden Geräusch zuhörte. Hinzu kam der visuelle Eindruck des gelben, plätschernden Saftes, der ihm die Situation unerträglich gestaltete. Er ähnelte zu sehr dem Strahl, mit dem seine pochende, bleischwere Blase sich rasend gern entleeren würde.

»Was denn, nur für mich?«, fragte Kathleen kess in seine Gedanken hinein. Er stellte die Flasche ab, vergrub beide Hände tief in den Hosentaschen und schüttelte den Kopf.

»Ich brauche nichts, ich habe keinen Durst.«

»Nix da, viel Trinken ist gesund …« Nach diesem vorgeschobenen Argument suchte sie erregt zitternd eine zweite Kaffeetasse aus dem Hängeschrank hervor. Dass es sich in diesem besonderen Fall nicht um Trinkgläser handelte, die sie verwendeten, war mehr als entschuldbar, wie sie mit einem vielsagenden Ziehen in den verhärteten Brustwarzen befand.

Um seine äußerst reizvolle Lage auf die Spitze zu treiben, sollte er ebenfalls ein paar Schlucke zu sich nehmen, daher probierte sie, seine Entscheidung mit herausforderndem Humor zu forcieren:

»Du wirst doch deinen Gast nicht allein trinken lassen, hm?« Ole lachte gequält.

»Werde ich nicht?«

»Also wirklich, das kommt ja gar nicht in Frage …«

 

Von dieser Aussage begleitet, befüllte Kathleen die andere Tasse und reichte sie ihm.

Ob er sie ganz austrinken wird?, fragte sie sich vibrierend vor Lust. Selbst wenn nicht, dermaßen weit war noch nie ein Mann für sie gegangen. Nasse Bettspiele waren durchaus vorgekommen, doch keiner ihrer früheren Partner hatte jemals diese Art der leidvollen Gratwanderung auf sich genommen. Dieses Bewusstsein ließ Kathleens verliebtes Herz schneller schlagen und ihr Höschen um einiges feuchter werden.

 

Zögernd und höchst ungern zog Ole die linke Hand aus der Tasche, um das Getränk entgegenzunehmen. Er befürchtete, sich unweigerlich einzupinkeln, wenn er den Inhalt komplett zu sich nehmen müsste. Möglicherweise wäre es bereits nach der Hälfte so weit, vielleicht bei nur einem Schluck. Nein, beschloss er, um sicher eine trockene Hose zu behalten, könnte er unmöglich auch nur einen Tropfen in seiner Kehle gebrauchen.

»Dann Prost, mein Liebling.« Sie hob ihre bis zum Rand gefüllte Porzellantasse an, während er seine beherzt zurück auf die Arbeitsplatte stellte.

»Tut mir leid …«, keuchte er, »ich kann …«. Er brach ab; ein Weitersprechen war ihm nicht möglich, da in diesem Augenblick eine neuerliche Welle des Drucks in seinem Unterleib aufbrandete. Die Hände fest auf den Bereich unterhalb des Bauchnabels gepresst, ging er stöhnend in die Knie.

 

Die Hitze der Wollust durchzog sie bis in die Fußspitzen, als Kathleen ihre Tasse ebenfalls abstellte und sich zu ihm auf den Fliesenboden hockte. Ihre Nippel verhärteten sich stärker, als sie in sein gesenktes, vor Not verzerrtes Gesicht blickte.

»Wenn du wüsstest, wie geil du mich machst«, flüsterte sie und zog ihn gefühlvoll an sich. Schneller atmend lehnte Ole sich zu ihr, die Oberschenkel eng aneinandergedrängt. Seine Lippen fanden ihre, doch der Kuss währte nur kurz, da eine weitere kräftige Drangwelle ihn durchflutete, der er kaum standzuhalten vermochte.

»Ich kann nicht mehr, Katti, ich piss mir in die Hose!«, brach es aus ihm hervor. Anstelle einer Antwort öffnete sie blitzschnell den Metallknopf seiner Jeans und nestelte am Reißverschluss, um ihn möglichst schnell herunterzubekommen. Ole half ihr umgehend, spannte währenddessen sämtliche Muskeln des Unterkörpers an, um ein vorzeitiges, ungewolltes Pinkeln zu verhindern. Die Bewegungen seiner Hände waren fahrig, er beeilte sich erheblich, den Schwanz aus Hose und Slip zu bekommen.

»Warte auf mich«, bat sie ihn und riss sich die Verschlüsse ihrer Jeans ebenfalls in Windeseile auf. Ole ächzte verzweifelt, sein Atem raste. Den Penis bereits aus den Stoffschichten befreit, hielt er in pinkelbereit in der rechten Hand; die schlitzförmige Öffnung der Eichel presste er mit Zeigefinger und Daumen fest zusammen. Sein Schließmuskel zuckte und zitterte; keine fünf Sekunden mehr, dann würde er bedingungslos kapitulieren und den brodelnden Blaseninhalt unbarmherzig herausströmen lassen. Ole konnte sich nicht erinnern, jemals so notwendig gemusst zu haben, wie in diesem Moment, in dem er auf dem Fußboden vor seiner Küchenzeile kniete.

 

Soeben hatte Kathleen sich aus Schuhen und Beinkleidern befreit und die Sachen auf den nächststehenden Küchenstuhl geschleudert, als Ole sie mit der linken Hand zu sich nach unten zog. Seine Tonlage war stark verändert; am Ende jeglicher Selbstbeherrschung angelangt, rief er:

»Schnell! Komm her!«

Behände setzte sie sich mit gespreizten Beinen vor ihm auf die Fliesen. Der Boden fühlte sich kalt unter ihrem Hintern an, doch für Befindlichkeiten dieser Art war kein Platz. Ihre Geilheit war riesig, gleichzeitig jagte ihr Puls vor Aufregung in die Höhe – das erste Mal gemeinsam nass! Diese Premiere hätte sie sich einfühlsamer und lauschiger für Ole gewünscht: in einem warmen, mit einer Unterlage versehenen Bett, dazu jede Menge Zärtlichkeit. Anstelle dessen fand sein erstes Golden-Shower-Erlebnis nun auf dem Küchenboden statt, bei gleißend heller Deckenbeleuchtung, ohne eine Spur von Romantik. Bevor sie diesen Umstand jedoch länger bedauern konnte, hörte sie ihn gehetzt nachfragen:

»Und du willst das wirklich, ja?« Eine gesprochene Antwort hätte zu viel Zeit gekostet, so blieb ihr nichts mehr, als bekräftigend zu nicken. Schon spürte sie seinen heißen, harten Strahl auf ihren Schamhügel niederprasseln. Während er erleichtert aufstöhnte, lenkte er den Strom auf ihre nasse Vagina, deren Hautfältchen sie mit den Fingern auseinanderzog.

 

Ihre Muschi leuchtete ihm von innen heraus rosig entgegen, die Schamlippen hingegen waren dunkler und vor Erregung geschwollen. Ein Anblick, der ihn über das herrlich befreiende Gefühl des Pinkelns hinaus auf Touren brachte. Den Schwanz unterhalb des verdickten Eichelkranzes haltend, zielte er geradewegs auf ihre Klit.

»Ja weiter, es ist irre geil!«, rief sie ihm stöhnend zu. Ihr Orgasmus geriet in greifbare Nähe. Kathleen hob den Kopf, sie war außer sich vor Lust, Oles heißen, würzig duftenden Urin nicht nur auf ihrem Kitzler zu spüren, sondern ihm dabei zuzusehen, wie er auf sie herunterpinkelte. Zwischen ihren aufgestellten Beinen hindurch schaute sie begierig auf seinen Penis, dessen Harnröhrenausgang sich enorm geweitet hatte, um der starken Fontäne Platz zu machen. Die warmen Rinnsale liefen kitzelnd durch ihre Poritze und bildeten einen beachtlichen See unterhalb ihres Hinterns.

 

Irgendwann verebbte sein Strahl und die letzten Tropfen fielen auf ihr zartes Geschlecht hinab.

»Wow«, flüsterte Ole angesichts der prägnanten Schwellung ihrer Klitoris, die sich sichtlich aus ihrer schützenden Hautfalte hervorgeschoben hatte. Sie muss kurz vorm Kommen sein, vermutete er richtig und blickte an den steif hervorstehenden Brustwarzen vorbei in das Gesicht seiner hübschen Freundin. Vereinzelte, blonde Haarsträhnen hingen wild in ihre Stirn, in ihren Augen spiegelte sich eine anziehende Mischung aus Begierde und Verlegenheit.

»Ich hoffe, du fühltest dich nicht zu sehr überfallen? Nicht, dass …« Er unterbrach ihren Satz mit einem Kopfschütteln:

»Nein, überhaupt nicht. Ich wollte es doch selbst und so, wie es war, war es perfekt«, reagierte er feinfühlig, »besonders, weil es dich so unglaublich scharfgemacht hat.«

Mit der Kuppe des linken Daumens strich er von ihrem glitschig-nassen Eingang hoch zu ihrer Liebesperle, die er in kleinen Kreisen massierte. Sein Schwanz wurde zusehends härter, stellte sich in kürzester Zeit in der rechten Hand seines Besitzers auf. Ole begann, ihn mit betont langsamen Bewegungen zu reiben.

»Und jetzt? Was willst du jetzt?« Er kannte die Antwort genau, dennoch wollte er sie aus ihrem Munde hören.

»Sex mit dir«, stöhnte Kathleen und bog sich seinem Finger entgegen. Er verstärkte den Druck der Daumenkuppe auf ihrer Klit.

»Schlaf mit mir, bitte!« Ihre unverblümte Aufforderung bewirkte, dass seine Erektion ihre volle Größe erreichte – die Adern des Schafts traten stärker hervor, er nahm noch einmal an Umfang und Länge zu. Ihn derart potent zu sehen und die Erwartung, diesen kraftvollen Phallus sehr bald in sich zu spüren, brachte Kathleens Lust zum Überkochen.

 

In einer geschickten Drehung kam sie aus der sitzenden Position auf die Knie und streckte ihrem Freund den Hintern begehrlich entgegen. Knapp unterhalb der Pobacken blitzte ihn hierbei ihre angeschwollene, tropfnasse Vagina durch die Schenkel hindurch schamlos an.

Er zerrte sich die Jeans herunter, rutschte auf den Knien näher und zog gleichzeitig ihr rundes Hinterteil zu sich heran. Der Stoff seiner Hosenbeine sog den Urin aus der Pfütze am Boden auf, doch dies bemerkte er nur am Rande. Lustvoll strich er ihre heiße, weit geöffnete Spalte entlang, bevor er den schlüpfrig-feuchten Eingang mit zwei Fingern aufspreizte und seinen Steifen stöhnend anlegte. Die dunkel durchblutete Eichel drängte bereits hinein, als er noch verharrte, um ihn bald darauf Zentimeter für Zentimeter in die glitschige Enge gleiten zu lassen.

 

Sie stöhnten gemeinsam auf. Und während er begann, mit gleichbleibendem Tempo in sie zu stoßen, spürte sie seine streichelnde Hand, die sich von vorn über ihren Venushügel schob. Mithilfe des rutschigen Films, der an seiner Erektion vorbei aus ihrer Liebeshöhle quoll, befeuchtete er die Spitzen von Zeige- und Mittelfinger, ehe er sie zu ihrer prallen Knospe führte, um sie in unnachgiebig süßem Rhythmus zu stimulieren.

Die Gleichmäßigkeit seiner reibenden Fingerkuppen machte sie verrückt, dazu sein steinharter Kolben, der tief in sie eindrang, sich wieder zurückzog und aufs Neue eintauchte. Lange dürfte es nicht mehr dauern, so fühlte Kathleen, bis ihr Höhepunkt sie erfassen und rigoros mit sich nehmen würde. Das maßgeschneiderte Vorspiel aus Oles Pee-Desperation und ihrem Pinkel-Intermezzo auf dem Fliesenboden hatte sie maßlos aufgeheizt.

»Ja, oh Gott, jaaa!«, rief sie keuchend und drängte ihm ihre verheißungsvoll pochende Klit entgegen. Durch ihr Stöhnen angeregt, stieß er kräftiger zu, wurde schneller und unbeherrschter. Sein Atem jagte; mit der rechten Hand rieb er sie, die linke hielt er fest in das Fleisch ihrer Hüfte gekrallt.

 

Wenige Sekunden später war es so weit; das zarte Zittern und Beben in ihrem Inneren verriet den heranrollenden Orgasmus:

»Ich komme, Ole!«, ließ sie ihn geräuschvoll wissen. Kaum ausgesprochen brach die haushoch aufgetürmte Welle der Geilheit über ihr zusammen und riss sie schäumend mit sich fort. Wie berauscht wimmerte und schrie sie abwechselnd.

Von Kathleens ekstatischem Zucken, dem köstlichen Zusammenziehen ihrer Vaginalmuskulatur und den Lustschreien animiert, steuerte nun auch Ole ungebremst auf seinen Höhepunkt zu. Ein letztes Mal stieß er weit ausholend in das orgiastische Beben hinein, dann verharrte er für einige Sekunden reglos. Erst als das rhythmische Pumpen einsetzte und sein Sperma aus ihm herausspritzte, nahm er laut stöhnend die Stoßbewegungen wieder auf.

 

Als die Kontraktionen ihres Freundes verebbten und er die Fingernägel aus ihrer Haut löste, entspannte Kathleen sich und ließ den Kopf wohlig seufzend zwischen die Schulterblätter sinken. Oles Hand, die sich eben noch an ihr festgehalten hatte, strich nun zärtlich ihre Wirbelsäule hinauf.

Während sie noch vereint in anderen Sphären schwebten, durchströmte Kathleen ein Gefühl vollkommener Liebe. Es erreichte auch den entlegensten Winkel ihres erhitzten Körpers und gab ihr, zusammen mit dem Anblick der Urinlache unter ihnen, die endgültige Gewissheit, in Ole den Mann fürs Leben gefunden zu haben.

VG Wort