Mäh-Desperation – Eine drängende Blase bei der Gartenarbeit (Erlebnisbericht)

Mäh-Desperation
Eine drängende Blase bei der Gartenarbeit

Von Ina Storm

Erlebnisbericht, erschienen am 29.09.2016

Der müsste wirklich dringend mal wieder gemäht werden! Dieser Gedanke drängte sich mir beim Anblick des knöchelhohen Rasens auf, um den wir uns seit dem kürzlich vonstattengegangenen Umzug aus unserer Stadtwohnung in ein Haus mit Garten zu kümmern hatten. Da es nun aber tagelang ohne Unterlass geregnet hatte, war dies nicht möglich gewesen. Doch am heutigen Nachmittag war es trocken geblieben und die Wetter-App versprach mir, dass es für die nächsten zwei Stunden so bleiben würde, bevor erneut Dauerregen einsetzen sollte. Also wollte ich keine Zeit verlieren, trank noch schnell den gesamten Rest meines Feierabend-Kaffees aus und zog mir die Gartenklamotten an: Einen alten Sweater, eine recht eng geschnittene, dunkelblaue Jeans, die nicht mehr im allerbesten Zustand, aber bei der Gartenpflege allemal noch gut zu gebrauchen war und dazu ein Paar ausgelatschte Leinen-Sneakers.

 

Keine zwei Minuten später verband ich bereits den Rasenmäher mit dem Stromkabel und legte los. Ich war überrascht, wie anstrengend es war, das relativ leichte Gartengerät über den durchgeweichten, rutschigen Untergrund zu schieben. Und auch der Mäher hatte seine liebe Mühe, mit dem langen, nassen Gras fertig zu werden. Andauernd blieb er stecken und lief immer nur dann weiter, wenn ich das Messer von dem daran verklumpten Rasenschnitt befreite. So ging es nur schleppend voran, aber was ich angefangen hatte, wollte ich auch zu Ende bringen.

Natürlich musste wegen des üppig gewachsenen Rasens der Auffangkorb, den ich jedes Mal bis in die hinterletzte Ecke des Grundstücks zu schleppen hatte, deutlich öfter als sonst geleert werden. Meine Laune sank zunehmend. Zum ersten Mal wurde mir bewusst, wie viel Arbeit meine Eltern in ihren Garten gesteckt haben mussten, den ich während meiner Kindheit und Jugend immer wie selbstverständlich genutzt, aber bei dessen Pflege nie mitgeholfen hatte. Sie hatten es zwar nie von mir verlangt, aber ich nahm mir vor, das beim nächsten Telefonat mit ihnen mal dankend zu erwähnen.

 

Nach einer Weile wurde es trotz der körperlichen Anstrengungen in der Regenwetter-Luft ungemütlich kühl. Die Jeans, vom ständigen Entlangstreifen an regennassen Büschen feuchtkalt geworden, haftete eng an meinen Schenkeln und ziepte bei jedem Schritt an der Haut. Hinzu kam, dass sich nun meine Blase meldete, was aber auch nicht verwunderlich war. Denn zuletzt gepinkelt hatte ich während der Mittagspause in der Firma und jetzt war es bereits fast fünf Uhr. Und zu allem Überfluss hatte ich mir vorhin auch noch den riesigen Pott Kaffee hinuntergestürzt.

Na, los!, motivierte ich mich. Die Hälfte hast du doch schon. Zur Toilette zu gehen, kam nicht in Frage, da mir das Einhalten weniger unangenehm erschien, als mich so weit aus der an den Schenkeln haftenden Jeans zu pellen, um Pinkeln zu können und mich danach erneut in das klamme Teil hinein zu winden. Und mit den schlammbeschmierten Schuhen durchs Haus laufen, wollte ich erst recht nicht. Allein der Gedanke, mit den Füßen anschließend wieder in diese nassen, kalten Dinger zu schlüpfen, ließ mich erschaudern.

 

Da ich stetig in Bewegung war, konnte ich den Druck ganz gut aushalten, obwohl er permanent stärker wurde und die Abstände zwischen den Wellen, mit denen der Pinkeldrang sich für einen Moment enorm aufbäumte, immer kürzer wurden. Meine eisigen Füße schienen das Verlangen meiner Blase nach dringender Entleerung noch zusätzlich zu forcieren. Einige Male wurde es schon richtig heftig, aber zum Glück verschwand der Druck jedes Mal wieder von allein. Ich war mir sicher, dass ich es bis zum Schluss aushalten würde.

Doch als ich den Auffangkorb abermals geleert hatte und weitermähen wollte, wäre mir fast ein Malheur passiert. Wie aus dem Nichts durchfuhr mich eine Druckwelle, die im Begriff war, auf der Stelle alle Schleusen zu öffnen. Diese Welle war die heftigste bisher. Reflexartig ging ich in die Knie, krümmte mich nach vorn und presste mir zitternd die Hände gegen den Schritt. Ich musste in dieser Position einige Sekunden verharren, wippelte dabei auf und ab, bis der Pinkeldrang endlich wieder auf ein aushaltbares Maß nachließ. Ansonsten hätte ich mich unweigerlich eingepinkelt. Als ich mich schließlich aufrichten und meine Finger wieder an den Griff des Rasenmähers legen konnte, spürte ich, wie es in meinem Schoß ein wenig warm wurde. Ein winziger Spritzer Urin war mir wohl doch abgegangen und breitete sich nun im Steg meines Slips aus. Ich musterte den Stoff in meinem Hosenschritt genau und ärgerte mich ein wenig darüber, weil ich ja schon fast zu Ende gemäht hatte. Die eingepischerte Stelle war zum Glück recht klein und fiel zwischen all den anderen nassen Flecken kaum auf. Dennoch hoffte ich, dass mich aus der Nachbarschaft keiner in meiner offensichtlichen Pinkelnot bei dem kleinen Unfall beobachtet hatte. Es gelang mir, mich zusammenzureißen, und als wäre nichts gewesen, nahm ich die letzten zwei Bahnen der Rasenfläche in Angriff.

 

Zu allem Überfluss begann es wieder zu regnen, eine Stunde früher als angekündigt. Aber egal, die paar Meter wollte ich auf jeden Fall noch schaffen. Auf der halben Strecke in Richtung der Terrasse wurde ich erneut wegen einer plötzlichen Pipi-Druckwelle zum Anhalten gezwungen. Sie war genau so heftig wie die Vorige, schien allerdings nicht enden zu wollen. So stand ich also mit überkreuzten Beinen mitten im Regen, der in diesem Moment auch noch an Intensität deutlich zunahm. Allmählich durchdrang der kalte Niederschlag meine Kleidung bis auf die Haut.

Im auffrischenden Wind fröstelnd, sah ich mich vor meinem geistigen Auge bereits entkleidet im geheizten Badezimmer auf der Toilette sitzen. Der Gedanke an das erleichternde Gefühl beim Pinkeln, während die Wanne sich mit warmem Badewasser einladend füllt, half mir im Moment eher nicht – eher war das Gegenteil der Fall.

 

Im Grunde genommen befand ich mich ja in einer recht absurden Situation: Ich wurde literweise mit Wasser übergossen, versuchte dabei aber unter Höllenqualen, mein Pipi einzuhalten. Wozu eigentlich? Alles, was ich am Leib trug, war inzwischen doch eh schon nassgeregnet. Aber ich hoffte nach wie vor darauf, dass die Welle des enormen Blasendrucks ein letztes Mal abebben und ich die wenigen Meter noch schaffen würde. Unruhig zappelte ich auf und ab, presste mir mit einer Hand und aller Kraft gegen meinen Schritt, was den Druck allerdings nicht minderte. Es half lediglich das zu verhindern, wozu mein Schließmuskel allein nicht mehr in der Lage war. Ich musste einfach nur noch wahnsinnig dringend pinkeln, so dringend, wie ich es nie zuvor erlebt hatte. Ohne dass ich etwas dagegen unternehmen konnte, spürte ich bereits vereinzelte Pipitropfen aus mir heraus drängen. Die Befürchtung, der immensen Flut in meiner Blase nicht mehr standzuhalten, wurde zur Gewissheit.

Um jetzt noch schnell zum Klo zu rennen, war es zu spät, selbst wenn ich die dreckigen Schuhe vorher nicht ausziehen würde. Dessen war ich mir nun sicher. Ich hätte es bestimmt nicht mal mehr bis zur Terrasse geschafft, ohne mich haltlos einzupinkeln. In was für eine blöde Situation hatte ich mich nur wieder gebracht? Ich stand gekrümmt mit zusammengepressten Knien mitten im Garten und presste mir verzweifelt mit den Fingerspitzen gegen die bereits pipinasse Stelle. Nervös wandt ich mich hin und her, doch es half nicht. Der verdammte Druck wollte einfach nicht mehr nachlassen. Na los, flehte ich tief in meinem Inneren, nur noch ein paar Minuten, bitte! Langsam machte sich ein unangenehmes Gefühl von Hilflosigkeit in mir breit, sodass mir fast die Tränen in die Augen stiegen. Was sollte ich nur tun?

 

Als ich bemerkte, wie das Regenwasser, das kalt meinen Rücken hinunter lief, unter dem Hosenbund hindurchkroch und mir in dünnen Bahnen über den Hintern rann, wandelte sich meine Verzweiflung in Trotz. Ach weißt du was, Blase? Du kannst mich mal!, bockte ich im Geiste herum. Dann mache ich mir halt in die Hose! Ist mir jetzt auch egal, bin ja eh schon pitschnass!

Ohne länger mit mir zu hadern, fügte ich mich meinem Schicksal. Prompt ergoss sich ein warmer Schwall des aufgestauten Urins in meinen Slip, als ich die Hand, mit der ich mich krampfhaft zuhielt, lockerte. Obwohl mein Schließmuskel sich immer noch krampfhaft wehrte, drangen von ganz allein weitere Tropfen aus meiner Harnröhre - unaufhaltsam und immer mehr. Als ich schließlich meine eng zusammengepressten Schenkel voneinander löste und leicht nach vorn gegen den Griff des Rasenmähers gebeugt dastand, gelang es mir, meinen Beckenboden bewusst zu entspannen. In gespannter Erwartung sah ich an mir herunter, den Blick genau auf den dunklen, feuchten Fleck im Schritt fokussiert, der nun durch die frischen Pipitropfen glänzte und ein wenig größer geworden war. Ich spürte, wie mir mein Urin unaufhaltsam durch die Harnröhre rauschte und sich augenblicklich in einem kräftigen Strahl in meine Hose ergoss. Dieses Loslassen fühlte sich nach dem quälenden Einhalten einfach nur wahnsinnig gut an. In Sekundenschnelle breitete sich ein dunkler, nass-glitzernder Fleck über den ganzen Hosenschritt aus und zog sich in Bahnen an den Beinen hinunter. Die Wärme, die sich dabei bis über meinen Po ausbreitete, tat an der ausgekühlten Haut sogar richtig gut, fühlte sich schon beinah heiß an. Es war ein unbeschreibliches Wohlgefühl aus Erleichterung und Wärme. Was für eine Wohltat! Es lief mir sogar in die Schuhe, sodass meine Füße auch etwas von der wärmenden Flüssigkeit abbekamen. Das Pipi, das der vollgesogene Jeansstoff nicht mehr aufnahm, tropfte wie ein warmer, goldener Regen direkt aus dem Schritt auf den Boden. Mir war es egal, ob mich jemand dabei sah. Dass ich mir gerade mit Pauken und Trompeten in die Hose p**ste, war im mittlerweile strömenden Regen vermutlich ohnehin nicht zu erkennen. Viel mehr hätte sich die Frage gestellt, weshalb ich bei dem Sauwetter mitten im Garten regungslos am Rasenmäher stehe. Sich auf diese Weise vom dringenden Blasendruck zu befreien, ist ja eher unüblich. Ja, sogar sehr unüblich, unterstrich ich in Gedanken mein Handeln, sodass ich, nachdem der quälende Drang nachgelassen hatte, den immer noch laufenden Pipistrahl intuitiv abkniff.

 

Einen kurzen Moment verharrend, ertappte ich mich dabei, es angenehmer als gedacht empfunden zu haben, mir in die Hose zu pinkeln, ja, schon beinah erregend. Doch darüber wollte ich dann lieber später beim Baden sinnieren. Ich strich mir die regennassen Haarsträhnen aus dem Gesicht und startete den Mäher erneut, um endlich mit der Gartenarbeit fertig zu werden. Die nasse Hose fühlte sich beim Gehen ungewohnt schwer an, zog bei jedem Schritt an meiner Haut.

Auf den wenigen verbleibenden Metern ließ die wärmende Wirkung der eingepinkelten Hose merklich nach, weshalb die Vorfreude auf das heiße Bad im Anschluss noch größer wurde. Aber ich bin ja lernfähig und wusste, während ich den Korb mit dem Rasenschnitt ein letztes Mal auskippte und die Gartengeräte zurück in den Schuppen räumte, den gesamten Rest meines Blaseninhalts gegen die Kälte zu nutzen …

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