Morgenstimmung – Blonder Liebesengel (Kurzgeschichte)

Morgenstimmung
Blonder Liebesengel

Vierte Geschichte aus dem Buch „Windelliebe“

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 05.11.2026

VG Wort

Symbolbild (KI-generiert): Junges Paar kuschelt im morgendlichen Sonnenlicht im Bett.Symbolbild: Erstellt mit KI-Unterstützung

Von ihren zärtlichen Küssen geweckt, öffnete ich die Augen einen Spalt breit und bemerkte, wie früh es noch war. Gerade begannen die ersten Sonnenstrahlen, sich den Weg in unser Schlafzimmer zu bahnen, untermalt vom melodischen Gezwitscher der Vögel, welches durch das gekippte Fenster zu uns hereindrang.

Das milde Sonnenlicht verfing sich in den langen Haaren meiner Freundin und ließ sie wie einen Engel aussehen – ein blonder Liebesengel, der sich gar nicht brav und vollkommen unbekleidet an mich heranschmiegte.

Schlaftrunken erwiderte ich die liebevolle Zuwendung, indem ich Isabells Gesicht in beide Hände nahm und meine Lippen ihre fanden.

»Schon wach, Süße?«, murmelte ich inmitten zweier Küsse. »Heute ist Sonntag.«

»Ich weiß …«, gab sie mit einem Unterton zurück, der keine Zweifel aufkommen ließ, »aber meine Lust kann nicht länger warten.«

 

Um das Gesagte zu bestätigen, wanderten ihre Finger unter die Bettdecke und legten sich ungeniert auf die Wölbung meines Schritts. Dass sie hierbei eine knisternd-weiche Polsterschicht unter ihrer Hand fühlte, irritierte sie nicht. Dies war zu Beginn unserer Beziehung noch anders gewesen, doch nächtelange offene Gespräche und ihre von mir hochgeschätzte Toleranz und Bereitschaft, sich mit neuen, unbekannten Leidenschaften auseinanderzusetzen, hatten schließlich zu einer Akzeptanz ihrerseits geführt. Mehr jedoch nicht, wie ich oftmals bedauerte. Andererseits wusste ich, wie glücklich ich bereits sein konnte, dass sie mein Faible und den unwiderstehlichen Reiz, den das Tragen von Windeln auf mich ausübte, überhaupt nachzuvollziehen versuchte. So war es uns möglich, ungezwungen miteinander umzugehen, und ich musste den Fetisch nicht vor ihr verheimlichen. Und dennoch … Nicht selten ertappte ich mich bei dem Wunsch, meine geliebte Freundin könnte das entspannende Benutzen einer Windel ebenfalls genießen, damit ich es endlich einmal zu zweit erleben dürfte.

 

Nun, da ich wach war, verspürte ich ein dringliches Bedürfnis, dem ich vor dem anstehenden Liebesakt gern nachgeben wollte.

»Lass mich schnell noch pinkeln gehen, ohne den Druck auf der Blase geht’s besser«, bat ich und plante, die von der Nacht eingenässte Windelhose bei dieser Gelegenheit im Bad zu entsorgen.

»Mach es doch hier im Bett …«, flüsterte Isabell verheißungsvoll, »oder passt in das Teil nichts mehr rein?« Herausfordernd griff sie in das nachgiebige Material vor meinem Genitalbereich.

Während ich darüber nachsann, dass sie im Schlaf höchstens einmal nass geworden sein könnte, staunte ich über das verlockende Angebot meiner Freundin. Dass ich es in ihrer Anwesenheit in die Windel laufen ließ, war nicht neu, dass sie mich jedoch dazu aufforderte, es in unmittelbarem Kontakt mit ihrer Hand und vor dem Hintergrund ihrer morgendlichen Erregung zu tun, hingegen schon. Mein Herz klopfte heftig. Aufgeregt schaute ich ihr in die Augen.

»Ja, ich denke … ähm, also einmal würde es bestimmt noch gehen«, stotterte ich und fühlte zur selben Zeit, wie stark die Situation mich anturnte. Dass sie es dermaßen direkt mitbekommen wollte, war unsagbar heiß. Idealerweise musste ich sehr dringend, sodass es mir trotz beginnender Erektion sofort gelang, in einem kräftigen Strahl zu urinieren.

»Gut so, Micha, lass laufen, bis nichts mehr kommt«, raunte sie mir mittendrin anzüglich zu, was meinen Penis in seinem Bestreben, sich zu versteifen, erheblich bestärkte. Gleichzeitig knetete sie mit festem Druck die Windelbeule, die unter ihren Fingern zunehmend wärmer und schwerer wurde. Wäre Isabell auf die Idee gekommen, ihr Ohr auf die Windelverpackung zu legen, hätte sie es vermutlich leise zischen hören können, derart satt und kraftvoll schoss es aus meiner Harnröhre hinaus. Anstelle ihrer Ohrmuschel aber lag noch immer ihre Hand dort, die mich durch das vollgesogene Vlies hindurch massierte.

»Wie heiß und dick alles wird …«, kommentierte sie rau, »das macht mich grad total an.« Fast glaubte ich, zu träumen, doch ihre zielsicher zugreifenden Finger und die gefühlvollen Küsse, mit denen sie meine Haut bedeckte, waren erfreulich real.

»Frag mich mal …«, gab ich schneller atmend zurück, »was du da tust, ist der Wahnsinn! Und es ist irre, dass du es auch möchtest. So sehr, dass ich gerade megahart werde.« Bei diesen Worten stöhnte sie lustvoll auf.

»Das spüre ich, Micha, sogar durch die Folie. Bitte, ich muss dich endlich in mir fühlen …« Ich keuchte ungehemmt. Da ich sie inzwischen ebenfalls berührte und mit der Hand soeben in ihr Liebesdelta vordrang, hätte ich es ohnehin nicht geschafft, mich länger zu beherrschen: Punktgenau, nachdem die letzten Tropfen des Blaseninhalts von der Windel aufgenommen worden waren, richtete mein Penis sich vollständig auf. Groß und erwartungsvoll pochte er in seiner warmen, nassen Umhüllung, deren Klebestreifen Isabell im nächsten Moment mit wenigen Handgriffen auseinanderriss.

 

Ohne Umschweife schlug sie die Bettdecke zurück und klappte den vorderen Teil der Windel nach unten auf. Feuchte Hitze und der Geruch meines Urins stiegen ihr entgegen, doch sie maß weder dem einen noch dem anderen eine Bedeutung bei, sondern ließ sich kurzerhand auf meinen Oberschenkeln nieder.

Erneut tauchten meine Fingerspitzen in ihre nasse Mitte ein, liebkosten und streichelten sie von innen und außen. Begierig erwiderte sie meinen Blick, nahm meinen Phallus in die Hand und drängte ihn, als sie sich über mein Becken hob, unmittelbar vor ihren feuchten Eingang. Ohne weiteres Zutun glitt ich in sie und entlockte ihr ein lüsternes Seufzen.

»Da hast du ihn, Süße …«, stöhnte ich ihr entgegen. Zusätzlich bewegte ich mich und tauchte mehrmals hintereinander tief in sie ein.

»Ja, oh ja«, keuchte Isabell und presste sich fest auf mich herunter, während sie begann, ihren knackigen Po in kleinen Kreisen zu bewegen.

Die Reiterstellung kickt mich grundsätzlich, doch an diesem frühen Morgen kam hinzu, dass ich in einer geöffneten, warmen und frisch eingepinkelten Windel lag. Das Zusammenspiel beider Reize beförderte mich bald in Regionen der Lust, in denen ich mit dem Zurückhalten meines Orgasmus kämpfte.

»Wie ist es mit dir …«, fiel mir zur Ablenkung inmitten des Aktes ein, »brauchtest du nach dem Aufwachen gar kein Klo?«

»Doch …«, keuchte sie und sah mich wie durch einen Schleier hindurch an, »ich muss sogar ganz furchtbar nötig. So doll, dass ich nicht weiß, wie lange ich es noch anhalten kann.« Ihre Sätze kitzelten meine Libido; blitzartig geriet ich an die Grenze jeglicher Selbstkontrolle.

»Gott, Süße …«, stöhnte ich ungezügelt, »sag doch so etwas nicht.« Ich schaute hinauf in ihr hübsches, vor Wollust verzogenes Gesicht und konnte mein Kommen kaum mehr verhindern.

»Nicht bewegen«, flüsterte ich deshalb eindringlich.

»Doch, es geht nicht anders, sonst lasse ich auf der Stelle los!« Ich biss die Zähne zusammen, spannte sämtliche Muskeln des Unterleibs an. Welch hocherotische Zwickmühle, dachte ich angestrengt – sie darf sich nicht rühren, da ich ansonsten komme, vom Stillhalten aber muss sie sofort pinkeln …

 

Dann soll Isabell aufgeben, entschied ich innerhalb von Sekundenbruchteilen und hoffte inständig, die Windelunterlage sei in der Lage, noch eine zusätzliche Menge Flüssigkeit aufzunehmen. Und wenn nicht, spann ich den Gedanken weiter, würde die Matratze eben nass werden. Die könnten wir im schlimmsten Fall ersetzen …

Ich war heiß genug, dass mir materielle Dinge wie diese gleichgültig geworden waren. Überdies freute ich mich darauf, ihr verzweifeltes Kapitulieren mitzuerleben und ihren Urin auf meiner Haut zu spüren.

»Trotzdem …«, raunte ich ihr nachdrücklich zu, wohl wissend, welche Chance sich mir bot, »bleib reglos sitzen, bitte! Ansonsten kommt es mir sofort!« Nach wie vor zuckte und rotierte sie, obendrein drückte sie die Finger an meiner Erektion vorbei, in der Hoffnung, sich auf diese Art zuhalten zu können.

Ich musste den Blick aus jenem pikanten Bereich abwenden, sah ihr aus diesem Grund in die Augen und hielt sie zeitgleich mit beharrlichem Griff fest. Tief in ihr pulsierte mein steinharter Phallus, mehr als bereit, seinen Cocktail in die klatschnasse Liebeshöhle zu jagen, die ihn so herrlich eng umschloss.

»Lass mich los …«, rief sie lachend, »sonst pinkle ich dich gnadenlos an!« Überwältigt schloss ich die Augenlider, entließ sie dennoch nicht aus meinen Händen, die sich unerbittlich in das weiche Fleisch ihrer Hüften gruben. »Denk an die Matratze, Micha!«, startete sie einen letzten Versuch, mich zur Umkehr zu bewegen, allerdings ohne Erfolg.

»Scheißegal, lass es laufen!«, stöhnte ich wie von Sinnen und war nicht in der Lage, abzuschätzen, wie weit ich den Höhepunkt noch würde hinauszögern können. So nah hatte ich nie zuvor am Abgrund gestanden – ich balancierte buchstäblich mit kreisenden Armen vor dem freien Fall.

»Ich kann’s sowieso nicht länger einhalten«, grinste meine Freundin aufgeregt und hob sich ein Stückchen an, um mir einen besseren Blick auf das Geschehen zwischen ihren Schenkeln zu gewähren.

Ohne Vorwarnung prasselte plötzlich ein heißer, druckvoller Wasserfall auf mich nieder. Dies war der Moment, in dem es kein Zurück mehr gab. Weder für Isabell, die das Öffnen der Schleusen keine Sekunde länger hatte hinauszögern können, noch für mich, dessen Point of no Return nun unbarmherzig heranraste.

Ein letztes Mal stöhnte ich laut und bar jeder Beherrschung auf, bevor ich mich endgültig ergab und von der mächtigsten aller Emotionen davongetragen wurde.

 

Während ich mich in ihrer seidig-engen Muschel ergoss, traf ihr Strahl punktgenau, massierte und umspülte alles gleichzeitig. Schneller atmend schaute ich ihr zu. Der warme Urin floss zwischen meinen Beinen hindurch nach unten – direkt in die mehr als nasse Windel unter unseren Körpern.

In diesem Moment kümmerte ich mich nicht um die Aufnahmekapazität der Abena, sondern drückte meine Partnerin sanft herunter, um sie anzuregen, sich erneut komplett auf meine Erektion zu schieben. Gern nahm sie das unausgesprochene Angebot an und ließ sie in sich hineingleiten, solange sie für ein Eindringen noch fest genug war. Wie von mir erhofft, reichte die vorhandene Resthärte aus, Isabell auf einen ebenso grandiosen Gipfel der Gefühle zu katapultieren, wie ich ihn soeben erlebt hatte. Sie warf den Kopf zurück, rieb sich begehrlich und wippte auf und ab, bis der Letzte ihrer orgiastischen Laute verklungen war.

 

Wir trauten uns hinterher kaum nachzusehen, doch zu unserem beiderseitigen Erstaunen hatte die Windel das vermeintlich Unvorstellbare gemeistert. Obwohl sie ihr Fassungsvermögen erreicht und vielleicht sogar überschritten hatte, war kein Tropfen nach außen gelangt. Das Bettlaken war knochentrocken geblieben, dafür wog die übermäßig nasse Diaper gefühlt mehrere Kilo. Wie viel ihr Gewicht genau betrug, kann ich nicht sagen, doch als ich sie aus dem Bett beförderte, fühlte sie sich selbst für ein komplett durchnässtes Exemplar ungemein schwer an.

 

»Jetzt hättest du gern eine Frische, hm?«, erkundigte sich meine Freundin im Anschluss und deutete mit einem süßen Lächeln auf das hingeworfene Knäuel am Boden. Aus der Gewohnheit heraus wiegelte ich ab:

»Nein, nicht unbedingt. Weißt ja, tagsüber mach ich’s nur, wenn’s zur Tagesplanung passt.« Sie hingegen ließ nicht locker.

»Ich finde, dass heute ein perfekter Tag für eine Windel ist. Wir gehen nicht aus und werden nichts tun, außer zu faulenzen.« Ihr Lächeln bekam etwas Einladendes, zudem beugte sie sich vor und gab mir ein Küsschen auf den Mund. Ich hielt ihren Kopf liebevoll fest, strich ihr die zerwühlten Haare aus der Stirn und versenkte meinen Blick in ihren.

»Süße, was war das eigentlich gerade? Weißt du, dass du mich mit deiner vollen Blase und dem Anpinkeln absolut geflasht hast?« Sie zwinkerte mir zu:

»Es war so eine Art Test«, gab sie schnörkellos zu, »der aber missglückt ist, wie es scheint.« Was immer sie vorgehabt hatte, ich fand nicht, dass es schiefgegangen war.

»Wieso das?«, wollte ich daher wissen.

»Na ja, ich hab nicht bis zum Schluss durchgehalten, sondern vor dem Kommen schon gepieselt.« Ich musste sie recht verständnislos angeschaut haben, denn sie sprach ohne Übergang weiter: »Vor ein paar Tagen hab ich im Internet gesurft und eine Frauenseite gefunden, mit Tipps für Erotik und Liebe und so. Da stand, dass der Sex besonders für Frauen extrem gut sein soll, wenn die Blase sehr voll ist.«

 

Isabell erhob sich aus dem Bett und trat, nackt wie sie war, an den Schrank, in dem ich die Windeln aufbewahrte. Nachdenklich sah ich ihr hinterher und beobachtete, dass sie wie selbstverständlich eine von ihnen herausnahm und mit ihr in der Hand zurückkehrte.

»Dann leg dich mal hin und heb den Hintern hoch«, wies sie mich liebevoll an.

»Verstehe ich das richtig? Du willst mir eine neue Windel anlegen?« Lächelnd nickte sie.

»Eigentlich müsste ich vorher duschen …«, gab ich zu bedenken, doch meine Freundin winkte lässig ab.

»Das geht auch später noch. Nun wickle ich dich erst einmal. Das würde dir gefallen, nicht wahr?«

»Ja, klar. Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr. Überhaupt alles, was du heute mit mir tust … Sag mal, gibt es dazu auch einen Bericht auf dieser Webseite, oder wie kommst du so plötzlich auf die Idee? Nicht, dass ich mich darüber beschweren würde, deine Einfälle an diesem Morgen sind der Hammer. Aber ein wenig irritierend find ich’s schon …« Ich schmunzelte. Isabell gab mir gut gelaunt recht.

»Ja klar, du warst mein Testpartner und es war toll. Aber ich würde das Experiment sehr gern wiederholen. Und ob du einverstanden sein wirst, wieder mitzumachen, brauche ich dich wohl nicht zu fragen.« Ich schüttelte grinsend den Kopf. »Weißt du …«, fuhr sie fort, »der Sex mit der vollen Blase war nämlich echt heiß. Wie es dann wohl erst sein wird, einen Orgasmus dabei zu bekommen?«

»Das sollten wir unbedingt herausfinden. Zumindest werde ich alles dafür tun, das mit dir zusammen umzusetzen«, versprach ich, als ich ihrer Aufforderung nachkam und mich lang vor ihr ausstreckte.

»Das freut mich. Und dies hier, Micha, was wir jetzt grad tun …«, hob sie zur nächsten Erklärung an, nachdem sie in die obere Schublade meines Nachttisches gegriffen und das Päckchen mit den Feuchtpflegetüchern daraus hervorgeholt hatte, »habe ich nur indirekt von diesem Frauenportal.«

»Aha?« Ich stellte die Beine auf und klappte sie auseinander, während Isabell zu mir krabbelte und sich zwischen ihnen in den Schneidersitz setzte.

Beim Unterlegen der Windel half ich ihr, indem ich das Becken für einen kurzen Moment in die Höhe hob. Und als sie begann, mich mit den Hautreinigungstüchern zu säubern, ging sie äußerst behutsam und fürsorglich vor.

Seitdem wir uns zum ersten Mal begegnet waren, liebte ich diese Frau mehr als jeden anderen Menschen zuvor. Gleichgültig, was sie tat, wie sie aussah oder was sie am Leib trug. Nun jedoch, in diesem sehr intimen und innigen Augenblick erreichte meine Liebe für sie ihr absolutes Höchstmaß. Mehr als das hier geht nicht, dachte ich, als sie die Feuchttücher gegen eine Dose mit Pflegecreme austauschte.

Ich verspürte ein leicht kühles Gefühl, als sie begann, die Creme sorgsam zu verteilen.

»Ja …«, setzte sie die Erläuterung fort, »indirekt deshalb, weil von Windeln dort keine Rede ist. Aber es gibt den naheliegenden Ratschlag, ab und zu einen Verwöhntag für den Partner einzulegen, an dem ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen und erfüllt wird. Soll ich erst die oberen Klebestreifen zumachen?« Ich schmunzelte in mich hinein. Wofür das Internet so nützlich sein kann, freute ich mich und antwortete:

»Nein, die unteren zuerst. Und so bist du dann …« Sie unterbrach mich:

»Bitte denke nicht, dass ich ohne diesen Internetkram nicht von allein auf die Idee gekommen wäre, dir zu zeigen, dass ich dich liebe und mir deine Vorliebe nicht egal ist, doch dafür brauchte ich ein bisschen Zeit.«

»Und davon hattest du jetzt genug?«

»Ja, und ich bin froh, dass du sie mir gegeben hast. Du hast mich nie bedrängt und mir immer gezeigt, dass du mich liebst. So konnte ich mir in Ruhe darüber klar werden, was die Sache mit den Windeln bedeutet – für dich, aber auch für mich. Und wie ich damit umgehen möchte. Und ich habe beschlossen, dass ich fortan all die speziellen Erlebnisse und Erfahrungen mit dir teilen will. Es ist so einfach, weil ich weiß, dass du mich auch dann geliebt und gewollt hättest, wenn ich mich deiner erotischen Leidenschaft nicht angenähert, sondern auf Distanz geblieben wäre.«

 

Obwohl sie erst einen Teil der Klebestreifen geschlossen hatte, setzte ich mich auf und zog die wundervollste Frau der Welt an meine Brust. Zusammen mit ihr ließ ich mich erneut nach hinten fallen, sodass sie am Schluss lachend auf mir lag.

Ich drückte sie fest an mich, küsste sie und versicherte ihr, dass sie mich soeben zum glücklichsten Menschen des Universums gemacht hatte.