Nachdurst – Natursekt gegen den Kater (Kurzgeschichte)

Nachdurst
Natursekt gegen den Kater

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 13.01.2022

Symbolbild: Sexy Frau sitzt telefonierend in einem Konferenzraum.

Genervt rollte Jeanette mit den Augen.

»Ja, schon wieder, stell dir vor …«, sprach sie in das Mobiltelefon hinein, das sie an ihr linkes Ohr gedrückt hielt. »Und ich weiß wirklich nicht, was ich diesmal angestellt haben soll. Vermutlich ist der Chef scharf auf mich und zitiert mich deshalb so oft zu sich«, mutmaßte sie voller Kühnheit, worauf ihre Freundin am anderen Ende der Leitung mit uneingeschränkter Zustimmung reagierte. »Guck, du glaubst das auch … Verstehen könnt ich’s ja, so erstklassig, wie ich aussehe … Weißt du, das ist mir aber grad total egal, viel schlimmer ist, dass ich so tierisch nötig pullern muss. Ich kanns kaum noch einhalten und ausgerechnet dann geht der Boss raus und ich darf hier auf ihn warten. Menno, es ist so schrecklich dringend, dass ich mich gleich nass mache … Was soll ich nur tun?«, bat die attraktive Blondine verzweifelt am Telefon um Rat, den sie jedoch nur eingeschränkt bekam. Versuche, nicht ständig daran zu denken, war der einzige Tipp, den ihre engste Vertraute ihr auf die Schnelle geben konnte.

»Du bist gut, das probiere ich ja die ganze Zeit, aber es hilft überhaupt … oh Shit, ich muss schlussmachen, Tschüss!«

 

Die überhastete Verabschiedung der jungen Angestellten kam nicht von ungefähr, denn im selben Moment bewegte sich die Klinke der Tür des Konferenzraums energisch herunter. Endlich kommt er zurück, rechnete Jeanette inständig mit der Wiederkehr des Geschäftsführers, um das verhasste Personalgespräch so zügig wie möglich hinter sich zu bringen. Dass sie für ihr allzu lässiges und zuweilen unangemessenes Verhalten am Arbeitsplatz gerügt wurde, kam nicht selten vor, und heute würde es wohl wieder einmal so weit sein, wagte sie vorherzusagen.

Bitte lass es schnell vorbeigehen, schickte sie ein rasches Stoßgebet gen Himmel, während sie ihr Handy vor sich auf dem Tisch ablegte, ich muss doch so wahnsinnig pinkeln …

Unterhalb des enggeschnittenen, orangefarbenen Minikleides presste sie die übereinandergeschlagenen Beine stärker zusammen und spürte selbst bei dieser winzigen Bewegung, wie die riesige Urinmenge in ihrer Blase aufwallte und den Druck auf ihren Schließmuskel extrem erhöhte. Sie atmete tief ein; erste Tropfen wollte sich lösen, doch Jeanette konnte sie gerade noch zurückhalten. Lange dauert’s nicht mehr, bis mein Slip feucht wird, befürchtete sie mit aufkeimender Sorge.

 

Vollkommen anders als von der hübschen Blonden erwartet, betrat nicht ihr Arbeitgeber, sondern Marlon den Raum, ein junger Mitarbeiter des technischen Services. Erleichtert darüber, dass der Rüffel des Chefs vorerst ausblieb und zugleich enttäuscht, dass das fatale Warten hierdurch leidvoll in die Länge gezogen wurde, schaute Jeanette ihrem gut aussehenden, wenn auch auffallend unrasierten Arbeitskollegen entgegen.

»Hallo«, begrüßte sie ihn mit belegter Stimme – zwanghaft bemüht, den tosenden Fluten in ihrem Unterleib Einhalt zu gebieten.

»Hi«, kam es erstaunt von dem dunkelhaarigen Handwerker zurück. Mit ihrer Anwesenheit hatte er in dem Besprechungszimmer, in dem er lediglich eine defekte Glühlampe austauschen sollte, nicht gerechnet. Ihm wurde heiß und kalt zugleich; die sexy Jeanette war ihm bereits seit längerem aufgefallen – so manche Nacht hatte er leidenschaftlich und mit einer stattlichen Erektion unter der Bettdecke von ihr geträumt.

 

Noch am Morgen hatte Marlon ernsthaft überlegt, ob er diesen Montag nicht einfach Blaumachen sollte. Die Party am Wochenende war wild und alkohollastig gewesen, entsprechend heftig plagte ihn heute ein dicker Brummschädel, der mit einem beträchtlichen Nachdurst einherging. Alles, was er zuhause gewollt hatte, war Ruhe und etwas zum Trinken – sich schlussendlich aber aufgerafft zu haben, um nun die bildschöne Jeanette vor sich zu erblicken, änderte die Lage gewaltig.

Ihre schier endlos langen Beine hielt sie eng übereinandergeschlagen und ihr süßes Hinterteil war permanent in Bewegung, wie es dem 26-Jährigen auffiel. Sie wibbelte ruhelos auf der Sitzfläche des Stuhls umher und schien in einer unübersehbaren Bedrängnis zu stecken. Na klar, sie muss zum Klo und das ziemlich krass, registrierte Marlon auf der Stelle. Trotz des Feier-Kopfschmerzes, der sich auch von zwei Aspirintabletten nicht hatte vertreiben lassen, war seine Libido sofort hellwach; jene Erkenntnis der drastischen Pinkelnot seines heimlichen Schwarms bewirkte, dass sein Penis anschwoll und sich fühlbar verhärtete.

Nicht allein die Tatsache, dass die geile Blondine aus der Buchhaltung in einem derart knappen Minikleid vor ihm saß, erregte ihn, sondern es war insbesondere die Situation selbst, die ihn maßlos kickte. Female Desperation, bevorzugt in Verbindung mit einem in höchster Dringlichkeit eingepinkelten Höschen – diese lustvolle Kombination war sein absoluter Anturner, sein geheimer Fetisch und das Maß aller Begierden.

 

Jeanette schaute zu Boden, einzig darauf konzentriert, keinen peinlichen Pipi-Unfall zuzulassen. Womöglich vor den Augen des attraktiven Dunkelhaarigen und, was sie sich als noch blamabler vorstellte, im Angesicht des Chefs, der jede Sekunde wiederkehren könnte. Während die junge Frau jenen verhängnisvollen Gedanken fortzuwischen versuchte, spürte sie zum zweiten Mal, wie sich vereinzelte Tröpfchen auf den Weg in ihre Harnröhre machten. Mit einem Anflug panikartigen Schreckens gelang es ihr bei diesem Mal jedoch nicht, den kleinen Schwall aufzuhalten, der sich so penetrant verselbständigte.

»Ups, verdammt«, brach es unwillkürlich aus ihr hervor. Im gleichen Augenblick röteten sich ihre Wangen wahrnehmbar und die rechte Hand fuhr reflexartig in ihren Schoß, um dort einen Gegendruck auszuüben, den umzusetzen sie anhand des figurbetonten Kleides allerdings nicht imstande war. Lediglich die schlanken Beine drängte sie in ihrer Not erheblich fester zusammen.

 

Wow, was war das, hat sie sich etwa nass gemacht, schoss es Marlon im selben Moment durch den Kopf, in dem ihm klar wurde, dass genau dies geschehen sein musste. Das ungeduldige Pochen seines Harten hinter dem Reißverschluss nahm zu, sein Mund wurde trockener, als er es ohnehin schon war und er ertappte sich dabei, dass er wie gebannt in die Körpermitte der ungemein anziehenden Buchhaltungskraft starrte.

Bei aller Geilheit empfand der Mittzwanziger eine ebenso große Portion Anteilnahme, wie er die desperat-aussichtslose Situation der hinreißenden Jeanette als erotisch erachtete. So trat er, vom Mitleid und seiner tiefgehenden Wollust geleitet, auf die jüngere Kollegin zu und ging, ohne auch nur im Ansatz darüber nachzudenken, wie es auf sie wirken könnte, vor ihr auf die Knie.

 

Mit großen Augen schaute die junge Frau zu Marlon herunter – bevor sie ihn jedoch zu seinen Beweggründen befragen konnte, hörte sie ihn bereits zärtlich delegieren:

»Schieb dein Kleid nach oben und nimm die Beine auseinander, Süße.«

Vollkommen perplex wunderte Jeanette sich zum Einen, aus welchem Grund er vor ihr niederkniete und sie plötzlich, da sie sich lediglich vom Sehen kannten, dermaßen vertraut ansprach. Zum Anderen war sie in höchster Weise verunsichert, was er mit ihrem Öffnen der Schenkel bezweckte und ob jene Veränderung ihrer Körperhaltung nicht zu einem unverzüglichen und äußerst schmachvollen Kontrollverlust führen könnte.

»Wie bitte? Was? Ich soll was? Bist du verrückt? Außerdem läuft es dann doch sofort, ich muss ja so furchtbar dringend pieseln …«, tat sie ihre Befürchtung mit kläglichem Tonfall kund.

»Ich weiß …«, flüsterte Marlon und blickte zu ihrem Gesicht empor. Sein Begehren stieg ins Unermessliche – sein Phallus hatte sich längst groß und hart in den Boxershorts aufgerichtet, zuckend vor Verlangen angesichts der wahnsinnig verführerischen Begebenheit, die sich ihm in diesen Minuten darbot.

»Ich trinke es weg«, hörte er sich die entscheidenden vier Worte sagen, die seine kurz vor der Explosion stehende Geilheit ihm vorgab. Vollständig ausgeschlossen hatte er das Kosten und Schlucken des Urins einer wunderschönen Frau nie, jedoch war er bis jetzt nicht in die Versuchung gekommen, es tatsächlich auszuprobieren. Hey, Nachdurst hast du immer noch und wahrscheinlich ist Natursekt sogar das beste Mittel gegen den Kater, spornte seine kribbelnde Lust ihn zusätzlich an, das unvorstellbar Dreisteste zu wagen, das er sich je hätte vorstellen können.

 

Die schöne Jeanette empfand es ähnlich, jedoch lagen ihre Beweggründe für die Einwilligung und das augenblickliche Hochraffen ihres Kleides einzig in der Panik begründet, die von ihr Besitz ergriffen hatte. Vielleicht auch ein wenig in dem Umstand, dass es sich um den gut aussehenden Marlon handelte, der mit erregt glänzenden Augen vor ihr kniete, doch in erster Linie war sie von ihrer vorherrschenden Angst, sich komplett einzupinkeln, erfasst. Ein dritter Pipischwall war zwischenzeitlich ebenfalls nicht länger aufzuhalten gewesen und hatte der jungen Frau unmissverständlich klargemacht, dass ihr selbst ein überhastetes Davonstürmen zu den WCs am Ende des Flurs nicht mehr hätte helfen können.

 

Kurzentschlossen drängte der Dunkelhaarige den Kopf zwischen die gespreizten Schenkel seiner Kollegin und nahm im gleichen Moment wahr, dass der heiße Pinkelstrahl in exakt derselben Sekunde aus ihr hervorschoss und druckvoll in ihr Höschen jagte. Um keine weitere Zeit zu verlieren, zerrte Marlon den durchnässten Steg des Slips zur Seite und legte die Lippen, ohne zu zögern, auf Jeanettes urinfeuchte Vagina. Mit der Zungenspitze drang er ein kleines Stückchen in die glitschig-warme Spalte ein – auf diese Weise gelang es, dass seine Zunge unterhalb ihrer Harnröhrenöffnung lag und er ihr Pipi damit auffangen, und es genussvoll hinunterschlucken konnte. Zunächst war der salzig-würzige Geschmack noch ungewohnt doch bereits nach wenigen Sekunden, erschien er dem aufgeheizten 26-Jährigen auf eine pikant-erregende Art köstlich.

 

Ohne zu ahnen, wie sehr sie damit die Lust ihres Retters befeuerte, stöhnte die atemberaubende Blondine vor Erleichterung und aufkeimendem Verlangen. Seine rauen Bartstoppeln an ihrer zarten Haut der Mu***i zu spüren, insbesondere aber seine Zunge und die weichen Lippen, die sich an und in ihrem feuchten Eingang bewegten, ließen sie nicht kalt. Schlüpfrig-duftendes Sekret sickerte hervor und breitete sich allmählich aus.

Über allem stand jedoch unbestreitbar das grenzenlos befreiende Gefühl, den qualvollen Druck nicht weiterhin ertragen und dagegen ankämpfen zu müssen. Es war einfach herrlich, den gigantischen Inhalt der Blase nun so unbeherrscht laufen lassen zu können, zumal es ganz eindeutig den Eindruck erweckte, dass es Marlon sogar außerordentlich gut gefiel. Sein wollüstiges Keuchen mischte sich mit ihrem freudigen Stöhnen, welches sich mehr und mehr zu eindeutigen Lauten der absoluten Lust wandelte.

 

»Hey, es macht dich an, oder? Mich auch, und wie … dein Mund ist so geil warm und was du mit deiner Zunge tust, ist einfach fantastisch«, raunte Jeanette ihrem knienden Helden zwischendrin zu, was dieser ihr mit einem verzückten Mhhhm tief aus ihrem Schoß bestätigte. Und wie, dachte er, als er realisierte, dass sein Kommen nicht länger zu unterdrücken war. Die gesamte Dauer des Natursektspiels hatte er sich zu beherrschen versucht, aber nun war er an einer Grenze angelangt, an der es kein Halten mehr für ihn gab. Dass zudem die verbale Begeisterung der freizügigen Blonden an sein Ohr drang, setzte den ultimativen Schlusspunkt.

 

Ihr Strahl war versiegt, sein Durst gestillt – für Marlon jedoch kein Grund, sein Gesicht aus dem Liebesdelta der Kollegin zurückzuziehen. Am Zenit angekommen und dermaßen nah am Orgasmus balancierend, dass er für nichts mehr garantieren konnte, leckte und lutschte er nun hingebungsvoll die kleine, pralle Klit, die sich ihm fühlbar entgegen reckte. Immer weiter spreizte Jeanette die Beine auseinander, hatte längst beide Hände an Marlons Kopf gelegt, um seinen Mund kraftvoll auf ihre überlaufende Pu**y zu drücken.

Es duftete nach frischem Pipi und der glitschigen Feuchtigkeit ihrer Mu***i, als der junge Techniker sich der lustvoll bebenden Perle besonders intensiv widmete und seine Libido die Kontrolle endgültig an sich riss.

 

Er stöhnte tiefer, was gedämpft aus ihrer nass-heißen Mitte zu vernehmen war und führte inmitten des Höhepunktes unwillkürlich ruckartige Stoßbewegungen mit der Hüfte aus, die Jeanette trotz ihres frivolen Lustrausches aufmerken ließen. Sein Sp**ma spritzte kraftvoll und in rhythmischen Intervallen in das Innere der Boxershorts hinein.

»Oh Gott, du kommst, wie geil …«, reagierte sie atemlos keuchend und erfasste im selben Augenblick, wie stark jene Emotionsentladung sie ebenfalls pushte.

»Hör nicht auf, ich bin auch gleich so weit…«, stöhnte sie ihm hochgradig animiert entgegen, was allerdings nicht nur an die Ohren ihres Lovers drang, sondern auch die des Firmenchefs erreichte, der in diesem Moment die Tür des Besprechungszimmers öffnete.

 

Sein Erscheinen blieb für die beiden unbemerkt. Marlon tat wie geheißen, legte sein gesamtes Können in den Cunnilingus, der Jeanette kurz darauf in ungeahnte Höhen katapultierte. Er saugte, streichelte und lutschte in exakt der richtigen Intensität und an den punktgenau passenden Stellen ihrer sensibelsten Zonen. Die junge Frau wand sich in Ekstase vor ihm auf dem weißen Lederstuhl, stöhnte und juchzte ihre Wollust ungehemmt heraus.

In den Sekunden, in denen ihr Orgasmus sie überrollte und schwungvoll zu den Sternen emporhob, vergaß sie alles um sich herum. Ganz und gar losgelöst vom Hier und Jetzt keuchte sie ihre Begierde und ihre mitreißende Lust lautstark hervor, drückte Marlons Gesicht noch tiefer in ihren Schoß und warf ihren eigenen Kopf überwältigt zurück. Jeder Muskel ihres schlanken Körpers war angespannt, ihr Denken ausgeschaltet und ihre Emotionen einzig auf das Größte der Gefühle ausgerichtet.

 

Es sieht beinahe kunstvoll aus, wie sie sich nach hinten überstreckt – herrlich ästhetisch, wie in einem edlen Erotikstreifen, befand der Geschäftsführer des Unternehmens, der mit offenstehendem Mund lautlos im Türrahmen verharrte. Selbst wenn es grundlegend verboten war, was seine Angestellten hier miteinander trieben, wollte er doch nicht so sein, und ihnen zumindest einen befriedigenden Abschluss gönnen. Den anstehenden Tadel und eventuell eine Abmahnung für jenes ungebührliche Verhalten könnte er den beiden auch fünf Minuten später erteilen. Welch entscheidender Grund tatsächlich für die Verzögerung verantwortlich war, nämlich Jeanettes berauschender Orgasmus, der ihn hochgradig anturnte und an den er mit Sicherheit noch oft zurückdenken würde, brauchte niemand zu erfahren.

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