Symbolbild: Erstellt mit KI-Unterstützung
Die Nacht lag wie ein samtschwarzer Mantel über den Bergen. Nur der schmale Pfad, auf dem die Gruppe sich bewegte, wurde vom schwachen Schein der Stirnlampen erhellt, während hoch oben die Sterne funkelten. Die Luft war kühl und klar, durchzogen vom Duft nach feuchtem Moos und Stein. In der Ferne hörte man das Rauschen eines Gebirgsbachs, ansonsten nur das Knirschen von Wanderschuhen auf dem steinigen Untergrund und ein gelegentliches, leises Atmen der Teilnehmer der geführten Nachtwanderung.
Nina ging vorn in der kleinen Wandergruppe mit. Ihr Rucksack fühlte sich mit jedem Schritt schwerer an; das Funktionsshirt und die leichte Trekkinghose klebten feucht an ihrer Haut. Vor zwei Stunden hatten sie in der Berghütte noch ausgiebig gegessen – herzhafte Bratwürste mit Sauerkraut, frisches Brot und vor allem den würzigen Bohneneintopf, den der Hüttenwirt voller Stolz serviert hatte. Jetzt bereute sie jede einzelne Kelle davon – ihm gab sie mitsamt dem Kraut die Schuld daran, dass sich in ihrem Unterleib ein unangenehm mächtiger Druck ausgebreitet hatte.
Mit jedem Schritt auf dem unebenen Pfad drängte die Menge in ihrem Darm stärker gegen den Schließmuskel. Nina presste die Lippen aufeinander, versuchte, sich nichts anmerken zu lassen und ihren Gang möglichst gleichmäßig zu halten, doch die Anspannung kroch ihr in die Schultern bis hinauf zum Nacken.
»Liebes, du bist so still«, sagte Marc ruhig neben ihr. In seiner Stimme schwang Sorge mit. Er warf ihr einen kurzen Seitenblick zu und berührte sanft ihren Arm. »Ist dir nicht gut?« Anna, die direkt hinter ihr lief, sprach noch leiser:
»Es ist der Bauch, oder? Mir liegt der Eintopf auch schwer im Magen, aber du siehst richtig blass aus um die Nase.«
Nina nickte nur knapp. Eine neue Welle des Drangs rollte durch ihren Unterbauch, machte ihr das Sprechen für diesen Moment unmöglich. Die kompakte Masse drückte nach unten und dehnte den Schließmuskel spürbar. Sie blieb für eine Minute stehen, kniff die Oberschenkel eng zusammen und atmete langsam und kontrolliert aus. Dennoch entwich ihr ein leises, unterdrücktes Stöhnen.
»Ich … ich muss … ganz dringend«, flüsterte sie heiser. Ihre Wangen glühten trotz der kühlen Nachtluft. »Es wird immer schlimmer. Ich weiß nicht, wie lange ich es noch schaffen kann.«
Viktor, der Guide der Tour, wandte sich zu ihnen um. Er war ein ruhiger, erfahrener Mann Mitte fünfzig, der seine Regeln ernst nahm.
»Nicht stehen bleiben bitte. Haltet euch eng zusammen. Es ist dunkel, das Gelände ist uneben und ihr könntet vom Weg abkommen. Niemand darf den Pfad verlassen, das ist zu unsicher. Ich trage hier die Verantwortung. Kurze Info zwischendurch: Bis zur Schutzhütte, in der wir Rast machen werden, sind es noch gut anderthalb Stunden.«
Lukas, ein guter Freund von Marc, trat neben Anna und schaute Nina mit aufrichtigem Mitgefühl an.
»Verdammt, das klingt übel. Aber wenn du noch eine Weile durchhalten könntest, wäre gut.« Sie hörte seine Worte kaum, stand leicht vornübergebeugt, eine Hand dezent auf ihren gespannten Bauch gelegt. Ihr Darminhalt rutschte fühlbar nach unten, belastete den Schließmuskel zunehmend stärker. Nur noch die Befürchtung, es nicht bis zum nächsten Klo einhalten zu können, hatte in ihren Gedanken Platz: Ich muss aber so nötig … Was ist, wenn ich es nicht bis zur Hütte hinbekomme? Verzweifelt blickte sie sich um. Hier draußen gab es keine Deckung – nur offenes Gelände, Steine und ein paar niedrige Büsche. Zwar wäre sie durch die Dunkelheit einigermaßen geschützt, aber alle würden es hören.
Nina setzte sich erneut in Bewegung, doch ihr Gang war nun steifer. Der Druck kam in Wellen – so intensiv, dass sie die Zähne zusammenbeißen musste. Trotz der kühlen Luft trat ihr der Schweiß auf die Stirn. In Gedanken brach sie die Zeit herunter: anderthalb Stunden. Das waren neunzig Minuten. Oh Gott, erfasste sie schlagartig, viel zu lange und das auf diesem furchtbar kargen Pfad – bei dieser erschreckenden Erkenntnis wurde ihr heiß und kalt zugleich.
Marc ging nun dichter neben ihr.
»Atme ruhig, Liebling, wir sind bei dir. Wenn du eine Pause brauchst, sagen wir Viktor Bescheid. Er ist streng, aber kein Unmensch.« Anna fügte sanft hinzu:
»Du musst dich nicht schämen. Das hätte jedem von uns passieren können.«
Zwar taten die Worte und der Trost ihres Ehemannes und der besten Freundin gut, doch sie änderten nichts an der prekären Situation, in der Nina steckte. Mit jedem Meter wurde der Entleerungsdrang heftiger. Ein tiefes, grollendes Geräusch rumorte in ihrem Unterleib; die dichte Masse in ihrem Darm fühlte sich schwer und unnachgiebig an. Sie drückte vehement gegen ihren Anus und verlangte mit wachsender Ungeduld, hinausgelassen zu werden.
Die Sorgen der jungen Frau waren beträchtlich. Mit strikt zusammengekniffenen Pobacken und auffallend durchgestrecktem Rücken stellte sie sich vor, wie die Teilnehmer wegen ihr anhalten müssten, wie alle warteten, während sie wie getrieben nach einem winzigen geschützten Fleck suchte – und nichts fand. Der Gedanke trieb ihr die Röte ins Gesicht und brachte sie beinahe zum Weinen.
Die Gruppe bewegte sich langsam weiter durch die kühle Nacht. Der Pfad blieb schonungslos offen – nur vereinzelte kleine Felsen und niedriges, struppiges Gras boten Sichtschutz, der längst nicht ausreichte. Ninas Konzentration galt nur noch diesem einen Ziel: Es zurückzuhalten, solange es irgend ging. Doch dieses gestaltete sich als ausnehmend schwierig – ihr Schließmuskel pochte bereits vor Anstrengung, stetig kamen neue Wellen, öfter und heftiger als die vorherigen. Es drückte mit solcher Kraft von innen, dass ihr die Tränen endgültig in die Augen schossen. Hastig blinzelte sie sie weg und starrte auf den Boden vor ihren Füßen. Nicht hier. Nicht jetzt. Bitte nicht hier draußen, wo alle zuschauen, dachte sie unglücklich.
»Nina?«, Marc nahm ihre Hand in seine und wandte ihr das Gesicht zu. »Du zitterst ja. Sag mir ehrlich, wie schlimm ist es?« Sie schluckte schwer, bevor sie antwortete.
»Ich muss so wahnsinnig groß, Schatz … und ich … ich hab solche Angst, dass ich es nicht mehr lange schaffe.« Ninas Stimme bebte hörbar, ihre Augen füllten sich stärker.
Anna trat von hinten näher und legte ihr die Hand auf die Schulter. »Süße, das tut mir so leid. Versuch, in kleinen Schritten zu gehen und flach zu atmen. Und wenn du nicht mehr kannst, wird dich niemand hier verurteilen.« Lukas pflichtete ihr bei:
»Darauf kannst du dich verlassen.« Marc verschränkte ihre Finger mit seinen, hielt sie auf ihrem weiteren Marsch warm umschlossen.
»Ich bin da und ich bleibe bei dir, egal was passiert«, flüsterte er nur für seine Frau.
Seine Stimme und das, was er sagte, wirkten beruhigend, dennoch half es nur kurz, denn keine zwei Minuten später kam die nächste Welle – diesmal so gewaltig, dass Nina abrupt stehen blieb. Der massige Darminhalt drückte mit voller Kraft gegen ihren Ausgang, dehnte den Anus spürbar und versuchte, sich seinen Weg hinaus zu bahnen. Sie spürte die Spitze warm und dick an ihrem Schließmuskel, als wollte sie sich bereits selbstständig hindurchzwängen. Ein leises, ersticktes Wimmern entwich ihr. Die Tränen liefen nun offen über ihre Wangen.
»Ohhh, es kommt gleich, ich mach mir fast schon in die Hose«, kündigte sie im Flüsterton mit brüchiger Stimme an. Ihre Beine waren fest zusammengepresst, die Knie durchgedrückt. Mit aller Willenskraft spannte sie jeden Muskel im Beckenboden an; der irrsinnige Druck pulsierte, ließ diesmal nicht wieder nach. Es fühlte sich an, als würde ihr Körper sie verraten.
Die übrigen Mitwanderer stoppten ebenfalls und schauten in ihre Richtung. Auch Viktor drehte sich um. Er wartete geduldig, bemerkte Ninas verkrampfte Haltung im Schein seiner Stirnlampe und nickte.
»Nicht zu übersehen, dass es Ihnen schlecht geht. Aber wir können hier nicht einfach anhalten und womöglich den Weg verlassen. Es ist zu riskant. Der Hang ist steil und die Gefahr, abzurutschen, ist zu groß. Wir versuchen ab jetzt, das Tempo etwas zu erhöhen, damit wir schneller zur Hütte kommen.«
Die neuen, eiligeren Bewegungen machten es schlimmer. Der Weg führte nun leicht bergab, und bei jedem Abwärtsschritt schob sich die voluminöse Last ein Stück weiter. Das Drängen, das sie kaum mehr aushielt, blieb konstant bestehen, der feste Inhalt stemmte sich resolut gegen den letzten Widerstand ihres ermüdenden Schließmuskels und forderte immer mehr Raum. Ihr Unterbauch war gespannt, die Tränen flossen nun stiller, aber stetig. Und auch wenn Anna gesagt hatte, dass sie sich nicht zu schämen brauchte, tat sie es doch – die pure körperliche Not mischte sich mit dem Gefühl der Hilflosigkeit. Sie, eine erwachsene Frau, kurz davor, sich mitten in den Bergen vor ihrem Ehemann, den engsten Freunden und einigen Fremden mitsamt dem energischen Guide die Hose vollzumachen … Der Gedanke ließ sie leise schluchzen.
In einer liebevollen Geste wischte Marc ihr sanft mit dem Daumen eine Träne von der Wange.
»Hey … nicht weinen. Du hältst dich so tapfer. Wenn es endgültig nicht mehr geht, sagen wir Bescheid und suchen gemeinsam einen einigermaßen akzeptablen Platz. Und wenn es nur ein etwas größerer Stein ist.«
Die Minuten zogen sich quälend in die Länge. Der Druck blieb unbarmherzig bestehen, sorgte dafür, dass ihr Anus sich immer wieder öffnete, um den warmen Strang hindurchzulassen, wenn sie nicht krampfhaft dagegenhielt. Stets aufs Neue spürte sie die tiefen, kräftigen Kontraktionen. Nina biss die Zähne fester zusammen als zuvor, ihre Kraft schwand merklich; jeder Schritt stellte eine gewaltige Herausforderung dar.
Die Sterne über ihnen leuchteten ungerührt weiter, strahlend schön und gleichgültig. Die kühle Nachtluft strich über ihr erhitztes Gesicht, doch sie fühlte nichts als die brennende Anstrengung in ihrem Unterleib und die wachsende Panik, nur Millimeter davon entfernt zu sein, jegliche Kontrolle aufgeben zu müssen. Die Tränen liefen unaufhörlich, sie klammerte sich fest an Marcs Hand und bat kurz darauf unter leisem Schluchzen.
»Ja … bitte. Es ist mir so peinlich, aber ich kann echt nicht mehr. Lass uns diesen Platz suchen.«
Marc küsste sie zur Bestätigung auf die Schläfe und rief Viktor einige Worte zu. Sogleich nickte der Guide und führte das Paar vorsichtig ein kurzes Stück abseits des Pfades. Da auch hier kein nennenswerter Sichtschutz vorhanden war, musste eine kleine, flache Senke, die von wenigen, kargen Büschen umgeben war, herhalten. Nicht gerade optimal, doch das war Nina mittlerweile gleichgültig. Nichts anderes, als sich endlich erleichtern und mit trockenem und sauberem Slip die nächtliche Tour fortsetzen zu können, zählte noch für sie. Lukas, Anna und die übrigen Wanderer blieben respektvoll in der Entfernung stehen und wandten sich diskret zur Seite, wie sie an den abgewandten Lichtpunkten ihrer Stirnlampen erkannte.
»Dort drüben sollte es gehen«, sagte Marc und hielt Nina an seiner Hand, bis sie die Senke erreichten. Sie zitterte vor Angst und Anstrengung und riss sich, kaum dass sie in der dünn bewachsenen Mulde angekommen waren, in einer einzigen, hastigen Bewegung die Hose und den Slip gleichzeitig herunter. Es wurde kühl an ihrem Po, doch davon bemerkte die junge Frau nichts. In höchster Eile ging sie in die Hocke und ließ vor Erleichterung seufzend los.
Von einem würzig-herben Duft umrahmt, quoll die braune, länglich geformte Masse sofort aus ihr hervor. Ein tiefes, langes Stöhnen der Erlösung begleitete Ninas ganz persönlichen Glücksmoment – endlich löste sich der kräftezehrende Stress der letzten Stunden. Ihr gesamter Körper erschauerte, als der quälende Druck jetzt nachließ und die grenzenlose Erleichterung sich flächendeckend in ihr ausbreitete. Die Tränen flossen weiterhin, doch diesmal vor Freude und reiner Befreiung. Sie atmete tief und bebend ein, während ihr Unterleib sich komplett entspannte und schließlich den Rest der großen Menge sowie sämtlichen Urin aus ihrer Blase freigab.
Hiernach blieb sie noch einen Augenblick in der Hocke, um die friedliche Ruhe und das wunderbare Gefühl der neugewonnenen Leichtigkeit in ihrem Körper zu genießen.
Mit seiner Jacke als Sichtschutz ausgebreitet, stand Mark vor ihr, reichte ein Taschentuch zu seiner Frau herunter und grinste ihr schief zu. Er fühlte mit ihr, atmete aus Sympathie ebenfalls erleichtert aus und streckte ihr die Hand entgegen, damit sie wieder aufstehen und sich bekleiden konnte.
Anschließend gab sie ihm ein verlegenes Grinsen zurück, woraufhin er ihr zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich und sie liebevoll küsste.
Dieser intime Moment in der Senke unter dem Sternenhimmel, der so malerisch leuchtete, brauchte keine Worte. Alles was für Nina von Bedeutung war, lag in der Wärme seiner Lippen und der Gewissheit, dass Marc an ihrer Seite stand, was auch immer geschehen mochte.