Nasses Nylon (Kurzgeschichte)

Nasses Nylon

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 19.01.2019

Fast fertig, nur noch dieser kleine Stapel, dachte Nora erleichtert und kniff unterhalb des Tisches die Beine fest zusammen. Das wird auch Zeit, so nötig, wie ich pinkeln muss …

Frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt, war die junge Sekretärin nach Feierabend im Büro geblieben, um den Rückstand aus Lieferscheinen und Rechnungen abzuarbeiten, der sich während ihrer freien Tage auf dem Schreibtisch angesammelt hatte.

Leise keuchend rieb sie die Oberschenkel gegeneinander, wobei der Nylonstoff ihrer Strumpfhose ein kaum hörbares Geräusch verursachte. Sobald sie es geschafft hätte, den Rest der Papiere wegzusortieren, würde sie unverzüglich die Toilette aufsuchen, doch die wenigen Minuten, die es bis zur Beendigung ihrer Arbeit noch dauerte, wollte sie versuchen durchzuhalten. Als rebellierte ihre Blase heftigst gegen diese Absicht, ließ sie sie eine neue, starke Welle des Drucks spüren. Schnell hielt sie sich unterhalb des Rocks zu, drückte sich die Hand fest zwischen die Schenkel. Und obwohl der Gang zum Damen-WC derart überfällig war, wollte Nora die Sortierarbeit zu Ende bringen, so wie sie es sich vorgenommen hatte.

 

Die Lampe auf ihrem Schreibtisch verbreitete ein warmes Licht, welches mit dem, das aus dem Nebenzimmer fiel, konkurrierte. Dort lag hinter der offenen Tür das Büro ihres Vorgesetzten Tim Hagemann. Weit nach der allgemeinüblichen Arbeitszeit befanden sie sich allein in den Räumen der Firma. Für Nora eine Ausnahme, die ausschließlich der Erledigung des Arbeitsstaus geschuldet war, für ihren Chef hingegen war es zur Routine geworden, dass er länger als seine Angestellten im Unternehmen blieb.

 

Vertieft darin, das enorme Pinkelbedürfnis unter Kontrolle zu halten und dabei ihr selbstgestecktes Arbeitspensum zu bewältigen, hatte sie ihn nicht ins Zimmer kommen hören.

„Nora, ich brauche die Auftragspapiere der Sonderlieferung von Mittwoch. Sie müssten hier bei dir liegen.“ Aufgestört hob sie den Kopf und sah ihn mit aufgerissenen Augen an. „Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken“, fügte er freundlich hinzu. Sie lächelte zuvorkommend; mit ihm zusammenzutreffen freute sie jederzeit.

„Nein, schon gut. Ich war in Gedanken.“ Sie wibbelte dezent mit ihrem Po, traute sich nicht, die Beine auseinanderzunehmen. So unauffällig es ihr möglich war, schob sie, um den entlastenden Gegendruck zu erhöhen, das Becken nach hinten durch.

„Schaust du bitte, ob du sie findest? Firma Daniel und Sohn.“ Buchstabe D, fuhr es ihr in den Kopf – Unterlagen aus dieser Position des Alphabets hatte sie bereits abgeheftet. Sie würde von ihrem Stuhl aufstehen und zum Regal gehen müssen, um ihm die Aufträge herauszusuchen. Aber wie?, fragte sie sich ratlos, ich werde gewiss nicht stillstehen können, ohne sofort loszupinkeln.

Natürlich wäre es ein Leichtes gewesen, ihm mitzuteilen, dass sie zuvor dringend zum Klo flitzen müsste, doch dafür fehlte ihr der Mut. Erst vor kurzem war sie aus ihrer Berufsausbildung in eine Festanstellung übernommen worden, entsprechend unsicher fühlte sie sich in ihrer neuen Stellung. Wodurch sich ebenfalls erklärte, dass sie Herrn Hagemann noch immer respektvoll siezte, während er sie aus alter Gewohnheit duzte und mit ihrem Vornamen ansprach.

 

Vorsichtig erhob sie sich von ihrem Drehstuhl. Obwohl es behutsam geschah, reagierte ihr Unterleib mit einem massiven Drang, den sie nicht auszuhalten glaubte. Sofort ging sie hinter dem Schreibtisch in die Knie und überkreuzte, einem raschen Impuls folgend, die Beine unter dem enggeschnittenen Rock. Untenherum von dem Möbelstück verdeckt, hoffte Nora inständig, dass ihr Boss nichts bemerkt hätte, doch es war vergebens. Ihm war das reflexartige Handeln seiner hübschen Mitarbeiterin nicht entgangen. Sie muss pinkeln, erkannte er augenblicklich, und heute trägt sie Rock und Nylons! Sein Penis verhärte sich auf der Stelle; ihm wurde heiß.

 

Mit den Anzeichen eines desperaten, weiblichen Körpers bestens vertraut, genoss Tim den Anblick und den Kontakt mit einem solchen besonders, wenn die schlanken Schenkel in hauchzarten Nylonstrümpfen steckten. Sie an den Fingerspitzen zu fühlen, insbesondere wenn sich goldgelber Urin in ihnen verteilte, pushte seine Erregung in unermessliche Höhen.

Mehreren Liebesbeziehungen mit Frauen, die sich in dieser Art von Businesskleidung bis an die Grenzen ihrer Blasenkapazität gebracht und in der Folge für ihn eingepinkelt hatten, verdankte er sein feines Gespür. Es war mit Worten kaum zu beschreiben, wie sehr Tim es liebte, das feminine Geschlecht in elegantem Nylon zu sehen, gefangen in einem derartigen Ausnahmezustand. Er onanierte inbrünstig zu Phantasien wie diesen, spritzte beinahe ab, wenn er die anschmiegsamen Beinkleider nur in Händen hielt.

 

Nach vorn gebeugt ging Nora langsamen Schrittes zum Regal. Dort angekommen hockte sie sich sogleich davor und tat, um Zeit zu gewinnen, als würde sie in den unteren Fächern nach den Papieren suchen. Sie wippte zurückhaltend auf und ab – ein aufgerichtetes Stehen war ihr nicht möglich, ohne sich in derselben Sekunde in Slip und Strumpfhose zu pinkeln. Dies bekam Tim ebenfalls mit – er kannte sich gut genug aus, zu wissen, dass sich gemäß der im Büro verwendeten, alphanumerischen Sortierung der Buchstabe D ganz oben befand. Da sie jedoch am Boden verblieb, brauchte es nicht viel, zu erahnen, wie unaussprechlich stark ihr Harndrang sein musste. Zusätzliches Blut füllte die Schwellkörper seiner Erektion; er konnte nicht verhindern, dass sein Schwanz sich innerhalb der Anzughose zu voller Größe aufstellte.

Aufgewühlt trat er an sie heran.

„Alles in Ordnung?“ Selbstverständlich war es nicht der Fall, doch er wollte, dass sie sich ihm zuwandte. Er musste ihre Augen sehen, in ihr Gesicht blicken, das vor Anstrengung, den gewaltigen Druck auszuhalten, verzerrt sein würde. Sein Harter pochte – die Situation turnte ihn unsagbar an.

„Schon okay“, gab sie gefasster zurück, als er vermutet hätte. Gut, beschloss er, wenn sie es vorzog, sich nichts anmerken zu lassen, würde er es ihr gleich tun:

„Vielleicht solltest du in den höheren Fächern suchen, die D-Akten liegen nicht unten bei X bis Z.“ Er wusste, es war gemein, doch er tat nichts anderes, als lediglich das Spiel mitzuspielen, das sie zuvor begonnen hatte.

 

Beherzt erhob Nora sich aus der Hocke, blieb jedoch in gekrümmter Haltung.

„Ich weiß“, bestätigte sie schneller atmend und wand sich tänzelnd vor ihm.

„Na, dann wäre es jetzt wohl angebracht, weiter oben nachzusehen.“ Sein Phallus drängte von innen gegen den Reißverschluss, verlangte, aus der Enge der Hose befreit zu werden.

„Natürlich …“ Von einem entschlossenen Ruck begleitet, richtete sie sich auf, streckte sich mit zusammengebissenen Zähnen und zog die gewünschten Unterlagen hervor. Leise stöhnend übergab sie ihrem Vorgesetzten die Papiere. Wenn ich doch nur eben zur Toilette könnte, sehnte sie, oder mich zumindest zuhalten, um es besser zu ertragen. Da Nora in diesem Augenblick fühlte, dass sie der heißen Flut nicht mehr lange würde Einhalt gebieten können, war sie kurz davor, sich die Hand unter den Rock zu schieben.

 

Tim wähnte sich inmitten seines aufregendsten Pornofilms – zu gern hätte er die attraktive junge Frau und das Nylon an ihren Beinen berührt, seinen Schwanz daran gerieben und sich bei dem Anblick seiner nötigmüssenden Assistentin mit wenigen Bewegungen zum Orgasmus gebracht. Da ein solches Gebaren sich jedoch von selbst verbot, und er trotz seiner Geilheit erfasste, wie heftig sie litt, legte er die Akte beiseite und schaute ihr eindringlich in die Augen. Er würde dieses Spiel nicht fortsetzen. Sie zusätzlich zu quälen, lag ihm fern.

„Von wegen okay …“, wiederholte er ihre vertuschende Aussage, „ich sehe doch, wie extrem dringend du pinkeln musst.“

Während Nora begriff, dass ein weiteres Leugnen sinnlos sein würde, bemerkte sie die veränderte Tonlage des Chefs. Gleichzeitig fiel ihr ein Beben in seiner Stimme auf, welches sie nur schwer zuordnen konnte. Mit dem Kopf nickend blickte sie ihn an. Sie rieb ihre Schenkel weiterhin gegeneinander, trat unruhig von einem Fuß auf den anderen.

„Ja, es stimmt“, gab sie zu und presste sich die Finger nun kraftvoll in den Schritt. Im gleichen Atemzug wandte sie sich zur Tür – nun, da er es wusste, hatte sie keine Zeit zu verlieren, endlich das WC zu erstürmen. Tim jedoch hinderte sie daran. Er griff nach ihrem Arm und hielt sie fest.

 

Das Testosteron schoss durch seine Venen; jeglicher Gedanke an Vernunft und Anstand war verloschen. Wie im Rausch zog er seine Angestellte zu sich heran, beugte sich zu ihr und küsste ihren Hals. Unterhalb des Rocks streichelte er ihre bestrumpften Beine hinauf in Richtung Po.

Das vehemente Drängen ihrer Blase ließ kaum Platz für weitere Überlegungen, einzig die Verwunderung über das Verhalten ihres Vorgesetzten schaffte sich Raum. Was tut er da, und warum ist er so verändert?, fragte Nora sich. Erst als sie wenig später sein unterdrücktes Stöhnen vernahm und er mit rauer Stimme in ihr Ohr flüsterte, wie reizvoll sie und ihr Anblick für ihn wären, verstand sie. Es macht ihn an! Dass ich so wahnsinnig nötig muss, heizt ihn auf, staunte sie verblüfft. Nichtsdestotrotz musste eine zügige Entscheidung her, schließlich wollte sie sich nicht vor ihrem Chef einnässen.

„Herr Hagemann, ich sollte jetzt schnell …“, begann sie, wobei Tim sie unterbrach, indem er sie begehrlich küsste. Seine Lippen fanden ihre, seine Zunge drang weich und warm in ihren Mund. Ein Gefühl süßer Hitze durchströmte sie – gänzlich ungelegen kam Nora diese Wendung nicht, schwärmte sie doch seit ihrer Lehrzeit für den großen, gutaussehenden Firmenchef. Mit ihm könnte sie sich durchaus mehr vorstellen, als nur ein Arbeitsverhältnis.

Obwohl Tim sich des Risikos bewusst war, das er einging, verdrängte seine Libido die moralischen Bedenken konsequent. Stattdessen pumpte sie weiterhin Blut in seine Erektion und bestärkte ihn mit verlockenden Emotionen innerhalb der Lendengegend.

 

Eine mächtige Druckwelle riss Nora aus ihrem Kuss und zwang sie in die Hocke. Angespannt verharrte sie mit geschlossenen Augen, bis sie plötzlich spürte, dass Tim sie aus der kauernden Position heraus auf ihren Schreibtisch hob. Als sie sich vor dem Computer sitzend, zwischen Locher und Tacker wiederfand, stutzte sie irritiert. Wenngleich sie ihm nach etlichen Jahren ihrer Zusammenarbeit vertraute, fragte sie sich, was ihn hierzu bewogen haben könnte. Sollte es etwa … Würde er hier wirklich mit ihr schlafen wollen?

Tim stand vor ihr, drückte mit beiden Händen sanft ihre Beine auseinander, doch sie hielt widerständig dagegen. Das geht nicht, dann pinkle ich mich nass, reflektierte sie mit aufsteigender Panik. Obwohl ihr die Erwägung, sinnlichen Bürosex mit ihm zu haben, fraglos zusagte, schien ihr der Zeitpunkt angesichts ihrer berstendvollen Blase ungelegen. So ein Quatsch, korrigierte sie sich, genau das ist es doch, was ihn so auf Touren bringt. Aber will ich es auch? Mit diesem mordsmäßigen Druck? Nein, beschloss sie, lieber würde sie pieseln gehen und danach die Nummer auf dem Schreibtisch mit leerer Harnblase auskosten. Wie um diese Überlegung zu unterstreichen, erfasste eine weitere Welle des Müssens ihren Körper. Sie krümmte sich zusammen, kaum vermochten ihre Muskeln der Anstrengung standzuhalten.

„Bitte nicht …“, flehte sie, „wenn Sie das machen, kann ich es bestimmt nicht mehr zurückhalten!“ Er stöhnte leise auf; fast glaubte er, bei dieser Ankündigung zu explodieren.

„Das wäre nicht schlimm, Nora …“, antwortete er mit weicher Stimme, in der deutlich ein lüsternes Zittern mitschwang, „du glaubst nicht, wie sexy und wunderschön du gerade deshalb bist.“

 

Während seine Komplimente ihr schmeichelten und sie unwillkürlich lächeln musste, stellte sie ihren zaghaften Protest ein. Sogleich versuchte er aufs Neue, die Hand zwischen ihre geöffneten Schenkel gleiten zu lassen, um sie dort unter ihre zuhaltenden Finger zu bewegen. Es gelang, und so begann er, ihre feuchte Vagina oberhalb des feinen Nylongewebes zu massieren. Zugleich beugte er sich vor und eroberte ihre Mundhöhle ein weiteres Mal mit seiner Zunge.

Wie durch einen Schleier nahm sie wahr, wie sehr ihr das Küssen und seine Zuwendungen gefielen. Obwohl ihre Verbindung mehr als brisant war, fühlte es sich dennoch gut an. Ein Rest der Vernunft schob sich nach vorn, der ihr die Frage aufdrängte, ob es in Ordnung sei, mit weit gespreizten Beinen vor dem Geschäftsführer auf dem Schreibtisch zu sitzen. Zeit, darüber nachzudenken, ob sie die Lust, die sie dabei empfand, genießen durfte oder ihm für die Außenwirkung besser eine Ohrfeige verpassen sollte, hatte sie jedoch nicht. Der allübergreifende Wunsch, endlich pinkeln zu dürfen, beherrschte sie komplett.

 

„Herr Hagemann …“, setzte sie noch einmal an. Auch wenn er ihr gesagt hatte, dass ein nasses Missgeschick nicht schlimm sein würde, wollte sie unbedingt von diesem Tisch aufstehen und so flink es ihr möglich war, zum Klo rennen.

„Tim. Sag Tim zu mir“, raunte er atemlos und schmiegte die liebkosenden Finger tiefer in ihr nylonverhülltes Paradies hinein.

„Ich muss so irrsinnig dringend, Tim. Bitte lass mich zur Toilette!“ Im Überschwang ihrer Not hatte sie nicht darüber nachgedacht, wie nachhaltig ihm speziell diese Sätze unter die Haut gehen würden.

„Ja, ich will von dir hören, wie sehr! Los komm Nora, sag es mir!“ Er keuchte, war außer sich vor Wollust; seine Sexualhormone hatten die Herrschaft vollständig übernommen. Wie unglaublich es ihn kickt, staunte sie und kam seiner Aufforderung nach, ihm ihr Empfinden zu beschreiben, wobei sie nicht übertrieb. Dass er sie hiernach aber zu den Sanitärräumen wetzen lassen würde, wagte sie kaum noch zu hoffen. Stattdessen erwischte sie sich dabei, dass sein unübersehbares Verlangen sie mitzog und auch sie ein lustvolles Kribbeln im Unterbauch wahrnahm. Nicht zuletzt, da seine Hand durchgehend ihren Schoß streichelte.

„Ich muss so sehr, dass es fast schon läuft! Ich kann nicht mehr und werde mir den Slip nassmachen, wenn ich nicht schnell aufs WC darf!“ Und außerdem diese geilen Nylons, vollendete er ihre Ankündigung in Gedanken, in die wirst du dir auch gleich pissen. Er wandte ihr das Gesicht zu, schaute sie wie durch einen Schleier an:

„Nein, bitte bleib!“

 

Der gigantische Druck in Noras Inneren verselbständigte sich – ihr blieb keine Wahl, sie musste ihm nachgeben.

„Es geht sowieso nicht mehr, ich kann es nicht länger anhalten!“, stieß sie aus, wobei es in derselben Sekunde haltlos aus ihr hervorsprudelte. Heiß und leise zischend tränkte ihr Urin das Höschen und zog in das hauchfeine Material der Strumpfhose ein. Machtlos gab sie sich dem Gefühl grenzenloser Erleichterung, vermischt mit Scham, die ihr die Tränen in die Augen trieb, hin.

„Oh nein, ich pinkle mich voll“, seufzte sie auf.

„Ja, mach es, Nora …“ Tim stöhnte ungehalten. Er konnte den Blick nicht abwenden. Der Nylonstoff unter seiner Hand wurde nass und nasser. Ein erotisierender Duft breitete sich aus; es begann, auf die Oberfläche des Schreibtisches zu plätschern. Wie die junge Sekretärin konnte auch er es nicht länger aushalten. Mit dem Unterschied, dass nicht der Blasendruck, sondern seine aufgeheizte Lust ihn zum Handeln veranlasste. Sein stahlharter Phallus zuckte und pochte; er stand kurz vorm Kommen.

 

Mit einem einzigen, kraftvollen Ruck zerriss er das nasse Nylon und mit ihm den vollgesogenen Mittelsteg ihres Seidenhöschens. Sofort schoss ihm der goldglänzende Urinstrahl in hohem Bogen entgegen.

„Tim, was tust du?“ Leicht erschrocken und gleichzeitig angeturnt schaute sie zu ihrem Vorgesetzten empor. Ihr Strahl traf punktgenau auf die gewaltige Ausbeulung seiner Anzughose, durchtränkte den Stoff warm und verheißungsvoll.

Anstelle einer Antwort zerrte er sich Gürtel, Knopf und Reißverschluss der Hose auseinander und nahm seinen steinharten, pulsierenden Schwanz heraus. Während er auf Noras rosafarbene Spalte hinuntersah, aus der sie ihn so aufreizend anpinkelte, zog er die Vorhaut zurück und hielt sein Rohr in ihre gelbschimmernde, heiße Dusche hinein. Ihr verbliebener Blaseninhalt sprühte unmittelbar auf seine blanke Eichel – dies zu fühlen, kostete ihn den letzten Rest seiner Selbstdisziplin. Er musste sie haben, wollte nichts lieber auf der Welt, als jetzt und hier in ihr saftiges Delta einzudringen.

Sein Blick suchte ihren, bettelte um die unausgesprochene Erlaubnis. Sie verstand und da sie den Akt gleichermaßen intensiv herbeisehnte, schaute sie ihm einwilligend in die Augen. Selbst als er sich der gesamten Länge nach in ihre seidige Enge hineinschob, hielt sie den tiefgehenden, visuellen Kontakt aufrecht.

 

Tims Stöhnen drang durch das Büro hindurch – er steckte bis zur Schwanzwurzel in ihrer urin- und lustnassen Muschi, bemüht, nicht vorschnell abzuspritzen.

Die Schuhe hatte sie sich abgestreift, so dass Noras Fersen lediglich vom zarten Gewebe des Nylons überzogen waren, als sie sich fest mit ihnen auf die Kante der überschwemmten Tischplatte stemmte. Sie schob sich ihm unwiderstehlich entgegen, was ihm das hohe Maß ihrer Begierde vermittelte. Sie ist nicht weniger scharf auf den Quickie als ich, registrierte er überwältigt und nahm ihr verruchtes Angebot an, indem er die angeschwollene Klitoris mit der Kuppe des Daumens massierte. Sie wurde praller und empfindlicher; aus dem darunterliegenden Eingang, in dem er reglos innehielt, sickerte weitere glitschige Feuchtigkeit.

 

Bald begann er, behutsam in ihre engumschließende Auster hineinzustoßen. Nora ging mit, passte sich lustvoll stöhnend seinem Takt an. Mit ihr zusammen steigerte er das Tempo, wobei sich die nassen Fetzen des Slips und des Nylons bei jeder Bewegung am Schaft seines ungeduldig zuckenden Penis’ rieben. Das Bewusstsein, dass er sie durch den von ihm auseinandergerissenen, in höchster Not nassgepinkelten Stoff hindurch fickte, trieb ihn nahezu in den Wahnsinn.

Es war sein Fetisch, der realgewordene Traum, der ihm schon kurze Zeit später die Kontrolle aus den Händen riss: Nach vorn, auf die durchgestreckten Arme gestützt, stieß er nur noch wenige Male zu, bevor er spürte, dass sein Point of no Return erbarmungslos heranraste.

„Es ist zu geil, ich kann nicht mehr …“, keuchte er zitternd. Bestrebt, tiefer als zuvor in sie einzudringen, gestalteten sich seine Stöße während des Höhepunkts härter und grober. Als sein Sperma druckvoll und in einer milchigen Fontäne aus ihm herausschleuderte, drängte er sich weit in ihren Schoß hinein. Die Augen geschlossen, stöhnte er laut und ungehemmt auf. Er kam und kam – sein Orgasmus hielt länger an als gewöhnlich und war geprägt von außerordentlicher Intensität.

 

Nach Verebben des Gefühls öffnete Tim die Augenlider und sah nach Atem ringend hinunter in das Gesicht seiner Mitarbeiterin. Sie lächelte, was er zärtlich erwiderte. Nur eine Sekunde später senkte er den Kopf und küsste sie liebevoll. Seine Zungenspitze strich zart über ihre Unterlippe, und während sein Daumen ihre Klitoris aufs Neue verwöhnte, flüsterte er ihr ein Dankeschön zu.

Hierbei bemerkte er, dass sich die Pfütze unter Noras Hintern in Rinnsalen auf der Oberfläche des Schreibtisches ausgebreitet hatte und von der vorderen Kante auf den Fußboden tropfte. Um diese Angelegenheit würden sie sich jedoch später kümmern, entschied er, zunächst hatte Nora sich einen ebenso phänomenalen Höhepunkt verdient, wie er ihn soeben selbst erlebt hatte.

Er zog sein Glied mit einem feucht-schmatzenden Geräusch aus ihr zurück, ging vor dem Möbelstück in die Knie und versenkte sein Gesicht zwischen ihren geöffneten Schenkeln.

Von ihrem erregten Stöhnen begleitet, strich er mit der Zunge über den Kitzler und den schleimig-nassen Eingang ihrer Vagina hinweg. Er schmeckte die Mixtur aus seinem Ejakulat, ihrer Geilheit und dem feinwürzigen Urin. Und obwohl er sich restlos ausgepumpt fühlte, löste dieses Aroma ein erneutes, wollüstiges Ziehen in seinem Unterbauch aus. Hingebungsvoll zog er das Tempo seines Zungenspiels an, drang zeitgleich mit Zeige- und Mittelfinger in sie ein und führte rhythmische Stoßbewegungen aus. Sie wand sich voller Lust, ein weiterer Schwall ihrer Feuchtigkeit lief nach.

 

Schon bald spannte sich ihre Hüfte merklich an. Sie krallte sich am Rand des Möbels fest, keuchte und hob sich ihm ekstatisch entgegen. Unter wohligem Stöhnen sog er den kleinen, straffen Kirschkern in seinen Mund hinein, ließ ihn mehrmals zwischen den Zähnen hindurchgleiten und leckte zur selben Zeit mit der Zungenspitze über ihn hinweg. Dies reichte aus, sie endgültig über die Grenze zu bringen:

„Jetzt Tim, jaaa!“ Ein heftiger Orgasmus erfasste sie und riss sie mit sich. Den Kopf auf die Seite geworfen, stöhnte sie ihre Lust ungezügelt heraus. Und obwohl ihr Becken während des Kommens rotierte und zuckte, blieb er beharrlich und setzte seinen Cunnilingus unbeirrt fort. Erst als Nora ihm die Hand an die Stirn legte und sein Gesicht aus ihrer klatschnassen Mitte fortschob, stellte er sein orales Liebesspiel ein.

 

Glücklich lächelnd sah sie zu ihm herunter. Ihr Brustkorb hob und senkte sich schnell; die Leidenschaft hatte ihre Wangen gerötet. Spätestens jetzt, so spürte sie, hatte sie sich vollends in ihren Vorgesetzten verliebt.

Tims Blick tauchte in ihren ein. Sie konnte Verschiedenes in ihm lesen: herzliche Sympathie, Begeisterung und allem voran unermessliche Befriedigung. Eines allerdings stand nicht darin geschrieben: sein großer Hunger, der sich zwischenzeitlich in ihm niedergelassen hatte. Von diesem erzählte er ihr, als er sie zum Essen in sein Lieblingsrestaurant einlud. Und während sie einander küssend, gemeinsam den Schreibtisch und den Laminatboden trockenwischten, sagte sie mit klopfendem Herzen zu.

VG Wort