Noteinsatz – Pee-Desperation während der OP (Kurzgeschichte)

Noteinsatz
Pee-Desperation während der OP

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 18.04.2019

Es war kurz nach Mitternacht, als mich die Krankenschwester, welche kräftig an meiner Schulter rüttelte, aus dem Bett holte. Da ich ohnehin in Bereitschaft war und in Nächten wie diesen schlecht oder gar nicht schlief, stand ich binnen Sekunden auf den Beinen. Es sei ein Notfall eingetroffen, so berichtete sie mir überstürzt, für den ich im Operationssaal gebraucht werden würde.

Ich beeilte mich, stieg schnell in Hose und Schuhe und spurtete in Richtung des bereits vorbereiteten OPs. Dort zog ich mich in fliegender Hast um, schlüpfte in die grüne Berufskleidung und legte sterile Handschuhe und einen Mundschutz an.

 

Nach einem Blick auf die Röntgenbilder stand fest, dass der Eingriff, den wir vor uns hatten, sich länger hinziehen würde als üblich. Eine regelrechte Fleißarbeit wartete auf uns, wenn wir es zustande bringen wollten, jedes noch so kleine Splitterteilchen des Oberschenkelknochens wieder zusammenzusetzen.

Es war ein Motorradfahrer, der unglücklich, aber nicht lebensgefährlich mit seiner Maschine gestürzt war, wie mir die OP-Schwester, die mich zuvor geweckt hatte, mitteilte. Auch sie hatte sich unterdessen umgekleidet, trug nun ebenfalls die grüne Arbeitskluft mit einem Mundschutz, über dessen Rand hinweg ich in ihre braunen Augen schaute.

Ich verkündete, dass die Operation sehr wahrscheinlich lange andauern würde, worauf sie mit einem Zwinkern bemerkte, dass in diesem Fall hoffentlich niemand zwischendrin zum Klo müsste.

 

Zu meinem Leidwesen traf jener Zustand kurze Zeit später bei mir ein: Was ich zu Beginn nur als mäßigen Druck registriert hatte, steigerte sich während des chirurgischen Eingriffs zu einem mächtigen Pinkeldrang. Er setze mir zu, schickte die Gedanken immer öfter zu meiner Blase hinunter.

Bemüht, die Konzentration aufrechtzuerhalten und mich vom dringenden Bedürfnis nach einer Toilette nicht ablenken zu lassen, fiel mir Geschichte der jungen Schwesternschülerin Dorothea ein, die ich im Praxisjahr meines Medizinstudiums gehört hatte. Sie war, so erzählte man mir, damals im Rahmen ihrer Ausbildung bei einer Operation anwesend, die sich unvermutet lang ausgedehnt hatte. Während des operativen Vorgangs war sie wohl in eine ähnlich brenzlige Situation geraten wie die, in der ich mich gerade befand. Da sie jedoch weitaus nötiger hatte pinkeln müssen als ich in diesem Augenblick, war es ihr am Ende nicht gelungen, den Urin bei sich zu behalten.

So war es nach Stunden des qualvollen Anhaltens ungewollt aus ihr heraus und in die Hose gelaufen, doch bis dahin hatte sie tapfer versucht, sich nichts anmerken zu lassen. Sogar die Unruhe und den extremen Drang, sich bewegen zu müssen, hatte sie eisern unterdrückt. Bis sämtliche Beteiligten, wie mir berichtet worden war, vor dem Hintergrund der leisen Maschinengeräusche und dem metallenen Klappern der OP-Instrumente das kaum vernehmbare Zischen und später das geräuschvolle Plätschern vernommen hatten.

Die Auszubildende war sofort hinausgeschickt und der Boden gereinigt worden, was Dorotheas Scham nicht schmälerte, aufgrund derer sie dem Dienst anschließend einige Tage ferngeblieben war.

Neben grenzenlosem Mitleid für die junge Frau hatte die Erzählung jener bitter-peinlichen Katastrophe etwas in mir ausgelöst, das ich zum damaligen Zeitpunkt nicht näher hätte beschreiben können, das ich aber umso tiefer in mir fühlte.

 

Natürlich war diese Erinnerung nicht sonderlich hilfreich, meinen steigenden Blasendruck zu ignorieren. Im Gegenteil, ich schaffte es kaum noch, über die Phasen, in denen der Urin besonders stark herausdrängen wollte, hinwegzugehen. Wie lange, fragte ich mich nervös, würde ich die erforderliche Körperbeherrschung aufbringen können?

Es darf nur nicht dringender werden, sagte ich mir, wenn es auf diesem Level bleibt, kann ich es irgendwie aushalten. Jetzt kurz zu verschwinden, da der medizinische Eingriff in vollem Gange war, war unmöglich, zumal in der Nacht kein weiterer Operateur zur Verfügung stand. Zwar könnte im Falle einer unvorhergesehenen Notlage improvisiert werden, doch eine solche bestand meines Erachtens nach nicht. Noch nicht …

Ich beschloss, die Zähne zusammenzubeißen und vorerst auf einen WC-Besuch zu verzichten. Zumal das Verlassen des OPs unverhältnismäßig große Umstände, wie das Auskleiden und das erneute Anziehen der sterilen Kleidung, verursacht hätte.

 

Äußerlich so gelassen, wie es mir möglich war, widmete ich mich weiterhin den Knochenfragmenten des Zweiradfahrers. Während die Zeiger der Wanduhr kontinuierlich voranschritten, setze ich sie Stück für Stück zusammen – meine Hände arbeiteten routiniert, unterhalb des OP-Tisches allerdings spannte ich verstärkt die Muskulatur an. Die Oberschenkel fest gegeneinander gepresst, zwang ich mich, gleichmäßig zu atmen. Es ist alles in Ordnung, du kriegst das hin, nur noch eine geschätzte Stunde, versuchte ich, mir selbst Mut zuzusprechen. Hierbei nahm meine Zuversicht spürbar ab. Eine Stunde! Wie sollte ich das durchstehen? Ich konnte es schon jetzt kaum mehr einhalten.

 

Die Ruhe im Raum, die einzig vom metallenen Klang des blitzblanken OP-Bestecks durchdrungen wurde, passte nicht zu meinem irrsinnig tobenden Harndrang. Mir traten die Schweißperlen auf die Stirn – nicht nur die Hitze und die Anstrengung, auch das bedrohliche Gefühl, das Zurückhalten nicht mehr lange meistern zu können, ließen mich schwitzen.

Die mir assistierende Schwester Kristina bemerkte die Tropfen auf meiner Haut und tupfte sie umsichtig ab. Wir sahen uns an; die Kollegin schien zu erahnen, was in mir vorging, da ihr warmer Blick ein Gemisch aus Mitgefühl und einer daraus resultierenden Anspannung zeigte.

Schon im selben Moment raunte sie mir die Frage zu, ob alles okay mit mir sei. Sie erkundigte sich nicht ohne Grund und als hätte mein Körper ihr Ansinnen unterstreichen wollen, toste eine gigantische Welle des Drucks jäh durch meinen Unterleib. Nur schwer widerstand ich dem Reflex einzuknicken und in die Knie zu sacken, stattdessen verharrte ich still und atmete, als der stärkste Drang nachließ, hörbar in den Mundschutz aus. Kristinas Augen waren weiterhin auf mich gerichtet, diesmal jedoch wich ich aus und schaute sie bewusst nicht an.

 

In meiner Blase kochte und brodelte es; viel fehlte nicht und der massig angesammelte Urin würde, um sich Platz zu verschaffen, nach vorn in die Harnröhre ausweichen. Fast spürte ich ihn bereits hineinlaufen … Ach Unsinn, tadelte ich mich innerlich, reiß dich gefälligst zusammen.

„Weiter geht’s“, ordnete ich an und hoffte, mein Hirn durch die Fokussierung auf das Operationsfeld entsprechend ablenken zu können.

Der zu operierende Bereich lag vor mir, doch ich fühlte, dass ich nicht mehr bei der Sache war. Von der bleiernen Last und der Mühe des Einhaltens dominiert, wanderte meine Konzentration fortlaufend ab. Das Herbeisehnen eines Klos beherrschte mein komplettes Denken, was Kristina nicht entging.

„Hm? Was ist los? Sind Sie in Schwierigkeiten?“, hakte sie nach.

„Ja …“, gestand ich flüsternd ein, „ich muss zur Toilette und das sehr, sehr nötig.“

„Das dachte ich mir bereits, aber jetzt geht es nicht“, äußerte sie bestimmend, was mir meine Lage nur noch unangenehmer darlegte. Als sie sah, dass ich gequält das Gesicht verzerrte und meine Augen sich infolgedessen zu schmalen Schlitzen formten, ergänzte sie motivierend, dass der Eingriff sich sicher nicht mehr lange hinziehen würde.

 

Nicht mehr lange, wiederholte ich zynisch in Gedanken und kämpfte gleichzeitig verzweifelt, mir nicht auf der Stelle in die Hosen zu pinkeln. Die Operation dauerte seit einer gefühlten Ewigkeit an, mein Limit war definitiv erreicht. Es musste eine Lösung her, zudem konnte und wollte ich nicht verantworten, dass mein Dilemma zu Lasten des Patienten gehen würde. Wieder flüsterte ich, diesmal eindringlicher:

„Ich stehe das keine fünf Minuten mehr durch, Kristina, ich brauche einen Ausweg.“

„Nicht doch, Sie schaffen das!“ Ich knickte unwillkürlich ein; der heiße Strom wollte mit unbändiger Macht aus mir heraus.

„Nein, großer Gott, nein!“, fauchte ich sie ungehalten an, was sie auf der Stelle nachgiebig stimmte und ihr bewies, wie verzweifelt die Situation war.

„Ich würd ja gern helfen, Doktor Thomsen, aber was kann ich tun?“ Ratlos tupfte sie mir ein weiteres Mal den Schweiß von der Stirn, der mir auch am übrigen Körper aus allen Poren quoll. Ich war mir sicher, ein Zittern in ihrer ansonsten sehr besonnenen Stimme gehört zu haben, doch darauf näher einzugehen, fehlte mir die Zeit, Kraft und Muße.

 

Für einen kurzen Moment erschien das Bild einer Plastik-Urinflasche, wie sie auf der Krankenstation üblicherweise für die Patienten, denen strenge Bettruhe verordnet worden war, verwendet wird, vor meinen Augen. Allerdings verwarf ich diesen Einfall sogleich wieder – selbst wenn sie mir beschafft werden würde, wer sollte mir, da alle Anwesenden sterile Handschuhe trugen, die Hose öffnen und meinen Penis herausholen, um ihn in den Flaschenhals zu stecken? Wenngleich die Vorstellung herrlich verlockend war, brauchte ich diese Überlegung nicht fortzusetzen.

„Sehen Sie, Ihnen fällt auch nichts ein …“, wertete sie mein Schweigen, „dann müssen Sie es wohl oder übel durchhalten.“ Ihr Blick erschien mir dunkler als zuvor, ihre Art, wie sie mit mir sprach, hatte sich verändert.

„Ich kann aber wirklich nicht mehr, ich mache mich jeden Moment nass …“

Nun war es unverkennbar Erregung, die in ihrer Stimme mitschwang, als sie mir durch den Mundschutz hindurch zuflüsterte:

„Wie es ausschaut, haben Sie keine andere Wahl, Herr Doktor. Sie werden es einfach laufenlassen und sich in die Hose pinkeln müssen.“ Obwohl ich haargenau das hatte verhindern wollen, erwog ich, ihrem Vorschlag nachzukommen. Sie hatte recht, welche Alternative bot sich mir ansonsten?

 

Noch während ich darüber nachsann, erfasste mich eine neuerliche kolossale Druckwelle. Sie ließ mich geplagt aufstöhnen, was die Schwester neben mir veranlasste, mich intensiv anzusehen.

„Stellen Sie sich nur vor, wie wohltuend es sein wird, wenn …“, wisperte Kristina leise, doch weiter kam sie nicht. Als hätten ihre Worte und Blicke meinem Schließmuskel den entscheidenden Ansporn gegeben, öffnete er sich in diesem Augenblick von ganz allein. Obwohl es sowieso in jener Sekunde geschehen wäre, fühlte es sich mit ihrem Zuspruch befreiter und legitimer an.

Die Schenkel noch immer eng geschlossen, quoll der Urin von selbst aus der Mündung meiner Eichel heraus – warm und von unendlicher Erleichterung begleitet. Es kitzelte leicht und die Anstrengung der Muskeln ließ spürbar nach. Ich stellte die Beine auseinander und schloss für einen winzigen Moment die Augen, was einzig dem herrlichen Gefühl geschuldet war, das mich in diesem Augenblick durchzog. Dermaßen grandios, dass ich mich kaum überwinden konnte, den kraftvollen Strahl zu unterbrechen, gelang der Vorgang schließlich doch und ich wandte mich erneut der Operation zu.

„Ui …“, hörte ich Kristina mit gesenkter, deutlich erhitzter Stimme neben mir, „es war nicht zu übersehen, wie hinreißend schön es sich angefühlt haben muss.“

„Das hat es, danke für den Anstoß“, gab ich meiner liebsten Kollegin aufgewühlt zurück.

 

Was im ersten Schwall herausgeflossen war, schien mir nicht viel gewesen zu sein, daher vermutete ich, dass es vollständig vom Baumwollstoff des Slips aufgesogen worden und noch keine Nässe nach außen gedrungen war. Dies war neben dem Druck, den ich nach wie vor spürte, ein Grund mehr, es gleich noch einmal zu tun: Ich fühlte die warme, feuchte Unterhose sich um Hodensack und Penis schmiegen und gab, als ich mich mit neuer Energie dem Patienten widmete, die Flut ein zweites Mal frei. Sofort strömte es wieder und der Drang baute sich merklich ab.

Oberhalb des Tisches richtete ich aufatmend den Knochen, während mir unterhalb abermalig eine Fontäne aus dem Schw**z in den Slip schoss und wohlig an den Hoden herunterrann. Sie wollte nicht enden, jagte mir lange und genussvoll durch die Harnröhre, bis ich den Urinstrahl wiederholt und schweren Herzens stoppte.

 

Ich hatte mehr herausgelassen, als beim ersten Durchgang, so dass die Blase fast leer geworden war. Die warme Flüssigkeit breitete sich flächendeckend aus, verwandelte meine Unterhose in ein tropfnasses Stück Stoff und wurde vom Material der OP-Kleidung aufgenommen. Der Rest, den sie nicht schaffte, lief mir unvermeidbar an den Schenkeln und Knien hinunter.

Zu spüren, dass das gewaltige Drängen, das mich so sehr traktiert hatte, hiernach faktisch nicht mehr vorhanden war, verschaffte mir ein Gefühl der Leichtigkeit. Sogar, dass man mir den gewollten Unfall äußerlich ansehen würde, war mir im Rausch der Erleichterung egal.

Lächelnd hob ich den Kopf und schaute Kristina unmittelbar an. Zwar konnte sie meine Lippen wegen des Mundschutzes nicht sehen, dennoch erreichte mein Lächeln sie. Neben der Aufregung, die ihren gesamten Körper erfasst hatte, erkannte ich so etwas wie Wollust in ihrem Blick, mit dem sie mich bedachte.

 

Was dies zu bedeuten hatte, erfuhr ich, nachdem mir die hübsche Krankenschwester auch nach Abschluss der Operation nicht von der Seite wich. Sie folgte mir bis vor den Umkleidebereich, dessen Tür ich soeben öffnen wollte, und hielt mich mit zarter Hand zurück. Von Mundschutz und OP-Haube befreit, fielen vereinzelte, dunkle Locken in ihr Gesicht, die sich aus dem hochgesteckten Haar gelöst hatten. Die Augen glänzten, ihre Wangen zeigen einen Anflug von Röte.

Dass Kristina attraktiv war, wusste ich schon immer, in diesem Moment jedoch empfand ich ihr Äußeres als besonders anziehend. Sinnlich, verführerisch … Kamen mir diese Attribute in Bezug auf eine Frau, die ich seit vielen Jahren kannte, grad wirklich in den Sinn?

Ich hatte mir den Mund- und Nasenschutz ebenfalls heruntergezogen und schaute sie erwartungsvoll an. Was bewog sie, mich davon abzuhalten, aus den nassgepinkelten Sachen zu kommen?

 

Die Antwort erhielt ich wenige Sekunden und ein bezauberndes Lächeln später:

„Zieh dich noch nicht um“, bat sie und strich mit ihrer Hand an der feucht-dunklen Vorderseite der Hose entlang. Nicht nur, dass sie plötzlich dazu übergegangen war, mich zu duzen, sie kam mit ihren gepflegten Fingern meiner Intimzone gefährlich nah. Ohne dass ich es verhindern konnte, regte sich etwas bei mir – ihr reizvolles Äußeres, das so sehr an Sex erinnerte und ihre Wärme, die durch den klammwerdenden Stoff zu meiner Haut vordrang, sorgten dafür, dass mein Penis ungewollt hart wurde.

„Warum, was liegt dir daran?“ Ich hatte meine Stimmlage gesenkt, hörte, dass ich rauer klang als gewöhnlich.

„Du siehst sexy aus in dem nassen Zeug“, antwortete sie zweideutig schmunzelnd, „außerdem duftest du unwiderstehlich.“ Natürlich, mein Schweiß – noch immer war ich nassgeschwitzt, als hätte man mich aus dem Wasser gezogen. Unterhalb der Hüfte kam der langsam trocknende Urin hinzu, der nicht weniger Duftmoleküle enthielt.

„Und das macht dich an, wie ich sehe …“

 

Dass ich mit dieser Behauptung richtig lag, zeigte sie mir bald: Einige Zeit später fand ich mich mit ihr in dem Bett wieder, aus dem sie mich zuvor wegen des Noteinsatzes geholt hatte. Sie hatte mich selbstsicher in die Rückenlage dirigiert und sich ohne zu zögern auf mich gesetzt. Vorher war sie aus Hose und Slip geschlüpft, so dass sich ihre bloße Vagina an das durchnässte Material meiner Arbeitshose schmiegte. Ihre Hitze war nahezu greifbar, sie erreichte mein Lustzentrum, sorgte dafür, dass sich die Schwellkörper weiterhin mit Blut füllten. Beherzt griff sie unter sich, öffnete die grünen Bänder der Stoffhose und nahm meinen steifen Schw**z aus der nassen Unterhose heraus. Indem sie sich behutsam auf ihn herabsenkte, glitt er zur Hälfte in ihre glitschig-enge Spalte hinein. Unbeherrscht stöhnte ich auf.

„Weiter, weiter“, keuchte ich begeistert und war im Begriff sie vollständig auf meine Erektion herunterdrücken, was von Kristina jedoch unterbunden wurde.

„Warte …“, forderte sie bebend, beugte sich zu mir und küsste mich. Gierig umschlangen unsere Zungen einander, saugten und lutschten voller Lust.

 

Zwischendrin, wenn wir nach Atem rangen, verriet sie mir, wie sehr das kontinuierliche Ansteigen meines Blasenfüllstandes ihre Geilheit vorangetrieben hatte. Wie unermesslich feucht sie dabei geworden war, und dass sie mein Aufgeben und das Nassmachen der Hosen kaum noch hatte erwarten können. Ihre aufgestellten Nippel waren meinen Blicken ebenso verborgen geblieben, wie ihr lustnasses Höschen, was sie mit schamlos funkelnden Augen ergänzte.

„Dann hättest du dich nur selbst zu berühren brauchen, um …“, stöhnte ich den Ansatz einer Frage heraus, die sie mir beantwortete, indem sie sich betont langsam auf meinen pochendharten Ständer herabsinken ließ:

„Ganz genau, ich wäre in dem Augenblick, in dem du das Pinkeln nicht mehr zurückhalten konntest, zum Orgasmus gekommen.“

„Kristina, wie geil!“ Beide Arme nach oben gestreckt, die Fingerspitzen in ihrem Lockenkopf vergraben, hielt ich ihr süßes, erhitztes Gesicht in meinen Händen. Weiter unten steckte mein Phallus zuckend und bis zum Heft in ihrem wunderbar seidigen Paradies.

 

Wir ließen uns von unserer Lust treiben, vögelten bis zum darauffolgenden Morgen und waren, als die Sonne aufging, überreif für eine Dusche. Kristina, auf deren Körper ich genussvoll den Rest meines würzig duftenden Blaseninhalts verteilt hatte, ebenso wie ich, dessen Aroma von Urin und frischem Schweiß zehn Meilen gegen den Wind zu riechen war.

 

Meine bildschöne Mitstreiterin huschte vor mir ins Bad, was mir die Zeit gab, die vergangene Nacht Revue passieren zu lassen. Nicht nur unsere phantastischen Orgasmen, von denen Kristina einige mehr für sich hatte verbuchen können als ich, kamen mir in den Sinn, auch ihre hervorragende Inszenierung unseres Rollenspiels bestärkte mich aufs Neue in meiner Liebe zu ihr.

Wie so oft war es ihr brillant gelungen, einen Teil unserer Wohnung zu einem täuschend echt wirkenden Schauplatz umzugestalten. Daher hatte ich unser Esszimmer kaum wiedererkannt, als ich von ihr aus dem Schlafzimmer, in dem ich mich mit allerhand Getränken auf meine Rolle vorbereitet hatte, geholt und in den ‚Operationssaal‘ geführt worden war. Nichts hatte sie ausgelassen, weder die wesentlichen Dinge, wie die passende Kleidung aus dem Kostümverleih, noch die Schaufensterpuppe, die den ‚Patienten‘ dargestellt und die sie einige Tage zuvor bei eBay ersteigert hatte. Hinzu kamen die vielen kleinen, scheinbar nebensächlichen Gegenstände, die die Kulisse so originalgetreu hatte wirken lassen.

 

Aus dem Raum nebenan hörte ich meine langjährige Freundin unter der Dusche singen, während ich den Kopf zur Seite drehte und mein zufriedener Blick auf die geleerte Teekanne und die Mineralwasserflaschen des vergangenen Abends fiel. Ich wusste, mit ihr zusammen würde ich noch so manche, liebevoll aufgebaute Rollenspiel-Szenerie fluten.

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