Nylonträume – Nasse Strumpfhosen als Kick (Kurzgeschichte)

Nylonträume
Nasse Strumpfhosen als Kick

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 14.03.2024

VG Wort
Dringend pinkeln müssende Frau in Nylons.

Im selben Moment, in dem Katharina drauf und dran war, das Warten abzubrechen, um sich in der Nähe rasch eine Toilette zu suchen, sah sie den großen, dunklen Wagen ihres Freundes um die Ecke biegen. Die Tatsache, dass der erfolgreiche Geschäftsmann verheiratet war und sie als seine Geliebte oft unschöne Wartezeiten in Kauf nehmen musste, war ebenso schwer zu ertragen, wie das Drängen ihrer Blase, das sie seit der letzten Viertelstunde verstärkt plagte.

 

Noch war das Bedürfnis nach einem Klo nicht übermäßig riesig, jedoch verspürte Katharina das Begehren ihres Unterleibs so ausgeprägt, dass sie es mittlerweile als unangenehm und störend empfand. So wäre der Besuch eines WCs sicher ratsam gewesen, schließlich standen ihr aufregende Stunden bevor, deren Beginn sie seit Tagen herbeigesehnt hatte. Für eine solche Maßnahme war es nun allerdings zu spät – jetzt war Armin da, um sie für den gemeinsamen Nachmittag abzuholen.

 

Mit überkreuzten Schenkeln, die in feinen, schwarzen Nylons steckten, schaute sie dem Mercedes entgegen. Das Lächeln, das sich über ihre rot geschminkten Lippen hinaus erstreckte und ihr gesamtes Gesicht einzunehmen schien, wurde ebenso wenig von ihr gesteuert, wie die zeitgleich hervorquellende Lustnässe, die ihr Höschen unter dem schicken Minikleid befeuchtete. Ein Kleidungsstück, das sie, wie die vielen anderen teuren Stücke in ihrem Schrank, von Armin geschenkt bekommen hatte.

Sie kleidete sich, wie er es liebte – immerhin finanzierte er ihr die kostspieligen Sachen, zu denen vornehmlich kurze, enge Röcke und Kleider sowie Dessous und Strumpfhosen in den unterschiedlichsten Ausführungen gehörten. Insbesondere die zarten Nylon-Beinkleider hatten es ihm angetan: Sie an Katharinas bildhübschen Beinen zu erblicken oder gar zu berühren, versetzte ihn in eine Erregung, die zu beschreiben, kaum möglich war. Quasi von null auf hundert, als würde das reale Ausleben seiner erotischen Nylonträume eine Art Turbo zünden, brannte das Verlangen, das seine Geliebte nur zu gern befeuerte, lichterloh.

Erfreulicherweise gefiel Katharina die sexy-elegante Aufmachung ebenfalls und sie trug den an ihr bevorzugten Kleidungsstil des beruflich hochgestellten Freundes mit Freude und Stolz.

 

Natürlich wusste Armins Ehefrau nichts von ihren heimlichen Treffen, die sich stets außerhalb abspielten – unehrlich ergaunerte Zeit voller Leidenschaft, grandiosem Sex und den vielen geflüsterten Komplimenten, nach denen Katharina so verrückt war. Ein solches erhielt sie unmittelbar nach dem Einsteigen in die repräsentable Luxuskarosse:

»Du siehst wieder atemberaubend aus, Liebes.« Worte wie diese ließen ihr Herz schneller schlagen und tauchten sie in ein glitzerndes Meer aus Glückseligkeit.

»Danke«, hauchte die junge Frau lächelnd zur Antwort, während sie es sich auf dem lederbezogenen Beifahrersitz bequem machte. Leider war dieses Vorhaben einfacher gedacht, als es sich in die Tat umsetzen ließ, denn die volle Blase unterband jeglichen Komfort bereits im Ansatz. Sie zwickte fürchterlich und erinnerte Katharina bei jeder Bewegung daran, wie unumgänglich es war, sie bei nächster Gelegenheit zu leeren. Wann sich eine solche jedoch ergeben würde, war ungewiss.

 

Zunächst einmal führte ihr Weg sie hinaus aus der Stadt, in der Armin stets Gefahr laufen musste, mit ihr zusammen gesehen zu werden. Danach ging es mehr als eine halbe Stunde nur geradeaus; rechts und links nichts als Wiesen und Felder, wie Katharina mit Bedauern durch die Seitenscheibe hindurch feststellte. Sie seufzte innerlich, tatsächlich gab es weit und breit nicht das Geringste zu sehen, das sie von ihrem stetig anwachsenden Blasendruck hätte ablenken können.

Als wäre die Erkenntnis des fehlenden visuellen Eindrucks ohne Umwege in ihrem, von der beträchtlichen Vorfreude erhitzten Unterkörper angekommen, machte dieser sich sogleich bemerkbar. Ähnlich einer kraftvollen Welle rauschte die unpassende Ermahnung des anstehenden Wasserlassens von ihrer Harnblase direkt in die sensiblen Nervenbahnen hinein.

 

Aus Reflex kniff Katarina die Schenkel eng zusammen und drückte sich unwillkürlich die Hände in ihren Schoß. Es war nicht das erste Mal, dass sie ihre Beine aufgrund des Dringendmüssens fest aneinander hatte drängen müssen. Von diesem letzten Aufbranden war sie jedoch gezwungen worden, weitaus nachdrücklicher zu agieren als bisher – dermaßen deutlich, dass Armin nicht umhinkonnte, jene unmissverständliche Geste aus den Augenwinkeln zu bemerken. Er drehte den Kopf und schaute für einen kurzen Moment zu seiner Geliebten herüber.

»Du musst extrem nötig zur Toilette, hm?« Katharina nickte. Ihre Bedrängnis war mittlerweile derart groß, dass ein Herunterspielen der Lage weder Sinn ergab, noch eine in Betracht zu ziehende Option darstellte.

 

Das bestätigende Nicken der ungemein attraktiven Frau in seinem Auto reichte dem Vorstandsmanager aus, die nächste, sich anbietende Möglichkeit zum Halten anzusteuern.

Auf einem einsam gelegenen Parkplatz seitlich der Landstraße stellte er den Motor des Mercedes’ ab. Das mit dem abrupten Stoppen verbundene Angebot an Katharina, sich in der Natur erleichtern zu können, war hierbei allerdings nicht seine Hauptintention, vielmehr hoffte er auf das langersehnte nass-geile Nylon-Erlebnis mit ihr, für das es zuvor nie die richtige Ausgangssituation gegeben hatte. Seitdem er die wunderschöne Studentin kannte, brannte er auf ein solch versautes, tropfendes und heißes Intermezzo, wie der Film es zeigte, von dem er in seinem privaten Kopfkino schon unzählbar oft zum Orgasmus emporgeschossen worden war.

 

Kaum dass der Wagen stand, öffnete Katharina bereits die schwere Tür, schwang die eng zusammengeschmiegten Beine hinaus und wollte soeben auf das Gebüsch unweit des Fahrzeugs zustürmen, als sie Armins Hände wahrnahm, die sie gefühlvoll aber bestimmt zurückhielten.

»Warte noch, verschwende es nicht …«, raunte er ihr erregt ins Ohr, während er sie rückwärts dirigierte und mit seinem Körper entschieden gegen den hochglänzenden Wagen drückte.

 

Seine Küsse fühlten sich fordernd und heiß an, parallel dazu spürte die junge Frau den kühlen Stahl der Karosserie in ihrem Rücken, vor dessen Kälte ihr kurzgeschnittener Wollmantel nur bedingt Schutz bot.

Trotz der unerbittlich protestierenden Blase war Katharinas Lust nach wie vor präsent – sie kribbelte süß in ihrer Mitte, zog bis in die erhärteten Brustwarzen hinauf und ließ sie der unkonventionellen Bitte des geliebten Freundes bereitwillig nachgeben.

»Aber ich kann nicht mehr lange einhalten …« Ein raues Stöhnen in ihr Ohr war die Antwort des versierten Geschäftsmannes, als dieser schon die Hose öffnete und seinen prächtigen, vollständig versteiften Penis daraus hervorholte. Dass der wolkenverhangene Himmel eine Art Zwielicht schaffte, und sich an diesem Abschnitt der wenig befahrenen Straße niemand außer ihnen aufhielt, rechtfertigte jene obszön-kühne, von grenzenloser Wollust und der Gier nach dem realen Erfahren seiner schärfsten Erotikvorstellung getriebene Handlung vollauf.

»Das musst du auch nicht, lass einfach los, wenn ich es sage …«

 

Armin drängte sich noch kräftiger an seine Geliebte heran als zuvor, küsste ihr Ohrläppchen, den Hals und die weiche Haut des Nackens und raffte gleichzeitig ihr Minikleid bis über die Hüften hinauf nach oben.

Seine hart pochende Erektion rieb sich aufreizend an dem unendlich verführerischen Material der Nylonstrumpfhose entlang, während er sie zwischen Katharinas Schenkel schob und unmittelbar vor ihrer stoffumhüllten, feucht-glitschigen Muschel platzierte.

Als Reaktion schloss sie die Beine eng um den großen, pulsierenden Schwanz und ließ ein letztes Aufkeuchen hören, bevor sie den Atem anhielt und auf Armins Freigabe wartete.

»Los, Liebes, piss dir in den Slip und die Strumpfhose. Lass alles laufen!« Seine Stimme klang tief und beinahe heiser, während er die Studentin, die ihn mehr faszinierte und anzog, als bisher jede andere Frau in seinem Leben, bat, für ihn in die Nylons zu pinkeln.

 

Katharina entspannte den Schließmuskel ihrer Blase bewusst. Ohne jede Verzögerung begann es, aus der Öffnung hervorzuzischen, was prompt von einem rauen Aufstöhnen Armins quittiert wurde.

Zufrieden lächelnd schmiegte sie sich an und genoss das einsetzende, höchst befreiende Gefühl des Loslassens. Sie vertraute ihrem deutlich älteren Freund vollkommen, setzte alles darauf, dass er wusste, was er tat und von ihr verlangte. Sich in seine Hände zu begeben und darin ausnahmslos Liebe und Sicherheit zu verspüren, fühlte sich richtig und perfekt an. Jene Empfindung bezog sexuelle Wünsche und Anregungen bedenkenlos mit ein, so dass auch dieser Abstecher in das für Katharina bislang unbekannte Terrain kein Sorgen- oder Zweifelbehaftetes Wagnis darstellte.

 

Zu seiner unverhohlenen Vorliebe für Strumpfhosen war es gerade so, als würde ihm die nasse Variante einen besonderen Kick verleihen. Anders konnte die Studentin sich die überbordende Geilheit ihres Freundes nicht erklären, die ihn geradezu erzittern und wie von Sinnen stöhnen ließ.

Im Überschwang dieser schier überwältigenden Emotionen stieß er mehrfach rhythmisch in das warme, triefend nassgepinkelte Delta ihrer Oberschenkel hinein ohne sich vollständig wieder daraus zurückzuziehen. Er genoss den heißen Urin, der die Feinstrumpfhose in Windeseile durchdrang, ungehemmt und biss seiner Gespielin zärtlich in den Hals und die Schulter. Von dieser allumfassenden Geilheit wurde Katharina nicht weniger intensiv mitgerissen: Der mächtige Phallus, der ihren Kitzler in ansteigender Geschwindigkeit und Intensität durch den vollgesogen Stoff hindurch rieb, trieb sie dem Höhepunkt unaufhaltsam entgegen.

 

Speziell in intimen Augenblicken wie diesen kannte sie ihren Freund in- und auswendig, so dass Katharina an der Art, wie Armin lauter stöhnte und das Tempo seiner Bewegungen aus der Hüfte anzog, erkannte, wie nah er bereits an der Grenze zum Kommen balancierte.

»Ich kann nicht mehr, gleich spritz ich dir auf die Nylons«, hörte sie ihn passend zu ihrer Vermutung keuchen, während sie eindrucksvoll spürte, dass ihr Orgasmus ebenfalls näher kam. Tief in ihrem Inneren begann es zu beben und Tausende von Schmetterlingen machten sich zu einem Steilflug gen Himmel bereit.

»Mir kommt es auch jeden Moment«, gab Katharina daher wahrheitsgemäß zurück und schloss die Schenkel noch einmal erheblich enger um den ungeduldig zuckenden Harten vor ihrer prallen Klit. Jener starke Reiz, zusammen mit der urintropfenden Strumpfhose an Eichel und Schaft reichten aus, Armin über den Zenit zu bringen.

»Jetzt, Liebes, jeeetzt!« Er hielt kurz inne, drang dann aber im Rhythmus seines hervorschießenden Lustcocktails immer zwischen ihre klitschnassen Beine. Hierbei ließ er sie den Druck des heißen Spermas, das in beträchtlicher Menge herauskatapultiert wurde, an ihrem Eingang und der lustvoll exponierten Klitoris spüren. Nur einen Atemzug später schickte er seine Geliebte ebenfalls über die Klippe in die Unendlichkeit des funkelnden Universums hinaus.

 

Ihrer beider Herzschlag beruhigte sich; mit geschlossenen Augen fühlte sie, wie ihr Kopf beschützend in Armins Händen lag und er ihre Lippen liebevoll mit seinen berührte. Katharina gab ihm den zärtlichen Kuss innig zurück und wünschte sich nicht zum ersten Mal, dass die Zeit in diesen Sekunden, die ganz allein ihnen gehörten, stillstehen möge.