Rotzfrech verknallt – Schamlos im Supermarkt eingekackt (Kurzgeschichte)

Rotzfrech verknallt
Schamlos im Supermarkt eingekackt

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 14.07.2022

Junge blonde Frau hockt im Supermarkt auf dem Boden.

Auf welch verrückte Ideen ein Mensch kommen kann, wenn er sich bis über beide Ohren verliebt hat, ist eine Sache, ob diese schrägen Vorsätze auch zum Erfolg führen, eine ganz andere. Ich kann noch immer nicht fassen, dass es ausgerechnet bei mir funktioniert hat – ich, die meistens vom Pech verfolgt wurde, hatte in der letzten Woche eine Riesenportion Glück abbekommen … Und das sogar mit Niklas, dem unglaublich gutaussehenden Typen aus unserer Clique, in den ich seit längerem schwer verknallt war.

 

Meine Freundin Jule hatte es mir unter dem absoluten Siegel der Verschwiegenheit anvertraut: Nick, wie wir Niklas im Freundeskreis nennen, soll angeblich total drauf stehen, wenn Frauen sich so richtig heftig in ihr Höschen kacken …

Wie bitte? Wie vom Blitz getroffen stand ich vor ihr. Sollte es wirklich stimmen? Das wäre fast zu schön, um wahr zu sein, freute mich bei dieser Nachricht insgeheim. Immerhin gefällt mir diese Leidenschaft ebenfalls und ich lebe jene intimen, wunderbar unanständigen Erlebnisse des Öfteren mit mir allein aus. Zugegebenermaßen macht es mich so scharf, wie kaum etwas anderes auf der Welt, doch hiervon weiß Jule nichts. Denn ein wenig peinlich ist mir die Neigung vor ihr schon, auch wenn in dem Augenblick, als sie mir den aufregend-pikanten Tratsch hinter vorgehaltener Hand verriet, ein gewagter Einfall in meinem Hirn Gestalt annahm. Diesen plante ich, rotzfrech in der Öffentlichkeit des Einkaufszentrums umzusetzen …

 

Wie großartig, jubilierte ich im Anschluss an die Verabschiedung meiner Freundin, dann führt der direkte Weg zu Nicks Herz also über einen duftend vollen Slip … Dieses frivole Gerücht war mehr als Gold für mich wert, sofern etwas Wahres dran war …

Während die Gefühle noch Bedenken anmeldeten, ließ meine Libido indes keinen Zweifel zu: Selbstverständlich fährt er auf eingeschissene Höschen ab, wer sollte es besser einzuschätzen wissen, als du, flüsterte sie mir bestätigend ins Ohr. Da ich grundsätzlich eine Frau der Tat bin und das Risiko von Natur aus liebe, war ich bereit, alles auf eine Karte zu setzen. Mithilfe meines verwegenen Ansinnens würde es mir endlich gelingen, seine gesamte Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Und wer weiß, vielleicht könnte sogar eine heiße Lovestory zwischen uns entstehen. Zu meinem Leidwesen hatte ich in seinem Alltag bisher kaum eine Rolle gespielt, was nun höchste Zeit war, mit einem herrlich vollen Slip geändert zu werden …

 

Manche Leute, in diesem Fall der attraktive Nick, müssen einfach zu ihrem perfekten Lebensglück gezwungen werden, schoss es mir in den Kopf, als ich den Supermarkt betrat, in dem Niklas neben seinem Studium jobbte. Der Mann meiner Träume ahnte noch nicht, welche geile Ansicht ihm innerhalb der nächsten Minuten geboten werden würde. Sollte er sich dabei nicht auf Schlag in mich verlieben, wüsste ich auch nicht weiter. Vorausgesetzt natürlich, Jules Andeutung traf zu – wenn nicht, war ich soeben im Begriff, mich der gigantischsten Blamage meines Lebens auszusetzen.

Schon seit dem Vortag war ich für das große Geschäft bewusst nicht mehr zur Toilette gegangen. Lediglich das Pinkeln hatte ich mir noch gestattet – zuletzt im Stehen in einen alten Plastikbecher hinein, da mir beim Hinsetzen auf die Klobrille garantiert bereits etwas vom mühevoll angesammelten Darminhalt hinausgeflutscht wäre.

 

Mein Herz klopfte wie wild; ich war maßlos aufgeregt. Entsprechend schwer fiel es mir, den Stuhlgang der letzten zwei Tage weiterhin zu unterdrücken. Mittlerweile drängte er tierisch stark hinaus, und es war inzwischen nicht mehr leicht für mich, nach außen gelassen zu wirken. Doch hey, was tut man nicht alles für die Liebe, fragte ich mich nervös grinsend.

So stakste ich tiefer in den Laden hinein; steifbeinig, mit durchgestreckt geradem Rücken und fest zugekniffenem Anus. Das unbedingte Einhalten des herauswollenden Haufens war schwierig und kraftraubend. Jene Erkenntnis war nicht neu für mich, da ich es in den Poop-Spielen mit mir allein genauso gestaltete, doch hier, außerhalb der Wohnung, bekam die Ausübung meines hocherregenden Fetischs eine völlig andere Qualität.

Zu Hause, im behüteten Schlafzimmer, hatte ich mich oft genüsslich eingekackt und bis zum Höhepunkt gestreichelt – dieses nun vor den Augen der Supermarktkunden tun zu wollen, trieb meinen Puls enorm nach oben. Okay, auf den Orgasmus würde ich inmitten der Menschenmenge verzichten, wie ich bis dahin noch glaubte, doch die volle Hose stand definitiv unmittelbar bevor …

 

In den Gängen des Discounters ließ ich die Blicke schweifen. Wo steckte er nur? Für gewöhnlich räumte Nick an jedem Samstag zu genau dieser Zeit die Waren in die Regale ein. Ich hatte mich doch hoffentlich nicht vertan? Womöglich arbeitete er an diesem Nachmittag gar nicht? Wie auch immer – das, was so irre dringend verlangte, aus meinem Poloch entlassen zu werden, würde ich dennoch nicht länger zurückhalten können, soviel stand fest.

Es müsste auf jeden Fall passieren, ob mit oder ohne meinen sexy Schwarm. Besser mit ihm, wusste ich sicher und schaute mich fortlaufend nach dem großen, sportlich gebauten Kerl um, der mir stets aufs Neue schlaflose Nächte bereitete. Die Schmetterlinge im Bauch ließen mich nicht zur Ruhe kommen, ähnlich wie es sich jetzt abspielte, als ich es in jeglicher Hinsicht kaum noch erwarten konnte, Nick zu begegnen. Ich war mega verschossen in ihn und musste gleichzeitig so verdammt nötig kacken.

 

Im selben Moment, in dem ich auf ungeheuer druckvolle Art spürte, dass ich es keinen Wimpernschlag länger würde zurückdrängen können, sah ich ihn vor der Waschmittelauswahl stehen.

Als wäre sein atemberaubender Anblick ein unmissverständliches Startsignal für meinen Schließmuskel gewesen, die enge Hinterpforte unwiderruflich zu öffnen, gab es in exakt dieser Sekunde kein Zurück für mich. Ohne dass ich es auch nur annähernd noch hätte verhindern können, schob sich die Spitze der dicken, festen Wurst aus meinem freigiebigen Anus hinaus.

Unwillkürlich ging ich seitlich hinter Nick in die Hocke hinunter, kaum weniger als fünf Schritte von ihm entfernt. Es war nicht zu stoppen; immer mehr des geformten, warmen Inhalts des Darms quoll hervor, versuchte, sich in meinem Höschen Platz zu schaffen. Die enggeschnittene, kurze Jeans, die ich darüber trug, erschwerte jenes Bemühen allerdings, so dass sich die braune Masse unweigerlich nach vorn, in Richtung Vagina und weiter hinten, geradewegs in meine Pospalte hinein, ausbreitete.

 

Indessen ich nicht mehr anders konnte und schon gar nicht wollte, als mich mitten im Gang schamlos vollzumachen, bemerkte Niklas mich aus dem Augenwinkel und wandte sich erfreut zu mir um.

»Hi Katna, noch was fürs Wochenende einkaufen?«, begrüßte er mich mit einem freundlichen Lachen, als er sich im gleichen Augenblick darüber wunderte, dass ich nicht vor ihm stand, sondern auffallenderweise auf dem Boden des Supermarktes hockte.

»Alles okay?«, erkundigte er sich und schaute irritiert zu mir herunter. Anstelle einer Antwort lächelte ich zuckersüß und deutete mit der rechten Hand in meinen Schoß, von dem langsam ein verdächtiger Geruch ausströmte.

»Ja, ich musste nur so dringend groß, dass ich nicht weitergehen konnte. Und jetzt ist es mir voll in die Hose gegangen …« Nick trat näher heran, ich hingegen senkte den Blick. Mit irrsinnig klopfendem Herzen betrachtete ich den Boden unter meinen Füßen.

»Ich hoffe nur, dass keiner den Haufen in meinem eingekackten Slip riechen kann«, ergänzte ich keuchend, mir des sich ausbreitenden typischen Aromas sehr wohl bewusst. Jetzt entschied es sich: Triumph oder Schande. Es lag nicht länger in meiner Hand.

»Noch geht’s … Aber krass, wie dir das hier passiert«, entgegnete Nick mit bebender Stimme. Er klang rauer und tiefer als gewöhnlich.

 

Von seiner veränderten Stimmlage angeregt, spähte ich unauffällig aus dem Augenwinkel zu ihm empor. Der Blick, mit dem er mich bedachte, sprach Bände, zudem stand sein Mund offen und das lustvolle Glänzen in den Augen war nicht zu übersehen. Dass ich direkt ins Schwarze getroffen zu haben schien, bestätigte mir ebenfalls die anwachsende Ausbeulung seines Schritts, die ich beim diskreten Hinschauen gleichermaßen erfreut wahrnahm.

In mir entzündete sich ein Feuerwerk der Freude, gleichzeitig kribbelte es in meiner eigenen Körpermitte nicht weniger betörend, als es ganz offensichtlich in Nicks Unterkörper der Fall war. Neben der warm-duftenden Stinkewurst wurde mein Höschen von feucht-glitschiger Lustnässe durchtränkt.

 

Ich erkannte die aufgewühlten Emotionen in jedem seiner Worte und drückte mir parallel dazu die nächste warme Ladung heraus, die sich zu der übrigen, umfangreichen Menge gesellte. Hierbei stöhnte ich leise, aber höchst genussvoll auf.

»Oh, wie gut das tut, es endlich rauszulassen, und wie geil es sich nach dem ewig langen Einhalten anfühlt«, flüsterte ich mehr zu mir selbst, wobei ich jedoch penibel darauf achtete, dass Nick es in jedem Fall mitbekam.

Ausgesprochen cool, als wäre ihm vollkommen gleichgültig, was sich in diesem Moment vor ihm und den neugierig herübersehenden Kunden des Discounters tat, bestätigte er das Gesagte in betont beruhigendem Tonfall:

»Das glaub ich dir, mach dir deshalb keinen Stress.« Noch immer sah er wie hypnotisiert zu mir herunter.

»Keine Sorge, es ist schön, und macht mich auf seltsame Art sogar an«, gab ich verlegen grinsend zu.

 

»Ich weiß, Katna, es ist geil …«, flüsterte Nick wie in Trance und kniete sich, schlichtweg überwältigt von den erotischen Eindrücken, zu mir auf den grauen Fliesenboden. Atemlos vor Erregung hatte er mir mit diesem mehr oder weniger unabsichtlichen Bekenntnis verraten, dass wir eine verheißungsvoll deftige Vorliebe miteinander teilten. In jener Sekunde glaubte ich, mein Herzschlag würde vor übersprudelnder Freude aussetzen und ich befürchtete, vor Glück und Erleichterung förmlich zu zerspringen.

Impulsiv umarmte ich den Studenten aus meiner Clique, der mir seit langem so viel bedeutete, und spürte seine Arme ebenfalls um meinen Körper. Tief einatmend verbarg er sein Gesicht in meiner blonden Mähne; seine Finger strichen unterhalb der dünnen Jacke meinen Rücken hinunter und fanden den Bund der kurzen schwarzen Jeans. Gewagt streichelte Niklas sich weiter abwärts, begann hierbei sanfte Küsse auf meinem Kopf zu verteilen und erreichte wenig später den feucht-warmen Bereich der Hose, in dem sich der kostbare Inhalt meines Darms mittlerweile vollumfänglich befand.

 

»Das kickt mich so dermaßen …«, raunte Nick mir ins Ohr und verursachte mit seiner deutlich erkennbaren Lust, dass meine Libido ebenfalls weiter Fahrt aufnahm. Seine Finger tasteten sich vorwärts und massierten meinen vollgekackten Schoß zärtlich – lediglich getrennt durch den dünnen Stoff des Slips. Hierbei beschleunigte sich der Atem meines Kumpels merklich und da sich seine Hand bereits dort aufhielt, wo sie hinwollte, streckte ich meine ebenso entschlossen vor, um ihm die Liebkosungen voller Begierde zurückzugeben.

Die Erektion in seiner Jeans fühlte sich hart und riesig an – kraftvoll pochend drängte sie von innen gegen den Reißverschluss, doch an ein Herausholen seines Schwanzes war in diesem Umfeld nicht zu denken. Unentwegt schoben Kunden ihre Einkaufswagen an uns vorbei, in der Annahme, ich wäre vor Scham am Boden zerstört und Nick würde mich mit einer innigen Umarmung trösten.

 

Was wir wirklich taten, blieb den übrigen Personen im Geschäft verborgen: Immer fester und gezielter massierte ich den kräftig zuckenden Phallus unterhalb der Wölbung seiner Hose, ließ mich von seinem unterdrückten Keuchen in mein Ohr mitreißen und spürte bald, dass das Fingerspiel des Freundes an meinem matschig-nassen Höschen Wirkung zeigte.

Da ich bereits vom Vollmachen mächtig aufgeheizt war und Nicks daraus resultierende Wollust mich gleichermaßen heftig pushte, dauerte es nicht lange, bis ich den Orgasmus unaufhaltbar heranrasen fühlte.

»Mach weiter, ich komme …«, erbat ich flüsternd voller Inbrunst, woraufhin Nick mir seine hochgekochten Empfindungen ebenso offen mitteilte:

»Gott Katna, ich auch, gleich spritz ich ab! Reib ihn fester, schneller …«, stöhnte er gedämpft in meine langen Haare hinein, als in exakt diesem Augenblick ein buntglitzerndes Meer von Sternen in meinem Unterleib explodierte und ich ein lustvolles Aufschreien nur vermeiden konnte, indem ich in den Kragen meiner dunkelgrünen Sommerjacke biss.

 

Obwohl mich die Emotionen dieses tiefgehenden Moments ganz und gar erfassten, erfüllte ich gern Nicks Wunsch und widmete mich seiner pulsierenden Versteifung mit flinkeren Auf- und Abbewegungen der Handfläche. Nur noch wenige Male rieb ich die knüppelharte Erhebung in seiner Jeans, bis auch er ein erlösendes Aufjaulen hören ließ und gleichzeitig alle zehn Finger in meinem würzig-duftenden Hinterteil vergrub. Er packte fest zu, war wie von Sinnen. Sein Stöhnen ertönte kratzig und maskulin vor meiner Ohrmuschel und seine gewaltige Erektion zuckte rhythmisch mit jedem Hinausspritzen des Spermas, wie ich unverkennbar an der Hand spürte.

 

»So ein Hammer, Mädchen«, raunte er mir wenige Atemzüge später aufrichtig zu, »das war das Geilste überhaupt. Was für ein glücklicher Zufall, dass du nicht aufs Kunden-WC gegangen bist.«

»Ach, gibts hier etwa eins?«, fragte ich scheinheilig und mit einem flirtenden Schmunzeln im Gesicht nach, woraufhin Nick mich ein weiteres Mal voller Gefühl an sich drückte und für diesen Abend entflammt zu sich nach Hause einlud …

VG Wort