Sexy Santa – Mit nasser Hose vor dem Weihnachtsmann (Kurzgeschichte)

Sexy Santa
Mit nasser Hose vor dem Weihnachtsmann

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 15.12.2022

VG Wort

Junge Frau beim Weihnachts-Shopping

 

Es war typisch für Isabella, dass es ihr auch diesmal nicht gelungen war, die Weihnachtsgeschenke pünktlich zu besorgen. Alle Jahre wieder spielte sich das gleiche Szenario ab, in dem sie noch an Heiligabend durch die Geschäfte streifen musste, um die letzten Präsente für ihre Lieben auszusuchen. Insbesondere vor diesem Fest war sie derart eingespannt gewesen, dass sie sich erst kurz vor Ladenschluss auf den Weg in die Innenstadt hatte machen können.

 

Ihre Einkäufe online zu bestellen, war aus denselben Gründen gescheitert. So zog es die junge, oftmals ein wenig unkoordinierte Studentin nun in das hektische Treiben der City, um ihre Shoppingtour vor Ort zu erledigen. Dass ihre volle Blase sie hierbei bis zum Äußersten quälen würde, hatte sie bei ihrem Aufbruch nicht im Entferntesten vorhersehen können. Zwar war Isabella aufgrund ihrer Zeitnot nicht mehr aufs heimische Klo gegangen, doch das Vertrauen in die Einhaltefähigkeiten ihres hervorragend trainierten Schließmuskels, der sein Können schon oft unter Beweis hatte stellen müssen, rechtfertigte diesen Entschluss in ihren Augen maßgeblich.

 

Das anfänglich nur mittelstarke Gefühl des Harndrangs steigerte sich bereits im Bus auf der Hinfahrt spürbar. Sie kniff zunehmend kräftiger ab, drängte die Beine eng zusammen und wunderte sich über den heftigen und ungewöhnlich rasch ansteigenden Druck in ihrem Unterbauch. Wieso ist es auf einmal so krass, fragte sich die hübsche Dunkelhaarige irritiert und nahm gleichzeitig wahr, dass es ihr allmählich schwerfiel, den Po auf dem Sitz des Stadtbusses ruhig zu halten.

Klar, ich habe vorhin noch Kaffee getrunken und die drei Gläser Selter waren auch nicht wenig, aber muss es gleich so tierisch dringend werden? Und ausgerechnet dann, wenn ich unterwegs bin und überhaupt keine Zeit habe …

 

Isabellas Haltestelle kam in Sicht – erleichtert hob sie den Arm und drückte den roten Halteknopf. Von ihrem Sitz erhob sie sich jedoch vorsichtshalber erst komplett, als das Verkehrsmittel vollständig zum Stehen gekommen war. Nicht, dass sich durch einen plötzlichen Ruck beim Bremsen einige Tropfen aus der übervollen Blase lösen könnten … Oh Mann, ich muss schon so nötig, dass ich mir über so etwas Gedanken mache, stöhnte die junge Frau unglücklich in sich hinein.

 

So knapp vor Ladenschluss war das Kaufhaus noch gut besucht. Nichts anderes hatte Isabella erwartet, doch das Gedränge nahm sie für die praktische Gegebenheit, hier sämtliche Gaben für die Bescherung, welche sie auch diesmal mit ihrer Familie feiern würde, unter einem Dach erwerben zu können, gern in Kauf. Da sie tatsächlich noch kein einziges Geschenk hatte, war ihre Eile groß und die Sorge, es nicht mehr rechtzeitig schaffen zu können, riesig. Jene Besorgnis galt inzwischen auch ihrem Blasendruck, der unaufhörlich anstieg, und den sie nur noch unter Kontrolle behielt, indem sie permanent in Bewegung blieb. Hinterher, wenn sie die Einkäufe erledigt hätte, würde sie ohne weitere Verzögerungen auf die Toilette des amerikanischen Schnellrestaurants gegenüber flitzen, wie sie sich in dieser Sekunde fest vornahm.

 

Die hastig ausgesuchten Artikel nahm sie im Vorbeigehen an sich, danach hetzte sie sofort weiter, um ja nicht stillstehen zu müssen. Diese Strategie funktionierte allerdings nur so lange, bis die schöne Studentin gezwungen war, vor einem Regal innezuhalten, in dem diverse Puzzles, von denen sie ihrer jüngeren Schwester eines schenken wollte, dicht an dicht aneinandergereiht standen. Die große Auswahl der verschiedensten Motive war auf den Längsseiten der Schachteln sichtbar, doch Isabella hatte hierfür nur flüchtige Blicke übrig. Mittlerweile musste sie dermaßen dringend pinkeln, dass sie sich kurz vor dem Aufgeben befand. Selbst der Weg zu einer sicherlich vorhandenen Kundentoilette erschien ihr zu lang und mit dem gewaltigen Druck in ihrem Unterleib maximal aufwändig und realistisch betrachtet, sogar unschaffbar. Gleiches galt für den Sprint zum Fast-Food-Restaurant außerhalb des Warenhauses, der ursprünglich von ihr eingeplant worden war …

 

Isabellas Verzweiflung wuchs, sie begann vor Angst und Nervosität zu schwitzen, glaubte aber doch mit einem letzten Fünkchen der Hoffnung noch an die Stärke ihres Blasenschließmuskels. Zudem musste sie unbedingt alles von ihrer Liste bekommen, bevor das Kaufhaus schließen sollte …

Die vielen Menschen um sie herum gestalteten die Situation der schlanken Brünetten nicht einfacher – sie schoben sich unaufhörlich an ihr vorbei, was mit jedem Schubs von der Seite für unliebsame Aufruhr in ihrer ohnehin zum Platzen vollen Blase sorgte. Anstatt sich tunlichst für ein Puzzlespiel zu entscheiden, versuchte sie der Menge auszuweichen und sich möglichst unauffällig die Hand in den Schritt zu drücken.

 

Langsam wandelte sich die Furcht der jungen Frau in Panik – hilflos suchend schaute sie sich zu den Seiten um. Hierbei bemerkte sie den Weihnachtsmann, der knapp fünf Meter von ihr entfernt auf einem rot-grün geschmückten, thronähnlichen Stuhl saß, zum ersten Mal. Trotz aller Bedrängnis ihrer Blase realisierte sie, dass er interessiert zu ihr herübersah. Wie alt er war, vermochte sie unter dem künstlichen, weißen Bart nicht einzuschätzen, sein blendend gutes Aussehen hingegen, war durchaus zu erkennen. Allerdings war diese Beobachtung in jenem Moment nicht wichtig – einzig ihr unaufschiebbares Problem hatte noch Platz in ihrem Denken – sie brauchte eine Lösung in Form einer Kloschüssel und das ganz, ganz schnell!

 

Isabella beugte sich unwillkürlich keuchend nach vorn. Es war kaum noch auszuhalten, keinen Millimeter war sie mehr von dem absoluten Kontrollverlust entfernt, der ihr die Blamage ihres Lebens bereiten dürfte.

 


 

Noël war nicht in der Lage, auch nur den kleinsten Augenblick wegzuschauen. Das Mitleid, das er mit der attraktiven Dunkelhaarigen empfand, war ebenso groß, wie die Erregung, die sich bei dem Anblick ihrer unverhohlenen Pee-Desperation in ihm ausbreitete. Glücklicherweise scharten sich so kurz vor Toresschluss, der gleichzeitig den Feierabend seines Aushilfsjobs einläuten würde, keine Kinder mehr um ihn. Einzig die Kunden, die es auf den letzten Drücker schaffen mussten, die noch fehlenden Dinge zu besorgen, hasteten noch im Kaufhaus umher. Unter ihnen auch die herrlich nötig müssende Frau in seinem Alter, die ihm bereits aufgefallen war, als sie die Spielzeugabteilung betreten hatte.

 

Ihr dabei zuzusehen, wie sie sich mit überkreuzten Beinen, die Hand verzweifelt zwischen die Schenkel gepresst, vor dem Regal zusammenkrümmte, ließ seine Lust rasant emporsteigen. Dass sie sich schon lange nicht mehr auf die Auswahl der Spielsachen konzentrieren konnte, war ebenfalls offensichtlich. Jener Eindruck ließ Noëls Penis zu einer prächtigen Erektion anschwellen – unterhalb des Weihnachtsmannkostüms, das glücklicherweise relativ geräumig geschnitten war, wurde es in der rot-weißen Hose spürbar eng. Trotz allen Mitgefühls turnte ihn der Anblick der sich in höchster Pinkelnot befindlichen Isabella wahnsinnig an.

 

Obwohl sie vornübergebeugt dastand, die Finger fest zwischen die Schenkel gedrängt, versuchte sie dennoch, auf der Stelle zu hüpfen – eine Demonstration absoluter Verzweiflung, wie Noël es sehr richtig einschätzte. Ebenso wie sich seine Mutmaßung, sie würde es nicht mehr lange anhalten können, als korrekt erwies. Denn nachdem sie sich das nächstbeste Puzzlespiel gegriffen hatte, um mit verkrampft anmutenden Tippelschritten zur Kasseninsel zu gehen und ihre Einkäufe zu bezahlen, geschah das Unfassbare, das sich als das geilste und bedeutendste Ereignis seines Lebens erweisen sollte: Mit den vollen Papiertüten in den Händen brachen sämtliche Dämme. Sie pinkelte sich haltlos und in nichtendenwollender Weise in die Hose. Während sich ihr Schritt dunkel verfärbte und pitschnass zu glänzen begann, pladderte es wasserfallartig aus ihren Hosenbeinen hervor.

 

Er konnte nicht anders; wie von selbst glitt seine rechte Hand tiefer, rieb unterhalb des braunen Jutesacks, den er sich als Sichtschutz auf den Schoß gelegt hatte, mehrmals kräftig über die pulsierende Ausbeulung hinweg. Bald fühlte er, dass es ihm unweigerlich kam. Der gutaussehenden Fremden dabei zuzuschauen, wie sie sich nach der hocherotischen Female Desperation mit dem irre scharfen Pee Dance nasspinkelte, war eindeutig zu heiß.

Natürlich tat sie ihm auch leid, doch der Orga**us, der Noël in diesem Moment erfasste und gnadenlos mit sich riss, war das Größte überhaupt. Ladung um Ladung jagte der warm-milchige Cocktail durch seinen Schw**z hindurch und schoss in seinen Slip hinein. Indessen war er nicht in der Lage die Augen von der fortwährend pinkelnden Unbekannten zu nehmen, in die er sich auf der Stelle verliebte. Noch nie hatte er eine derart hübsche und gleichzeitig atemberaubend anziehendere Frau gesehen als sie, dessen war Noël sich in diesem Augenblick höchsten Glück- und Geilheitsempfindens sicher.

 


 

Oh nein, wie peinlich, war alles, was Isabella in ihrer kläglichen Situation zu denken imstande war. Ich hab mich total eingepinkelt, das kann nicht wahr sein … Sie fühlte sich bloßgestellt und bis auf die Knochen blamiert. Die Blicke sämtlicher Kunden waren auf sie und ihre tropfnasse Jeans gerichtet, aus der nach wie vor gelbe Rinnsale herausliefen – dies hätte sie noch einigermaßen verschmerzen können, doch dass der sexy Santa ebenfalls dermaßen aufmerksam zu ihr herüberschaute, verstärkte ihre Emotionen der Scham erheblich. Jetzt stehe ich hier mit komplett nasser Hose vor dem echt attraktiven Weihnachtsmann, realisierte sie mit hochroten Wangen, während sie sich vor Verlegenheit am Liebsten tief in ihrem rot-karierten Schal verkrochen hätte.

 

Mit beiden Füßen in der enorm großen, hellgelben Pfütze stehend, sah Isabella den Rotgekleideten plötzlich auf sich zukommen. Bereits im Gehen nahm er sich den weißen Bart aus dem Gesicht und lächelte ihr, kaum dass er bei ihr angekommen war, freundlich zu. Trotz des gutgemeinten Trostversuches schüttelte die Studentin den Kopf und flüsterte niedergeschlagen:

»Das ist mir so schrecklich unangenehm …«

»Ach, alles gut. Mach dir keine Gedanken. Das kann jedem passieren.« Noël grinste weiterhin sympathisch und sah seinem süß-verschämten Gegenüber ermutigend in die Augen.

»Das sagst du so leicht«, gab sie dennoch geknickt zurück, »du bist ja auch nicht nass bis auf die Haut und hast dich mega blamiert.«

»Stimmt«, räumte der Aushilfsweihnachtsmann ein, »stattdessen habe ich jetzt frei und wenn du möchtest, kannst du auf dem Weg nach Hause mein Kostüm überziehen.«

»Oh, gern!« Über Isabellas Gesicht huschte nun ebenfalls ein Lächeln, das jedoch gleich wieder erstarrte, als sie die nachfolgenden Worte hörte:

»Unter einer Bedingung …«

»Und welche wäre das?«

»Dass ich dich begleiten, dir die Taschen tragen und vor allem meinen himmlischen Schutz anbieten darf.« Das Lachen kehrte auf das Gesicht der bildhübschen Studentin zurück:

»Wie könnte ich ein solches Angebot ablehnen?«

 

Nach einer wohltuend erfrischenden Dusche servierte Isabella in ihrer behaglichen Dachgeschosswohnung Amaretto mit Sahne. Das heiße Getränk durch die kühle Schlagsahne zu schlürfen, war für beide ein echter Genuss, doch weitaus süßer als der italienische Mandellikör waren die innigen Blicke, welche sie verliebt miteinander austauschten. So war es nicht verwunderlich, dass Isabellas Herz bei Noëls Bitte um eine Verabredung nach dem Beisammensein mit ihren Familien noch viel aufgeregter zu klopfen begann.

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