Ein spezieller Service – Die Sexy Stimme am Telefon (Kurzgeschichte)

Ein spezieller Service
Die Sexy Stimme am Telefon

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 24.07.2014

Mit meiner akkurat gepackten Reisetasche in der Hand stand ich im Foyer des Hotels und schaute mich um. Exklusiv sah es aus, sehr ansprechend und schick. Nun war ich also hier, dachte ich, allein in dieser fremden Stadt. Mein Mann war zuhause in Hamburg geblieben, während ich wieder einmal beruflich unterwegs war. Zumindest würde der Aufwand sich in finanzieller Hinsicht lohnen – dies war mir von meinem Vorgesetzten bereits in Aussicht gestellt worden. Entschlossen trat ich an den Empfangstresen und nahm meinen Schlüssel für das gebuchte Einzelzimmer entgegen.

 

„Ich darf morgen nicht verschlafen. Ich muss pünktlich zum Termin erscheinen.“ Gleich eines Mantras wiederholten sich diese Sätze permanent in meinem Kopf. Besorgt schaute ich auf den kleinen Reisewecker in meiner Hand, während ich im Hotelzimmer auf der Bettkante saß und überlegte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, dass er kaputtgehen oder die Batterie ihren Geist aufgeben könnte. Ziemlich hoch, beantwortete ich mir diese Frage in meiner aufsteigenden Panik selbst. Ich brauche eine zweite Absicherung, beschloss ich und wählte die Nummer der Rezeption. Dort beauftragte ich den Weckdienst des Hotels, mich am folgenden Morgen um sieben Uhr anzurufen. So würde mir noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Bad und ein kleines Frühstück bleiben.

 

Verschlafen taste ich am nächsten Morgen nach der piepsenden Plastikuhr auf meinem Nachttisch, als auch schon das Telefon an meinem Bett läutete. Wow, staunte ich, das klappt ja hervorragend.

„Ja, Delfs“, meldete ich mich mit müder Stimme. Gleichzeitig streckte ich mich wohlig und seufzte dabei vor Genuss. Heute weiß ich, dass es lasziver geklungen haben musste, als beabsichtigt; zum damaligen Zeitpunkt machte ich mir darüber jedoch keine Gedanken.

„Hier ist Ihr Weckdienst, Frau Delfs. Es ist sieben Uhr“, hörte ich eine angenehme Männerstimme am anderen Ende der Leitung.

„Hmmh, danke“, raunte ich schlaftrunken in den Hörer und atmete tief aus. Der Angestellte des Hotels legte nicht auf, wie er es üblicherweise hätte tun sollen.

„Sie klingen, wenn ich so sagen darf, überaus verführerisch. Bitte verzeihen Sie meine Offenheit“, teilte er mir sein Empfinden mit. Ich schätzte, dass es keineswegs gängig war, spürte aber auch, wie sehr es mir gefiel, dieses schöne Kompliment von ihm zu bekommen. Seine Stimme klang wundervoll an meinem Ohr. Sie hatte ein tiefes, warmes Timbre und sein Ton war freundlich. Automatisch stellte ich mir ein gutaussehendes, weichgezeichnetes Gesicht dazu vor, als ich ihm antwortete:

„Oh, danke. Aber Ihre Stimme ist auch nicht ohne.“ Ich glaubte zu spüren, dass er lächelte. Kess fügte ich hinzu:

„Sie sollten es mit Telefonerotik versuchen.“ Ich lachte leise angesichts meines verwegenen und keineswegs ernst gemeinten Vorschlags.

„Sie meinen, jetzt gleich?“ Ich stutzte, dann aber begriff ich: Er war angeturnter von unserer Situation, als ich glaubte. Und er nahm mein vermeintliches Angebot an.

 

Ich weiß bis heute nicht, ob es am sinnlichen Klang meiner Stimme unmittelbar nach dem Aufwachen lag, dass wir in diese Art von Gespräch gerieten, oder ob es eine höhere Macht war, die mich derart frivol hat mit ihm flirten lassen:

„Warum nicht? Einen Versuch ist es wert.“ Mutig ließ ich mich darauf ein. Was kann schon passieren, es ist doch nur über das Telefon, sagte ich mir. Wir kennen uns nicht und wir wissen nicht, wie der andere jeweils aussieht, falls wir uns innerhalb des Hauses über den Weg laufen sollten.

Beruhigt und inzwischen ebenfalls ein wenig angeheizt hörte ich seinen Vorstoß in die Richtung, die ich leichtsinnigerweise vorgeschlagen hatte:

„Lass mich raten, du trägst nichts weiter als ein hauchzartes Nachthemd, eines, durch das ich deine hübschen Brüste erahnen könnte, wenn ich bei dir wäre, hm?“ Seine Tonlage war dunkler geworden, er sprach leiser. Zudem war er übergangslos vom formellen ‚Sie‘ zu einem vertrauten ‚Du‘ übergegangen. Ein Kribbeln jagte über meine Haut, direkt in meinen Schoß. Ich schaute an mir herunter und antwortete wahrheitsgemäß:

„So ähnlich. Es ist ein kurzes Negligé. Ein Schwarzes mit Spitze am Ausschnitt.“

„Mmh …“, schwärmte er, „wie aufregend. Ich würde den Stoff und deine zarte Haut darunter gern berühren.“ Ich lächelte; er machte seine Sache gut. Vor allem aber machte er weiter:

„Mit meinem Finger streichle ich die empfindliche Haut deiner Brustwarzen, bis sie sich hart aufrichten. Stell dir vor, wie ich dir gegenübersitze und es kaum erwarten kann, sie endlich mit meiner Zunge zu liebkosen und zwischen meine Lippen zu nehmen. Sie werden sich noch härter aufstellen, und du wirst das Gefühl genießen, wenn ich sanft an ihnen sauge.“

 

Aber ja, ich war sicher, dass er mit dieser verruchten Annahme Recht hatte. Ein süßes Ziehen durchfuhr meinen Unterkörper. Was sollte ich hierauf entgegnen? Durfte ich dieses Gespräch als verheiratete Frau überhaupt führen? Durfte es mir derart gut gefallen? Skrupel machten sich in mir breit. Der sympathische Mann vom Weckdienst hielt mein Schweigen berechtigterweise für Zustimmung. Ich wunderte mich, dass ihm ein solches Telefonat ohne weiteres möglich war.

„Bist du allein?“, fragte ich daher nach.

„Hm, ja. Ich habe mein eigenes Büro. Nicht groß, aber ungestört. Sag mal, bekommst du auch so große Lust von dem, was wir hier tun?“ Den letzten Satz flüsterte er. Nach wie vor ging mir seine Stimme tief unter die Haut. Ich nickte, was er selbstverständlich nicht sehen konnte, daher fügte ich schnell an, dass mir durchaus warm davon wurde.

„Bei mir ist es mehr als nur das. Viel mehr. Ich würde dich tatsächlich gern sehen. Dich an Körperstellen verwöhnen, wo es dich durchdrehen lässt und jeden deiner noch so geheimsten Wünsche erfüllen“, war seine Reaktion, die mein Herz schneller klopfen ließ.

Längst hatte ich seine Erregung bemerkt. Sein Atem ging schnell und seine Stimme hatte einen besonderen Unterton. Gott, wie sehr er mir damit schmeichelte. Er verwöhnte mein Ego und gab mir das wunderschöne Gefühl, begehrt zu werden, das ich von meinem Mann schon viel zu lange vermisste. Mein Mann, natürlich – erneut beschlichen mich Zweifel an meinem Handeln.

„Nun muss ich aber wirklich aus dem Bett, sonst komme ich zu spät“, beeilte ich mich daher zu sagen und beendete unseren herrlich unanständigen Dialog.

 

Aufgewühlt streifte ich mein Hemdchen ab und machte mich auf den Weg in das angrenzende Bad. Dort ließ ich mir Wasser in die Badewanne laufen und legte mich aufgeregt hinein. Mir war, als hörte ich ihn noch immer – seine sexy Stimme prickelte wie Champagner in mir nach. Unser Gespräch hatte ihn zweifelsohne scharfgemacht. Zu gern hätte ich erfahren, ob es so weit ging, dass sich eine Erektion bei ihm abzeichnete. Was er wohl nun, nach dem Auflegen, mit seiner aufgepeitschten Geilheit tat? Ob er sich selbst berührte …?

Ich brauchte diese Fragen in meinen Gedanken nicht fortzuführen, da sich augenblicklich die dazugehörigen Bilder einstellten. Ich sah zwei kräftige Männerhände, die Knopf und Reißverschluss einer engsitzenden Jeans öffneten. Einen beachtlichen Penis, der hart daraus hervorsprang und sogleich in die rechte Hand genommen wurde. Sie umschloss den Schaft, die Spitze schaute oben heraus. Kleine Perlen der Lust drangen aus ihrer Öffnung hervor, während die Faust sich mit zunehmendem Tempo am mächtigen Phallus auf und ab bewegte.

 

Diese Art von Kopfkino bewog mich, auch meinem eigenen Verlangen nachzugeben. Ich stellte meine Beine auf und ließ sie seitlich auseinanderfallen. Das warme Wasser umspülte mein Liebesdelta und kitzelte mich verlockend. Wie von selbst glitt meine Hand durch den duftenden Schaum und fand das Zentrum meiner Lust. Ich streichelte die kleine, sich aufrichtende Perle ausgiebig. Meine Lüsternheit nahm zu, die Bilder in meiner Vorstellung wurden zu einem Erotikfilm, der kein Detail ausließ. Ich rieb mich stöhnend, schob lustvoll zwei meiner Finger in meine glitschige Mitte und sah ihm schamlos zu, wie er in meiner Fantasie seinem Höhepunkt entgegenraste. Nicht lange und sein Sperma ergoss sich über seine Hand und sein Hemd.

Nun war auch mein Orgasmus nicht mehr fern. Welch’ ein Genuss, was für eine Wohltat. Ich keuchte leise, die Spitzen meiner Brüste stellten sich auf und wurden fest. Als ich daran dachte, dass es seine Hand sein könnte, die mich streichelte, überwältigte mich ein berauschend schönes Finale. Ich biss mir auf die Unterlippe, um vor Wonne nicht aufzuschreien, derart gewaltig überkam es mich. Es hielt extrem lange an und gab mir das Gefühl, in ein anderes Universum katapultiert worden zu sein.

 

Viel Ruhe zum Verschnaufen gönnte ich mir anschließend nicht, da der Blick auf die Uhr mich zur Eile antrieb. So blieb glücklicherweise auch kaum Zeit für ein schlechtes Gewissen meinem Gatten gegenüber, das bereits mahnend den Zeigefinger hob.

Ich schaffte es rechtzeitig zu meinem Kunden; meine Geschäftsverhandlung wurde ein voller Erfolg. Von allen Seiten gratulierte man mir zu diesem gelungenen Vertragsabschluss und lud mich ein, auf diesen Erfolg gemeinsam anzustoßen. Es wurde spät, die spontane, feuchtfröhliche Feier zog sich länger hin als geplant.

 

Zurück in meinem Hotelzimmer entschied ich mich aus einer angeheiterten Laune heraus, mir für den nächsten Tag erneut ‚meinen‘ Weckdienst zu bestellen. Ich war vom Alkohol enthemmt, hatte jeden Gedanken an meine Ehe in Hamburg beiseitegeschoben. Nur ein einziges Mal noch wollte ich das Kribbeln im Bauch spüren, wenn ich seine reizvolle Stimme hörte. Am nächsten Vormittag würde ich ohnehin abreisen, daher spielte es keine Rolle mehr, befand ich. Zudem erschien mir mein Vorhaben mit reichlich Alkohol im Blut bei Weitem nicht so verwerflich, wie noch zu Beginn dieses Tages.

Da ich am folgenden Morgen keine Terminverpflichtungen hatte, bat ich den Nachtportier, neun Uhr als Weckzeit für mich zu notieren.

„Gern, ich werde es Herrn Jansen ausrichten“, versicherte er mir.

Der winzige Reisewecker kam nicht noch einmal zum Einsatz; ich freute mich darauf, von der wohl erotischsten Stimme geweckt zu werden, die jemals mein Ohr erreicht hatte. Und auf all die schönen Dinge, die sie mir wieder zuflüstern würde.

 

Statt ihrer vernahm ich jedoch ein Klopfen an meiner Zimmertür. Punktgenau um neun Uhr am nächsten Morgen. Irritiert setzte ich mich in meinem Bett auf. Ich fragte mich, wer vor der Tür stehen könne, und aus welchem Grund das Telefon nicht klingelte. Hatte der Portier vergessen, meine Weckbitte weiterzugeben? Suchend schaute ich mich nach einem Bade- oder Morgenmantel um. Da jedoch nichts griffbereit lag, das ich mir auf die Schnelle hätte überstreifen können, ging ich, lediglich mit meinem knappen Negligé bekleidet, zur Tür.

 

Verdutzt öffnete ich und schaute dem unbekannten Mann fragend ins Gesicht, der mit einer Kaffeetasse in der Hand vor mir stand.

„Guten Morgen, es ist neun Uhr“, begrüßte er mich lächelnd. Ich erkannte die Stimme sofort – er war der Mann vom Weckdienst. Er hatte es wirklich getan und war zu mir gekommen! Aufregung machte sich in mir breit. Was sollte ich nur tun? Ohne es bewusst zu steuern, lächelte ich ebenfalls. Ich freute mich über sein unerwartetes Erscheinen, wie ich mir selbst eingestehen musste.

„Da der schönste Auftrag gleichzeitig auf mein Schichtende fällt, kommst du in den Genuss dieses speziellen Services“, erklärte er mir mit samtiger Stimme. Ich hörte mich wie von fern sprechen, als ich ihn zu mir herein bat. Obgleich ich wusste, dass ich mit dem Feuer spielte, konnte ich nicht widerstehen. Natürlich war er nicht hier, um mir, als besondere Leistung des Hauses, persönlich einen frischen Kaffee zu bringen. Nein, ich wusste, dass ein anderer, sehr viel pikanterer Grund ihn zu meinem Zimmer geführt hatte.

 

Die Porzellantasse stellte ich zur Seite, gleich darauf trat ich einen Schritt auf ihn zu. Er sah ganz anders aus, als ich ihn mir vorgestellt hatte: herber, kantiger, seine Gesichtszüge nicht so soft. Dennoch gefiel er mir, seine Augen blitzten und er hatte diese charmante Art zu zwinkern, wenn er mit mir sprach. Irgendwie verschwörerisch. Wir zwei sind Verbündete, schien er mir auf diese Art zu sagen. Und er hatte Recht, verbündet waren wir wirklich. Alliiert im Kampf mit meinem schlechten Gewissen und meinem inneren Schweinehund, der mir ständig zurief, dass einmal keinmal ist und dass es nichts bedeutete, hier und heute mit diesem ungemein charismatischen Mitarbeiter des Hotels zu schlafen.

Bevor ich meine Zweifel jedoch ausweiten konnte, wurde ich in zwei kräftige Arme gezogen. Ich schaute in funkelnde Augen, die mir sagten, dass alles in Ordnung sei. Er küsste mich, einfach so. Es fühlte sich wundervoll an. Nach der Nachtschicht zierten Bartstoppeln seine Wangen; sie kitzelten mein Gesicht, als unsere Lippen sich berührten und seine Zunge zärtlich mit meiner spielte. Sein Kuss war ein völlig anderer, als die, die ich innerhalb meiner Ehe bekam. Dieser war heißer, von purer Lust geprägt.

„Du bist erheblich attraktiver, als ich zu träumen gewagt hatte“, flüsterte er und schob seine Hände unter den Hauch von Stoff, den ich am Körper trug. Wie am Tag zuvor flossen seine Komplimente nur so in mich hinein. Sie taten mir gut, und ich spürte, wie sehr sie mir seit Jahren fehlten. Er streichelte meinen Rücken hinauf und presste mich gleichzeitig an sich. Seine Küsse erreichten meinen Hals. Ich legte meinen Kopf zurück und stöhnte leise.

„Ich heiße übrigens Christoph“, stellte er sich murmelnd vor.

„Nina“, erwiderte ich kurz. Ich fühlte, dass er mich auf seine Arme hob und mich auf das Bett legte, das von der Nacht noch warm war.

 

Er kam zu mir in das Einzelbett. Eng schmiegten wir uns aneinander. Wieder küsste er mich, seine Finger spielten mit meinen Haaren, drehten sie spielerisch zu Locken auf.

„Gestern hast du mich komplett verrückt gemacht, weißt du das? So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt. Ich konnte nicht anders, ich musste dich heute treffen. Ich hoffe, du nimmst mir meinen Überfall nicht übel?“ ich schüttelte den Kopf, unfähig etwas zu sagen. Seine Stimme zog mich komplett in ihren Bann. Sie elektrisierte mich, ließ mich die Welt außerhalb dieses Hotelzimmers ausblenden.

Die Feuchtigkeit meiner Erregung war deutlich spürbar. Sie breitete sich zwischen meinen Schenkeln aus und zeigte mir, wie sehr ich mich nach Christophs Körper sehnte. Von liebevollen Worten begleitet, streifte er mir das hauchzarte Wäschestück ab und ließ es hinter sich fallen. Gleich darauf begann er, sich selbst zu entkleiden. Ich half ihm, konnte es kaum erwarten, ihn endlich zu spüren.

 

Bald schon hob er sich auf mich. Gleichzeitig zog ich ihn zu mir herunter. Vergessen war mein Zuhause in Hamburg, mein Mann Thomas, der um diese Zeit in seinem Architekturbüro saß und arbeitete. Ich konzentrierte mich einzig auf Christoph, der in diesem Augenblick von meiner immensen Nässe getragen, widerstandslos in mich glitt. Sein prächtiger Schwanz füllte mich komplett aus. Er bewegte sich zu Beginn nur langsam, als würde er jede Sekunde mit allen Sinnen genießen wollen. Seine Stimme berührte meine Seele, stöhnend flüsterte er mir Obszönitäten in mein Ohr, die mein Blut zum Kochen brachten. Ich wurde heißer und heißer, glaubte, unter seinem maskulinen Körper zu zergehen.

Er hob meine Beine über seine Schultern, legte seine Hände um meine Fußknöchel und drang auf diese Art tiefer in mich ein, als ich es je zuvor mit einem Mann erlebt hatte. Ich schrie auf vor Wollust – mein Gefühl war kaum noch steigerbar. Ihm schien es ähnlich zu ergehen, auch er keuchte unbeherrscht, als er immer wieder kraftvoll in meine heiße Enge stieß. Seine Augen geschlossen, erreichte er bald seinen Höhepunkt. Ich schaute zu ihm empor – seine Lust hautnah zu erleben gab auch mir den letzten Anreiz, mich in diesem alles beherrschenden Gefühl zu verlieren. Das Gesicht vor Anstrengung verzehrt, kämpfte er mit dem Rest seiner Selbstbeherrschung, bevor er sich ihr endgültig ergab. Sein stahlharter Penis verhärtete sich noch einmal stärker. Er zuckte tief in mir, dehnte mich und stimulierte jede meiner erogenen Nervenfasern. Nun war es auch bei mir so weit:

„Jetzt Christoph, jetzt“, rief ich ihm entgegen, als ich von einem spitzen Aufschrei begleitet kam. Ähnlich einer Explosion entlud sich meine aufgestaute Lust und ließ mich kleine Sternchen sehen. Sie blitzten farbenfroh vor meinen Augen, dennoch entging mir nicht, dass auch Mr. Sexy-Voice jede Zurückhaltung hinter sich ließ. Er warf den Kopf in den Nacken und mit einem wollüstig gestöhnten:

„Mhmmmh, ja! Oh Nina, ja!“, schoss er seinen sahnigen Lustcocktail tief in mich. Hierbei presste er sich so weit in meine feuchtwarme Höhle hinein, wie es ihm möglich war.

 

Noch mit geschlossenen Lidern küsste er anschließend meine Fußsohlen und meine Zehen, dann nahm er meine Beine von seinen Schultern und ließ sich auf meinen erhitzten Körper sinken. Auf die Ellenbogen gestützt, streichelte er mein Gesicht. Er sagte nicht mehr viel, nur noch diesen einen Satz:

„Sollte es dich wieder einmal nach Frankfurt verschlagen, dann weißt du, wo du mich findest.“

VG Wort