Symbolbild: Erstellt mit KI-Unterstützung
Es gehörte zu ihren speziellen Vorlieben, mit dem Besuch der Toilette zu warten, bis sie es nicht mehr aushielt und so sehr pinkeln musste, dass ihr Körper drohte, die Kontrolle aufzugeben. Sophie liebte dieses heimliche Vergnügen und praktizierte es, wo immer es ging.
Heute saß sie in einem kleinen Künstler-Bistro im Herzen der City. Ihr Puls hämmerte bis zum Hals als sie, mit einer aufgeblätterten Zeitschrift vor sich, ihren Cappuccino trank und die übereinandergeschlagenen Beine fest zusammenpresste. Wie weit sie es wohl diesmal würde hinauszögern können? Zu ihrer Beruhigung behielt sie das Zeichen an der Wand im Blick, welches ihr den Weg zu den WCs wies. Gut, beschwichtigte sie sich, dort, die Treppe hinunter, befindet sich das Klo, es kann nichts schiefgehen. Äußerlich ruhig las sie oberhalb des Tisches in ihrem Modemagazin, während unterhalb der Holzplatte Delikates vor sich ging.
Wenige Meter entfernt saß Sammy vor seinem Kaffeebecher. Seit ihm erstmals aufgefallen war, dass die hübsche Blonde es zu vermeiden schien, die Toilette aufzusuchen, hatte er sie nicht mehr aus den Augen gelassen. Sein dunkles Haar vor das Gesicht gezogen, beobachtete er wie gebannt jede Bewegung – das nervöse Wechseln ihres Überschlagbeins und ihr dezentes Rutschen mit dem Po auf der Sitzfläche des Stuhls. Wie unübersehbar sie muss, realisierte er, wie mega hot das ist … Ganz von selbst richtete sein Penis sich auf, wurde mit jeder ihrer Gesten härter. Keinen Ausblick der Welt hätte er mit diesem eintauschen wollen – eine attraktive Frau in heftiger Verzweiflung zu erleben, trieb seine Lust seit jeher steil nach oben.
Sein Aufenthalt dehnte sich länger aus als geplant. Ursprünglich hatte es nicht mehr als ein schneller Koffeinkick zwischendurch werden sollen, doch aufgrund des faszinierenden Anblicks zwei Tische weiter blieb der junge Musiker wie angenagelt sitzen. Nein, an ein Verlassen des Bistros war nicht zu denken – seine Libido befahl ihm, dortzubleiben, und verlieh der Forderung Nachdruck, indem es ihm ein wohliges Kribbeln durch den Unterleib schickte. Er bestellte sich einen zweiten Becher Kaffee und genoss weiterhin jenes stimulierende Schauspiel, das sich ihm keine vier Meter entfernt darbot.
Sophie trank den letzten Schluck des Cappuccinos aus der Tasse; das warme Getränk schien geradewegs in ihre Blase durchzulaufen. Inzwischen war sie über die Grenze des Wohlfühlens hinaus und die Situation mit ihrem enormen Druck wurde langsam brenzlig.
Oh, war da was? Lief schon etwas? Für einen winzigen Moment erschrak sie und schob sich, einem Reflex nachgebend, eilig eine Hand zwischen die Schenkel. Nur das nicht! Zu ihrer Erleichterung hatte es sich bei dem flüchtigen Kribbeln jedoch um einen falschen Alarm gehandelt, sodass sie die Finger zurückzog und sich verschämt umschaute. Sie hoffte inständig, dass ihre überhastete Geste niemandem aufgefallen war, zu gern wollte sie die Aktion unentdeckt fortsetzen. Natürlich war ihr bewusst, dass es ein buchstäbliches Spiel mit dem Feuer war, doch wo bliebe der Kitzel, wenn sie derart früh abbrechen würde? Unruhig mit dem Bein wackelnd, blickte sie weiterhin in die Illustrierte ohne sich wirklich auf den Inhalt konzentrieren zu können.
Lächelnd stellte die Servicekraft den Becher dampfenden Kaffees vor dem jungen Mann auf den Tisch. Dieser dankte ihr und zahlte die Rechnung sofort. Währenddessen behielt er die hübsche Sophie fest im Blick, wobei ihm ihre zunehmende Rastlosigkeit nicht entging. Ohne Frage war ihm ihr fieberhaftes Tasten in den Schritt aufgefallen, bevor sie dazu übergegangen war, hektisch mit dem Fuß zu wippen und sich des Öfteren mit zusammengekniffenen Lippen nach vorn zu krümmen. Er sah ihr deutlich an, wie verdammt nötig es bereits war; dass sie es zu kaschieren versuchte, erhöhte den Reiz zusätzlich. Sein Phallus pochte ungeduldig, erste Lusttröpfchen quollen aus der prallen Spitze hervor. Sammy malte sich aus, wie massiv der Druck und wie unerträglich das Gefühl ihrer übervollen Blase sein musste. Gedanken wie diese trieben ihn weit über das Maß der gewöhnlichen Erregung hinaus. Er hob seinen Kaffeebecher an, und als er sah, dass Sophie im Begriff war, von ihrem Stuhl aufzustehen, linste er verstohlen über den Rand zu ihr hinüber.
Es wird Zeit fürs Klo, beschloss sie und nahm das linke Bein von ihrem rechten herunter. Schnell erhob sie sich, zupfte den engen Minirock in Form und ging sogleich in die Knie. Sie sog scharf die Luft ein – es war bereits knapp, sehr knapp …
Eilig wandte sie sich in Richtung Treppe und tippelte mit eng zusammengehaltenen Beinen die Stufen hinunter, dem rettenden WC entgegen. Oh, wie extrem sie musste, wie wahnsinnig es nach außen drängte! So ausdauernd wie heute hatte sie sich selten herausgefordert, doch das Warten erhöhte den Spaß enorm. Je mächtiger der Druck wurde, desto höher stieg ihre Lustkurve an. Während des Gehens fühlte sie die glitschige Feuchtigkeit sich verheißungsvoll ausbreiten. Sie konnte es kaum noch erwarten, auch dieses selbst gewählte Desperation-Abenteuer mit einem berauschenden Orgasmus ausklingen lassen.
Sie erblickte sie bereits von Weitem: die erlösende Tür. Dem Himmel sei Dank! Die Schenkel bei jedem Schritt gegeneinander reibend, lief sie mühevoll zum Ende des Gangs. Dort angelangt betätigte sie die Klinke und sah gleichzeitig den Zettel, der mit einem Klebestreifen am Türblatt befestigt war. Auf ihm war zu lesen, dass sowohl die Damen- als auch die Herrentoilette wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb gestellt wäre und die Gäste gebeten würden, die WCs im Eiscafé gegenüber aufzusuchen.
Du meine Güte, nur das nicht! Sie musste pinkeln wie nie zuvor und stand vor einer verschlossenen Klotür! Der Druck in ihrer Blase war gigantisch – nicht mehr lange und sie würde die Kontrolle über ihren Schließmuskel verlieren. Es gab nur eine Chance: die Eisdiele auf der anderen Straßenseite! Bis dorthin musste sie durchhalten. Denn bis nach Hause, so viel war klar, würde sie es in keinem Fall schaffen.
Nun galt es, sich den Schreck und die damit verbundene Zwangslage nicht anmerken zu lassen. Niemand sollte erahnen können, wie sehr die Mitteilung sie aus der Fassung gebracht hatte. Um Beherrschung ringend nahm sie die Stufen zurück nach oben. In der Zwischenzeit bereute sie jeden Schluck des vielen stillen Wassers, das sie, um ihr Spiel spannender zu gestalten, vor ihrem Aufbruch getrunken hatte.
Während Sammy darauf wartete, dass die aufregende Unbekannte vom Toilettenbereich zurückkehren würde, strich er sich die Haarsträhnen aus dem Gesicht und blätterte flüchtig durch die Seiten einer herumliegenden Musikzeitschrift. Sie wird erleichtert sein, vermutete er, was sonst? Schade … Dennoch war es eine unvergessliche Szenerie, die die junge Frau ihm geboten hatte, die ihn, so war er sich sicher, in so manchen seiner erotischen Träume begleiten dürfte.
Mit einem letzten Schluck leerte er den Kaffeepott. Er spürte ebenfalls einen nicht unerheblichen Drang seiner Blase, den er jedoch, wie er meinte, bis zur Rückkehr in seine Wohnung bequem würde aushalten können.
Die Augen durchgehend auf die Treppe geheftet, erblickte er sie sofort. Allerdings wirkte sie nicht wie erwartet befreit, sondern das Gegenteil schien der Fall zu sein. Ihr zögernder Gang, der unglückliche Ausdruck in ihrem Gesicht … Zum zweiten Mal an diesem Nachmittag versteifte sich sein Penis übergangslos – sie muss noch immer, wie er eindeutig feststellte.
Resigniert kehrte Sophie an ihren Tisch zurück. Sie hatte keine Zeit zu verlieren, wollte nur rasch die Bedienung zur Begleichung der Rechnung heranrufen. Den Tränen nahe fragte sie sich, ob sie es bei diesem Mal zu weit getrieben hatte.
Sie ließ sich auf dem Stuhl nieder, presste die Beine fest zusammen und beugte sich zur Entlastung ihrer Blase nach vorn. Hierbei hob sie den Kopf, um nach der Serviererin zu winken. Im selben Augenblick bemerkte sie den lässig gekleideten Mann mit den dunkelbraunen Haaren, der geradewegs zu ihr herübersah. Herrje – wie lange er ihr wohl schon zuschaute? Verbissen mühte sie sich, ihre Aufregung im Griff zu behalten, was jedoch nicht gelang.
Nach dem Bezahlen behielt sie die Tasche auf dem Schoß. Eine gute Gelegenheit, sich in ihrem Schutz diskret die Hand zwischen die Schenkel zu drücken, bevor sie das Portemonnaie zurück in den kleinen Rucksack steckte. Jetzt aber nichts wie raus hier! Verkrampft erhob sie sich und strebte dem Ausgang des Bistros entgegen. Nur einmal über die Straße, dann bist du da. Dann darfst du endlich pinkeln, motivierte sie sich selbst.
Voller Zuversicht, sich sogleich auf das ersehnte WC setzen zu können, erstürmte Sophie den gut besuchten Eissalon. Als sie jedoch die lange Schlange erblickte, die sich vor den Klos gebildet hatte, erstarb diese Hoffnung umgehend. Es war ein warmer Sommertag; nicht nur die unzähligen Gäste des Eiscafés, sondern auch die des Szene-Bistros, aus dem sie kam, standen dort an. Nie und nimmer würde sie die Wartezeit trocken überstehen. Was sollte sie nur tun? Zum zweiten Mal sammelten sich Tränen in ihren Augen. Wenn doch nur die Toilette drüben nicht abgesperrt gewesen wäre. Nun muss ich mich hier anstellen, haderte sie verzagt, und mich womöglich vor allen Leuten nassmachen.
Von einem Fuß auf den anderen wechselnd, trat sie leise wimmernd auf der Stelle, als sie plötzlich eine kräftige Hand in ihrer spürte, die sie, ohne ein Wort zu verlieren, mit sich fortzog. Perplex stolperte sie hinterher, wobei sie erkannte, dass es sich um den unkonventionell aussehenden Besucher des Bistros handelte, der sie wie selbstverständlich mit sich nahm.
»He, das geht nicht …«, protestierte sie außer Atem, »mein Platz in der Reihe, ich kann da nicht weg!«
Als sie hintereinander auf die Straße gelangten, wandte er den Kopf und schaute sie wissend an.
»Längst kapiert. Ich bin übrigens Sammy.« Nach seiner lapidaren Vorstellung war er im Begriff, sie in einen der nebenliegenden Hauseingänge zu ziehen, doch dieses Unterfangen stoppte Sophie jäh. Ihre Blase pochte heftig. Der massive Druck zwang die junge Frau mehrmals in die Knie, während sie die Absicht des Fremden zu verstehen versuchte.
»Wieso holst du mich dann vom WC weg?«
»Ich wohne hier …« Er deutete mit dem Daumen auf das mehrstöckige Haus, vor dem sie sich befanden.
»Bei mir brauchst du nicht anzustehen.« Ohne dass sie es steuern konnte, huschte ein Lächeln über Sophies Mund. Und obwohl sie ihrem spontanen Retter dankbar war, schoben sich Bedenken nach vorn:
»Aber ich kenne dich gar nicht, ich kann doch nicht einfach mit dir gehen.« Hibbelig und mit überkreuzten Beinen stand sie vor ihm. Sein Blick aus braunen Augen lief an ihr herunter und zeigte einen Ausdruck, den sie zu deuten nicht in der Lage war. Einen Atemzug später stellte er die entscheidende Frage:
»Es ist verdammt dringend, oder?« Er bemühte sich, die Lüsternheit in seiner Stimme zu verbergen. Ja, dringend, und wie!, brüllte es in ihr, während sie ihm stumm zunickte. Sie hatte keine Wahl – wenn sie schnellstens zu einem Klo kommen wollte, blieb ihr nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen.
»Dann los!«, forderte der Rockmusiker sie auf, ergriff erneut ihre Hand und trat gemeinsam mit ihr in den kühlen Hausflur des Gebäudes.
Die Fingerspitzen in ihre drängende Mitte gedrückt, stolperte sie ihm in das Treppenhaus nach. Vor dem Aufzug, den Sammy per Knopfdruck zu ihnen orderte, hielten sie an. Wartend betrachtete er ihren rechten Arm, an dessen Ende die Hand unterhalb des kurzen Rocks verschwunden war – dies reichte aus, seine Erektion auf der Stelle zu vergrößern. Sein Schritt wölbte sich sichtbar nach außen, wovon Sophie in ihrem Zustand jedoch keine Notiz nahm.
»Ich kann es fast nicht mehr halten«, flüsterte sie zitternd, wobei ihre eigenen Worte, nun, da erneut eine Toilette greifbar war, sie wieder anturnten.
»Ich sehe es«, antwortete er knapp und spürte gleichzeitig, dass das Geschehen ihm beinahe die Hose sprengte.
»Was war los im Bistro? Warum ging es dort nicht?«
»Geschlossen, Reparaturen.« Ihr fiel das Antworten schwer, zudem vermied sie es, tief einzuatmen.
Da seine Begleiterin den Blick gesenkt hielt, nutzte er die Gelegenheit, sie aus der Nähe zu betrachten. Ja, sie gefiel ihm – lange, blonde Locken, eine tolle, schlanke Figur und geschätzte fünfundzwanzig Jahre alt. So heiß und so verlockend desperate, begann er zu träumen, als ihre bebende Stimme ihn jäh aus seinen Gedanken riss:
»Wann kommt er denn endlich?« Sie ging neben ihm in die Hocke, die Ferse dabei fest vor ihre Muschi gepresst.
»Es geht nicht mehr … Oh Sammy, ich mach mich gleich nass!«, hörte er sie von unten jammern.
»Halte durch«, sprach er ihr Mut zu, »bald sind wir oben, dann hast du es geschafft!« So recht konnte er es noch nicht glauben. Stand er wirklich mit einer stahlharten Latte in seinem kargen Hausflur, ein bildhübsches Mädel vor ihm hockend, die Blase zum Platzen voll? Die sich aufschiebende Fahrstuhltür unterbrach seine Überlegungen.
»Mach schnell«, rief Sophie ihm zu und streckte ihm ihre freie Hand entgegen. Während er sie auf die Füße zog, pulsierte sein Harter derart kräftig, dass er nicht weit davon entfernt war, zu kommen. Dies war ohne Frage der erotischste Tag seines Lebens.
In der Aufzugskabine lief sie wie getrieben umher, die Finger beider Hände unter ihrem Rock.
»In welche Etage müssen wir?«
»Nach ganz oben«, gab er erhitzt zurück, was Sophie ihm mit einem bitteren Seufzen quittierte.
Kurz darauf später stoppte der Lift. Die Stahltür öffnete sich und der Eingang seiner Wohnung wurde sichtbar.
»Da sind wir. Hier wohne ich.«
»Oh, endlich! Gott sei Dank!«
Er brauchte nur einen Handgriff, um ihr aufzuschließen. Im Türrahmen stehend, zeigte er in den Flur. Seine Stimme klang vor Geilheit rau:
»Geradeaus, dann gleich rechts …« Hastig und sich weiterhin zupressend rannte Sophie auf den beschriebenen Raum zu, warf den Rucksack ungeachtet an die Seite und fiel fast in das winzige Bad hinein. Sie schlug die Tür hektisch hinter sich zu, und als sie die WC-Schüssel nur sah, begann es schonungslos in ihr Höschen zu laufen. Sie war außerstande, es zu verhindern. Vollkommen machtlos fühlte sie, wie der Stoff ihres Slips bis zum Po hinauf nass wurde.
Nur mit allergrößter Anstrengung gelang es ihr, sich den triefnassen, roten Slip herunterzureißen und das Hinterteil über die Porzellanschüssel zu halten. Nun brach auch der letzte Damm und laut plätschernd schoss ihr gelber Urinstrahl in das Klo hinein. Erleichtert stöhnte sie auf, als es heiß und in großer Menge aus ihr herausströmte. Es wollte nicht aufhören; ein zufriedenes Grinsen breitete sich ebenso flächendeckend auf ihrem Gesicht aus, wie sich die Lust in ihrem Unterleib ausdehnte.
Indessen lehnte Sammy an der Badezimmertür und lauschte dem geräuschvollen Pinkeln, das sich mit ihrem entspannten Aufstöhnen mischte. Wie geil die Süße pisst, dachte er, das Ohr an das Türblatt gelegt. Sein Steifer zuckte und tanzte, er befand sich dermaßen kurz vor einem Orgasmus, dass er nicht anders konnte, als den Reißverschluss der schwarzen Jeans herunterzuziehen und seine pulsierende Erektion herauszuholen. Ein einziges Reiben seiner Vorhaut über die verdickte, lustnasse Eichel reichte aus, um ihn, von den prasselnden Geräuschen aus dem Bad begleitet, überwältigend kommen zu lassen. Er stöhnte unterdrückt auf und stützte den Kopf an die Türzarge, während die Samenflüssigkeit heiß und rhythmisch durch seinen stahlharten Schwanz jagte. Es nahm gefühlt kein Ende – beträchtliche Kontraktionen und ein gefühlsintensives Pumpen durchzogen seine Faust, die er anhaltend über Schaft und Spitze bewegte. Als er nach einem letzten leisen Stöhnen in seine Hand sah, erblickte er sein warmes, milchiges Ejakulat, welches sich in großer Menge darin verteilte.
Mit offenstehender Hose ging er in die Küche, spülte sich die Handinnenfläche unter laufendem Wasser ab und tupfte sich die Eichel mit einem Papiertuch trocken. Gleich darauf schob er seinen Penis zurück in die abgewetzte Jeans. Keine Sekunde zu früh – kaum hatte er den Zipper nach oben gezogen, hörte er durch die Wand hindurch die Toilettenspülung rauschen. Von dem Druck der aufgestauten Geilheit befreit, spürte er, wie nötig auch er inzwischen pinkeln musste.
Entschlossen klopfte er an die Tür zum Bad.
»Darf ich reinkommen?«
»Ja, klar«, ertönte es von innen.
Sammy trat ein und erblickte seinen verführerischen Gast mit dem sexy, roten Tanga in der Hand vor dem Waschbecken stehen.
»Ich wasche ihn eben aus, er ist nass geworden. Ist doch okay?«, lautete ihre laxe Erklärung, die Frage zugleich war.
»Na klar, kein Thema.« Wie von selbst kamen die Worte aus seinem Mund; die Gewissheit, dass sie ohne Höschen vor ihm stand, durchfuhr ihn wie ein knisternder Stromschlag.
»Musst du auch?« Sammy nickte wie in Trance. Sie trägt keinen Slip …
»Doch wohl nicht so sehr wie ich eben, oder?« Sophies Lachen zog ihn magisch an; in seinem Inneren herrschte das Chaos. Was sollte er nur von dieser Frau halten?
»Na ja, schon recht heftig …« Ihre Augen blitzten.
»Habe ich dich etwa angesteckt?« Ein warmes Gefühl für sie, vermischt mit neu erwachter Wollust, stieg in ihm auf. Ohne dass er es verhindern konnte, überzog ein vielsagendes Lächeln sein Gesicht.
»Scheint so.« Seine Blase war bis obenhin gefüllt, es noch länger einzuhalten, fiel ihm schwer, doch die Blondine bewegte sich nicht vom Fleck.
»Ich möchte dir dabei zusehen.« Auffordernd, die Augenbrauen nach oben gezogen, schaute sie ihn an und er begriff im selben Moment, dass sie es ernst meinte. Teilte Sophie seine heißeste Leidenschaft womöglich? Fesselte sie der Reiz des Drucks und des absoluten Kontrollverlusts genauso wie ihn?
Sammy blickte zu ihr und musste ungläubig lachen – vollkommen überwältigt von diesem Zufall, der sich zu verrückt anfühlte, um wahr zu sein. Doch das Funkeln in ihren Augen gab jedem seiner Gedanken recht.
Wenig später stand sie dicht neben ihm, beobachtete genau, wie er seinen Penis aus der geöffneten Jeans und dem heruntergezogenen Bund des schwarzen Slips nahm und ihn unmittelbar über die Toilettenschüssel hielt. In diesem Augenblick sagte keiner von beiden etwas, nur Sammy atmete hörbar bei der einsetzenden Erleichterung auf, die er verspürte, als der goldgelbe Strahl durch seine Harnröhre rauschte. Es brauchte keine Worte, einzig das kaum fassbare Gefühl, einander mit dieser identischen Passion begegnet zu sein, zählte.
Nachdem der letzte Tropfen gefallen, und der Reißverschluss der Jeans wieder geschlossen war, legte Sophie ihre Arme um ihn. Sammy zog sie sofort an sich, noch immer mit diesem ungläubigen Grinsen auf den Lippen, ehe sie sich wie selbstverständlich küssten — intensiv, neugierig und mit dem aufregenden Wissen, dass dies erst der Anfang war.