Tapeten, Farbe, Pinkellust – Anregend nasse Renovierung (Kurzgeschichte)

Tapeten, Farbe, Pinkellust
Anregend nasse Renovierung

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 25.11.2021

Symbolbild: Paar beim Streichen eines Raumes

Schon bei unserer ersten Besichtigung hatte ich mich auf Anhieb verliebt – das alte Häuschen im Grünen war derart süß und voller Potenzial, dass ich nicht anders gekonnt hatte, als beim Durchqueren der Räume durchgehend zu lächeln. Hierbei war das Glück in zweierlei Hinsicht auf meiner Seite: Zum einen übt mein Freund einen gelernten Handwerksberuf aus, was bedeutet, dass er sich von einem sanierungsbedürftigen Gemäuer eher herausgefordert, als abgeschreckt fühlt und zum anderen zeigte er sich ebenso begeistert, wie ich es war. Auch er stellte es sich im Geiste bereits in seinem fertigen Zustand vor – sorgfältig renoviert, hübsch eingerichtet, mit dem atemberaubenden Wasserbett im Schlafzimmer, das wir uns seit langem wünschen.

 

Der Weg zu unserem gemeinsamen Traumhaus war jedoch mit reichlich Schweiß und Muskelkraft gepflastert, wie wir auch dann noch feststellen mussten, als wir uns schon inmitten der abschließenden Arbeiten des Tapezierens und Streichens der Wände befanden.

Es war heiß an diesem Sommertag; vor den Fenstern zwitscherten die Vögel in den Bäumen und im Inneren des zukünftigen Wohnzimmers mühten wir uns mit Tapeten, verschiedenartigen Pinseln und weißer Farbe ab.

 

Um auch die hochliegenden Winkel zu erreichen, war Matthias auf einen hölzernen Hocker gestiegen, von dem aus er die Ecken des Raums bequem mit der Wandfarbe bedecken konnte. Ich hingegen hatte mir die unteren Bereiche vorgenommen, weshalb ich auf dem mit Zeitungspapier bedeckten Boden saß und mit nur wenig handwerklichem Talent mein Bestes gab.

»Ich könnt’ ne Pause gebrauchen«, hörte ich meinen Freund nach einer Weile von oben anmerken.

»Echt, so früh? Lass’ uns doch lieber noch was schaffen …«, versuchte ich, seine Aufforderung nach einer Unterbrechung zu verschieben. Meines Erachtens nach kamen wir in diesem Moment ziemlich gut voran – ein Fortschrittsverlauf, den ich um keinen Preis gefährden wollte.

»Später gerne, aber jetzt muss ich erstmal pinkeln.« Anders als bei seinem Pausenwunsch überraschte mich diese Aussage nicht. Schließlich tranken wir aufgrund der hohen Temperatur reichlich Wasser, welches der Logik nach auch wieder hinaus will. Bei mir hielt sich das Drängen der Blase in Grenzen, bemerkte ich, während ich passend zu Matthias’ Anliegen tief in mich hineinhorchte.

»Da ich grad’ hier oben stehe, könnte ich prima auf dich runterstrullen«, scherzte er grinsend in meine Gedanken hinein.

 

Oh Gott, meint er es ernst? Weiß er doch irgendwoher von meinem Fetisch? Fragen wie diese jagten in derselben Sekunde, in der er seinen Spaß ausgesprochen hatte, durch mein Hirn hindurch. Bei jedem Witz dieser Art fragte ich mich, ob Matze, wie ich ihn liebevoll nannte, durch einen x-beliebigen Zufall hinter meine Leidenschaft für Golden Shower gekommen war.

Dass ich ihm die nasse Passion nicht bereits gestanden hatte, war einzig meiner Feigheit zuzuschreiben und der Sorge, mich vor ihm zum Gespött zu machen. Nun aber schien der richtige Augenblick da zu sein, wie ich mit klopfendem Herzen befand – früher oder später hatte ich mir ohnehin vorgenommen, mich meinem Freund zu offenbaren. So raffte ich für die Antwort all meinen Mut zusammen.

 

»Gar keine schlechte Idee«, entgegnete ich zurückhaltend und hörte meiner Stimme an, wie verschüchtert und leicht zittrig sie klang. Dies entging auch Matthias nicht. Irritiert schaute er zu mir herunter, suchte den Blickkontakt und vergewisserte sich:

»Das möchtest du nicht ernsthaft, oder?« Ich sah ihm ebenfalls in die Augen und nickte.

»Doch …«

»Ach komm …« Eindeutig verunsichert wusste Matze nicht mehr, was er glauben durfte. Schüchtern lächelnd und nach wie vor ein wenig verlegen, klärte ich ihn auf:

»Es stimmt wirklich, Schatz, das stelle ich mir irgendwie scharf vor. Weißt du, ich steh da verrückterweise schon lange drauf und male mir solche Pipi-Szenen oft aus. Dann turnt mich allein das Kopfkino total an.« Nun, da es ausgesprochen war, gewann meine Stimme ihre Festigkeit zurück und eine neue, begehrliche Entschlusskraft war aus ihr herauszuhören.

 

Matzes Blick veränderte sich; seit meiner Offenlegung schaute er mich inniger und mit einem sichtlichen Aufflammen sexueller Lust an. Da er in seiner rechten Hand noch immer den Farbpinsel hielt und unser Dialog sein notwendiges Bedürfnis kontinuierlich hatte stärker werden lassen, drückte er sich mittlerweile die Finger der linken fest in den Schoß. Obendrein schob er einen Oberschenkel vor den anderen und knickte dezent ein, was auf ein verdammt heftiges Dringendmüssen hindeutete. Dennoch ließ ihn meine Fetisch-Beichte nicht los:

»Warum hast mir nie davon erzählt? Ich meine, wir sind immerhin seit drei Jahren zusammen.« Hierauf wusste ich nichts zu sagen – da eine Reaktion von mir ausblieb, hakte er nach.

»Hast dich nicht getraut, Süße?« Nun nickte ich zum zweiten Mal an diesem Nachmittag.

»Es war mir peinlich, ich wollte nicht, dass du mich für pervers hältst, oder so …«

»Ach Quatsch«, zauberte er alle Bedenken beiseite und presste sich gleichzeitig die Hand kräftiger in den Schritt. »Wenn du es geil findest, probieren wir das auf jeden Fall aus, und zwar jetzt.« Vor Anstrengung des Einhaltens keuchend fügte er hinzu: »Der Fußboden liegt sowieso grad voller Zeitungen, außerdem wischen wir am Schluss ohnehin noch gründlich durch.«

 

Vollkommen baff von der Selbstverständlichkeit, mit der mein Freund meine verführerischsten Fantasien wahr werden lassen wollte, fehlten mir erneut die Worte.

»Überleg nicht zu lange, sonst p**s ich mir gleich in die Hose«, brachte er die Situation unumwunden auf den Punkt, die ein solch verruchtes Kribbeln in mir auslöste, dass sein Aufruf den ultimativen Startschuss gab.

Kurzentschlossen zog ich mir die dunklen Shorts samt Slip aus und warf beides zusammen mit dem BH und dem ebenfalls schwarzen T-Shirt in die andere Ecke des Zimmers.

Splitternackt lehnte ich den Oberkörper nach hinten, um ihn auf meinen Ellenbogen abzustützen. Zeitgleich spreizte die Beine weit auseinander, wobei ich eindeutig spürte, wie glitschig feucht ich mittlerweile zwischen den Schenkeln geworden war. Die Aussicht auf das Erleben eines realen Golden Showers hatte dafür gesorgt, meine Pinkellust enorm anzuheizen.

»Dann los«, forderte ich Matze mit einem sexy Grinsen auf, während ich den Kopf wartend und mit geschlossenen Augen in den Nacken legte.

 

Zuerst hörte ich das Herunterziehen des Reißverschlusses seiner Jeans, gleich darauf sein befreites Seufzen, kurz bevor Matthias’ harter Urinstrahl meinen Venushügel traf. Es fühlte sich köstlich an – heiß und von einem derart machtvollen Druck begleitet, prasselte es auf mich herunter, dass ich die Dusche unbedingt auf meinem Kitzler wollte. Um dies zu erreichen, hob ich meinen Unterkörper an und bog mich Matzes hellgelbem Strahl weit entgegen. Die Schamlippen zog ich zusätzlich mit den Fingern der rechten Hand auseinander, um ja keinen einzigen Tropfen auf meiner pulsierenden Klitoris zu verpassen.

Obwohl es das erste Mal für ihn war, dass Matthias die Vulva einer Frau mit seinem Pinkelstrom massierte, traf er sie zielsicher und genau. Voller Gier wand ich mich unter dem warmen Inhalt seiner Blase, genoss die geilen und lustbringenden Empfindungen, die von der Klit auf sämtliche Nerven meines Körpers verteilt wurden und stöhnte hemmungslos in den unmöblierten Raum hinein.

 

Als hätte er den Urin literweise angesammelt, sprudelte es schier unaufhörlich auf mich herunter. Zur gleichen Zeit begann ich, den Kitzler mit dem Mittelfinger der rechten Hand reibend zu verwöhnen. Durch die Schlüpfrigkeit meiner Lustnässe glitt der Finger wie von selbst über die erregt geschwollene Perle hinweg, was für weitere, betörend-vibrierende Emotionen sorgte. Diese ließen neuerliche Feuchtigkeit aus meiner Spalte fließen, welche sich mit Matzes göttlichem Pipi-Strahl in meiner Pospalte vermischte.

Von meinem Unterleib hinunterrinnend, verteilten sich unsere Körpersäfte auf dem papierbedeckten Bereich des Bodens, auf dem ich lag und die anregend nasse Renovierung über alles genoss. Fast schon glaubte ich, der heranrasende Orgasmus holte mich ein, als der heiße Strahl über mir plötzlich verebbte.

 

Mit vor Leidenschaft geröteten Wangen und förmlich auf dem Zenit meiner Erregung balancierend, öffnete ich die Augen und sah meinem Freund erwartungsvoll ins Gesicht.

Er verstand ohne Worte, näherte sich ebenfalls der oberen Skala der Gefühle und stieg von seinem Hocker herunter, um sich zu mir auf den Fußboden zu knien. Die Mühe, seinen Penis mit der urintropfenden Spitze wieder in Jeans und Boxershorts zu verstauen, machte er sich nicht, wie ich von meiner halb-liegenden Position aus sah. Stattdessen nahm er den inzwischen steil aufragenden Schw**z in seine Faust und rieb ihn mit nur wenigen Bewegungen derart hart und steif, dass die Wollusttröpfchen zahlreich hervorquollen und ich es kaum noch erwarten konnte, den prächtigen Bolzen in meinem überlaufenden Delta zu erspüren.

 

Matthias kniete unmittelbar vor mir, so dass es nur eines einzigen, kräftigen Griffs seinerseits bedurfte, mich ganz auf seinen Schoß zu ziehen. Ich hob den Po ein wenig an und bereits im nächsten Moment glitt sein gewaltiger Ständer mühelos in meine schlüpfrig-feuchte Grotte hinein. Er füllte meine Mitte potent aus und ließ weitere Nässe fließen – seine Erektion dermaßen umfangreich und stahlhart in meiner engen Vagina zu fühlen, kickte mein Verlangen unsagbar nach vorn.

 

Ich ritt ihn stöhnend, was Matze mir mit rauen Lauten der Lust quittierte. Seine Hände umklammerten meine Hüfte beinahe schmerzhaft, hoben meinen Unterleib weit an und senkten ihn hart wieder hinab. Wie sehr ich es liebte – mit jeder dieser unersättlichen Bewegungen strebten wir dem Gipfel gemeinsam entgegen und erklommen den Tempel der großen Empfindungen rasant.

Auch diesmal näherte sich mein Orgasmus schnell. Nicht anders erging es Matze, der mir schon nach wenigen Stößen seinen Höhepunkt ankündigte. Für gewöhnlich hält er doch länger durch, wunderte ich mich gerade noch, als ich im selben Augenblick den Grund für das unkontrollierbare Lospreschen seiner Geilheit erfuhr.

»Ich kann nicht mehr, Süße, ich komme«, raunte er mir heiser entgegen, »wie tierisch du von dem Golden Shower abgegangen bist, war einfach viel zu hot!«

 

Kaum hatte er die Worte hervorgestöhnt, hielt er auch schon inne, um nach nur wenigen Sekunden die gesamte Menge seines Liebesnektars in mich hineinzupumpen. Hierbei bewegten wir uns erneut im gleichen Rhythmus, keuchten und stöhnten einheitlich, bis es auch bei mir kein Halten mehr gab. Das stetige, zunehmend intensivere Reiben meiner Klit an Matthias’ kräftiger Peniswurzel ließ sämtliche Emotionen explodieren und schickte mir die schillerndsten Farben vor mein inneres Auge. Nach wie vor komplett aufgeheizt von dem sündigen Golden-Shower-Genuss hatte es bei mir ebenfalls nicht lange gedauert.

Auf meinem Freund hockend, seinen ejakulierenden Phallus tief in mir fühlend, zuckten meine Muskeln geradezu willenlos und ich hörte das Blut in meinen Ohren rauschen. Ein Schauer der schönsten Empfindungen überzog meinen gesamten Körper – er schenkte mir die Gewissheit, dass ich mit meinem Wassersport-Bekenntnis ins Schwarze getroffen hatte und dies unvergesslich nasse Sex-Erlebnis erst der Anfang in diesem wundervollen Haus war. Ich freute mich auf das, was noch kommen sollte.

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