Zimtsterne – Eine Vorweihnachtsgeschichte (Kurzgeschichte)

Zimtsterne
Eine Vorweihnachtsgeschichte

Magenta König

In der Küche, vor dem heißen Backofen stehend, hält sie dem Druck ihrer Blase kaum noch stand. Doch von den Plätzchen fortzugehen ist keine gute Idee, schließlich könnten sie verbrennen … Was bleibt ihr anderes übrig, als einen kleinen, befreienden Urinschwall in den Slip zu entlassen? Mit einem unerwarteten Zuschauer hat sie hierbei jedoch nicht gerechnet. Dieser weiß die Situation zärtlich zu nutzen …

Story

Zimtsterne
Eine Vorweihnachtsgeschichte

Magenta König

 

In der ganzen Wohnung roch es verlockend nach Zimt – heute war große Weihnachtsbäckerei angesagt, so dass sie schon den gesamten Vormittag in der Küche stand und sich mit Nougatbergen und allerhand Backzutaten, wie Butter, Gewürzen, Schokolade und Nüssen befasste. Draußen war es kaum richtig hell geworden; aus dem Radio dudelten leise Weihnachtslieder.

Obwohl an diesem Adventssamstag kaltes und windiges Wetter herrschte, war es drinnen durch die Beleuchtung und die Hitze des Backofens sehr warm und unglaublich gemütlich. Abgesehen vielleicht von der Ferkelei, die sie angerichtet hatte. Nun ja, das heruntergestäubte Mehl feudelte sie mit den dicken Socken an ihren Füßen auf, aber sonst – jeder freie Fleck war vollgestellt, das benutzte Geschirr stapelte sich. Dafür hatte sie bereits drei Keksdosen voller leckerer Plätzchen fertig und ein Ende war noch nicht geplant. Nun kamen noch die Vanillekipferl und danach Schokobrezeln und zum Schluss Kokosmakronen an die Reihe. Sie strich sich mit klebrigen Fingern eine Haarsträhne aus den Augen.

 

Schon eine ganze Weile bemerkte sie den Druck ihrer Blase, mal etwas mehr, mal weniger. Sie hatte reichlich Apfelsaft mit Mineralwasser getrunken, als Ausgleich für die Wärme der Küche. Den Gang zur Toilette verschob sie immer wieder – sie war mit diversen Ausstechformen und den zu belegenden Backblechen voll beschäftigt. Und dann durften die Plätzchen nicht zu lange im Ofen bleiben, sonst könnten sie zu hart werden oder im schlimmsten Fall verbrennen.

Die Hände steckten tief im Teig für die Kipferl, als ihr ein kurzes Ziehen im Unterleib klar machte, dass es langsam Zeit würde, das Klo zu benutzen. Aber jetzt passte es so gar nicht. Sie drückte die Beine zusammen und versuchte weiter, aus einem Haufen verschiedener Zutaten einen brauchbaren, glatten Keksteig zu kneten. Dieser bröckelte jedoch ständig auseinander und es pappte mehr an ihren Fingern, als sich auf dem Tisch befand. Vielleicht noch etwas Milch? Der stetig ansteigende Drang zwischen ihren Schenkeln ließ sie unruhig und zappliger werden. Und der verflixte Kipferlteig wollte partout nicht so wie sie. Dabei dürfte es gar nicht so schwer sein, tausenden Hausfrauen vor ihr war er doch auch schon gelungen …

 

Inzwischen war sie mit dem Einhalten ihres Blaseninhalts genauso beschäftigt, wie mit dem Zubereiten des Gebäcks. Oh, wie nötig sie musste, bis sie jedoch das Meiste von ihren Händen bekommen und sich die Finger gewaschen hätte, wäre es wahrscheinlich zu spät. Sie überlegte kurz. Eigentlich könnte sie doch ein wenig laufen lassen … Nur ein kleines bisschen. Danach würde sie entspannt den Teig fertigstellen, sich die Hände waschen und trockene Sachen anziehen. Warum war sie hierauf nur nicht eher gekommen?

Sie hielt inne, schloss die Augen und konzentrierte sich: da, sie spürte, wie ein erster Schwall ihres goldenen Nass’ die Harnröhre hinunterlief. Es kitzelte. Sie stoppte zu früh, noch war nichts in ihr weißes Höschen gelangt. Ein weiteres Mal probierte sie es – aber bloß nicht zu lange. Jetzt fühlte sie ihren Slip feucht und warm werden. Wieder anhalten. Nun, ein paar Tropfen mehr sollten es schon noch sein. Jedoch floss es diesmal ungewollt stärker und durchtränkte die enge, hellgraue Baumwollhose, die sie sich eigens fürs Backen hervorgesucht hatte. Ein wenig lief an ihrem linken Oberschenkel hinunter, was sich unheimlich schön anfühlte. Sie seufzte hörbar, gleich danach gab sie sich einen innerlichen Ruck und öffnete die Augen – immerhin wollte sie den Teig heute noch fertigbekommen. Und da stand er! Lehnte lässig im Türrahmen und lächelte.

„Na, was machst du denn da?“

 

„Plätzchenteig, siehst du doch.“ Verlegen senkte sie den Blick auf ihre Hände und begann, wie wild zu kneten.

„Und er wird nicht glatt, da hab ich überlegt, ob ich vielleicht mehr Milch dazugießen sollte … Weshalb bist du eigentlich schon hier? Ich denke, du kommst erst heute Abend zurück?“ Sie redete ein wenig zu schnell, versuchte die Situation zu überspielen. Er schaute weiterhin sehr interessiert zwischen ihre Beine, wo man deutlich den dunklen Fleck erkennen konnte.

„Milch? Gute Idee. Übrigens, ich glaube, du hast gekleckert, Schatz.“ Ihre Wangen verfärbten sich rot; sie bearbeite den Keksteig kräftig weiter. Es zeigte Erfolg – langsam nahm er eine geschmeidige Form an.

„Vielleicht kann ich ja beim Backen helfen, wo ich nun schon da bin?“, fragte er hoffnungsvoll mit einem breiten, unübersehbaren Grinsen auf dem Gesicht.

 

Einige Minuten später stand er ebenfalls mit teigverschmierten Händen in der Küche und formte Kipferl. Nun, nachdem sie ihm diese ehrenvolle Aufgabe überlassen hatte, wollte sie ins Bad flitzen und sich zwischendurch erleichtern. Andererseits, so spürte sie, hatte der Druck im Moment ein klein wenig nachgelassen, wenn sie ihn auch immer noch fühlte. Und da die dünne Hose durch die Wärme recht schnell trocknete, blieb sie wo sie war und legte die vorgeformten Kekse sorgfältig auf das Backblech. Sie war bei dem Letzten angelangt, als er sich unvermutet hinter sie stellte und die Arme um ihren Bauch schlang.

„Pass auf, du klebst“, warnte sie lachend, was er zu seinem Vorteil nutzte.

„Na und? Ist doch ein schöner Grund, zusammen duschen zu gehen …“, lautete sein treffender Kommentar. Er küsste ihren Nacken; sein Atem verursachte ihr kribbelnde Gänsehaut. Die Finger ihres Liebsten wanderten tiefer, die rechte Hand stahl sich zwischen ihre Beine.

„Immer noch feucht“, flüsterte er belegt, wonach sein linker Arm sie plötzlich fest an sich heranzog und er mit den Fingerspitzen punktgenau auf ihre Blase drückte. Sofort war das heftige Bedürfnis einfach loszulassen wieder da. Sie spannte alle Muskeln an, um gegenzuhalten; von hinten drängte etwas mächtig und hart gegen ihren Po.

„Mistkerl, du weißt genau, dass ich dringend muss.“

„Eben“, erklang es dicht an ihrem Ohr. „Mach bitte genau da weiter, wo du vorhin aufgehört hast.“ Seine Stimme hatte einen rauen Unterton angenommen.

Nun, wenn er es sich so offensichtlich wünschte … Inzwischen war der Druck dermaßen stark geworden, dass sie es darauf ankommen lassen wollte. Erneut schloss sie die Augen und ließ ein wenig los. Diesmal schoss sofort ein größerer Spritzer aus ihr heraus.

Er drückte seine Hand in ihren Schritt, stöhnte leise auf. Hierbei hielt er sie so fest umschlungen wie zuvor. Diese Erleichterung, seine Umarmung, die Berührung zwischen ihren Schenkeln – es war ein wundervolles und atemberaubendes Gefühl. Sie öffnete die Schleusen ein weiteres Mal, so dass der Baumwollstoff unter seinen Fingern zusehends durchnässte. Nochmals begann es, an den Innenseiten ihrer Schenkel hinunterzurinnen – das warme Pipi produzierte dunkle, glänzende Flecken in dem hellen Stoff. Sie atmete schneller, tiefer. Sein Unterkörper hatte begonnen, sich an ihr zu reiben, sich noch fester von hinten gegen sie zu pressen. Er massierte ihre empfindlichste Stelle; sie stöhnte nicht weniger erregt.

 

Feuchte Streifen zogen sich bis zu ihren Füßen, die Socken wurden pitschnass, auf dem Boden bildete sich eine Pfütze. Und noch immer strömte es aus ihr heraus. Sie wusste nicht, wann sie sich das letzte Mal so befreit gefühlt hatte – und wann sie das letzte Mal so heiß gewesen war. Sie spürte, dass sie kurz vor dem Höhepunkt stand. Ohne es anzukündigen, stellten seine Finger die lustvolle Massage jedoch ein, wanderten stattdessen an den nassen Spuren der Hosenbeine hinab und streichelten sich zärtlich an ihnen entlang.

Sanft drehte er sie zu sich herum, lockerte Knopf und Reißverschluss ihrer Hose, bevor sich die Daumen in den oberen Bund einhakten und sie zusammen mit dem Slip langsam abwärts schob.

Er begann sie zu küssen, ihre Lippen fanden sich, die Zungen spielten miteinander. Keuchend ging er vor ihr in die Knie – sein Gesicht ganz nah an ihrem Venushügel, sog er stöhnend den aufreizenden Duft ein.

Als er wieder vor ihr stand, hob sie hoch und setzte sie auf dem Tisch ab. Sie weiterhin küssend, öffnete auch er seine Hose und streifte sie ebenfalls herunter. Sein harter Penis ragte steif vor seinem Körper nach oben; ihre Schenkel umschlangen seine Hüften, drängten ihn eng an sich.

 

Er spürte, wie warm und nass es in ihr war, als er mit nur einem Stoß in sie eindrang. Sie stöhnte laut auf; Ihre Hitze umfing ihn komplett. Sie konnte ihn tief in sich fühlen, als er innehielt, um sie noch fester an sich zu ziehen. Seine Zunge noch immer zärtlich in ihrem Mund begann er, sich behutsam zu bewegen. Ein unglaubliches Gefühl – sie passte sich seinem Rhythmus an, der bald darauf an Tempo zunahm, dann aber wieder in eine quälende Langsamkeit zurückfiel. Er entfernte sich ein wenig von ihr, nur um hinterher weiter und kraftvoller in sie hineinzustoßen als zuvor. Sie keuchte; klammerte sich an ihn. Auch er stöhnte unbeherrscht, als er erneut schneller wurde. Beide spürten den Orgasmus näher kommen, nahmen die intensiven Emotionen und das eindeutig süße Ziehen und Kribbeln im Inneren wahr. Als der Höhepunkt wie eine Welle über ihr zusammenschlug und sie schonungslos mit sich riss, konnte auch er ihn nicht länger zurückhalten. Die Muskeln ihres Schoßes schlossen sich bebend um ihn, ihr lautes Keuchen drang lustvoll in sein Ohr – seine Knie wurden weich, als er heftig und ganz und gar unaufhaltsam kam …

 

Kurze Zeit waren sie wie benommen von den wundervollen Gefühlen, kuschelten sich, ohne ihre Position zu verändern, eng aneinander. Dann aber lösten sie sich wieder voneinander und lächelten sich zu. Sie gab ihm einen liebevollen Kuss auf die Nase und blickte auf den nassen Tisch unter ihrem Po.

„Gehen wir jetzt erstmal duschen?“, fragte sie mit einem Augenzwinkern. Die letzten Kekse würden halt warten müssen. Als er nickte, nahm sie seine Hand und zog ihn mit sich in ihr Badezimmer.

 

Unter der heißen Brause stehend, begann sie, ihn liebevoll zu waschen. Ihre Finger berührten jeden Zentimeter seines Körpers, liebkosten die seifige Haut, glitten auf und ab. Er hielt die Augen geschlossen, genoss das warme Wasser und die zärtlichen Berührungen. Sie widmete sich Rücken und Po, wandte sich dann der Vorderseite zu, streichelte betont langsam den Bauch hinunter. Seine erneute Verhärtung war nicht zu übersehen. Sie grinste. Strich mal gefühlvoll, dann wieder fordernd über sie hinweg. Seine Hüften bewegten sich ihren Fingerspitzen entgegen; leise stöhnend atmete er wohlig ein. Mit dem Duschkopf in der anderen Hand spülte sie den Schaum des Duschgels ab und ging vor ihm in die Knie.

 

Er lehnte erregt an der gläsernen Duschwand, als sie ihre weichen Lippen um seinen harten, steil aufgerichteten Penis schloss. Sie begann leicht zu saugen, ihre Zungenspitze spielte sinnlich mit ihm. Er holte tief Luft und schaute freudig erstaunt zu ihr herunter, was sie nicht bemerkte, da sie ihre Augenlider ebenfalls geschlossen hatte. Die verwöhnte ihn abwechslungsreich, ließ Lippen und Zunge liebevoll aber dennoch fest kreisen, lutschen und massieren.

Obwohl erst wenige Minuten seit seinem Höhepunkt vergangen waren, spürte er, wie sehr ihr orales Geschick ihn anturnte und dass er ihre äußerst reizvolle Behandlung nicht allzu lange würde aushalten können. Zuerst in höherer Geschwindigkeit, dann wieder zärtlich stimulierend, zögerte sie seinen, sich unverkennbar anbahnenden, Orgasmus immer weiter hinaus. Sein gesamtes Fühlen war einzig auf jenen hochempfindlichen Teil seines Körpers gerichtet, der in die feuchte, heiße Mundhöhle seiner Freundin hinein- und wieder herausglitt. Als ihre Zunge sich vorsichtig den Weg in die kleine Öffnung an der Spitze bahnte, rann ein merklicher Schauer über seinen Rücken. Er atmete laut, keuchte stoßweise aus.

Sein unbeherrschtes Stöhnen machte sie außerordentlich an. Während ihre rechte Hand um seine Erektion lag und sie nebenher rieb, streichelte sie sich mit der Linken selbst. Und je heftiger sie diese bewegte, desto temporeicher und fordernder wurde ihr Mund. Als sie spürte, dass er nicht mehr warten konnte und sich jeden Augenblick in ihr entladen würde, gab sie sich ihren eigenen, überwältigenden Emotionen ganz hin. Sie keuchte auf, hielt danach den Atem an – ein kurzer aber intensiver Orgasmus flutete ihren Körper. Er bemerkte ihr Innehalten, war selbst knapp vor dem Gipfel angelangt. Zu erfassen, was ihr soeben die Luft zum Atmen geraubt hatte, ließ ihn beinahe die Beherrschung verlieren. Doch schon liebkoste sie ihn weiter, die Zunge verwöhnte das große, steife Geschlecht, Lippen und Finger unterstützen sie außerhalb. Nicht lange und sie hörte seinen erlösenden Aufschrei. Er zuckte und dränge sich tief in Richtung ihres Rachens. Begleitet von einer beachtlichen Samenmenge breitete sich nun auch bei ihm die ersehnte Entspannung aus. Er war in ihrer Mundhöhle gekommen, umschlossen von Feuchtigkeit und Wärme …

 

Eine halbe Stunde später lagen sie zusammengekuschelt unter einer weichen Decke auf dem Sofa. Die unaufgeräumte Küche ignorierten sie; auf dem Tisch vor ihnen warteten frischgebackene Zimtsterne und zwei Becher mit heißem Kakao. Im Fernsehen lief eine alte Komödie und vor dem Fenster wehte und stürmte es noch immer. Einen solch gemütlichen Wintertag hatten sie lange nicht gemeinsam verbracht. Überglücklich schmiegte sie sich an ihn, lehnte ihren Kopf an seine Schulter und flüsterte:

„Ich liebe Dich.“

Weitere Informationen

Weitere Informationen über „Zimtsterne“

Erscheinungsdatum 03.12.2017
Autor Magenta König
Verlag Edition Aurum
Verfügbar als Webseite (online)