Nasse Experimentierfreude – Ein erotisches Windelerlebnis (Kurzgeschichte)

Nasse Experimentierfreude
Ein erotisches Windelerlebnis

Rebecca Valentin

Wie sehr eine Fehleinschätzung auch zu einem guten Ende führen kann, erlebt Tim, der eine Vorliebe für nasse Windelspiele hat, in dieser Geschichte. Denn Julias Neugierde lässt nicht nur sie neue erotische Erfahrungen sammeln …

Story

Nasse Experimentierfreude
Ein erotisches Windelerlebnis

Rebecca Valentin

 

Das Herz schlug ihm bis zum Hals, in seinem Kopf herrschte Chaos. Und als sei dies nicht genug, kämpfte er mit einer beträchtlichen Erektion, die nicht einmal im Traum daran dachte, abzuklingen. Verantwortlich dafür war die hocherotische Diashow, die wie eine Endlosschleife in Tims Hirn ablief: die verräterische, weiße Folie, die so verführerisch aus dem Hosenbund der attraktiven Krankenschwester Julia hervorgeblitzt war, ihr plötzliches Innehalten, gefolgt von einer unübersehbaren Entspannung, während sie zweifellos unter ihrer Arbeitshose in eine Windel gepinkelt hatte. Und das in seinem Beisein – dieses erregende Geschehen keinen Meter von ihm entfernt.

Eigentlich war es nicht mehr als ein routinemäßiger Hausbesuch bei einer alten Dame gewesen, als die unerwartet aufreizende Situation in ihrem Wohnzimmer ihn schlichtweg überrollt hatte.

 

Wie kribbelnd und warm es sich für sie angefühlt haben musste, dachte er, und wie unfassbar aufregend. Die süße Julia war doch bestimmt davon ausgegangen, dass es keiner bemerken würde, aber ich konnte genau erkennen, was sie tat. Seine Fantasie begann, sich zu verselbständigen. Ob sie auch darauf steht?, überlegte er aufgeheizt. Hatte es sie wohl angeturnt, es einfach laufen zu lassen? Womöglich haben wir denselben Fetisch?

Weiteres Blut strömte in die Schwellkörper seines steifen Penis’, sorgte dafür, dass er sich in der Enge der weißen Arzthose vollständig aufzurichten bemühte. Nein, nicht! Du sollst nicht größer, sondern endlich wieder weich werden!, befahl er der anwachsenden Verhärtung im Geiste und zerrte sich gleichzeitig das Poloshirt aus dem Hosenbund, um es sich als Sichtschutz über die mächtige Ausbeulung in seinem Schoß zu legen.

 

Minuten später beruhigte sich sein Pulsschlag langsam. Tim saß hinter dem Lenkrad seines Autos, in das er sich unter einem fadenscheinigen Vorwand vollkommen überstürzt geflüchtet hatte. Die für diesen Moment denkbar ungeeignete Auswölbung seiner intimsten Körperregion war der Auslöser dafür gewesen.

Im Inneren des Wagens war es heiß, der junge Mediziner schwitze erheblich. Jedoch war hierfür nicht ausschließlich die Wärme des sonnigen Sommernachmittags verantwortlich, sondern ebenfalls der verzweifelte Versuch, die Gedanken von dem soeben Erlebten abzulenken. Nein, er hatte keine andere Wahl, als den Fetischfilm in seinem Kopf zu stoppen – zumindest so lange, bis alle Hausbesuche beendet waren und er die Praxis geschlossen hatte. Es muss funktionieren, sagte er sich, mit diesem kapitalen Ständer in der Hose kann ich unmöglich zu Frau Salomon zurückkehren – und schon gar nicht, während Julia sich mit ihrer geilen, nassen Windelhose noch immer bei ihr aufhält. Also heißt es nun, an etwas komplett anderes zu denken … Wie war das doch gleich mit der Steuererklärung? Bis wann muss sie erledigt werden?

 

Stell dir vor, sie fährt genauso drauf ab, wie du, funkte ihm seine Libido erneut dazwischen, wäre das nicht gigantisch? Und he, es sieht ganz danach aus, findest du nicht auch? Aber Hallo!, beantwortete er sich diese Fragen selbst und wusste in jenem Augenblick, dass er alles daran setzen würde, das genussfreudige Mädel wiederzusehen. Und das nicht nur per Zufall bei einem Hausbesuch …

 

Dass Julias Windel, die sie sich in der Mittagspause aus dem Lagerraum der Zentrale des Pflegedienstes stibitzt und kurzerhand angelegt hatte, nicht mehr als eine willkommene Notlösung gewesen war, konnte Tim nicht wissen. Aufgrund einer lästigen Blasenentzündung, die sie weitaus öfter als gewöhnlich zur Toilette zwang, war sie dem Vorschlag ihrer älteren Kollegin gefolgt und hatte diese Maßnahme ergriffen. Die Einwegwindel sollte ihr Sicherheit geben und verhindern, dass sie inmitten ihres Einsatzes in den verschiedenen Haushalten der Stadt auf fremde und nicht immer saubere WCs angewiesen sein würde.

Zu ihrer großen Freude war der Plan aufgegangen und hatte neben der befreienden Erleichterung zusätzlich für Emotionen gesorgt, mit denen sie zuvor nicht gerechnet hatte. Dem Druck der Blase und dem ungemein brennenden Drang nachzugeben, ohne dabei auf dem Klo zu sitzen, war ungewohnt, aber überaus stimulierend. Sie hatte gepinkelt, und kein Anderer im Raum war in der Lage gewesen, es mitzubekommen, so jedenfalls glaubte sie. Hinzu kam das Gefühl des warm-nassen Vliesstoffs der Windel, den sie im Anschluss geradezu lustvoll an ihrer Vagina erspürt hatte. In der Gesamtheit war es eine anregend neue Erfahrung, die etwas in ihr ausgelöst hatte, von dem sie nicht einmal im Ansatz ahnte, in welch himmlische Sphären es sie noch würde emporheben können.

 

Dem Arzt nach Verlassen des Hauses erneut zu begegnen, war ihr nicht ungewöhnlich erschienen, der tiefgründige Blick hingegen, mit dem er sie hierbei bedacht hatte, schon.

An ihrem Dienstfahrzeug angekommen, war sie bereits im Begriff gewesen, den Motor zu starten, als sie den gefalteten Notizzettel sah, der diskret unter dem Scheibenwischer steckte. Neugierig streckte sie den Arm nach vorn und nahm das Blatt Papier an sich. Nanu, eine Nachricht von Doktor Richter?, las sie staunend. Und wow, er lädt mich zum Essen ein! Wie komme ich denn zu dieser Ehre?, witzelte sie insgeheim, freute sich aber dennoch über sein augenscheinliches Interesse an ihr. Gottseidank weiß er nichts von meiner nassen Windel, dann hätte er das ganz bestimmt nicht getan, sinnierte Julia nur einen Gedankengang später und wusste nicht im Entferntesten, wie grundlegend sie sich mit dieser Mutmaßung irrte.

Warum nicht einmal etwas Verrücktes tun und mit einem völlig fremden Mann ausgehen?, entschied die hübsche, rotblonde Krankenschwester nach einer kurzen Überlegung. Und morgen um zwanzig Uhr passt prima, außerdem liegt der Italiener nicht weit von meiner Wohnung entfernt. Sie schrieb ihre Zusage auf dasselbe Stückchen Papier und klemmte es ebenfalls an seinen Wagen.

 

Am folgenden Abend erzählte Tim ihr im Restaurant von den Umständen für seinen spontanen Entschluss, sie einzuladen. Wie am Tag zuvor klopfte sein Herz schneller, als er sich vorbeugte und ihr dezent flüsternd von dem Hervorblitzen der Windelfolie aus ihrem Hosenbund berichtete. Davon, wie sehr es seine Aufmerksamkeit erweckt hatte und wie stark er von dieser Beobachtung gefangen genommen worden war.

„Du standest ganz nah bei mir, ich hab dir zugeschaut und sogar ein bisschen was gehört. Mensch Julia, das so direkt mitzubekommen … ich selbst finde Windeln auch total erotisch und war von deiner richtiggehend außer Gefecht gesetzt“, gestand er ihr und erfasste hierbei nicht, dass sie für einen kurzen Moment erstarrte und erstaunt die Augenbrauen emporhob.

„Nur deshalb brauchte ich so lange, um hinterher angeblich etwas aus dem Auto zu holen“, fügte er verlegen grinsend hinzu.

Natürlich, so begriff Julia, er vermutet, dass wir da vollkommen gleich ticken. Sie war von seiner wie selbstverständlichen Offenbarung, dass das Tragen von Erwachsenenwindeln ihn errege, weniger erschrocken, als vielmehr aufgewühlt. Behutsam und durch die Brisanz der Situation nicht minder aufgeregt als ihr Begleiter, räumte sie ihm daraufhin ein, was der wahre Grund für den Nässeschutz des zurückliegenden Nachmittags gewesen war:

„Es tut mir leid, Tim, hier handelt es sich um ein Missverständnis“, raunte sie einfühlsam, „bei mir ist es kein Fetisch oder so etwas, sondern es war die pure Verzweiflung einer Blasenentzündung, die mich dazu gebracht hatte, eine Windel anzuziehen. Obwohl ich zugeben muss, dass es trotzdem irgendwie …“

Er nahm den Rest nur mehr in Bruchstücken auf. Bis zu diesem Zeitpunkt war er fest davon ausgegangen, sie besäße dieselbe Leidenschaft wie er. Peinlich berührt senkte er den Blick; seine Gedanken kreisten fieberhaft um Erklärungen und eine aufrichtige Entschuldigung.

Auf der Suche nach den richtigen Worten drang wie aus der Ferne Julias Schilderung der Gefühle an sein Ohr, die während des befreiten Laufenlassens über sie gekommen waren. Sie schwärmte förmlich und ließ ihn, da sie seine Passion nun kannte, gern an ihrer neuen, berauschenden Erfahrung teilhaben. Interessiert horchte er auf. Es hatte ihr ganz offensichtlich Vergnügen bereitet, erkannte er und hob erleichtert den Kopf, um seiner hübschen Verabredung geradewegs in die Augen zu sehen. Zusätzlich zu ihren wundervollen Sätzen, die eine Lawine puren Glücks in ihm ausgelöst hatten, entdeckte er etwas in dem strahlenden Blau ihrer Iris, das eine langersehnte Hoffnung schürte – verheißungsvoll und bis in die Nervenspitzen kribbelnd.

 

Eine Woche später war aus dem dunkelhaarigen Allgemeinmediziner und der jungen, aufgeschlossenen Frau ein Paar geworden. Sie verstanden sich nahezu wortlos, schliefen leidenschaftlich und oft miteinander und trafen sich auf einer gemeinsamen Humorebene. Jede Minute ihrer Freizeit verbrachten sie zusammen, lachten, schmusten und ließen sich von der Lust treiben.

In dieser Zeit vermied Tim es, das Thema Windeln anzusprechen – er plante, seine neue Freundin behutsam an diese Sache heranführen und sie nicht gleich zu Beginn mit seinen innigsten Wünschen zu überfordern. Jedoch war Julia experimentierfreudiger als er sie einschätzte. Sie war wissbegierig, wollte die unvergesslichen Eindrücke des Einpinkelns ein zweites Mal erleben. Nun allerdings in einem unbeschwerten, völlig gegensätzlichen Zusammenhang.

 

So verkündete sie ihm am darauffolgenden Sonntagmorgen, dass sie beabsichtige, sich für den anstehenden Besuch des Mittelaltermarktes eine Einwegwindel unter ihrer Jeans anzulegen.

„Ich hab mir eine von der Arbeit mitgebracht“, erklärte sie überschwänglich, „weißt du, ich hätte das Feeling von neulich gern noch einmal. Das war so unglaublich spannend, einfach loszupinkeln, egal wo man grad ist … wenn ich nur dran denke, wie verrückt das gekribbelt hat … Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es dir auch gefallen würde, oder?“

Was für eine Frage! Sprachlos und hocherfreut zog Tim sie in seine Arme und küsste sie stürmisch. Nachdem Julia wieder zu Atem gekommen war, schaute sie ihrem Freund neckisch schmunzelnd ins Gesicht:

„Dann ist es also abgemacht?“ Er nickte noch immer stumm, unfähig den Emotionsüberschwang angemessen zu formulieren. Das Glänzen seiner Augen jedoch verriet die aufgewühlte Gefühlslage in seinem Inneren.

„Hättest du auch für dich eine Windel da?“ Erneut stimmte Tim nickend zu; der Mund stand ihm ein Stück weit offen, ihm war, als befände er sich in einer Art Trance.

„Oh klasse, dann zieh dir doch nachher auch eine drunter. So können wir es gemeinsam tun, was sagst du dazu?“ Wie berauscht von ihrem verwegenen Vorschlag, küsste er sie aufs Neue – diesmal langanhaltender, inniger und von der unumstößlichen Gewissheit durchzogen, in der attraktiven Krankenschwester nicht nur die große Liebe, sondern auch seine Seelenpartnerin gefunden zu haben.

 

Nachdem ihre Lippen sich wieder voneinander gelöst hatten, beließ er ihr Gesicht dennoch in seinen Händen. Fast berührten sich ihre Nasenspitzen, als Tim zu seiner Sprache zurückfand und zärtlich murmelnd eingestand:

„Wenn du wüsstest, wie lange ich davon geträumt habe. Von einer so einzigartigen Frau wie dir, die mich ganz und gar versteht. Ich kann mein Glück kaum fassen, Süße, mit dir gehen Wünsche in Erfüllung, bevor sie ausgesprochen wurden – du spielst meine Fantasien nicht nur mit, sondern gibst sogar den Anstoß!“

„Es bringt mir ja auch Spaß und das Wissen, dass dich das Windeltragen so richtig anmacht, gibt noch einen Kick obendrauf. Was glaubst du, wie es sein wird, wenn wir gleich über den Markt bummeln und nur du allein eine Ahnung von den besonderen, auslaufsicheren Dessous hast, die ich unter der Jeans anhabe? Und ich werde sie benutzen, ohne dass es einer schnallt … irgendwie irre, oder?“

Leise stöhnend lehnte Tim seine Stirn gegen ihre. Er schloss die Augen, während unwillkürlich ein heißer Film in seinem Kopf startete.

„Und wenn du etwas hineinmachst, egal ob groß oder klein …“, begann er die Anfangsszene keuchend zu beschreiben, als er spürte, wie die Schwellkörper seines Gliedes sich mit Blut füllten.

„Dann werde ich es dir nicht sagen“, beendete Julia kess seinen Satz. Da beide nicht mehr als ihre Unterwäsche trugen und überaus eng beieinanderstanden, fühlte sie im selben Augenblick die zunehmende Verhärtung in Tims Retroshorts.

„Hey, du wirst ja schon beim Gedanken daran spitz …“, neckte sie ihn zärtlich und bemerkte in diesem Moment, wie seine Hand sich zielsicher den Weg in ihr Höschen bahnte.

„Nee, nix da“, stoppte die Jüngere ihren Freund liebevoll, „das heben wir uns für später auf.“

 

Dank des weichen, baumwollartigen Materials knisterten die Windeln während des Gehens weder, noch trugen sie sichtbar unterhalb der Kleidung auf. So ahnte tatsächlich niemand der unzähligen Besucher des mittelalterlichen Verkaufsmarktes etwas von dem Ansinnen des Paares, das höchst interessiert wirkend von Bude zu Bude schlenderte.

„Sie heute so bewusst und in der erotischen Stimmung zu tragen, ist total anders als letzte Woche, in der ich sie nur zur Vorsicht umgelegt hatte“, raunte Julia dem größeren Tim, an einem der vielen Schmuckstände stehend, zu.

„Das kann ich mir gut vorstellen“, gab dieser zurück und kniff die Augen ein wenig zusammen, da er der hellen Mittagssonne zugewandt stand.

„Und speziell, da du dabei bist, und es scharf findest …“, ergänzte sie ungezwungen.

„Apropos, könntest du schon?“ Sein forschender Blick musterte ihr Gesicht und wanderte von dort abwärts.

„Du brauchst gar nicht so zu gucken“, kicherte die Mittzwanzigerin, „ich würde es dir ohnehin nicht verraten.“

„Soso, dann lasse ich dich mal besser nicht mehr aus den Augen, was?“

 

Eine halbe Stunde verging. Die Sonne brannte heiß von einem strahlendblauen Himmel herunter; inmitten der Buden und Stände schien die Luft nur so zu stehen. Grund genug, das Speisen- und Getränkeangebot der Aussteller wahrzunehmen und sich jeweils ein großes Glas Mineralwasser zu bestellen. Als beide Trinkgefäße fast vollständig geleert waren, fragte Julia diskret:

„Wie sieht’s denn mit deiner Blase aus?“ Ein einziges Wort reichte ihr zur Antwort:

„Voll.“

„Dann musst du also dringend?“, hakte sie flüsternd nach, woraufhin Tim nickte und den letzten Schluck aus seinem Wasserglas trank.

„Und ich werde sicher gleich was laufen lassen“, informierte er seine Freundin vorfreudig.

„Ich auch“, rutschte es ihr in der Erwartung des gemeinsamen Erlebnisses unbeabsichtigt heraus. Mit klopfendem Herzen überging der junge Mediziner die versehentliche Ankündigung und tat klugerweise, als hätte er sie nicht gehört.

„Und weil ich’s nicht mehr lange aushalte und es nicht hier im Sitzen tun möchte, bitte ich dich, schnell auszutrinken, damit wir weiter gehen können“, knüpfte er aus diesem Grunde an seine vorab getätigte Bekanntgabe an.

„Ja klar, kein Problem.“

Ein letzter Schluck, danach stellte Julia das leere Glas vor sich auf den Tisch und erhob sich im selben Augenblick von ihrem Stuhl. Zur gleichen Zeit stand auch Tim auf, so dass sie sich synchron nach vorn beugten und ihre Gesichter sich oberhalb der groben Tischplatte bis auf wenige Zentimeter näherten. Verdutzt und leise lachend nutzten sie die Gelegenheit zu einem kurzen, weichen Kuss, bevor sie Hand in Hand die mittelalterlich anmutende Schänke verließen.

 

Den Moment zu verschweigen, in dem der Urin mit voller Absicht in die Windel fließen sollte, gelang Julia letztlich nicht. Auch sie musste inzwischen nötig, zudem war die Sehnsucht, dieses unvergleichliche Erlebnis mit ihrer neuen Liebe zu teilen, größer als die Freude, die ihr die Geheimhaltung bereitet hätte. So schmiegte sie sich zärtlich an seine Brust, als Tim sie abseits des Trubels in seine Arme zog und ihr mit bebender Stimme ins Ohr flüsterte, dass er es kaum noch zurückhalten könne und seinen Blaseninhalt nun herauszulassen würde.

„Da, es kommt …“, kommentierte er hörbar erregt den heißen Strahl, der in ebendieser Sekunde aus seiner Harnröhre in das weiche Vlies der Windel strömte.

„Wie geil es ist, das zu spüren“, raunte er, „mein Gott Süße, ich piss mich so nah bei dir ein, dass du …“

„Bei mir läuft’s auch schon“, unterbrach sie ihn impulsiv, was ihr, als die Worte ihren Mund verließen, bereits leidtat. Doch sie hätte es nicht beeinflussen können – es war ihr ein inneres Verlangen gewesen, dem dunkelhaarigen Arzt von ihrem Loslassen und dem Fluten der Windelhose zu berichten. Dieser presste sie fest an sich heran. Er legte seine Hände auf ihren gepolsterten Po und griff wollüstig zu.

„Du kannst dir nicht vorstellen, was das in mir auslöst …“ Seine Lippen kitzelten ihre Ohrmuschel, sein Atem streichelte ihre Haut. Er malte sich aus, wie es gelb und leise zischend aus ihr hervorschoss, während er seine Blase weiterhin entleerte.

„Doch“, widersprach sie genießerisch und in seine Halsbeuge hineinsprechend, „wenn es nur halb so genial ist, wie bei mir. Es fühlt so herrlich befreiend an, so leicht und es kribbelt wie eintausend Ameisen. Außerdem wird es so schön warm zwischen den Beinen und vor der Muschi.“ Ein tiefes Stöhnen war seine Antwort; sein Penis versteifte sich augenblicklich innerhalb der feuchten Umhüllung, die Hormone machten sich für eine sinnliche Fortführung bereit.

 

„Ich möchte mit dir schlafen, jetzt sofort“, keuchte Tim flüsternd.

„Aber ich pinkle noch immer, und hier wird es ohnehin nichts mit Sex …“

„Mann Mädchen, du machst dir vor meinen Augen in die Windel, direkt in meinem Arm … Ich hab so ’ne tierische Latte, ich könnte auf der Stelle kommen, ohne Probleme.“ In Tims Tonfall lag ein deutliches Zittern, nur mit Mühe behielt er seine Emotionen im Griff. Nicht verwunderlich, dass die hübsche Rotblonde sich davon anstecken ließ:

„Oh Wahnsinn, wie heiß das ist.“

„Du bist heiß, Süße, du und dein Mut, das mit mir durchzuziehen. Dein feuchter Windelarsch, deine vom Pinkeln nasse Spalte und dass wir es grad gleichzeitig getan haben. Das macht mich unsagbar geil. Wenn du die Hand in meine Hose stecken würdest, könntest du spüren, wie verdammt hart er ist.“ Sie standen entsprechend weit vom Treiben des Marktes entfernt, dass niemand der Anwesenden ihr Gespräch hätte verfolgen können, wie Julia in diesem Moment erleichtert registrierte.

„Das zu hören, turnt mich ziemlich an“, gab sie zu und kam ihrem Freund mit dem Vorschlag zuvor, keine weitere Zeit zu verlieren und schleunigst zu ihm nach Haus zu fahren. Ein intensiver Kuss unterstrich seine uneingeschränkte Zustimmung. Und in der Weise, in der er sie anschließend mit sich fortnahm und schnellen Schrittes zu dem Parkplatz eilte, auf dem sie knapp zwei Stunden vorher das Auto abgestellt hatten, bemerkte Julia, wie brennend auch er sich nach Intimität und Zweisamkeit sehnte.

 

Die Nase tief in dem feuchtwarmen Vlies vergraben, kniete Tim auf dem Laken der Matratze und atmete genussvoll ein. Sein großer, steifer Penis zuckte ungeduldig, in seinen prallen Hoden zog es begehrlich. Julias nasse Windel, die auf der Heimfahrt von einem neuerlichen Schwall ihres Urins durchdrungen worden war, lag aufgeklappt vor ihm, darauf gebettet der feste, runde Po seiner atemberaubend süßen Freundin, die nicht weniger erregt war als er. Seitdem sie sich fernab der Marktstände von seiner allumfassenden Lust hatte mitreißen lassen, sehnte sie sich nun nach Erfüllung.

Er lag zwischen ihren weit geöffneten Schenkeln auf den Knien, sah die Wollust in feinen Rinnsalen aus ihrer Pussy quellen und war sich sicher, der zufriedenste Mann der Welt zu sein. Er war am Ziel sämtlicher Wunschträume angelangt – den Windelfetisch zu zweit zu erleben, hatte er bereits mit anderen Freundinnen gehabt, ihn jedoch mit einer Frau auszukosten, die ihn derart leidenschaftlich und wagemutig genoss, war Glück in höchster Vollendung. Und es war berauschend schön.

Er schloss die Augen, holte ein letztes Mal tief Luft und versenkte dann den Mund in Julias köstlich duftendem Liebesdelta.

 

Ihr Stöhnen erfüllte den Raum. Tim leckte über die salzig schmeckende Haut ihrer Muschel, sog die lustgeschwollene Klitoris zwischen seine Lippen und nahm gleichzeitig den aphrodisierenden Nektar ihres unbändigen Verlangens in sich auf. Sie wand sich wie von Sinnen vor ihm, keuchte atemlos und spornte in zugleich an. Die Heftigkeit und das hohe Maß ihrer Geilheit pushten ihn an die Grenze jeglicher Beherrschung, dennoch zog Tim im selben Augenblick ihre eingepinkelte Windel ein wenig unter ihrem Po heraus und hob den Mittelteil zu seinem Gesicht empor. Er drängte ihn neben seinem Kinn in Richtung Nase und atmete den würzigen Pipi-Duft weit in die Lungen hinein, während er seine Partnerin fortwährend mit Zunge und Lippen liebkoste.

 

„Weiter, weiter, es kommt mir gleich!“, rief sie ihm zu, was er parallel am Anwachsen ihrer Lustperle bemerkte, die sich seiner Zungenspitze begehrlich entgegenreckte. Auch der Rest ihrer Auster schwoll an, glitschige Nässe sickerte aus ihrer Mitte hervor. Tim stöhnte haltlos auf; er konnte sich nicht länger zurückhalten, wollte nichts dringender, als gemeinsam mit der hinreißenden jungen Frau zum Orgasmus zu kommen, die sich derart heiß danach verzehrte.

Entschlossen nahm er das Gesicht aus ihrem Schoß und hob sich, bevor Julia gegen den plötzlichen Abbruch seiner oralen Zuwendungen protestieren konnte, auf ihren weichen Körper.

Als er seine Freundin auf den Mund küsste, schmeckte sie ihre eigene Lust. Sogleich kreuzte sie ihre Beine über seinem Hintern, drückte ihn hierdurch fest auf sich herunter. Wie von selbst glitt er in sie, fühlte ihre einladende Enge und das Pulsieren seines stahlharten Phallus’ überdeutlich. Dieser zuckte ungeduldig, verlangte vehement danach, endlich explodieren und seinen Liebescocktail entladen zu dürfen.

Sie stöhnten zugleich auf – es bedurfte nur einiger weniger Stoßbewegungen aus der Hüfte, die Julia ebenfalls rasant auf den Gipfel hoben, um ihn nach kürzester Zeit zu einem äußerst fulminanten Höhepunkt gelangen zu lassen. Während es ihm schier endlos kam, bewegte er sich weiterhin in ihrer ihn festumschließenden Mitte, wobei er tief im Inneren das orgiastische Beben und die feinen Kontraktionen wahrnahm, die sich so lustvoll in Julias Gesicht widerspiegelten.

In diesen Sekunden umarmten sie einander besonders innig, ließen ihren Gefühlen freien Lauf und spürten nichts als die bedingungslose Liebe, die ihre Seelen und Herzen erfüllte.

Hat Ihnen die Story gefallen? Dann lesen Sie in der Kurzgeschichte Windelblitzer in unserem Buch Windelliebe gerne nach, wie alles begann, wo und unter welchen Umständen Julia und Tim sich zum ersten Mal begegneten, wie unterschiedlich es beide empfanden, als Julia im Wohnzimmer ihrer Patientin dringend pinkeln musste und Tim Zeuge ihrer vermeintlich unauffälligen Erleichterung wurde.

VG Wort

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen über „Nasse Experimentierfreude“

Erscheinungsdatum 08.04.2016
Autor Rebecca Valentin
Verlag Edition Aurum
Lizenz Creative Commons Lizenzvertrag
Verfügbar als Webseite (online)