Ein Wintertag … (2) (Kurzgeschichte)

Ein Wintertag … (2)

Teil 2 von 2

Joe Water

Ein frivoler Besuch in der Cocktail-Bar ist der Auftakt zu einem nass-erotischen Abend für Sarah und Joe, der ihrem stimmungsvollen Wintertag einen krönenden Abschluss verleiht.

Story

Ein Wintertag … (2)

Joe Water

 

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Mittlerweile war uns derart kalt geworden, dass wir uns auch der restlichen Kleidung entledigten und kurzerhand die Dusche anstellten. Das warme Wasser strömte wohltuend an unseren Körpern hinunter, das Duschgel duftete leicht nach Vanille und das Shampoo erinnerte an Kokos. Zwar hätte ich gern gleich hier mit Sarah geschlafen, doch ich hob es mir für später auf, weshalb meine Hände begierig über ihren Body glitten, um den Schaum auf jedem Zentimeter ihrer zarten Haut zu verteilen. Meine Erregung ließ sich dabei nicht unterdrücken; wir standen eng aneinander und küssten uns, während das Duschwasser wie ein tropischer Regen auf uns herabperlte.

Dies hätte stundenlang so weitergehen können, da man aber aufhören soll, wenn es am schönsten ist, stellte ich die Brause ab, schnappte mir das große Duschtuch und begann, meinen erotischen Besuch von Kopf bis Fuß abzutrocknen.

 

„Ach, ich hab ja noch was für dich“, fiel es mir hiernach ein und ich lief, splitternackt und nass, wie ich war, ins Schlafzimmer, um einen roten Seidenkimono daraus hervorzuholen. Jenen hatte ich bereits im Sommer gekauft, um ihn Sarah bei einer Gelegenheit des Wiedersehens zu schenken. Diese war nun gekommen.

„Augen zu, wegdrehen und erst wieder gucken, wenn ich es sage“, ordnete ich durch die Badezimmertür hindurch an.

„Okay“, kam zurück.

Ich trat erneut in den Nassbereich ein und hängte ihr den zarten Kimono um die Schultern.

„Oh, das fühlt sich ja schön an … Darf ich die Augen aufmachen?“, fragte Sarah neugierig.

„Nein, aber du darfst dich umdrehen und deine Arme in die Ärmel stecken“, raunte ich ihr ins Ohr.

Meine Hübsche tat, wie ich es ihr gesagt hatte. Ich betrachtete nochmals ausgiebig ihren Körper und verschloss dann den Kimono mit dem dazugehörigen Gürtel.

„Jetzt kannst du schauen!“ Das ließ Sarah sich nicht zweimal sagen – sie blickte an sich hinunter, die Augen wurden sichtlich größer und sie hauchte mir ins Ohr:

„Ist der echt?“

„Was glaubst du denn? Meinst du, für meine beste Freundin würde ich etwas Nachgemachtes kaufen?“

„Der ist doch unbezahlbar!“

„Genauso unbezahlbar, wie du es für mich bist“, antwortete ich und drückte ihr einen Kuss auf, den sie sehr intensiv erwiderte.

Nachdem Sarah mich dann ebenfalls abgetrocknet hatte und ich in einen ähnlichen Seidenkimono in der Farbe schwarz geschlüpft war, wechselten wir ins Wohnzimmer. Dort kuschelten wir uns aneinander und setzten unsere Unterhaltung über das vergangene Jahr fort.

 

Da wir unsere Hände nicht im Zaum halten konnten, steigerte sich unsere Erregung immer stärker – ihre harten Brustwarzen zeichneten sich schon deutlich durch den Stoff ab und auch bei mir hob sich der Kimono im Schritt mehr und mehr an. Diese Art der knisternden Stimmung schien eine pikante Idee in Sarah geweckt zu haben, die sie sogleich umsetzen wollte, und von der sie mir nun sinnlich zuflüsterte:

„Ich hab eine heiße Überraschung, untersteh dich, mir nachzukommen!“ Mit dieser Ankündigung stand mein sexy Gast vom Sofa auf und verschwand hinter der Schlafzimmertür.

Wenn Sarah etwas Derartiges verkündet, muss man auf alles gefasst sein, überlegte ich vorfreudig und nahm mir vor, auf der Couch auf sie zu warten.

 

„Aufwachen!“, flüsterte es an meinem Ohr, wonach ich einen Kuss bekam und die Augen öffnete. Leicht irritiert schaute ich mich um – ich war wohl eingeschlafen, doch der Einblick in Sarahs Dekolleté ließ mich wieder mehr als wach werden. Man konnte mindestens bis zum Bauchnabel sehen und ich wollte es mir nicht verkneifen, hineinzufassen und ein wenig mit ihren Brüsten zu spielen.

„He, Schluss damit!“, tadelte sie mich in einem knappen Befehlston. Erschrocken zog ich die Hand zurück und Sarah richtete sich auf, so dass mein Blick automatisch nach unten glitt. Der Rock war zwar kurz, jedoch länger als ich erwartet hatte. Sarahs Beine steckten in einer Strumpfhose oder waren es halterlose Strümpfe? An den Füßen trug sie die obligatorischen, dazu passenden High Heels. Diese Frau ist ein Traum, ging es mir nicht zum ersten Mal durch den Kopf.

„Jetzt musst du dich nur noch umziehen“, forderte sie mich mit einem Augenzwinkern auf.

„Ja, gern. Aber was hast du vor?“

„Wir gehen aus, und in der Hoffnung, dass es für dich okay ist, habe ich bereits ein Outfit für dich aus deinem Schrank herausgesucht.“

„Natürlich“, antwortete ich.

„Dann schaue ins Schlafzimmer, dort liegt schon alles für dich parat.“

Was sie wohl noch Besonderes vorhat?, fragte ich mich und ging nach nebenan ins besagte Zimmer.

 

Die Auswahl der Kleidung war super, nur mit dem String und dem durchscheinenden Slip daneben, konnte ich nicht so recht etwas anfangen. Auf meinen fragenden Blick hin erklärte Sarah:

„Du kannst das eine oder das andere wählen.“

„Was wäre dir denn lieber?“, wollte ich wissen.

„Das Dritte im Angebot.“

„Das Dritte? Da liegen nur zwei, ich bin doch nicht blind.“

„Genau das meinte ich. Das, welches ich bevorzuge, ist unsichtbar“, verkündete sie und sah mich lachend an. Mir ging ein Licht auf: Ich sollte nichts drunter ziehen. Hiermit hatte ich keine Probleme, auch wenn es speziell bei den winterlichen Temperaturen ziemlich ungewöhnlich war.

Während meine Freundin sich den Mantel anzog, fiel mein Blick erneut auf ihr Dekolleté und damit in den wirklich atemberaubend tiefen Ausschnitt ihres Oberteils hinein.

 

Zu Fuß steuerten wir eine nahgelegene Cocktailbar an, die Sarah von früheren Besuchen noch kannte und in die sie mich nun entführen wollte, um einen Happen zu essen und ein oder zwei Gläschen mit mir zu trinken.

„Einen Coconut Dream bitte und einmal Sex on the Beach“, bestellte ich die Cocktails für uns beide, da ich wusste, wie sehr Sarah den Geschmack von Kokosnuss mochte.

„Das Letztere hättest du wohl gern?“, neckte sie mich und sah mir dabei verführerisch in die Augen.

„Du etwa nicht?“

 

Wir hatten uns in eine Ecke der Bar zurückgezogen, in der man uns von den anderen Tischen aus nicht beobachten konnte, und warteten auf die Getränke. Die Zeit vertrieben wir uns denkbar angenehm, und als die mit Früchten verzierten Drinks gebracht wurden, musste ich meine Erkundungstour unter Sarahs Rock bedauerlicherweise unterbrechen. So wusste ich immer noch nicht, ob sie eine Strumpfhose oder aufregende Strümpfe trug.

Die Bedienung war schnell wieder verschwunden und meine Hände gingen erneut auf die Suche. Mit dem baldigen Ergebnis, dass es halterlose Nylons waren, in die sie ihre langen Beine gehüllt hatte. Beim weiteren Tasten gelangte ich an ihren Slip. Wow, war das etwa ein Ouvert String? Ja, da war nichts – kein störendes Stückchen Stoff verhinderte meinen streichelnden Zugriff zu ihrer wundervoll schlüpfrigen Spalte. Erregt spielte ich mit den Fingerspitzen, die durch die vorhandene Feuchtigkeit fast von selbst eindrangen.

Gleichzeitig beschäftigte sich Sarahs Hand in meiner Hosentasche, woraufhin mir klar wurde, weshalb sie mir die Hose mit den weitgeschnittenen, tiefgehenden Taschen herausgelegt und mich gebeten hatte, keinen Slip drunterzuziehen.

„Wenn du nicht gleich aufhörst, passiert ein Unglück“, stöhnte ich ihr frivol ins Ohr.

„Na und? Ich will, dass es in deine Hose geht“, reagierte sie keck. Und so geschah es – ich weiß nicht, wie es ihr dermaßen zügig gelungen war, aber aufgeheizt, wie ich war, spritzte ich kurz darauf im Inneren der Hose ab. Zur selben Zeit spannte sich auch ihr Körper an und es wurde merklich feuchter um meine Finger. Sie erschauerte leicht; ich ertastete ein intensives Beben in dem warmen, glitschigen Eingang ihrer Venus.

 

Als uns wieder bewusst wurde, wo wir uns befanden, klang die erotische Aufladung rasant an. Verunsichert kichernd schauten wir uns in der Bar um.

„Lass uns lieber gehen, bevor wir hier unangenehm auffallen“, gab ich amüsiert zu bedenken, während ich zärtlich am Ohrläppchen meiner unvergleichlichen Begleitung knabberte.

„Och, bei mir sieht man ja nichts“, grinste sie mich neckisch an.

 

Dennoch bezahlte ich und wir traten hinaus auf die Straße. Zu mir zurück waren es knapp fünf Minuten Fußweg, doch ich hatte meine Rechnung ohne Sarahs unersättliche Lust gemacht. Kaum waren wir draußen, sagte sie lächelnd zu mir:

„Das Sperma in der Hose ist noch nicht genug, das ist zu wenig Feuchtigkeit. Wie wär’s, kannst du nicht ein bisschen was laufen lassen? Ich möchte so gern damit spielen.“

„Och nein, es ist zu kalt im Freien“, verwarf ich ihr Ansinnen.

„Doch bitte, jetzt und hier!“

„Ich kann sowieso nicht.“

„Dann warten wir, bis du kannst.“

Ich wusste, wenn Sarah sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, brauchte man nicht zu versuchen, es ihr auszureden. Da ich erkannt hatte, wie aussichtslos es war, ergab ich mich meinem Schicksal.

„Okay, ich probier’s.“

 

Noch nicht ganz ausgesprochen stand sie schon hinter mir und griff begierig von beiden Seiten in meine Hosentaschen. Hiernach dauerte es nicht lange und es begann wider Erwarten, druckvoll durch meine Harnröhre zu strömen – wohltuend, warm und in größer Menge, als ich zuvor eingeschätzt hatte.

Sarah spielte mit der Eichel, ließ es mal hierhin und mal dorthin laufen, damit keine Stelle trocken blieb. Als die Quelle versiegt war, flüsterte sie mir ins Ohr:

„Du bist genau so ein geiles, nassliebendes Miststück wie ich. Warum wohnen wir nur so weit auseinander? Wir könnten so viel zusammen probieren …“

Wie recht sie hatte. Ich nahm ihre Hände aus den Taschen meiner Hose, wand mich zu ihr um und küsste sie.

„Wir müssen uns einfach öfter besuchen. Aber jetzt sollten wir schnell nach Hause gehen, um uns wieder aufzuwärmen.“

 

Daheim angekommen verschwand sie sofort auf der Toilette. Ich folgte ihr unmittelbar und fing sie noch in der Tür ab. Mit gespielt empörtem Blick fragte ich:

„Du wirst doch nicht etwa ohne mich …?“

„Es ist so wahnsinnig dringend, sorry“, gab sie schmunzelnd zurück und begab sich eilig zu der Porzellanschüssel im Raum. Dort zupfte sie den Rock hoch und stellte sich breitbeinig über das WC-Becken, um sich sogleich hörbar Erleichterung zu verschaffen.

„Solche Ouvert-Strings sind schon eine geile Sache, einfach laufen lassen und nichts passiert. Naja, fast nichts“, grinste sie mich befreit an.

„Halt, genug!“, rief ich mittendrin, drückte sie beiseite und setzte mich mit geschlossenen Beinen auf das Klo. Im selben Moment zog ich sie wieder heran und platzierte sie mit gespreizten Schenkeln über meinem Schoß.

„Jetzt darfst du weiterpinkeln!“

 

Direkt vor meinen Augen strömte der leckere Natursekt aus ihr heraus und traf genau auf das bereits feuchte Zentrum meiner Hose. Sie kam näher, mein Hemd wurde nass. Gleichzeitig lehnte ich mich so weit zurück wie möglich, doch der Strom versiegte, bevor ich ihn komplett auskosten konnte. Zu gern hätte ich ihn auch geschmeckt, daher leckte ich mit der Zunge zumindest die letzten Tropfen, die noch hängen geblieben waren, unmittelbar von der Quelle ab.

Anschließend stand ich auf, nahm Sarah ohne Worte in den Arm und drückte sie fest an mich. Ihr Kopf neigte sich gegen meine Schulter, ihre Hände lagen auf meinem Rücken – innig, verbunden, zusammen …

 

Nachdem wir uns wieder voneinander gelöst hatten, kleideten wir uns gegenseitig aus, steckten die Klamotten in die Waschmaschine und wischten notdürftig auf. Nun bestätigten sich auch das verschmitzte Grinsen und ihr Kopfschütteln von vorhin, als ich gemeint hatte, dass der Waschgang sich bereits für drei Jeanshosen lohnen würde. Süßes Luder …

Wir stellten uns nochmals unter die Dusche, diesmal jedoch nicht so lange. Danach trockneten wir uns ab und wechselten Hand in Hand ins Schlafzimmer.

 

„Mit oder ohne?“, fragte ich Sarah liebevoll.

„Am liebsten ohne alles. Ich will deine Haut fühlen“, kicherte sie lasziv und krabbelte verlockend auf mein Bett. Da ich mich ebenfalls nach ihr sehnte, kroch ich sofort hinterher.

Sarah lag in meinem Arm. Unsere Hände schlüpften gleichzeitig unter die Decken und wir stillten endlich das brennende Verlangen nacheinander, das uns in der Zeit der Trennung viel zu oft begleitet hatte und welches uns nach Sarahs Abreise wieder quälen würde. Jetzt aber zählten nur wir, unsere unbändige Lust und das, was wir nach diesem ereignisreichen, nass-erotischen Tag daraus machten.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen über „Ein Wintertag … (2)“

Erscheinungsdatum 24.12.2016
Autor Joe Water
Verlag Edition Aurum
Lizenz Creative Commons Lizenzvertrag
Verfügbar als Webseite (online)