Lustige Windeln – Eine zufällige Adult-Baby-Begegnung (Kurzgeschichte)

Lustige Windeln
Eine zufällige Adult-Baby-Begegnung

Von Rebecca Valentin

Kurzgeschichte, erschienen am 04.02.2021

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich die Liebe meines Lebens traf und doch erscheint es mir, als würde dieses bedeutende Ereignis bereits viele Jahre zurückliegen. Seitdem wir uns kennen, ist mein Alltag deutlich lebendiger, aufregender und farbenfroher geworden – um nichts auf der Welt möchte ich diese bezaubernde und wahnsinnig liebenswerte Frau, die zugleich das süßeste AB ist, das man sich vorstellen kann, wieder hergeben.

 

Bunte Ringelsocken und Sneaker mit Blümchenmotiv

An dem alles entscheidenden Donnerstag wollte ich mir in der Apotheke des nahegelegenen Einkaufszentrums lediglich ein Mittel gegen Kopfschmerzen besorgen, als ich Klara-Marie vor dem Verkaufstresen stehen sah. Sofort fielen mir die fröhlich geringelten Strümpfe in ihren Blümchen-Turnschuhen auf, zu denen sie ein buntbedrucktes T-Shirt trug. Dieses war unter der offenstehenden Jeansjacke dermaßen deutlich zu erkennen, dass mein Herz im selben Augenblick spürbar höher schlug. Und als sie obendrein mit geröteten Wangen und leiser Stimme nachfragte, ob sie lustige Windeln für Erwachsene mit Motiven hätten, glaubte ich, mein Puls würde sich im nächsten Moment überschlagen, derart schnell raste er plötzlich.

Ist sie etwa auch ein AB, schoss es mir in den Kopf. Fühlt sie womöglich genauso wie ich? Sollte es wirklich wahr sein, so wäre eine zufällige Adult-Baby-Begegnung wie diese nicht nur ein redensartlicher Sechser im Lotto, sondern darüber hinaus der ultimative Jackpot des Lebens … Mit klopfendem Herzen betrachtete ich ihr mädchenhaft-sonniges Äußeres weiterhin verstohlen aus den Augenwinkeln.

 

»Tut mir leid, so etwas führen wir nicht«, lautete die lapidare Antwort der pharmazeutischen Angestellten, die für eine sichtliche Enttäuschung in Klara-Maries Blick sorgte. Die etwa 20-Jährige, wie ich sie altersmäßig einschätzte, senkte die Augen und ihr Gesicht zierte ein noch auffälligeres Rot, als es vorher schon bei der leichten Verfärbung der Wangen der Fall gewesen war.

Sie derart verlegen zu erleben, berührte mich. Und nicht nur aus diesem Grund, sondern auch, da ich mich aufrichtig für das hübsche Wesen zu interessieren begann, sprang ich ihr unterstützend zur Seite:

»Also ich bestelle meine Windeln einfach im Internet«, sprach ich sie freundlich an, »ich mag sie nämlich genauso gern farbig und mit bunten Bildern drauf.«

 

Erstaunen und eine Art von Erleichterung waren in Klara-Maries Mimik erkennbar, als sie den Kopf zu mir umwandte und mich lächelnd anschaute. Und obwohl weitere Kunden die Apotheke betraten und der Verkaufsraum sich merklich füllte, sah sie ausschließlich mich an.

»Echt, du auch?«, fragte sie schüchtern schmunzelnd, woraufhin ich bestätigend nickte und sie spontan und von nicht unerheblicher Nervosität begleitet, auf ein Getränk in der Cafeteria des Shoppingcenters einlud.

Während sie sich für eine heiße Schokolade mit Sahne entschied, bestellte ich mir eine Tasse Kaffee. Wir machten uns miteinander bekannt und vom ersten Augenblick des Beisammensitzens herrschte eine nahezu greifbare Harmonie an unserem Tisch, die man getrost als magisch bezeichnen könnte. Als würde eine Art Zauber zwischen allen ABs und Littles dieser Erde existieren, von dem ein glitzerndes Band der Verbundenheit und sofortigen Vertrautheit ausgeht.

 

Wir unterhielten uns angeregt, lachten viel und meine Kopfschmerzen verflüchtigten sich wie von selbst. Wir waren uns auf eine tiefgehende Weise sympathisch, die es zuließ, dass ich bereits nach kurzer Zeit auf die Sache zu sprechen kam, die uns höchstwahrscheinlich einte und die mir seit dem ersten Blick, den ich auf sie geworfen hatte, auf der Seele brannte.

»Ich mag es sehr, wie bunt und herrlich unkonventionell du dich kleidest«, tastete ich mich zunächst unverfänglich an mein Lieblingsthema heran. Dass ich ihr ebenfalls in einem geradezu kindlich anmutenden Superhelden-Sweatshirt gegenübersaß, unterstrich die Glaubwürdigkeit meiner Aussage enorm.

»Es passt einfach zu mir«, antwortete Klara-Marie kurz und bündig mit einem derart entzückenden Lächeln, dass ich nicht anders konnte, als in dieses einzustimmen. Hierbei stützte ich den Ellenbogen auf die Tischplatte und legte das Kinn in die Hand. Das attraktive Mädel auf der gegenüberliegenden Seite tat es mir gleich und so kamen wir uns mit den Gesichtern auf eine Art nah, die ich außerordentlich genoss. Ich nahm ihren fantastischen Duft wahr, der mich an Kirschbonbons erinnerte, und war nicht weit davon entfernt, verträumt die Augen zu schließen.

 

»Dein Jungs-Pulli ist aber auch klasse«, gab sie mir das Kompliment mit weicher Stimme zurück, »und ich schätze, er passt genauso gut zu dir, wie die Ringelsocken zu mir, oder?« Bevor ich mir hätte überlegen können, wie ich mich weiterhin an das ABDL-Thema annähern wollte, war mir mit dieser Frage bereits das Zepter von meiner bezaubernden Gesprächspartnerin aus der Hand genommen worden. Mir blieb nicht mehr, als sprachlos zu nicken. Auch als sie mich fragte, ob ich ebenfalls eine Menge Spielzeug besäße und Plüschtiere genauso lieben würde, wie sie, gab ich ihr durchgehend Zeichen der Bestätigung.

»Abends beim Fernsehen lege ich mir manchmal eine Pampi um und stecke mir einen Schnulli in den Mund«, traute ich mich, ihr im Flüsterton zu offenbaren. Woher ich den Mumm dazu nahm und ob Klara-Maries Herz ebenso schnell schlug, wie mein eigenes, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, vermute es jedoch stark.

»Weißt du was, ich habe auch eine Kiste voller Schnuller und ziehe mir vor dem Zubettgehen oft eine Windel an«, gestand sie mir ebenfalls ein. »Speziell am Wochenende, wenn ich ausschlafen kann und am nächsten Morgen so richtig Zeit dafür habe …«

»Oh ja, das kenne ich, dann ist es am schönsten«, stimmte ich der unvergleichlich tollen Frau am Tisch bewegt zu.

 

Es war aufwühlend und romantisch zugleich – nun hatten wir unseren gemeinsamen, zuckersüßen Nenner gefunden und es war ausgesprochen, was ich schon seit ihrer Erkundigung nach den farbigen Motiv-Windeln aufgeregt vermutet hatte. Zu dieser Nachfrage hatte sie mir im Laufe unserer Unterhaltung noch erzählt, dass sie ihre Diapers von Beginn der Entdeckung ihrer Vorliebe an in der Apotheke einkaufen würde. Genau heute hatte sie zum ersten Mal ihren gesamten Mut zusammengenommen, um nach den Windelhosen mit den fröhlichen Bildern zu fragen, um mir zufällig zu diesem Zeitpunkt zu begegnen … Vollkommen hingerissen schaute ich ihr in die Augen und konnte mein Glück kaum fassen. Am Liebsten hätte ich sie auf der Stelle umarmt und vor lauter Freude schwindlig geküsst und geknuddelt.

 

Noch heute glaube ich fest daran, dass der Himmel mir dieses engelsgleiche Wesen geschickt hat, welches ich seit dem Samstag nach unserer Annäherung im Café als meine Freundin bezeichnen darf. Denn zu meiner großen Erleichterung sprach sie bei ihrer Verabschiedung die Frage aus, die ich niemals gewagt hätte, zu einem derart frühen Zeitpunkt in Worte zu fassen.

»Hast du Lust, mich am Wochenende zu besuchen? Dann zeige ich dir alles, was mich am Kleinsein happy macht.«

»Aber ja und wie gern!« Überglücklich nahm ich ihre Einladung an und tippte mit zitternden Fingern ihre Adresse und Telefonnummer in mein Smartphone ein, bevor ich ihr im Gegenzug auch meine Nummer und Anschrift nannte.

Beim Tschüs sagen umarmten wir uns herzlich und ich bekam obendrein ein Küsschen auf die Wange gedrückt, dessen sanfte Wärme ich noch tagelang gespürt habe.

 

Die Vorfreude auf den Tag, an dem ich Klara-Marie wiedersehen würde, ließ die triste Arbeitswoche wie im Fluge vergehen. Ich konnte es kaum mehr abwarten, war bereits verknallt bis über beide Ohren und sah ihr Ebenbild in jedem Menschen, der mir im Büro und auf der Straße begegnete.

 

Dann war er da, der lang herbeigesehnte Moment, in dem ich mit einem kuschligweichen Stofftier und einem kleinen Stapel blauer Rearz Lil Squirts als Begrüßungsgeschenk an ihrer Wohnungstür klingelte.

Sie öffnete mir mit einem Strahlen im Gesicht und schon auf den ersten Blick erkannte ich erfreut, dass sie bereits in das Ageplay eingetaucht war, von dem ich inständig gehofft hatte, das wir es an jenem Samstag gemeinsam zelebrieren würden.

Die halblangen Haare trug sie zu frechen Zöpfen gebunden; ihre Kleidung bestand aus gemütlichen Socken mit Einhorn-Muster und einem purpurfarbenen Onesie, der übersäht war von verschiedenfarbigen Sternchen. Zwischen ihren Lippen steckte ein XL-Nucki, den sie sogar dann im Mund behielt, als sie mich lächelnd begrüßte und mir begeistert und von einem lieben Dankeschön begleitet, meine Baby-Mitbringsel abnahm.

Nicht nur als Zeichen der Solidarität und unserer Einstimmigkeit, sondern auch, weil es meinem innigsten Wunsch entsprach, schob ich mir in diesem Augenblick ebenfalls einen Schnuller in den Mund, den ich flugs aus der Jackentasche hervorgeholt hatte.

 

Im Wohnungsflur umarmten wir einander lange und fest. Von dem wärmenden Gefühl komplett ergriffen, bei Klara-Marie am Ziel jeglicher Wünsche angekommen zu sein, spürte ich, wie mir ein paar Freudentränen in die Augen stiegen. Ich ließ es gern zu und als ich dem wunderschönen AB in meinen Armen ins Gesicht schaute, sah ich, dass es ihr genauso erging.

Lächelnd zog ich mir die Jacke aus. Entsprechend meinem innigsten Wunschtraum war auch ich in der Art der Bekleidung auf das von mir erhoffte Rollenspiel vorbereitet. So brauchte ich lediglich Schuhe, Jeans und Pulli abzustreifen, um darunter ebenfalls einen wohlig-weichen Einteiler zum Vorschein kommen zu lassen. Im Gegensatz zu dem Kleidungsstück, das Klara-Marie trug, war mein Strampler jedoch praktischerweise mit Füßen ausgestattet und leuchte in einem knalligen Feuerwehr-Rot, auf dem sich lauter putzige Dinos tummelten.

 

Im Wohnzimmer schmiegten wir uns zwischen vielen Kissen auf das Sofa, rutschten ganz nah zusammen und ließen den Kinderkanal mit seinen Zeichentrickserien im Hintergrund laufen, währen wir uns jeweils eine von Klara-Maries vorbereiteten, warmen Bananenmilch-Fläschchen vom Tisch nahmen. Wir zogen uns gegenseitig den Schnulli aus dem Mund, steckten uns stattdessen den Sauger der Trinkflaschen zwischen die Lippen und schmusten einträchtig miteinander auf der Couch. Hierbei sprachen wir nur wenig – Worte waren nicht nötig, wir verstanden uns auch so und wussten im selben Moment, was der jeweils andere fühlte und dachte.

 

Nach einer Weile, als unsere Fläschchen längst geleert waren, wand sich das Ageplay-Baby vorsichtig aus meinen Armen, krabbelte vom Sofa herunter und tapste in den Flur, in dem auf einer Kommode noch immer ihre Geschenke zu Begrüßung warteten.

Mit dem Plüschtier in der einen und einer von meinen mitgebrachten, blauen Rearz in der anderen Hand kehrte sie zurück und streckte mir die Windel auffordernd entgegen.

»Pampi anziehen, bitte«, richte das ABDL-Mädchen ihren Wunsch in kindlicher Einsilbigkeit an mich. Ihre eigenen online bestellten Diapers waren noch nicht eingetroffen, wie ich aus ihrer süßen Babysprache weiterhin heraushörte. Von einer Sekunde zur anderen schlug mein Herz höher. Dass es ihr ein wichtiges Anliegen war, sich zu ihrem Roleplay-Outfit nun auch die dazugehörige bunte Windelhose anzulegen, war mehr als verständlich. Dass ich es allerdings sein sollte, der diese schöne Aufgabe ganz offensichtlich übernehmen durfte, überstieg mein Wunschdenken, was unseren gemeinsamen Tag betraf, um ein Vielfaches. Auf der Stelle spürte ich, wie eine Mischung aus Nervosität und unschuldiger Vorfreude in mir aufstieg – nur zu gern wollte ich ihrer vertrauensvollen Bitte nachkommen.

 

Sie führte mich an der Hand in ihr Schlafzimmer, platzierte rasch eine pastellfarbene Wickelunterlage sowie Feuchttücher und Pflegecreme auf ihrem Bett und ließ sich kurzentschlossen auf der abwaschbaren Unterlage nieder. Erneut an ihrem Nucki saugend, schaute sie aus großen Augen erwartungsvoll zu mir empor.

Liebevoll erwiderte ich ihren Blick, beugte mich über sie und begann, den Reißverschluss an der Vorderseite ihres Onesies behutsam herunterzuziehen. Im nächsten Schritt half ich ihr dabei, die Arme aus dem Einteiler herauszunehmen, zog ihr das Kleidungsstück bis in die Taille hinunter und schließlich vollständig über den Windelpo hinweg nach unten, wobei sie mich durch das Anheben ihres Unterleibs hilfreich unterstützte.

 

Unterschiedlichste Gefühle rauschten durch mich hindurch – Zärtlichkeit und Liebe verspürte ich ebenso, wie die Aufregung, alles gut und richtig machen zu wollen. Es war das erste Mal für mich, dass ich einer anderen Person die Windeln wechselte, noch dazu einem solch wundervollen Menschen, in den ich mich Knall auf Fall verliebt hatte.

Mit leichten Berührungen meiner Lippen, die wie der Flügelschlag eines Schmetterlings kitzelten, küsste ich den Bauch meiner Freundin, während ich bereits einen der vier Klebestreifen ihrer Molicare öffnete. Die drei Übrigen folgten sogleich und nachdem ich den Vorderteil der Windelhose aufgeklappt hatte, sah ich, dass sie schon eine Blasenfüllung hineingepullert hatte. Der unvergleichliche Pipi-Duft der daraus aufstieg, bewies mir, dass ich mich in meiner Annahme nicht täuschte.

Klara-Marie kicherte verlegen. Wie Tage zuvor in der Apotheke, wechselte die Farbe ihrer Wangen leicht ins Rötliche. Es war ausgesprochen reizend anzusehen, so dass ich mich nicht sonderlich beeilte, den Wechsel der Windel zu vollziehen. Anstelle mich zu sputen, hielt ich angetan inne und schaute mit klopfendem Herzen zu dem niedlichen Adult Baby herunter, das mit gespreizten Beinen vor mir lag.

 

Inmitten ihrer Knie stehend, sagte ich ihr, wie unglaublich hinreißend und zum Anknabbern süß sie aussähe, was sie mir mit einem schnullerverzierten Lächeln dankte.

Sofort danach zog ich ein Feuchttuch aus der Packung und reinigte die empfindliche Haut ihres Pos und der fein säuberlich enthaarten Yoni gründlich. Von Klara-Marie hörte ich unterdessen leise Töne des Wohlbefindens, die mich dazu animierten, mir bei dem Vorgang betont Zeit zu lassen. Gleiches galt für das anschließende Auftragen der Babycreme, die einen wundervoll charakteristischen Wickel-Duft verströmte und die ich ebenso aufmerksam und gefühlvoll verteilte.

Meine Ageplay-Partnerin hielt in diesen Minuten die Augen geschlossen, bog mir den Unterkörper entgegen und wand sich vor Wonne. Ob auch ein Anflug von Lust im Spiel war, vermag ich nicht zu sagen, doch da sie sich noch immer in der Rolle des Babys befand, beließ ich es vorerst dabei und zog die eingenässte Windel vorsichtig unter ihrem weiß-gecremten Hinterteil heraus.

 

Beim Anlegen der frischen Lil Squirts Windelhose hob Klara-Marie den Kopf und sah mich mit leuchtenden Augen an. Hierbei war ich mir sicher, dass ihr Blick ebenso von Zuneigung sprach, wie meiner es tat – jene Gewissheit ließ den Raum geradezu leuchten und füllte ihn mit grenzenloser Wärme. Diese hielt auch dann noch an, als wir am Abend eng aneinandergekuschelt in ihrem Bett schmusten und uns abwechselnd aus dem Gute-Nacht-Geschichten-Buch vorlasen. Und selbst wenn es sonderbar klingt: Es kam mir vor, als flirrten tausende kleine Herzchen durch das Zimmer, die die Luft erfüllten und uns später zum Schlafen liebevoll zudeckten.

VG Wort